Ciine de turme romanesc

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Ciine de turme romanesc sind, wortwörtlich übersetzt, rumänische Hirtenhunde. Sie sind generell nicht als Haushunde geeignet, da sie noch viel von ihrem ursprünglichen Wesen haben. Sie sind sehr selbstständig und haben einen starken Eigensinn, sowie, was sie als Hirtenhunde geeignet macht, eine große Wach- und Verteidigungsbereitschaft.
 
Ciine de turme romanesc sind, wortwörtlich übersetzt, rumänische Hirtenhunde. Sie sind generell nicht als Haushunde geeignet, da sie noch viel von ihrem ursprünglichen Wesen haben. Sie sind sehr selbstständig und haben einen starken Eigensinn, sowie, was sie als Hirtenhunde geeignet macht, eine große Wach- und Verteidigungsbereitschaft.
: Der [[Carpatin]], ''Ciobanescul Romanesc Carpatin'' ist der Hund der Gebirgsregionen,
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: Der Carpatin, ''Ciobanescul Romanesc Carpatin'' ist der Hund der Gebirgsregionen,
: Der [[Mioritic]],  ''Ciobanescul Romanesc Mioritic'' der Tiefebenen.
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: Der Mioritic,  ''Ciobanescul Romanesc Mioritic'' der Tiefebenen.
  
 
1938 wurde das erste Zuchtbuch für diese Rassen eröffnet. Die Hundezucht geschieht allerdings nicht in Zuchtvereinen, sondern unter „natürlichen“ Gegebenheiten als reine Gebrauchszucht. Charakteristisch für beide Hunderassen sind die bernsteinfarbenen Augen, die bei den Herdenschutzhunden der Nachbarländer nicht vorkommen. Am 6. Juli 2005 erfolgte eine Anerkennung durch die FCI.
 
1938 wurde das erste Zuchtbuch für diese Rassen eröffnet. Die Hundezucht geschieht allerdings nicht in Zuchtvereinen, sondern unter „natürlichen“ Gegebenheiten als reine Gebrauchszucht. Charakteristisch für beide Hunderassen sind die bernsteinfarbenen Augen, die bei den Herdenschutzhunden der Nachbarländer nicht vorkommen. Am 6. Juli 2005 erfolgte eine Anerkennung durch die FCI.

Version vom 19. Juni 2009, 11:00 Uhr

Unter Câine de turme românesc führt die FCI zwei (Nr.349 und 350, Gr.1, Sek.1) anerkannte rumänische Hunderassen.

Inhaltsverzeichnis

Herkunft und Geschichtliches

Ciine de turme romanesc sind, wortwörtlich übersetzt, rumänische Hirtenhunde. Sie sind generell nicht als Haushunde geeignet, da sie noch viel von ihrem ursprünglichen Wesen haben. Sie sind sehr selbstständig und haben einen starken Eigensinn, sowie, was sie als Hirtenhunde geeignet macht, eine große Wach- und Verteidigungsbereitschaft.

Der Carpatin, Ciobanescul Romanesc Carpatin ist der Hund der Gebirgsregionen,
Der Mioritic, Ciobanescul Romanesc Mioritic der Tiefebenen.

1938 wurde das erste Zuchtbuch für diese Rassen eröffnet. Die Hundezucht geschieht allerdings nicht in Zuchtvereinen, sondern unter „natürlichen“ Gegebenheiten als reine Gebrauchszucht. Charakteristisch für beide Hunderassen sind die bernsteinfarbenen Augen, die bei den Herdenschutzhunden der Nachbarländer nicht vorkommen. Am 6. Juli 2005 erfolgte eine Anerkennung durch die FCI.

Beschreibung

Carpatin (alter Name Zavod)

Carpatin: 72 cm groß bei ca. 45 kg Gewicht. Der Name leitet sich von den Karpaten ab. Er weist Ähnlichkeiten mit dem Šarplaninac auf, ist jedoch leichter gebaut. Das Gesicht ist kurz behaart, das Fell ist meist mausgrau, manchmal mit schwarzer Gesichtsmaske und weißen Platten. Weiterhin gibt es beige oder weiße Tiere mit schwarzen, grauen gelblichen und rötlichen Flecken.

Mioritic (alter Name Mocano, Barac)

Der Mioritic ist etwas kleiner 60 bis 65 cm. Der Name ist rumänisch und bedeutet kleines Schaf. Kennzeichnend ist ein wuscheliges Fell - auch im Gesicht, sowie ein deutlicher Bart unter dem Kinn. Die Grundfarbe des Fells ist weiß, das Fell kommt jedoch in allen Nuancen von gelblich, bräunlich bis hellgrau, teilweise mit farbigen Abzeichen vor. Er ist etwas kleiner als der Carpatin.



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