Epagneul Breton

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Epagneul Breton
Platzhalter Hunderassen.png
FCI - Standard Nr. 95
Patronat, Herkunft Frankreich
Klassifikation FCI

Gruppe 7
Sektion 1.2

Rassenamen Epagneul Breton
Größe Idealgrösse: für Rüden: 49 – 50 cm,

für Hündinnen: 48 – 49 cm.

Gewicht nicht spezifiziert
Fell:
  • Beschaffenheit
  • Farbe
  • Auf dem Körper soll das Haar fein, nicht seidig, schlicht oder ganz leicht gewellt sein. Nie gekräuselt

  • Weiss und Orange, Weiss und Schwarz, Weiss und Braun, mit mittelmässig überhandnehmender Scheckung in Form von unregelmässigen Platten
Schädel:
  • Kopfform
  • Ohren
  • Gut gemeisselt. Die Haut ist straff anliegend

  • Hoch angesetzt, dreieckig, ziemlich breit, eher kurz, hängend
Körper:
  • Aussehen
  • Rute
  • harmonisch gebaut und sein Knochengerüst ist kräftig, ohne grob zu sein. Gesamthaft gesehen ist er kompakt, stämmig und kräftig

  • Hoch angesetzt, horizontal oder in leicht abfallender Linie getragen
Verwendung VOrstehhund
Rassen von A bis Z

FCI - / 18. 06. 2003 / D

KLASSIFIKATION FCI

Standard Nr. 095 Gruppe 7 Vorstehhunde. Sektion 1.2 Kontinentale Vorstehhunde. Mit Arbeitsprüfung.

ALLGEMEINES ERSCHEINUNGSBILD

Er ist der kleinste Vorstehhund überhaupt. Der Epagneul Breton gehört in seinem Typus zu den kontinentalen Vorstehhunden mit kurzer Rute oder ohne Rute. Er ist harmonisch gebaut und sein Knochengerüst ist kräftig, ohne grob zu sein. Gesamthaft gesehen ist er kompakt, stämmig und kräftig, jedoch ohne Schwere und recht elegant. Sein Ausdruck ist lebhaft und aufgeweckt. Er zeigt den Typ eines kleinen quadratisch gebauten Hundes voller Energie, der seine kurzen Massverhältnisse im Verlaufe seiner Entwicklung beibehalten hat, so wie die Reformatoren der Rasse es gewünscht und festgehalten haben.

WICHTIGE PROPORTIONEN

Der Schädel ist im Verhältnis von 2:3 länger als der Fang.
Der Kopf passt gesamthaft harmonisch zum Körper.
Die Brusttiefe beträgt etwas weniger als die Hälfte der Widerristhöhe.
Die vom Buggelenk zum Hüfthöcker gemessene Körperlänge entspricht der Widerristhöhe (der Hund lässt sich in ein Quadrat stellen).
VERHALTEN / CHARAKTER (WESEN) : Dank seines ausgeglichenen Wesens und mit seinem umgänglichen Benehmen pass er sich allen Lebensbedingungen an. Sein Ausdruck ist aufmerksam und aufgeweckt. Als polyvalenter Vorstehhund ist er für jedes Wild und in allen Bodenverhältnissen verwendbar. Er ist von Jugend auf ein passionierter Jäger, der sich leicht abrichten lässt. Sein Geruchsinn ist hervorragend. Auf der Feldsuche arbeitet er beharrlich, aktiv und selbständig in einem grossen Aktionsradius, beim Vorstehen ist er voller Ausdauer und beim Zurückbringen der Beute sehr zuverlässig.

KOPF : Gut gemeisselt. Die Haut ist straff anliegend.

OBERKOPF : Schädel : Von vorn und im Profil gesehen ist der Schädel leicht gerundet. Von oben gesehen sind die seitlichen Umrisslinien, des Schädels ganz leicht gewölbt. Die oberen Begrenzungslinien von Schädel und Fang sind parallel. In Höhe der Jochbogen gemessen ist die Breite des Schädels geringer als seine Länge. Die nicht vorstehenden Augenbrauenbogen sind sanft gewölbt. Die mediane Stirnfurche und die Scheitelbeinleiste sind wenig, der Hinterhaupthöcker und die Jochbogen mittelmässig ausgeprägt. Stop : In sanfter Neigung.

GESICHTSSCHÄDEL : Nasenschwamm : Breit, feucht, mit gut geöffneten, weiten Nasenlöchern. Die Farbe soll zu der Farbe des Haarkleides passen, genau wie die Farbe der Augenränder und der Körperöffnungen. Fang : Nasenrücken gerade. Die Seitenflächen des Fangs sind beinahe parallel. Lefzen : Ohne Schlaffheit, nicht sehr voll, ziemlich dünn und straff anliegend. Die Oberlefze bedeckt ganz leicht die untere und führt in Form einer leicht gebogenen Linie zum wenig sichtbaren, gut gefügten Mundwinkel. Gesamthaft ohne Depigmentierung. Kiefer / Zähne : Scherengebiss. Zähne vollzählig, gesund und fest verankert. Backen : Wenig vorstehend, mit fest anliegender Haut. Augen : Leicht schräg eingesetzt. Ausdruck aufgeweckt, sanft und freimütig. Von leicht ovaler Form, nicht vorstehend, mit dünnen, gut anliegenden und vollständig pigmentierten Augenlidern. Die Farbe der Iris passt harmonisch zur Farbe des Haarkleides, vorzugsweise dunkel. Der Ausdruck der Augen zusammen mit der leicht angehobenen Basis des Behangs tragen zur Bildung des sogenannten klassischen „Breton Ausdruck“ bei. Behang : Hoch angesetzt, dreieckig, ziemlich breit, eher kurz (nach vorne gelegt reicht das Ohr bis zum Stop). Teilweise, besonders in seinem oberen Bereich, von gewelltem Haar bedeckt; der untere Teil des Ohrlappens ist kurz behaart. Immer sehr beweglich, wenn der Hund aufmerksam oder an der Arbeit ist.

HALS : Von mittlerer Länge und gut bemuskelt, in Form eines Kegelstumpfs, leicht gewölbt, aber nie vom Ansatz bis zum Nacken gebogen, gut von den Schultern abgesetzt, ohne Wamme.

KÖRPER : Obere Profillinie : Bis zu den Lenden und zum Ansatz der Kruppe hin gerade. Widerrist : Genügend beweglich, wenig vorstehend ohne fleischig verschwommen zu sein. Rücken : Gerade, kurz und fest, straff mit der Lendengegend verbunden. Lenden : Kurz, breit und bemuskelt. Kruppe : Sehr leicht geneigt, breit und bemuskelt. Brust : Bis zum Ellenbogen herabreichend, breit, mit ziemlich gewölbten Rippen ohne zylindrisch zu sein. Das Brustbein ist breit und gegen hinten wenig ansteigend. Die letzten Rippen sind lang und biegsam. Untere Profillinie und Bauch : Abdomen leicht aufgezogen; Flanken wenig aufgezogen und gering entwickelt.

RUTE : Hoch angesetzt, horizontal oder in leicht abfallender Linie getragen, oft heftig wedelnd, wenn der Hund aufmerksam oder an der Arbeit ist. Der Epagneul breton wird/kann mit einer Stummelrute oder rutenlos geboren. Wenn die Rute kupiert ist, beträgt die ideale Länge 3 – 6 cm. Die Länge von 10 cm darf nicht überschritten werden.


GLIEDMASSEN

VORDERHAND : Die Läufe stehen senkrecht. Die Gelenke sind biegsam und kräftig. Schultern : Beweglich, lang (etwa 30 % der Widerristhöhe), mit dicker Muskulatur gut an der Thoraxwand anliegend. Ihre Neigung ist die eines Rennpferdes und beträgt zwischen 55 und 60° zur Horizontalen. Die beiden Schulterblattspitzen sind mit 5 cm Abstand nahe beieinander. Oberarm : Breit, dick, mit vorstehenden Muskeln. Seine Länge übertrifft ganz leicht die des Schulterblattes. Der Schulterblatt / Oberarm-Winkel bewegt sich zwischen 115 und 120°. Unterarm : Muskulös und nervig. Er ist etwas länger als der Oberarm. Er soll beinahe senkrecht stehen. Vordermittelfuss : Kräftig und biegsam, leicht schräg. (der Winkel zur Vertikalen beträgt 10 bis 15°). Vorderpfoten : Ziemlich rund, Zehen eng aneinanderliegend, Ballen fest, Krallen kurz.

HINTERHAND : Von hinten gesehen Hinterläufe senkrecht und parallel. Oberschenkel : Breit mit dicken, sich plastisch, abzeichnenden Muskeln. Er steht schräg in einem Winkel von 70 bis 75° zur Horizontalen. Unterschenkel : Sehr wenig länger als der Oberschenkel mit trocknen, vorstehenden Muskeln. In seinem oberen Bereich breit, sich gegen das Sprunggelenk hin allmählich verjüngend. Der Winkel zwischen Oberschenkel und Unterschenkel ist ungefähr 130°. Sprunggelenk : Trocken, mit sichtbaren Sehnen. Hintermittelfuss : Kräftig; von der Seite gesehen fast senkrecht. Hinterpfoten : Länger, sonst gleich wie die Vorderpfoten.

GANGWERK : Die verschiedenen Gangarten sind fliessend, kraftvoll, regelmässig und lebhaft. Die Gliedmassen bewegen sich in einer Linie ohne übertriebene seitliche Schwingungen des Körpers und ohne rollende Bewegung, bei straff bleibender Rückenlinie. Im Gelände ist der Galopp die bevorzugte Gangart mit raschen, mässig raumgreifenden Trittfolgen. Die Hinterläufe werden nicht nach hinten geworfen (versammelter Galopp).

HAUT : Dünn, anliegend und gut pigmentiert.

HAARKLEID

HAAR : Auf dem Körper soll das Haar fein, nicht seidig, schlicht oder ganz leicht gewellt sein. Nie gekräuselt. Kurz am Kopf und auf den Vorderseiten der Gliedmassen. Die Hinterseiten der Gliedmassen sind reich befedert mit Fransen, die in Richtung des Vorder-und Hinterfusswurzelgelenkes progressiv kürzer werden und sogar weiter hinunter reichen.

FARBE : Weiss und Orange, Weiss und Schwarz, Weiss und Braun, mit mittelmässig überhandnehmender Scheckung in Form von unregelmässigen Platten. Auf dem Nasenrücken, den Lippen und den Gliedmassen Haarkleid gescheckt oder geschimmelt, manchmal getüpfelt. Bei dreifarbigen Hunden kommen lohfarbene Abzeichen (orange bis dunkel-falbfarben) dazu, welche auf dem Nasenrücken, an den Lippen oberhalb der Augen, an den Gliedmassen, auf der Vorbrust und oberhalb des Rutenansatzes lokalisiert sind. Eine schmale, Blässe ist bei allen Haarkleidfarben erwünscht. Einfarbiges Haarkleid ist nicht zulässig.

GRÖSSE : Widerristhöhe : Rüden: Minimalgrösse : 48 cm, Toleranz - 1cm, Maximalgrösse: 51 cm, Toleranz +1cm, Hündinnen: Minimalgrösse: 47 cm, Toleranz - 1cm, Maximalgrösse: 50 cm, Toleranz +1cm. Idealgrösse: für Rüden: 49 – 50 cm, für Hündinnen: 48 – 49 cm.



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