Flyball

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(Wie wird Flyball gespielt?)
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- der Hund kommt ohne Ball zurück zur Startlinie
 
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- der Hund verlässt den Parcours
 
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- der Hund holt sich den Ball, ohne die Box betätigt zu haben
 
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- zu früher Wechsel (der vorherige Hund hat die Ziellinie noch nicht überschritten)
 
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- der Hundehalter läuft mit über die Startlinie
 
- der Hundehalter läuft mit über die Startlinie

Version vom 14. März 2006, 13:42 Uhr

Inhaltsverzeichnis


Geschichte

Flyball wurde in den 70er Jahren von einem amerikanischen Hundebesitzer erfunden. Um eine Beschäftigung für seine ballverrückten Hunde zu finden, baute er ihnen eine Kiste, die sie mit einem Tritt auf einen Hebel selbst betätigen konnten, damit ein Ball heraus fliegt. Die erste Flyball-Box war erfunden und bei den Hundehaltern sprach sich diese Art der Beschäftigung für den Hund schnell herum.

Mitte der 80er Jahre gab es in Amerika ein erstes Flyball-Reglement und Flyball wurde als Turnierhundesport offiziel anerkannt. Mitte 1990 kam der Sport nach England. Belgien und Holland und andere Länder folgten. Seit 2005 gibt es auch in Deutschland ein einheitliches Regelwerk.

Die Flyball-Box

Es gibt mittlerweile viele unterschiedliche Boxen. Die ganz einfachen kann man gut selberbauen. Es gibt diverse Bauanleitung dazu im Netz. Sie sind aber höchstens dazu geeignet, sie zur Beschäftigung des Hundes im eigenen Garten aufzubauen. Will man diesen Sport richtig ausüben, sollte man sich schon eine "Profi-Box" holen. Dies ist für die Sicherheit des Hundes wichtig, da sonst aufgrund des Tempos, dass diesen Sport ausmacht, eine Verletzungsgefahr besteht. Die Box braucht eine gute Standfestigkeit und sollte von der Bauweise so sein, dass der Wurfarm versteckt in der Box ist und die Trittfläche so groß ist, dass der Hund mit allen vieren dagegen springen kann.

Wie wird Flyball gespielt?

Flyball ist ein Mannschaftssport. Jede Mannschaft besteht aus 4 "Stammspielern" (Hunden) und aus 1-2 Reservespielern.

Die Teams treten gleichzeitig, auf zwei parallel zueinander aufgebauten Parcours, gegeneinander an. Jeder Hund muss 4 Hürden überspringen, bevor er an die Box kommt, um dann mit dem gefangenen Ball wieder über die Hürden zurück zur Startlinie zu kommen. Der 2 Hund darf erst starten, wenn der erste die Start bzw. Ziellinie überquert hat. Sollte einem Hund ein Fehler unterlaufen, muss er den Parcours wiederholen. Das verliert wertvolle Zeit. Die Mannschaft, die am schnellsten und am fehlerfreisten unterwegs war, hat den Lauf gewonnen.

Um diesen Sport zu spielen braucht man neben der Mannschaft noch

einen Boxenloader = derjenige, der die Box mit Bällen auffüllt

einen Mannschaftskapitän

einen Balljungen/mädchen = sammelt die heruntergefallenen Bälle aus dem Parcours

einen Trainer/Helfer = beobachtet den Lauf und schaut, was besser gemacht werden kann


Fehler sind:

- der Hund kommt ohne Ball zurück zur Startlinie

- der Hund überspringt nicht alle Hürden

- der Hund verlässt den Parcours

- der Hund holt sich den Ball, ohne die Box betätigt zu haben

- zu früher Wechsel (der vorherige Hund hat die Ziellinie noch nicht überschritten)

- der Hundehalter läuft mit über die Startlinie



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