Hundeverordnungen der Bundesländer

Aus Hunde-Wissen
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Allgemeines

Am 26. Juni 2000 wurde in Hamburg der 6jährige Volkan auf dem Schulhof von zwei Staffordshire-Terriern angegriffen und tödlich verletzt. Der Hundeführer Ibrahim K. und dessen 19jährige Freundin, welcher die Hunde gehörten, waren zuvor bereits den Ordnungsämtern im Zusammenhang mit ihren Hunden bekannt gewesen. Im Folgenden sahen sich die Politiker aller Bundesländer genötigt, deutlich sichtbar dafür Sorge zu tragen, dass ein solcher Vorfall sich nicht mehr ereignen könne. Die Medien berichteten im Laufe der folgenden Wochen über jeden irgendwie gearteten Vorfall im Zusammenhang mit einem Hund. Ibrahim K. wurde im übrigen zu drei Jahren Haft verurteilt.

In allen Bundesländern wurden unter dem Druck der Medien und der Öffentlichkeit entweder erstmals Hundeverordnungen erlassen oder die bestehenden durch neue, verschärfte – meist Eilverordnungen – ersetzt. Da die Gesetzgebungszuständigkeit im Bereich der Gefahrenabwehr bei den Ländern liegt, ergaben sich hier mitunter völlig verschiedene Vorschriften und Regelungen.


Die Gesetze / Verordnungen im Einzelnen

Landeshundegesetz Nordrhein Westfalen - LHundG NRW



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