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Hundeforum Der Hund
Shyla

Spaziergänge mit Hunden vom Tierheim

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Gestern habe ich es gewagt und bin zum Tierheim Chur gefahren, um mit einem Hund eine Runde Laufen zu gehen. Ich bin begeistert, wie einladend und einfach dieses Tierheim dies möglich macht. Auf der Webseite erfährt man alles wichtige und die Zeiten, wann Spaziergänge willkommen sind. 

Für das erste Mal, habe ich meine 6 jährige Tochter zu Hause gelassen, trotz großen Protesten von ihr. Ich wollte sehen, wie es mir emotional geht, wenn ich Fragen beantworten muss und mit einem Fremden Hund an der Leine die bekannten Spazierwege gehe. 

 

Ich wurde mit freundlich empfangen, meine ID kopiert und dann ging die Tierpflegerin auch gleich einen Hund holen, ohne mich auszufragen. Sie hat mir wohl angesehen, dass es mir schwer fällt über Hundeerfahrung zu reden, da ich fragte, ob Sie die Flugbox von Shyla und extra Leinen brauchen können...

Sie kam mit einer älteren Hündin, schwarzer mix leicht höher als meine Knie, zurück. Info: etwas gemütlicher unterwegs, leicht schwer hörig sonst unkompliziert eine Stunde laufen mag sie locker. Schon habe ich die Leine in der Hand, Beutel mit Kottüte und Leckeri am Gürtel und los gehts. 

 

Es war eine wunderbare Runde, mit einer Hündin, die zügig unterwegs war, aber nicht an der Leine zog. Gut auf mich reagierte und mich anbellte, als ich auf einer Bank eine Pause machen wollte. Sie war klar nicht mit mir mitgekommen, damit wir hier rumsitzen  :D  

Sie ist eine Langzeit Pensionär, bei der nicht klar ist, ob sie zu ihrem Menschen zurück kann. 

 

Nächstes Wochenende kann meine Tochter dann mitkommen, jetzt wo ich weiss, dass die Menschen dort so unkompliziert sind. Vermutlich wird es dann ein anderen Hund mit auf den Weg geben....hoffe ich, denn diese Hündin war streicheln eher unangenehm.

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Das ist doch ein schöner Anfang, Elisabeth! :klatsch:

Es wird dir guttun, hin und wieder einen Hund um dich herum zu haben. :knuddel

Man darf nur nicht sein Herz verlieren... das ist manchmal ganz schön schwer.

Ich bin auch jahrelang an verschiedenen Wohnorten mit TH Hunden gegangen, ich weiß wie es ist, wenn man sich verliebt, aber den Hund nicht nehmen kann.

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Das ist schön zu lesen, dass Du dort nun gehen kannst!

 

Ich bin mit meinem früheren Hund auch jahrelang mit TH - Hunden gegangen.

Das fiel mir leichter, wenn ich es als "Dienstleistung" für die Hunde angesehen habe  :)  - sozusagen als Angestellte im Dienste der Hunde! So konnte ich emotional immer ganz gut Abstand halten und trotzdem das Beste für die Wuffels rausholen.

 

Bin schon gespannt, wie es nächstes WE mit Deiner Tochter zusammen wird! Schreibst Du dann wieder?

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Das klingt ja prima, gut das Du eine Möglichkeit gefunden hast und Du wieder Spaziergänge mit

Vierbeinern machen kannst. Die Fellnasen freuen sich sicher.

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Das klingt gut und ist ein guter Schritt

Ich freu mich das du dich getraut hast und drücke dich ganz feste

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Das liest sich schön. So ein Anfang muss langsam gehen und dass du erst einmal allein losgezogen bist, finde ich gut. Man weiß ja nicht, wie man dort aufgenommen wird.

Prima ist es gelaufen. Ich bin gespannt, wie es weitergeht.

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In der Zwischeneit bin ich zwei Mal mit meiner Tochter zu Spaziergängen mit Hund gewesen. Beides mal hatten wir Ferienhunde. Erstes Mal ein Jackrussel, der sich für alles begeistern lies und mein Tochter überall hin folgen wollte. Ein toller Hund mit Erziehung, welcher Stöcke liebt, apportieren kennt, Wasser mag, freundlich und aufgeschlossen mit allen Hunden ist und sich gerne Leckerli verdient.  Rundum ein super Hund, einfach etwas klein und Kurzhaarig für meinen Geschmack. Es war ein sehr anstrengender Spaziergang, weil er so leicht für alles begeisetern liess. 

 

Vorallem bedeutete es viele Verhaltensanweisungen an meine Tochter. Nicht vorausrennen, weil ich nicht mithalten kann und Hund dann zeiht. Keinen Stock mittragen, da Hund ihn sich schnappen will und hochspring. Keine Steine in Fluss werfen, da Hund rausschwimmen will zum Wurfgegenstand zurückholen....Ein toller Hund, wenn wir nicht nur die fremden Gassigänger wären, welche ihn an der Leine ausführen sollen für ein paar Stunden. 

 

Zweites mal wurde es noch kleiner, keine Ahnung welche Rasse. Knöchel hoch, kein kg schwer Fell Tibeten Terrier ähnlich vom Hundefrisör geschnitten. Dieser hat sich mehr an mir orientiert und erst mal an meine Ferse geheftet. Neue für mich, so ein kleiner Wuschel, total süss hinter mir zu wissen und einfach mal los laufen...solange die Leine locker runter baumelt ist er noch dran und läuft mit.  Nach 10 Minuten kam er doch manchmal seitlich neben mich in mein Blickfeld was mir lieber ist. Bei anderen Hunden freundlich, hat sich gerne ins Fuss zurückgezogen, bei grösseren Hunden. Zu meiner Tochter war er freundlich, aber wollte keine Leckerlis. Sie konnte vorrennen,  Bäume klettern andere Wege nehmen.Es wurde von ihm zur Kenntnis genommen, aber er wollte nicht mithalten, was angenehmer für mich war, aber enttäuschender für die Tochter. Auch wollte ich wegen seiner kurzen Beine nicht den unwegsamen steilen Fussweg runter zum Fluss, wo sie so gerne hin wäre.  Bei einem Spielplatz haben wir dann Halt gemacht und ich versuchte ihm die mitgebrachten Leckerli nochmals schmackhaft zu machen.  

 

Mit kleiner Brechen haben wir tatsächlich einige gefunden im Beutel, welche ihm geschmeckt haben. So konnte Olivia ein paar Stückchen fallen lassen und Hundchen suchen.  Es war ein entspannter Spaziergang für mich. Aber sehr ungewohnt, so ein kleiner Kerl an der Leine. 

 

Vorallem, was kann ich ihm zumuten? 1 1/2 Stunden laufen hat er locker gemacht. Aber wie wäre es mit unwegsamem Gelände? Einen Gassihund tragen falls nötig oder sicher Wege wählen wo es keine Hindernisse gibt, welche schwierig werden könnten?

 

So als Gassigänger kann man doch nicht Ansprüche an den Hund stellen, sondern muss sich nach ihm richten. Ich lasse mich nur nicht durch die Gegend ziehen, oder?

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Richtig, du musst dich nicht durch die Gegend ziehen lassen :) und es hilft allen, wenn du das nicht zulässt.

 

Kleine Hunde brauchen genausoviel Bewegung wie große Hunde und sie kommen auch mit unwegsamem Gelände gut klar, wenn man ihnen bei größeren Hindernissen genug Zeit lässt oder kurz hilft, wenn es doch zu hoch ist. Viel wichtiger ist, wie gut die Muskulatur des Hundes ausgebildet ist, Tierheimhunde haben oft weniger Muskeln und sollten daher nicht überansprucht werden (deshalb finde ich auch toll, dass ihr Pausen einlegt, wenn der Hund da mitmacht). Bei alten Hunden wäre ich da ebenfalls etwas vorsichtig. Wenn du unsicher bist, frag doch einfach vor dem Spaziergang nach, wie die im Tierheim die Fitness des Hundes einschätzen!

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Zweites mal wurde es noch kleiner, keine Ahnung welche Rasse.

 

Vlt. war es ein Prager Rattler ( Mix ?? ).

 

Schön, dass dass mit dem Gassi gehen bei Euch so gut Klappt.

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Das freut mich das ihr mal wieder ein paar Spaziergänge mit Hund hattet und es geniessen konntet.

Das der Jacki anstrengend war kann ich mir gut vorstellen  :D

Vielleicht klappt es ja nächstes Mal mit einem etwas grösseren Hund der gut mit euch mithalten kann.

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