Jump to content
Hundeforum Der Hund
Gast

Fiddle - das vermeintliche Hundespiel

Empfohlene Beiträge

würde weitergehen und so die Situation schneller auflösen. Chrystal würde dann mir nachkommen und wenn der andere ebenfalls nachkommt, würde sie ihn deutlich wegschicken.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Für mich hat es zunächst sogar so ausgesehen, als wäre der Saluki eher "bedrängt". Ich tue mir da in der Einschätzung sehr schwer. :redface  Mein Dicker und ich sind ja ohnehin eher Zuschauer auf der Hundewiese, aber manchmal denke ich mir schon, ob ich eingreifen würde, wäre es mein Hund?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich würde das so laufen lassen und finde es nicht nötig einzugreifen. :ph34r: Nur am Ende, als die Hündin sich dem Menschen nähert, würde ich den Saluki wegschicken (hat die filmende Person wahrscheinlich auch getan, denn dann endet der Film).

Der Saluki lässt immer wieder Raum, sie schafft es auch, ihn abzustellen (2:17)...ich finde, der Rüde ist ein netter und die Hündin sollte es selbst schaffen, ihn sich vom Hals zu halten (falls sie das überhaupt will, so sicher bin ich mir da nämlich nicht :) ).

Würdet ihr das Gespräch der Hunde wirklich unterbrechen und euch einmischen?

Nein, ich sehe das hier wie du und würde mich auch nicht einmischen und auch nicht unterbrechen!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

na ja so wirklich entspannt wirkt die Hündin nicht, finde ich.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Bei diesen Beiden würde ich lediglich präsent bleiben und darauf achten, ob mein Hund sich an mich wendet, damit ich ihm helfe. Ich finde, der Rüde ist sehr "entgegenkommend", antwortet angemessen und ich denke auch, dass die Hündin mit IHM von sich aus klar kommt.

Aber: Wäre der Gegenüber nicht so höflich und nett, könnte das sehr schnell kippen und dann würde ich beenden, indem ich mich nahe bringe, sodass mein Hund sich neben mich bringen kann, wenns ihm zuviel wird und dann weitergehen und ihr einen aufdringlichen Hund, mit dem er selber nicht klar kommt, vom Leib halten.

DIE ZWEI machen das zwar ganz prima miteinander - aber mehrere solche Begegnungen, wenn das Verhalten der Hündin dabei immer auif die gleiche Art abläuft, würde ich anfangen zu managen.

Kommt immer auch auf den gegenüber an. Solche Fiddelhunde können leicht zu Mobbingopfern werden oder auch von manchen Hunden als "Spielbeute" missbraucht werden und das wäre für mich eine Grenze, die ich nicht überschreiten lasse.

Ausserdem achte ich ganz einfach drauf: Was signalisiert mein Hunde?

Manchmal fiddeln die ganz schön und kommen nicht direkt zum Halter - was dabei oft übersehen wird, ist, dass der andere Hund geschickt den Weg versperrt und den anderen nicht zum Halter laufen läßt. Ist dann die Kommunikation zwischen Hund und Halter nicht ausreichend subtil funktionierend, zB über Blicke oder dass der Halter die Signale des Hundes nicht versteht, dann steht ein Fiddler schnell ganz alleine "im Regen" und er muss sich unnötigerweise dem Stress aussetzen und macht die Erfahrung "Ich muss mir selber helfen"

Dann wundert man sich , wenn der Hund plötzlich immer unverträglicher wird, auf eine immer größere Individualdistanz besteht, leinenaggro wird usw.

Ich bin der Meinung, man sollte das immer individuell im Auge behalten.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Dann ist dieses "Paar" aber kein gutes Beispiel für so ein Video....

 

Viele Hündinnen reagieren in ganz ähnlicher Art und Weise auf unkastrierte Rüden, meinen Hündinnen waren Collies bzw. Border Collies meist die Liebsten. Diese wurden massiv angeflirtet, sich dann aber geziert und der Hintern weggedreht :wub: ..machmal wird dabei auch vor Freude "gejauchzt", den Rüden war das teilweise schon unangenehm.  :)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Da meine Emma extrem flink ist hätte sie den Weg nach spätestens 10 Sekunden zu mir gefunden und wir wären weiter.

Mir geht's wie Chrystel...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich fand dieses Beispiel genau deshalb gut, weil einer der Partner, der Rüde so zielgerichtet seine Absichten verfolgt - und die Hündin sich dem zu entziehen versucht. Ich finde, da kann man an den Körpersignalen deutlich den Unterschied sehen, viel besser, als würden da zwei Hunde auf

dieselbe Art rumfiddeln.

Es wird ja mehrfach erwähnt, dass der Rüde sehr nett ist. Ich denke, es geht ums Fiddeln konkret - und im Vergleich der Körpersignale vom Rüden und der Hündin , kommt das Essentielle für mich sehr gut rüber - dass eben die Hündin hier nicht ausgelassen und fröhlich spielt, sondern ein Verhalten zeigt, welches den Konflikt sichtbar werden läßt, indem sie sich befindet.

Viele Hundehalter, die das nicht wahrnehmen, lassen dann ihren Hund -ohne es zu wissen - im Stich. Auch Hunde, die bisher nicht gelernt haben, dass sie sich um Hilfe an den Menschen wenden können, werden weiterfiddeln, bis es evtl. eskaliert.

Darum gehts: Aufzuzeigen, dass das Verhalten der Hündin nicht signalisiert: "Ich hab soo toll Spaß" - sondern dass Hunde, die im angeblichen Spiel diese Körpersignale zeigen, gerade Stress haben und evtl. Hilfe brauchen.

Ich hab jetzt mal zuhause Videos gesucht, wo unsere zwei kleinen am Fiddeln sind. Bei zwei blitzschnell fiddelnden Hunden, da ist das noch viel schwieriger aufzuzeigen, weil sich die so hochpushen, dass da nur noch dummes Gerenne abläuft ohne diese feine Kommunkation, die zwischen dem Rüden und der Hündin noch ablaufen konnte.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich habe das Video jetzt mehrmals gesehen und sehe immer wieder, dass der Saluki nicht spielen möchte, sonst würde er nämlich eine Spielaufforderung in etwas größerer Entfernung versuchen und probieren, ein flottes Rennspiel einzuleiten und sich jagen zu lassen, höflich, wie er eigentlich ist. Er hat grundsätzlich erst mal vor, in aller Ruhe ein sexuelles check- up zu machen bevor er weitere "Entscheidungen" trifft.

Die Hündin ist nicht abgeneigt, aber unsicher und fühlt sich von ihm bedrängt; so ein bisschen jajaja- neinneinnein. Meine Vermutung ist, dass sie häufig bedrängt wird, vielleicht, weil sie kastriert ist und dadurch dauerhaft interessant für Rüden ist, vielleicht auch, weil sie gerade läufig wird oder war. 

Das ist ein Grund, warum ich Kastration für die meisten Hunde ungünstig finde, und, warum ich es schrecklich finde, wenn Hündinnen in der Phase der Läufigkeit den Nasen vieler Rüden in Hundeauslaufgebieten ausgesetzt werden. Sie lernen dabei, gerade, wenn sie nicht der sprichwörtliche Fels in der Brandung sind, dass sie ständig bedrängt werden und sich permanent verteidigen müssen. 

Wäre sie meine Hündin, würde ich weitergehen und versuchen, sie nicht immer wieder solchen Situationen auszusetzen. Das heißt nicht, dass sie keine Hundebegegnungen mehr haben sollte, sondern, dass ich darauf achten würde, dass Lüstlinge nicht zu Lästlingen werden können für sie. 

Vielmehr würde ich nach Partnern suchen, mit denen sie von sich aus ein Spiel beginnen kann, wenn sie mag (und dass sie eigentlich mag, das glaube ich schon). 

So nett (und schön *hach) der Saluki auch ist, er wäre nicht meine erste Wahl. 

 

Aber die Gefahr einer Eskalation oder des Kippens sehe ich nicht, zumindest nicht in Richtung Beißerei. Würde man es einfach weiterlaufen lassen, würde sich die Hündin vermutlich bald irgendwo verkriechen, ihren Hintern in Deckung bringen und abschnappen. Das würde der Rüde ganz sicher auch kapieren und weiterziehen. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Von der Hündin gibt es noch mehr Filme:

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

  • Das könnte Dich auch interessieren

    • Vermeintliche "Neuuser"-Diskussionsdynamiken

      Hier geht es um eine Meta-Diskussion, die u.a. mal wieder im Liebe und/oder Respekt- Thread aufkam und daraus resultierende Diskussionsdynamiken. Scheinbar kam/kommt bei einigen Leuten der Verdacht auf, es ginge bei der Kritik methodischer bzw. erziehungstheoretischer Ansätze lediglich darum Fronten erzeugen zu wollen, sich selbst zu positionieren und in einem vermeintlichen Feldzug zusammenzurotten - insbesondere bei Neuusern.   Scheinobjektivität spielt bei solchen Feststellunge

      in Verbesserungsvorschläge

    • Hundespiel - Qualität statt Quantität

      http://www.miteinanderlernen.de/irrtum-6-hunde-wollen-mit-allen-artgenossen-spielen/   Dem stimme ich absolut zu. Finde ich sehr wichtig!

      in Hundezucht - Prägung - Sozialisierung

    • Ist das ein Hundespiel?

      Hallo an alle, ich habe eine Frage und hoffe, dass ich ihr mir weiterhelfen könnt. Meine Hündin Nana wird im Mai geschätzte 3 Jahre alt. Ich habe eine Bekannte, die auch eine Hündin hat, die ist jetzt 15 Monate alt ist und seit kurzen Kastriert also beide Hündinnen sind kastriert. Was ich zu meiner Hündin sagen kann. Nana ist sehr unterwürfig bei anderen Hunden und Menschen und teils auch sehr unsicher. Jetzt ist es so, dass meine Bekannte und ich heute wieder unterwegs waren und das Spiel de

      in Körpersprache & Kommunikation

    • Hundespiel? Wer mit wem, wann, was, wie oft, wie lange, wozu?

      Hi, der will nur spielen - meiner spielt nicht! Was will der erste, was tut der zweite stattdessen? Ich vermute stark, das "Spielen" bei Hunden einer der am häufigsten falsch verwendeten Begriffe ist. Mein Hund, ein Rüde, liebt Hundekontakte. Sie sind ein wichtiger Teil seiner Welt. Aber spielen, so wie ich es verstehe, geschieht selten. Das trifft am ehesten zu, wenn er einen noch sehr jungen Hund trifft. Mit jungen Damen kann er flirten, ausgewachsene Hündinnen becircen, pubertierenden Rü

      in Körpersprache & Kommunikation

    • Hier ein super Hundespiel!

      Bei dem Spiel kann man den Hund füttern Tricks beibringen Gassi gehen etc. macht Laune !!! Und wie weit seid Ihr ??? Gruß Susanne Link : http://www.wauies.de/index.php

      in Plauderecke

×
×
  • Neu erstellen...

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.