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Hundeforum Der Hund
Steffi2707

Verdacht auf Leukämie/ Leukose/Lymphdrüsenkrebs?!

Empfohlene Beiträge

Hi,

 

meine Juli macht mir Sorgen, dem Tierarzt inzwischen auch^^

 

Angefangen hat alles letzte Woche... Sie hinkte hinten links, setzte das Bein nur auf weichem Grund (Wiese) auf... Daraufhin bin ich Samstag in den Notdienst gefahren, ok Lymphdrüse an dem Bein geschwollen, evtl Infekt im Bereich der Pfote, äußerlich keine Anzeichen auf eine Verletzung oder ähnliches, kein Fieber... also eine Spritze Antibiotika (soll wohl 2 Tage abdecken) und Schmerzmittel (Rimadyl) als Tablette. Übrigens lief sie dort, als hätte sie nix am Bein ^^.... Montag Nachkontrolle

 

Montag: Anderer TA, das Hinken war besser, also Bein würde wieder benutzt allerdings lief sie m.e. nicht rund. egal, kein Fieber... der tastete alle lymphknoten... alle leicht geschwollen ^^ na prima... nochmal Antibiotika für 2 Tage als Spritze, Schmerzmittel hab ich ja noch, soll ich auch täglich weiter geben... Soll bis Mittwoch zur nächsten Kontrolle den Blutuntersuchungsbericht vom Haustierarzt in Thüringen besorgen, da erster Verdacht auf erneuten Ausbruch der Ehrlichiose (Juli kam im Januar 2014 aus Griechenland zu mir und wurde dort vor Ort 2013 gegen Ehrlichiose behandelt), zweiter Verdacht Lymphdrüsenkrebs (TA war aber in dieser Aussage recht vorsichtig zurückhaltend)...

Abends direkt den TA in Thüringen kontaktiert, der die Werte mit mir telefonisch nochmal durchging, als ich ihm sagte, dass ich die für den TA der Tierklinik brauche, da alle Lymphknoten von Juli leicht angeschwollen waren... kommt der auch, ohne dass ich ihn daauf ansprach auf den 2. Verdacht, also Leukämie bzw. Leukose, hält es aber eher für unwahrscheinlich, da Juli erst 4 ist, schließt es allerdings auch nicht aus. ( Da schob ich schon Panik und durchwühlte das Internet.... ich hätte es lassen sollen)

 

Mittwoch: Selber TA wie Montag (werd ich auch möglichst so beibehalten), kein Fieber, Befunde leider nicht bekommen, hat meine Mailadresse falsch aufgeschrieben ^^, TA war enttäuscht, dass ich die Befunde noch nicht hatte... ich erst recht..., beim Abtasten sah er meiner Meinung nach mehr besorgt als alles andere aus ^^ und meinte nur noch, dass er nichts verpassen will... auf dem Heimweg heulte ich erstmal, da sich der Verdacht 2 scheinbar bestätigt... sie hat nochmal Antibiotika bekommen, was meiner Ansicht nach, überhaupt gar nichts gebracht hat^^ ok versuch macht klug...ich soll neben der Temperatur auch das Gewicht im Auge behalten... (Ende Juni wurde ein großes Blutbild in Thüringen gemacht, da Juli stark Gewicht verlor, man sieht inzwischen die Hüftknochen.. Zum Verständnis: sie kam im Januar 2014 mit etwas Übergewicht also 32 kilo in Deutschland an, bei 27 kilo machte sie eine sehr sportliche Figur, inzwischen ist sie bei 23 kilo, trotz erhöhter Futterzufuhr seit Juni, da waren es "noch" 24,5)

 

Nachdem ich gestern nochmal wegen der Mail bzgl. der Befunde nochmal bei meinem TA in Thüringen angerufen hatte, hatte ich nun heute endlich die Ergebnisse und kann morgen in die Klinik fahren. Da ich Mittwoch schon fragte, ob der TA am Samstag Dienst hat und dieses bejaht wurde, bin ich schon mal froh, dass ich nicht bis nächste Woche warten muss...

 

Lt. Blutbild waren damals schon die Lymphozyten erhöht und die Leukozyten im oberen Grenzbereich.

 

Außer dem Hinken und dem Abnehmen, ist sie wie immer.. Sie frisst sehr gut, geht stiften und Katzen jagen ^^ freut sich aufs Gassi usw... Sie ist halt eher der unsichere Hund und auch zu Hause mehr die Gemütliche schon immer gewesen, also vom Wesen her kann ich keine Veränderung feststellen

 

Jetzt bin ich durch das Nachlesen im Internet natürlich etwas gehemmt, was eine Punktion oder auch eine Biopsie betrifft... Bei allen was ich gelesen habe, wurde es nach dieser diagnostischen Behandlung, bei allen Betroffenen Tieren schlimmer und es folgte innerhalb weniger Tage oder Wochen der Tod... Ich habe wirklich Angst, dass dieser Schritt die Krankheit so beschleunigt, dass mir keine Zeit bleibt mich zu verabschieden und das auch noch von einem Hund der erst 4 Jahre alt ist, der erst seit knapp 2 Jahren überhaupt weiß, wie toll das Leben sein kann!.. Allerdings will ich auch keine Zeit verlieren, in der ich ihr mit der Hilfe von Ärzten noch helfen könnte.. Ich weiß nicht mehr was ich tun soll, vielleicht kann mir hier jemand helfen, einen Rat geben, eine positive Erfahrung berichten.

 

LG

Steffi mit den 2 Griechen Juli und Fee

 

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Liebe Steffi das ist eine schreckliche Situation. Ich möchte gerade nicht in deiner Haut stecken.

 

Leider kann ich dir überhaupt nicht helfen, weil ich da keine Erfahrungen habe. Aber ich kann euch ganz, ganz feste die Daumen drücken, dass ihr einen Weg für Juli findet. :knuddel

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Ach du Schei*e... :(

Trotz aller Bedenken würde ich vermutlich die Punktion machen - eine andere Option für eine Diagnose gibt es ja nicht, oder? So kann es ja auch nicht weitergehen. Schwierige Entscheidung. Ach Mensch... :knuddel

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Das ist ein furchtbarer Verdacht und das tut mir sehr leid!

Diese Sorgen und Ängste sind entsetzlich und ich hoffe, Du hast Menschen um Dich, die Dir zur Seite stehen!

Was würde denn punktiert werden? Was würde man im Punktat finden können und was für therapeutische Maßnahmen kann man dann ergreifen?

Je nachdem, wie risikoreich die Punktion wäre, wie sinnvoll und aussichtsreich eine mögliche Therapie sein könnte in Abwägung mit der Belastung für den Hund, würde ich gemeinsam mit dem Tierarzt entscheiden. 

Ich drücke Euch die Daumen, dass es doch nichts ganz Schlimmes ist!

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Kleines update, leider immer noch keine feste Diagnose... Es war heute relativ viel los in der Tierklinik. Der noch relativ junge Tierarzt war etwas gestresst, da alleine. Scheinbar waren vor mir noch andere wo es in der Woche mehrere Besuche gab ohne speziellen Befund... Er war aber trotzdem nett, jedoch recht kurz angebunden :-(... Da das Lahmen wieder schlechter war, machte er zumindest erstmal ein Röntgenbild vom Knie, welches aber unauffällig war... Er entschloss sich allerdings nun doch dazu sämtliche Blutwerte erneut von einem Labor auswerten zu lassen... Auf jeden Fall nochmal ein Reiseprofil, eine Blut Chemie und ein Blutbild. Er hofft, dass wir dadurch etwas weiter kommen erstmal.. Von einer Biopsie war heute keine Rede, ich nehme allerdings auch an, dass er es wohl auch als allerletztes machen würde. Ansonsten war Juli beim Blutabnehmen so zappelig und wehrhaft, dass er die eine Helferin auch noch zum Halten dazu rufen musste, dann klappte es auch, da die Tierarzthelferin wohl eine Ruhe ausstrahlte, die sich auch auf Juli übertragen hat... Mitte der nächsten Woche, sollten die Ergebnisse da sein und ich solle mich erstmal telefonisch melden... Ich hoffe, die Werte sind alle gut und sie hat doch nur irgend einen komischen viralen Infekt oder so was...

Also heißt es weiter warten und zittern und hoffen...

Vielen dank für eure Anteilnahme.

@taringa: was ich gelesen habe, da war die Punktion bzw die Biopsie die einzige feste Diagnosemoeglichkeit.. Ich vermute Metastasen könnte man theoretisch auch im CT erkennen, aber dann wäre es ja auch schon fast zu spät...

@Andrea und er: leider konnte ich heute ja nicht wirklich mit dem TA reden darüber, allerdings werden die Blutwerte ja zeigen, ob das Thema schneller wieder auf den Tisch kommt, als mir eventuell lieb ist. Also eigentlich müssten die lymphdruesen punktiert werden, da dort ja das Problem/Symptom in Form einer Schwellung sitzt. Das Gewebe wird dort entnommen und histologisch untersucht und dann findet man im ungünstigsten Fall entartete Zellen, welche bei weiteren Untersuchungen ein bösartiges oder ein gutartiges Verhalten aufweisen können. Also so läuft das glaub ich ab...und wenn der Befund malig also bösartig ist, kann man wohl Chemotherapie machen allerdings verlängert es wohl nur ein paar Monate, so hab ich es bisher gelesen.. Deswegen such ich ja jemand mit eventuell positiveren Erfahrungen...wo es rechtzeitig festgestellt werden konnte usw...

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