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Hundeforum Der Hund
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Herbstwanderung durch zwei Schweizen

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Wir waren ein paar Tage unterwegs - von der Sächsischen Schweiz durch die Böhmische Schweiz und wieder in die Sächsische Schweiz zurück. Bei schönstem Herbstwetter... Und da hier ja gerne Bilder geschaut werden habe ich Euch mal ein paar rausgesucht ;)

 

Los ging es in Hinterhermsdorf, am Ende des Kirnitzschtals, grenznah zu Tschechien. Dieses Schild hier grüsste uns, als wir aus dem Bus stiegen: Verheißungsvoll!

 

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Und so passend... waren wir doch die Tage immer wieder auf alten Schmugglerpfaden unterwegs, die das in Grenzgebieten ja oft so ist.

Das hier war so ungefähr unsere Route:

 

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Wir sind also erst mal zur Oberen Schleuse gegangen und haben uns dort 750 m mit nem Kahn die Kirnitzsch runterfahren lassen. Dann - der Kahn der war voll - stiegen alle aus und wir trennten uns von der Gruppe und gingen weiter die Kirnitzsch runter. Auf unserer Karte war ein Wanderweg eingezeichnet, der über die Kirnitzsch ging, und somit nach Tschechien führte (die Kirnitzsch ist Grenzfluss). So sah das dann in echt aus:

 

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Tja. Keine Brücke nirgends. Und jeder andere Weg hätte einen kilometerlangen Umweg bedeutet. Also: Schuhe ausgezogen und umgebunden und ab durch die Furt!

 

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Lotta wollte das erst nicht wahr haben, als sie aber sah, das wir das ernst meinten, ging sie ohne wenn und aber ins Wasser und schwamm an die andere Seite, so schnell konnte ich gar keine Fotos machen...

 

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(Fortsetzung folgt)


Wie wwwwunderbar warm das Wasser war, kann man anhand dieses Bildes vielleicht erahnen....

 

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Danach ging es in einem Bogen zur Balzhütte, Na Tokami, unserer Unterkunft für die erste Nacht.

 

Durch diese wunderbare Landschaft:

 

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Stiegen hinab...

 

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über Leitern hinweg...

 

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... zur engen Stiege.

Man kann sie nicht fotografieren... es sind 4 Leitern, die durch einen mehr oder weniger breiten Riß im Felsen gehen.

 

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Also genauer gesagt, geht die enge Stiege von da oben durch den Felsen nach unten. Immer wieder schön sowas!

 

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Danach ist man dann schon beinah in der Balzhütte angekommen. Sehr  zu empfehlen, ein wunderschönes altes Blockhaus-Gasthaus, Hunde - wie überhaupt eigentlich überall in Tschechien - kein Problem. 

Und mit leckerem Essen:

 

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(Fortsetzung folgt)

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Am nächsten morgen war Traumwetter - Sonne! Und wir gingen weiter auf dem Jubiläumsweg, erstmal hinauf zum Rudolfstein:

 

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Dort entstand dann dieses Bild

 

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Und auch dieses:

 

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Ausblick

 

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Da auch hier der Auf- und Abstieg nur über Leitern zu bewerkstelligen war, fuhr Lotta immer wieder Aufzug

 

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Erwähnte ich schon, das wir wunderschönstes Herbstwetter hatten?

 

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Tolle Bilder! !!

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Danach ging es dann weiter hoch auf den Schauenstein, ein altes Rausbschloss.

 

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Auch mit Ausblick

 

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Von dort gingen wir - mit einem kleinem Abstecher über das Prebischtor - weiter nach Mezni Louka. Um 15:00 waren wir da, unsere Unterkunft in Mezna direkt um die Ecke. Hm. Und der Weg dorhin ging nur die Strasse lang. Hmhm. Man könnte ja noch.... *in der Karte rum guck* - guck mal hier.... da kann man runter zur Wilden Klamm gehen.... da fahren bis zum 1.11. noch die Kähne wie in Hinterhermsdorf und die halten dann genau unterhalb von Mezna... warum eigentlich nicht?

Auf dem (sehr schönen) Weg durch den Wald kamen wir an einem Schild vorbei: Kahnfahrten im Oktober von 10:00 bis 16:00. Es war 15: 25. Kein Problem, dachten wir.

Nur, der Weg nahm kein Ende. Irgendwann kamen wir an die Klamm, aber weit und breit kein Kahn in Sicht. Interviewte Spaziergänger die uns entgegenkamen berichteten von noch einem schönem Spaziergang von ca 25 Minuten länge. Mittlerweile war es 15:48.  Wir fingen an zu rennen (sehr lustig mit Rucksäcken auf dem Rücken). Und erreichten den Kahn noch so gerade eben (sie haben uns wohl rufen gehört....).... Danach war uns warm und wir konnten die Zeit im Kahn nutzen, um wieder zu Atem zu kommen .

 

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Um zu unserer Unterkunft zu kommen mussten wir nur noch diese schicke Brücke überqueren. Mein Haus-Ingenieur beschloss, das wir die lieber nicht gleichzeitig betreten sollten. Lotta fand die Idee, da auch nur ein Pfote draufzusetzen auch sehr abwegig.

Aber wir sind alle heil auf der anderen Seite angekommen.

 

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Und mit Sonnenuntergang erreichten wir dann auch unsere Unterkunft.

 

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Der nächste Tag führte dann übers Prebischtor nach Schmilka.

 

Prebischtor

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Obwohl es eins der touristischen Highlights dort ist, war es nur angenehm gefüllt, was wohl auch daher kommt, das man mit dem Auto oder Bus nicht allzu nah herankommt.

 

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Vom Prebischtor kann man rübergucken in die Sächsische Schweiz, nur dummerweise haben sie die Brücke rüber abgerissen (der Sandstein ist durch die Tourimassen zu sehr in Mitleidenschaft gezogen worden). Wir sollten also bis nach Hrensko, dort über den Grenzübergang und dann an der Strasse entlang nach Schmilka, wo unsere Unterkunft für den Tag war. Hm... Straße... :blink: Also schauten wir wieder in die Karte. Den einen Weg den wir fanden und auch ausprobierten (der hinter einer Absperrung begann... hmhm... :ph34r: ) war nur was für Kletterer. Also wieder umdrehen.

Der andere Weg führte durch die Kernzone, also dem Gebiet im Naturschutzgebiet, in dem Betreten verboten ist. Haben wir aber erst gesehen, als wir schon "drüben" waren. *hust*

 

In Schmilka gab es dann zum ersten Mal seit Tagen keine Semmelknödel abends :o


Am letzten Tag gab es dann nur noch eine halbe Tour, da wir nachmittags bei der Verwandschaft zum Kaffeetrinken eingeladen waren. War trotzdem schön.

 

Hoch auf die Schrammsteine

 

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Dort oben entlang

 

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Und dann durch den Wald nach Ostrau zum Personenaufzug

 

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Wer den Film "Grand Budapest Hotel" gesehen hat, kennt den Aufzug. Ich wollte schon immer mal mit dem fahren. Und was ist: Außer Betrieb wegen Getriebeschadens. Schade....

 

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Also ging es zu Fuß runter nach Bad Schandau, von dort mit der Fähre über die Elbe und dann in den Zug.

 

Und das wars schon.

Sagte ich schon, das wir tolles Herbstwetter hatten?!

 

:D

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Wow, ich wäre zwar tausend Tode gestorben (Höhenangst und kein bisschen schwindelfrei), aber ich finde die Tour richtig schön. 

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Die Bilder sind ja echt der Hammer :klatsch:

Naja so ne Tour kann man machen, wenn man den Hund Huckepack nehmen kann.

Aber ich finde es echt irre durch diese Feksspalten zu gehen, toll :klatsch:

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Wunder-, wunder-, wuuuuuuuuuuuuuuuuuuunderschööööööööööööööönnnnnnnnnnnnnnnnnnnnn!!!!!!

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Suuuuuper! :klatsch:

Danke, Dass Du uns mit auf Eure Reise genommen hast!

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Wow, wie toll ist das denn? Das würde mir auch gefallen, allerdings ist Joey dafür dann auch nicht "tragbar"!

 

 

Hattet Ihr denn tolles Herbstwetter? biggrin_girl.gif

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Man kann die Touren da natürlich auch ohne Leitern machen... kommt man nur manchmal halt nicht ganz so weit nach oben :P Allerdings haben wir am Rudolfstein ein Pärchen mit dem Parson Russell und ner Aussie-Hündin getroffen, die da auch hoch sind. Keine Ahnung wie weit die gekommen sind, oder ob sie die Hunde dann irgendwo angebunden haben? Die sind die ersten Leitern noch mit Schwung hochgesprungen, die Hunde.

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