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Hundeforum Der Hund
Sapient

Meine Hündin hat jetzt Angst vor großen Hunden, das wird problematisch

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h...

 

Hallo zusammen,

 

vielleicht hat jemand einen Tip für mich. Meine Hündin, 6,5 Jahre alt und 11kg schwer, war immer freundlich zu allen Hunden und hat mit allen gerne gespielt. Bis sie vor etwa einem halben Jahr dreimal von ein und derselben Dogge bedroht wurde. Die Dogge kam von einem Grundstück herunter gerannt und stellte sich direkt über meine Hündin, die machte aus Angst eine Bürste und stand ziemlich steif da, fletschte die Zähne und schien mir zu hoffen, dass die Dogge einfach wieder geht. Das tat diese jedoch leider nicht, sondern fühlte sich anscheinend vom Zähnefletschen meiner Hündin provoziert und drängte nun noch etwas deutlicher über meine Hündin. Ich (vielleicht ein Fehler) sah ein bisschen rot, weil die Dogge zunehmend "unfreundlich" wirkte und das Grössenverhältnis für meinen 11kg Hund doch eher ungünstig war. So sprang ich von meinem Pferd und verpasste der Dogge einen Hieb, dass sie von meinem Hund abliess. Irgendwann kam dann auch mal die Besitzerin des Hundes... den Rest der Geschichte erspare ich euch. Insgesamt trafen wir noch 2x auf diese Dogge, die uneinsichtige Besitzerin nahm das Tier nicht an die Leine, auch nicht auf mein Bitten hin, und meine Hündin war bei der zweiten Begegnung schon auf Entfernung sehr versteift. Wohlgemerkt: MEIN Hund war an der Leine! Die Dogge nicht. Sie kam diesmal doch eher unfreundlich auf uns zugerannt im Gallopp und gleich auf meine Hündin los. Meine Madame versuchte zu fliehen, hing ja aber dummerweise an der Leine, ich auf dem Pferd. Diesmal hab ich der Dogge von oben einen Tritt verpasst. Dann liess sie ab. Die dritte Begegnung ging ähnlich aus. Seitdem vermeide ich einfach jeden Weg, auf welchem ich diesem Tier begegnen könnte. Die Besitzerin ist uneinsichtig, schreit mich an und meint ich solle mich nicht so anstellen, ihre Dogge sei "immer lieb zu allen". Ja, das mag vielleicht solange der Fall sein, wie der andere nicht knurrt oder sich steif macht. Meine Hündin tat dies nun aber aus der Angst heraus.

 

Jetzt haben wir seitdem aber leider ein Problem: Sie hat vor allen grossen Hunden Angst. Und leider sind die meisten Grosshundebesitzer der Meinung, wenn ihrer "nichts tut" müssten sie ihn auch dann nicht an die Leine nehmen, wenn ich meinen kleinen Hund an die Leine nehme. Heute kamen insgesamt DREI grosse Hunde auf uns losgestürmt, obwohl ich meine Hündin anleinte in der Hoffnung, dass die anderen Hundebesitzer das auch tun würden und wir einfach aneinander vorbei gehen könnten. Sie tun es einfacht nicht. Das erste war ein Schäferhund, der kam schon knurrend angerannt. Als ich sah, dass nichts mehr zu machen ist, habe ich meine Hündin schnell abgeleint, damit sie sich wenigstens frei bewegen kann. Es passiert, was immer passiert: Sie wird steif, macht eine Bürste und fletscht die Zähne und will dem anderen Hund aus dem Weg  gehen. Aber die meisten Hunden rennen einfach hinterher. Dann steigert es sich und meine Madame schnappt auch  mal zu, wenn der andere zu aufdringlich wird. Dabei hat sie immer einen eingeklemmten Schwanz. Den "Spass" hatten wir heute dreimal. Zum Glück ist nichts passiert, ich habe es aber auch schon anders erlebt.

 

Hat bitte jemand einen Rat, was ich tun kann? Was tut man gegen uneinsichtige Grosshundbesitzer die immer nur meinen "Meiner tut ja nichts" und ihren Hund deswegen nicht anleinen, auch dann nicht, wenn der entgegenkommende Hund angeleint wird? Das kann ja alles sein, dass der "nichts tut" - solange der Kleine ihn nicht angeht. Aber meine Madame tut das nun mittlerweile aus Angst leider. Wenn Schwanz einklemmen und Zähne zeigen als Warnung für "lass mich bitte in Ruhe" nicht ausreichen, schnappt sie. Das heisst, sie springt denen dann schnappend ins Gesicht. Und darauf reagieren viele grosse Hunden doch eher unentspannt. Was bitte kann ich tun, damit die grossen Hunde NICHT auf sie losstürmen sondern einfach an uns vorbei gehen? Dann ist überhaupt nichts los. Sie ignoriert die. Nur eben dann nicht mehr, wenn die aufdringlich werden. Und das ist wirklich SEHR oft der Fall.

 

Jemand einen guten Rat?

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achso, mit Hunden gleicher Grösse oder etwas grösser hat sie keine Probleme und spielt und tobt gerne. Mit unaufdringlichen grossen Hunden auch nicht, sie geht denen aus dem Weg. 

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Du kannst mit deinem Hund üben: in Absprache mit anderen ausgewählten HuHaltern, die große, freundliche Hunde haben. Ihr macht Weg und Zeit aus, und du näherst dich in einem Tempo, welches für deinen Hund akzeptabel ist. Und nur so weit, dass dein Hund entspannt bleibt. Die Distanz dann von Mal zu mal reduzieren, aber nur, wenn dein Hund nicht wieder Angst bekommt.

Es kann ja nicht sein, dass ihr jetzt ewig mit Angst durch das Leben geht.

Und bis dahin?

Würde ich jedem (Groß-)Hundebesitzer aus der Ferne etwas von "mein Hund hat Flööööhe!!!" oder "mein Hund hat ansteckenden Durchfall" zurufen - was meinst du, wie flott die werden? :D

Der Frau mit der Dogge kannst du nur aus dem Weg gehen. Die scheint ja eher unbelehrbar zu sein und wenig Verständnis für deine Situation zu haben.

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das zurufen und bitten habe ich schon durch, hilft nicht.... bei vielen zumindest nicht. neulich hatte ich den knaller überhaupt, meine madame musste leider operiert werden und hatte eine frische und grosse OP-Naht und eine Body an. Ich bin extra auf einen Weg gefahren, wo wirklich sonst nie jemand ist. Viel gehen durfte sie eh nicht, also wollte ich sie nur kurz "ausleeren" ;) da kommt eine Frau auf etwa 300m Entfernung mit ihrem Hund auf den Weg. Ich winke mit meiner Leine und zeige ihr an, dass ich meinen Hund anleine und gehe ein paar Meter zur Seite an ein Gebüsch. Die Frau tut nichts. Ich rufe, dass sie bitte eben kurz ihren Hund anleinen soll. Keine Reaktion. Was passiert??? Der etwa 45kg schwere Hund kommt angalloppiert auf uns zu. Mein Hund mit der frischen OP-Naht sieht schon wieder rot... da blieb mir - aus meiner Sicht - nichts anderes, als meinen Hund mal eben hoch zu nehmen, weil mir das mit der frischen Naht echt zu heikel war. Die Frau brüllt "Der tut nix, der tut nix....!" Und ich schreie sie an, sie soll zusehen, dass sie ihren Köter ranholt. Dieser fand es nämlich total lustig, mit seinen 45kg an mir hochzuspringen... meine Hündin, die wirklich NIE bellt oder irgendwelche Geräusche von sich gibt, knurrte auf meinem Arm herum. Der andere Köter sprang immer wieder an mir hoch und ich dachte echt, ich spinne. Die Frau brüllt mich an, was mir einfallen würde meinen Hund erst anzuleinen und dann noch auf den Arm zu nehmen, das sei mal wieder typisch für die Leute mit den kleinen Hunden.... meine Madame ist eigentlich aber schon zu gross für "auf den Arm nehmen". Ich nehme sie NIE auf den Arm, das tat ich nur wegen der frischen Naht. Die alte Schachtel beschimpfte mich also und hatte Mühe, ihren Hund überhaupt von mir weg zu bekommen. Erst als ich dann mal sagte, dass mein Hund gerade von einer OP kommt hielt die endlich mal den Mund.

 

Was ich damit sagen will: rufen und bitten hilft leider überhaupt nicht bei den Meisten.

 

Zum Thema üben: Wir haben einen grossen Freund, mit dem ist es auch kein Problem. Der ist aber auch  nicht aufdringlich, die beiden gehen völlig entspannt nebeneinander her. Wenn sie die Hunde kennt, dann geht es auch. Aber das hilft ja nicht, wenn wir fremde Hunde treffen.

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In einer Krisensituation würde ich sie schon auf den Arm nehmen!

Bei meinem 50kg Hundi geht das leider nicht. Der fürchtet sich manchmal vor den Kleinen. :unsure:

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ich bin eigentlich kein freund von "auf den arm nehmen". zumal man dadurch den hund noch bestärkt... gut, vielleicht gilt das eher für kleine kläffer, die sich dann von oben noch grösser vorkommen. das ist bei meiner ja nicht der fall.

 

50kg hunde die angst vor einem kleinen hund haben muss man auch nicht auf den arm  nehmen wollen, die verletzungsgefahr ist in dem verhältnis doch um einiges geringer als andersherum ;) wenn eine kleine kläfftöle auf meine madame losgeht, dann lass ich sie das machen. sie nimmt die gar nicht ernst. meist freut sie sich noch darüber :D

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Das erste war ein Schäferhund, der kam schon knurrend angerannt. Als ich sah, dass nichts mehr zu machen ist, habe ich meine Hündin schnell abgeleint, damit sie sich wenigstens frei bewegen kann.

Evtl. kommt sich deine Hündin etwas verlassen von dir vor.

Du könntest sie hinter dich bringen (evtl. vorher ein entsprechendes Signal eintrainieren) und dich selbst um heranstürmende Hunde kümmern. Abwehren, Blockieren, wegschicken. Gewaltfrei, wenn`s geht :)

Und, am Rande, mit einer negativen Einstellung den anderen Hunden /Leuten gegenüber ("Köter, Kläffer, alte Schachtel") bestärkst du deinen Hund in der Annahme, dass Gefahr droht.

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ah, danke, das ist doch schonmal ein ansatzpunkt! :) ja, vielleicht kommt sie sich verlassen vor....? ist es denn sinnvoll, sie hinter mir zu "verstecken" und mich selbst um den anderen hund zu kümmern? wie mache ich das, wenn dieser sehr aufdringlich ist? (sind leider einige, vor allem jüngere rüden...) was kann ich tun, damit sie sich mit mir sicherer fühlt? wie gesagt, bis diese doggengeschichte war, gab es nie probleme mit anderen hunden.

 

 

meine negative einstellung einer person gegenüber ergibt sich ja erst hinterher. ich habe diese nicht primär allen anderen hundehaltern mit grossen hunden gegenüber. so ist es ja nun nicht. heute hat ein herr seinen schäferhund zb vorteilhaft zu sich gerufen als er merkte, dass ich meine hündin an die leine nahm und etwas zur seite ging. der hund wollte auch gerne zu uns, war aber wirklich toll erzogen und das herrchen hat richtig reagiert und den hund zurückgerufen und ihn bei fuss an uns vorbei gehen lassen. dann ist alles gut und überhaupt nichts los und ich würde auch niemals "köter, kläffer, alte schachtel" denken ;)

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ist es denn sinnvoll, sie hinter mir zu "verstecken" und mich selbst um den anderen hund zu kümmern? wie mache ich das, wenn dieser sehr aufdringlich ist?

Zur ersten Frage: ja, sinnvoll. Wenn sie nicht das Gefühl hat, sie müsse alleine mit der Bedrohung fertig werden (und sich dementsprechend abwehraggressiv verhält), sondern sich in der Sicherheit wiegen kann, dass du ihr beistehst und dich kümmerst, verändert das für sie die Situation ganz entscheidend.

Nach einer Weile kann auch ihre Furcht weniger werden oder verschwinden, wenn die negativen Erlebnisse ausbleiben und vor allem wenn sie weiß, sie kann sich auf deinen Schutz verlassen.

(Wir wurden mal ernsthaft von einer größeren Hündin angegriffen, meine Hündin, sonst immer vorne und große Klappe, hat sich hinter mir auf den Boden gekauert, ich hab die andere vertrieben -das war ein riesiger Vertrauensbeweis von ihr -Frauschn, es wird brenzlig, mach du mal :D ...)

 

Zur zweiten Frage, da gibt es schon etliche Threads zum Thema Abwehr heranstürmender Hunde, warte ich geh mal suchen :)

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Übertragung durch den Deckakt ( Tumorzellen nisten sich in kleine Schleimhautverletzungen ein und wachsen dort) oder leider auch durch Maul zu Maulkontakt wie das Schlecken, Beißen i. Genitalbereich. Das bedeutet, wenn wie hier bei uns , Chip sich an seinem Penis leckt u. dann meiner Hündin mit der Zunge über das Gesicht fährt, kann sie im schlimmsten Fall, diesen Tumor auch im Gesichtsbereich bekommen. gefährdet durch den Maul zu Maulkontakt sind vor allem " immumschwache" Hunde. Es kann definitiv nicht auf Menschen übertragen werden! Viele deutsche TÄ kennen diese Form des Tumores nicht. Er ist typisch f. streunende Hunde, Hunde aus Osteuropa, aus den Mittelmeerländern. Deswegen kann es durch diese Unwissenheit auch dazu kommen, dass der behandelnde Tierarzt zu einer sofortigen " Euthanasierung" des Tieres rät. Das muss aber nicht sein!!! Der Tumor hat gute Heilungschancen mit einer Chemo Therapie. Die Ansteckung betreffend ist das vorrangig eine sehr gr. Verantwortung f.d. jeweiligen Hundebesitzer. Aber ehrlich, einen Deckakt kann ich vermeiden u. bis er geheilt ist, bleibt mein Hund an der Leine. Aaaaber - eine Chemo Therapie f. d. Hund???? Darf ich ihm das zumuten???? Das muss jeder mit sich allein aus machen u. entscheiden.Und egal, welche Entscheidung getroffen wird, Ihr seid niemanden ausser Euch selbst, Rechenschaft darüber schuldig! Innerhalb 1 Woche habe ich versucht, so viel Infos wie möglich über den Tumor u. seine Behandlungen zu sammen zu tragen. habe mit der Tierhochschule Hannover/ Onkologie, mit der Tierklinik Hofheim Onkolog. , mit einer Flensburger Chirurgin/ Onkologin telefoniert, gesprochen. Habe nach homöpath. Mitteln / Hilfen / Behandlungspraktiken .Erfolgen gesucht. Bin über die Horvi Therapie im Internet gestoßen - jedoch kam von einer erfahrenen wissenschaftl. Beraterin diesbezügl. die sehr niederschmetternde Mitteilung; das es mit den Horvi - Enzymen in Bezug auf das Sticker Sarkom " keine Behandlungserfolge" gab u. sie deswegen auch diesbezügl. keine Therapiepläne mehr dafür erstellt. Die Chemo blieb hier vor Ort, das 1. Mittel der Wahl. Bis zum 1. Chemo Termin, selbst noch 5 Minuten vorher war ich innerlich völlig zerrissen! Ich hatte sehr viel Angst, meinem Chip das zu zu muten. Chip hat nun insgesamt 4 Chemo`s im wöchentl. Abstand mit dem Medikament Vincristin hinter sich.Paralell dazu begleite ich ihn mit einer erfahr. THP homöpathisch um die wichtigsten Organe zu stärken/ das Immunsystem zu stützen. Sein Fell ist ein klein wenig stumpfer geworden - aber wer ihn sieht, erkennt nicht, dass dieser so lebensfrohe, lustige, verspielte und tobende sowie Mäuse jagende Hund, in einer anstrengenden Chemo Therapie steckt! 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