Jump to content

Deine Hunde Community

über 36.000 Mitglieder

Erstelle in 30 Sekunden ein Benutzerkonto oder logge Dich sofort mit Deinem Facebook oder Google account ein.
 

✅ Registrieren oder einloggen

Hundeforum Der Hund
staffoti

Tierschutzwelpe- arbeitsfreudig?

Empfohlene Beiträge

Guten Abend,

 

meine Frau und ich wollen uns endlich einen Zweithund anschaffen. Diesmal soll es ein Welpe sein. Wir haben jedoch einige Anforderungen an den kleinen Knirps.

Wir haben jetzt einen Standardpudel und wollen einen Hund mit ähnlichem Temperament. Anfangs dachten wir an einen Langhaar Collie (Amerikanische Linie) , da diese sowohl genügsam als auch arbeitsfreudig sind.

 

Eine Bekannte hat kürzlich einen Welpen aus dem Auslandstierschutz adoptiert und ist sehr glücklich mit ihm. Meine Frau kann nun an nichts anderes mehr denken, als auch einen Welpen zu retten. Jetzt ist es aber so, dass die meisten Welpen aus dem Ausland Herdenschutzhund, Windhund etc. in sich haben oder man es ihnen gar nicht ansieht was in ihnen steckt. Und das Risiko ist somit sehr hoch, dass wir einen Hund heranziehen der das komplette Gegenteil ist von dem was wir gerne hätten. Z.b Couchpotatoe, niedriger "Will to please", Vollblutjäger oder ein hyperaktives Energiebündel. 

 

Was sind eure Erfahrungen mit Welpen aus dem TS? Reines Überraschungspaket oder durchaus berechenbar?

 

Freue mich auf Antworten ;)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Die Erfahrungen anderer werden dir nichts bringen, weil es andere Hunde sind.

Das meine ich im Ernst, was sollen Aussagen wie "meiner ist super geworden" oder "meiner ist ein Monster geworden" dir konkret helfen? Bei einem Hund, dessen genetische Zusammensetzung unbekannt ist, kann sich alles Mögliche entwickeln.
In der Regel ist es doch aber so, dass man irgendwie zusammenwächst, gerade wenn das Hundl von klein auf bei euch ist :)

Zum Thema "retten" ... bedenke, dass manche Welpen extra für solche Rettungsaktionen unter haarsträubenden Zuständen produziert werden (gezüchtet darf man das nicht nennen) und mit passender Tränendrüse-Story dann hier verschachert. Also hier wirklich genau hinterfragen und Verstand eingeschaltet lassen.

 

sowohl genügsam als auch arbeitsfreudig


Was meinst du mit genügsam?
Ich finde das Wort sehr befremdlich in Bezug auf einen Hund :mellow:

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Schaut doch mal in den Tierheimen eurer Umgebung nach oder schaut auf Pflegestellen von Tierschutzorganisationen. Dort wird man euch sicher einiges über die Hunde dort sagen können.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Nein, da hast du mich falsch verstanden. Ich wollte eher wissen bei wievielen Tierschutzhunden die Arbeitsfreude bzw "Will to please" vorhanden ist. Wenn mir 9/10 sagen, sie können mit ihrem Hund super arbeiten, dann ist es was anderes als wenn mir 9/10 sagen, dass man das nicht gut kann. Vor allem würds mich interessieren ob ein Mix auch keine typischen Rasseneigenschaften der Eltern haben kann. Zb wenn er aussieht wie ein Collie x Schäferhund mix, die Sturheit seiner Großmutter die evtl. ein Huskymix war haben kann und wie oft das vorkommt.

 

Ja, ich schaue mir die Tierschutzvereine genau an bevor ich mich entscheide. :-)

 

Mit genügsam meine ich dass er gerne arbeitet, aber nicht MUSS. Sprich wie ein Collie aber nicht wie ein Border Collie.


Bei einem 3 Monate alten Welpen kann man noch nicht wirklich große Prognosen über seine Arbeitsfreude machen oder?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Bei wie vielen meiner Tierschutzhunde war Arbeitswille vorhanden? Hmmm .... ich würde sagen, bei jedem. Halt einfach absolut unterschiedlicher Art. Wobei bei uns nie Welpen, sondern immer erwachsene, oft auch alte Tiere einziehen. Denn mit dem "RETTEN" hab ich es nicht so :). Wir holen die Hunde nicht zu uns, weil wir sie "retten" wollen, sondern weil wir gerne mit diesen  Tieren zusammenleben, es Freude macht, zu erleben, wie sie die Welt erkunden, die Annehmlichkeiten des Lebens zu schätzen lernen und mich einfach glücklich machen, wenn es ihnen gut geht. Und bei uns müssen Hunde auch keine bestimmten Anforderungen erfüllen, sondern wir nehmen sie so, wie sie kommen und sie dürfen das tun, was ihnen liegt und ihnen Freude macht.

Du willst eine gewisse Sicherheit bei einem Welpen. Die wirst Du bei einem Hund aus dem Tierschutz einfach nicht bekommen können. Außer - auch das gibt es, wenn auch seltener - es handelt sich um einen Rassehund-Welpen (zumeist natürlich ohne Papiere). Denn natürlich können die Gene der Großeltern durchkommen und schon hast Du vielleicht einen Hund, der nicht Deinen Wünschen entspricht. Halte ich für keine gute Idee.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Du kannst weder bei einem Rassehund, noch bein einem Mix genaue Prognosen machen. Natürlich ist bei einem Rassehund die Wahrscheinlichkeit grösser, dass er sich charakterlich am Standard bewegt, aber es gibt auch solche die es nicht tun. Collies ohne Hütefreude, Terrier die nicht jagen wollen.

Bei Mixen weisst du natürlich etwas weniger, welche Eigenschaften dominieren.

Wir hatten meistens erwachsene Mixe, alle nett, alle verschieden.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Der Welpe bringt zum Einen unbekannte Anlagen mit, zum Anderen entwickelt er diese auch entsprechend seines Umfeldes, also u.A. euren Verhaltens, mehr oder minder stark. Ich komme z.B. gut mit "unabhängigen" Charakteren zurecht, wenn ich aber nun einen typischen Labbi oder DSH aufziehen sollte, würde das darin enden, dass wir beide Nervenwracks wären.

Wenn ihr nun 10 Hunde aufnehmt, bringt euch die hier erhobene Statistik vielleicht was; so habt ihr aber faktisch eine 50:50 Chance ;)

 

Wie schlimm wäre es denn für euch, wenn der Hund sich zum absoluten Gegenteil eurer Vorstellung entwickelt`?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

LuisasMami: Ich hatte einige Windhunde als Sitterhunde und mit denen war absolut nichts anzufangen, ließen sich nicht animieren, wollten nur auf der Couch liegen und nichts tun. Da kann ich mir gleich eine Katze holen. Ich gehe ja auch nicht einfach aus dem Haus und laufe durch die Gegend ohne Ziel, ich möchte mit dem Hund Dummytrainig, Suchspiele und Obedience machen und das während dem "Gassi" gehen. Das ist mit einem zb Windhund wenig bis gar nicht möglich, genauso wie Obedience mit einem Husky. Wenn der keinen Bock hat geht gar nix. Kurz ja. Es wäre sehr schlimm für uns.

 

Und ja genau Prognosen gibt es nicht aber man sagt ja auch, dass Mischlinge gesünder sind als Rassehunde.Und das sagt auch aus Erfahrung. 

Ich bin sowieso für den Züchterhund, dachte nur meine Frau zu liebe frag ich einfach mal drauf los. Und meine Frau will auch nicht unbedingt einen Welpen "retten", sondern sieht den Grund nicht einen teuren Züchterhund zu holen, wenn man genauso gut einem hilfsbedürftigen Welpen ein schönes sicheres Zuhause geben kann. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Kurz ja. Es wäre sehr schlimm für uns.

...

Und meine Frau will auch nicht unbedingt einen Welpen "retten", sondern sieht den Grund nicht einen teuren Züchterhund zu holen, wenn man genauso gut einem hilfsbedürftigen Welpen ein schönes sicheres Zuhause geben kann. 

 

Mir scheint, dass es für Deine Frau gar nicht so schlimm wäre.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich habe selbst eine Rasse gezüchtet und bisher drei dieser Hunde selbst gehalten. Sie waren/ sind auch miteinander verwandt.

Erste Hündin Königin, Draufgängerin und wenig zu beeindrucken. Eigenständig. An "Dressur" nicht interessiert. 

Zweite Hündin, Tochter der ersten, eher unsicher, vorauseilend wachsam, sehr lernbegierig = hoher will-to-please.

Dritte Hündin ruhig, sehr stark überlegend und abwartend. Souverän.

 

Soweit zur Sicherheit, dass man bei Rassehunden weiss, was man kriegt.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

×

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.