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Hundeforum Der Hund
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Bellen, bellen und nochmals bellen!

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Ich habe hier ein belliges Problem.
Meint Hund bellt ja generell IMMER wenn mein Freund Heim kommt, oder meine Mama oder mein Papa hoch kommt. Auch wenn die unten was im Treppenhaus machen wird gebellt.
Alles was draußen ist interessiert aber nicht.
Es nervt mich zwar oft aber ich könnte damit leben. Ohne bellen wäre aber noch schöner ;)
Jetzt habe ich seit 2 Tagen Besuch und man sollte meinen der Hund hätte sich dran gewöhnt, aber nein. Wenn mein Gast ins Wohnzimmer kommt wird gebellt, wenn das Bett knarzt wird gebellt, wenn auf die Toilette gegangen wird, wird gebellt. Das könnte ich noch unendlich weiterführen ;) zwischendurch wird übrigens auch mal geknurrt. Vorallem er hört einfach nicht auf! (Wenn ich was sage schon)

Das bellen generell hatte ich schon mit meiner Hundetrainerin besprochen.
Sie meinte in meinem Fall soll ich das bellen ignorieren. Und ihn beiläufig in sein Körbchen schicken. Mit dem Ergebnis das er bellt und dann allein in sein Körbchen geht.
Wenn er schon drin sitzt, bellt er halt von da.
2 Wuffs wären ja Oke, aber nicht 10. und nicht 50x am Tag.

Habt ihr vielleicht noch eine andere Idee?

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Einem Chihuahua das Bellen abzugewöhnen, ist ne harte Nuss. :)

 

Was hast du denn schon ausprobiert und wo siehst du selbst bislang den größten Erfolg?

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Das ware für mich eine einfache Sache, max. 10 Minuten, aber da ihr ja nicht bereit seid, körpersprachliche Grenzen zu setzen, wird es eine harte Nuss bleiben.

 

Ein Tipp aber, auch hier die mentale Einstellung. Solange du dir denkst oder sagst, ich kann auch damit leben, wird er auch kläffen. Er merkt genau, ob es dir Ernst ist oder nicht. Also entscheide dich erstmal was du willst und dann kann sein, dass egal wie du vorgehst, du tatsächlich auch Erfolg hast.

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"körpersprachliche Grenzen" sind konkret was?

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Ihm Angst einjagen, dann ist er still, zumindest so lange er gehemmt ist.  :) Wenn er sich wieder lockert und entspannt, bellt er genauso schön weiter wie vorher. 

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Was, meinst du, ist seine Motivation? Will er den Besuch vertreiben? Ist er gestresst von dem Besuch, überfordert, gereizt, verunsichert?

Will er evtl. einfach deine Aufmerksamkeit? Oder wacht er und will einfach melden, dass sich etwas bewegt im Haus?

 

Hat deine Hundetrainerin noch einen anderen Ansatz außer Ignorieren?

Ignorieren würde ich, wäre ich ein Hund, als stille Duldung oder sogar Zustimmung verstehen.

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Ihm Angst einjagen, dann ist er still, zumindest so lange er gehemmt ist.  :) Wenn er sich wieder lockert und entspannt, bellt er genauso schön weiter wie vorher. 

;):lol:

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Die Frage nach den Motiven finde ich auch ungeheuer wichtig. Es macht ja n großen Unterschied, ob der Hund bellt, weil er Spannung (kann ja auch Freude sein) abbauen muss oder ob er bellt, weil ihm der Besuch nicht geheuer ist, nur als Beispiel.

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Eva, an dieser Antwort seh ich halt überdeutlich, dass du keine Ahnung hast, wovon ich spreche!  Nur eins, da begriffen wird, worum es geht, wird auch nachhaltig gelernt (vorausgesetzt du hast vorher auch den festen Vorsatz, dass du Kläffen nicht mehr tolerieren wirst, also nicht diese larifarieinstellung die Kaeschn geäußert hat, "ich kann auch damit leben"), wesentlich nachhaltiger als beim operanten konditionieren, wo man in der Regel mind. 1.500 Wiederholungen braucht. Es wird sogar der Lernprozess auf andere Situationen übertragen. Z.B. haben meine nachhaltig  innerhalb 5 Minuten gelernt, im Auto wird nicht rumgekläfft, solange ich am Auto bin, und dieser Lerneffekt hat sich ganz von selbst übertragen auf drei Tage später zu Hause, es wird nicht gekläfft, wenn der Staubsauger geholt wird, es wird nicht gekläfft, wenn Besuch kommt etc. ohne dass ich irgendwas sagen muss, es reicht meine innere Einstellung. Sie haben einfach begriffen, dass ich keine Alarmanlagen mehr brauche. Früher wurde bei jedem, der ans Auto ran kam gekläfft, dass das Auto gewackelt hat und erst aufgehört wenn derjenige völlig außer Sichtweite war, auch bei Motorradfahrern oder an der AMpel, wenn Fußgänger vorbei gingen, nach dem Intensivtraining bei HTS haben sie nie wieder im Auto gekläfft, ich kann sogar fremde Hunde im Auto mitnehmen, oder fremde Beifahrer etc. ging früher alles gar nicht! Polizeikontrolle war jedesmal eine Katastrophe, ich werde  oft kontrolliert, da ich nachts heimfahre, mit der Taschenlampe ins Auto geleuchtet, macht heute gar nichts, die schlafen entspannt weiter.

 

Die Motivation der Hunde spielt keine Rolle! Nur meine Motivation ist entscheidend!

 

Es ist kein Angst einjagen, sondern ein Einfordern von Aufmerksamkeit/Achtsamkeit, Zuhören und Respekt und wenn man es richtig macht, ist der Hund in keinster Weise eingeschüchtert oder sonst wie geschädigt, der ist entspannt und happy, dass er sich um nichts mehr kümmern muss. Ich werde es nicht erklären, weil ich euch keine Gelegenheit mehr geben werde, die Dinge völlig verdreht darzustellen. Wer es richtig lernen will, muss sich um ein entsprechendes Training bemühen bei Experten. Es ist keine große Kunst!

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Genau, nur HTS kann da helfen :rolleyes:
Deine Ferndiagnosen sind echt nicht hilfreich... :(

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