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Hundeforum Der Hund
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Terrier in der Pubertät, oh weh.

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Mein kleiner Frechdachs ist heute genau 5 Monate alt und zum ersten Mal bekomme ich so richtig schön zu spüren, wie diese fürchterliche (aber manchmal auch sympathische und lustige) Pubertät sich auf einen Hund auswirken kann.

Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass er so eine wilde Promenadenmischung ist.. Oder vielleicht daran, was er in seinen ersten Lebenswochen aushalten musste (der kleine kommt ja aus zweiter Hand und mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit leider aus nicht gerade tierfreundlichen Bedingungen zu mir), aber es zur Zeit nicht gerade einfach, cool zu bleiben.   :wacko:

Wenn ihm etwas nicht passt und er nicht auf mich hören möchte, "diskutiert" er richtig mit mir (und das ist so witzig und niedlich, dass ich mir wirklich nur schwer das Lachen verkneifen kann). Er testet bis zum Gehtnichtmehr, wie lange er das Befolgen kleinster Anweisungen hinauszögern kann und versucht UNBEDINGT seinen kleinen Dickkopf durchzusetzen.

Das ist eigentlich noch harmlos und wie gesagt, sogar sehr niedlich meistens.

 

Was mir allerdings etwas mehr zu schaffen macht, ist, dass er draußen auf dicke Hose macht. Zu anderen Hunden ist er nach wie vor sehr freundlich, egal ob an der Leine oder abgeleint.

Aber Radfahrer, Kinder, Jogger, Menschen im Rollstuhl, ... pöbelt er ziemlich laut an. Immerhin nicht aggressiv, aber unpassend ist es trotzdem.

Vor allem, wenn wir in Dunkeln raus gehen, pöbelt er was das Zeug hält.

 

Und er fordert lautstark und vehement Aufmerksamkeit ein. In der Wohnung zum Beispiel, wenn ich telefoniere (dabei laufe ich öfter mal auf und ab): dann bellt er mich auffordernd an und versucht, mir meine Socken auszuziehen. Wenn ich nicht nachgeben möchte, was ja jetzt sehr kontraproduktiv wäre, hilft eigentlich nur, dass ich für kurze Zeit in einen anderen Raum gehe und hinter mir die Tür zumache.

Aber auch, wenn wir zum Beispiel mit freunden gassi gehen. Dann bellt er den anderen Hund so lange penetrant an, bis dieser ENDLICH mit ihm spielt- das kann schon mal, je nachdem wie weit wir laufen, 10-15 Minuten am Stück so gehen.

 

Hat irgendwer ein paar Tipps für mich, außer ruhig und konsequent zu bleiben? :unsure:

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Mein kleiner Frechdachs ist heute genau 5 Monate alt und zum ersten Mal bekomme ich so richtig schön zu spüren, wie diese fürchterliche (aber manchmal auch sympathische und lustige) Pubertät sich auf einen Hund auswirken kann.

Aber Radfahrer, Kinder, Jogger, Menschen im Rollstuhl, ... pöbelt er ziemlich laut an. Immerhin nicht aggressiv, aber unpassend ist es trotzdem.

Vor allem, wenn wir in Dunkeln raus gehen, pöbelt er was das Zeug hält.

 

Hat irgendwer ein paar Tipps für mich, außer ruhig und konsequent zu bleiben? :unsure:

 

Mit 5 Monaten ist ein Hund nicht in der Pubertät.

Mit 5 Monaten erwacht der Wachtrieb, ein völlig normales Verhalten.

 

Hat Dein Hund genug Bewegung in der Natur ohne Leine???? Hat er genügend gleichaltrige Spielkameraden?

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Bubuka, ich bitte dich! Es kommt auf die Rasse an! Meine Chiqui war mit 5 einhalb Monaten das erste Mal läufig, alle meine Welpen waren mit ca. Ende 5. Anfang 6. Monat das erste Mal läufig bis auf Bambi, die erst mit 10 Monaten, die war aber auch von anfang an krank. Die Pubertät beginnt bereits vor der 1. Läufigkeit! Selbstverständlich hängt es auch mit der Pubertät zusammen und de rWachtrieb  und Jagdtrieb ist daran meist gekoppelt.

 

In diesem Alter machen die Junghunde eine zweite Phase der Unsicherheit durch, beim Kind würde man Fremdelphase sagen, d.h. manche Dinge machen ihnen auf einmal Angst, die vorher kein Problem waren. Sehr oft zeigen sich in dieser Phase Versäumnisse in der Prägungs- und Sozialisierungsphase auf. Z.b. sehr deutlich bei Herdenschutzhunde (da ist die Pubertät später, aber entsprechend zeitversetzt eben), viele machen den Fehler und denken, der Welpe ist eh so Menschenfreundlich, da muss ich ja nichts groß üben mit Besuch etc., das rächt sich dann.

 

Also, dass der Junghund jetzt Radfahrer etc. anpöbelt, hängt damit zusammen, dass er jetzt eine andere Wahrnehmung hat, die Sensoren sind jetzt geschärft, auf einmal sieht die Welt anders aus als vorher, bedrohlicher etc. Das hat nichts mit dicke Hose zu tun, muss aber trotzdem mit entsprechendem Training begegnet werden.

 

Zugleich ist diese Phase aber nochmal eine Phase wo Hunde sehr schnell lernen und abspeichern, sowohl positives wie auch negatives, schlechte Erfahrungen prägen sich massiver ein, aber auch positive, man kann also jetzt sehr gut nutzen, um Versäumtes aufzuholen.

 

 

Hundeschule wäre mein Rat.

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Der Welpe ist heute genau 5 Monate alt geworden.

Ich kenne auch keine kleine Rasse, die dann schon in der Pubertät ist.

 

Ende des 5. Monats ist etwas anderes.

 

 

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Mit 5 Monaten ist ein Hund nicht in der Pubertät.

Mit 5 Monaten erwacht der Wachtrieb, ein völlig normales Verhalten.

 

Hat Dein Hund genug Bewegung in der Natur ohne Leine???? Hat er genügend gleichaltrige Spielkameraden?

Vielleicht war dein Hund mit 5 Monaten nicht in der Pubertät, meiner hingegen ist es. :)

Die Frage war auch nicht, wann bei Hunden die Pubertät startet- das ist, genau wie bei Menschen, individuell und es gibt Richtwerte, trotzdem ist jedes Lebewesen da unterschiedlich. :)

 

Und natürlich hat er genug Bewegung ohne Leine, wir gehen auch nicht stumpf jeden Tag den einen Weg zur immer selben Stelle.

Im Eingangspost habe ich ja auch erwähnt, dass er gut sozialisiert ist und mit seinen Hundekumpels (auch mit fremden Hunden) keine Probleme hat. 

Also liegt es nicht daran, dass er unterfordert und vereinsamt den ganzen Tag ruhig in der Wohnung sitzen muss. ;)

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Bubuka, ich bitte dich! Es kommt auf die Rasse an! Meine Chiqui war mit 5 einhalb Monaten das erste Mal läufig, alle meine Welpen waren mit ca. Ende 5. Anfang 6. Monat das erste Mal läufig bis auf Bambi, die erst mit 10 Monaten, die war aber auch von anfang an krank. Die Pubertät beginnt bereits vor der 1. Läufigkeit! Selbstverständlich hängt es auch mit der Pubertät zusammen und de rWachtrieb  und Jagdtrieb ist daran meist gekoppelt.

 

In diesem Alter machen die Junghunde eine zweite Phase der Unsicherheit durch, beim Kind würde man Fremdelphase sagen, d.h. manche Dinge machen ihnen auf einmal Angst, die vorher kein Problem waren. Sehr oft zeigen sich in dieser Phase Versäumnisse in der Prägungs- und Sozialisierungsphase auf. Z.b. sehr deutlich bei Herdenschutzhunde (da ist die Pubertät später, aber entsprechend zeitversetzt eben), viele machen den Fehler und denken, der Welpe ist eh so Menschenfreundlich, da muss ich ja nichts groß üben mit Besuch etc., das rächt sich dann.

 

Also, dass der Junghund jetzt Radfahrer etc. anpöbelt, hängt damit zusammen, dass er jetzt eine andere Wahrnehmung hat, die Sensoren sind jetzt geschärft, auf einmal sieht die Welt anders aus als vorher, bedrohlicher etc. Das hat nichts mit dicke Hose zu tun, muss aber trotzdem mit entsprechendem Training begegnet werden.

 

Zugleich ist diese Phase aber nochmal eine Phase wo Hunde sehr schnell lernen und abspeichern, sowohl positives wie auch negatives, schlechte Erfahrungen prägen sich massiver ein, aber auch positive, man kann also jetzt sehr gut nutzen, um Versäumtes aufzuholen.

 

 

Hundeschule wäre mein Rat.

Danke für dein Verständnis. ;)

 

Zur Hundeschule gehen wir, davor waren wir bereits im Welpenkurs. 

Da macht er sich auch recht gut, er ist sehr gelehrig und versteht schnell.

 

Was du beschreibst, dass die Sinne sich jetzt schärfen und vieles, was vorher harmlos war, jetzt bedrohlich wirkt, ist wohl recht gut auf den Punkt gebracht.

Ich werde einfach dran bleiben, noch etwas konsequenter sein und mich von der Phase gerade nicht verunsichern lassen. :)

Der Welpe ist heute genau 5 Monate alt geworden.

Ich kenne auch keine kleine Rasse, die dann schon in der Pubertät ist.

 

Ende des 5. Monats ist etwas anderes.

Du kennst ja auch meinen Hund nicht. :P

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Hier wurde es immer so gehandhabt, dass wenn die Hunde nach mehr Aufmerksamkeit "gebrüllt haben", sie diese auch bekamen. ;)

 

Heißt: wenn sie Dinge machten, die sie sonst nicht taten, wurde einfach wieder etwas mehr Trainiert. Werden, wie in deinem Fall, Jogger und Radfahrer verbellt, wird an dem Problem einfach intensiver gearbeitet.

 

Ob es nun an der Pubertät oder was auch immer liegt,ist völlig wurscht. Sei einfach etwas aufmerksamer. Wichtig fände ich in dieser Phase, LEINE DRAN! Denn jedesmal wenn der Hund den Jogger das Rad oder sonstwas vor dir sieht und hinterher wetzt oder bellt, ist das ein selbstbelohnendes Verhalten.

 

Lerne deinen Hund zu lesen, das macht vieles leichter.

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Hier wurde es immer so gehandhabt, dass wenn die Hunde nach mehr Aufmerksamkeit "gebrüllt haben", sie diese auch bekamen. ;)

 

Heißt: wenn sie Dinge machten, die sie sonst nicht taten, wurde einfach wieder etwas mehr Trainiert. Werden, wie in deinem Fall, Jogger und Radfahrer verbellt, wird an dem Problem einfach intensiver gearbeitet.

 

Ob es nun an der Pubertät oder was auch immer liegt,ist völlig wurscht. Sei einfach etwas aufmerksamer. Wichtig fände ich in dieser Phase, LEINE DRAN! Denn jedesmal wenn der Hund den Jogger das Rad oder sonstwas vor dir sieht und hinterher wetzt oder bellt, ist das ein selbstbelohnendes Verhalten.

 

Lerne deinen Hund zu lesen, das macht vieles leichter.

Genau so handhabe ich es jetzt auch. Es wird mehr trainiert und ich bin aufmerksamer. Wege, an denen uns viele Radfahrer usw entgegen kommen, läuft er auch nur noch an der Leine.

Wir wohnen auch mitten in Berlin, gefühlte Millionen kleine, laute, freche Kinder im Kiez, die panische Angst vor Hunden haben und das vond en Eltern auch noch bestärkt wird- da bekommt man schneller Ärger, als man gucken kann. ;)

 

Ich bin eigentlich auch wieder recht zuversichtlich, das wird schon wieder. Werde es heute in der Hundeschule auch noch mal ansprechen.

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