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Hundeforum Der Hund
gatil

Diskussionsfortführung: Hundesprache, positiv vs. aversiv etc.

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(ich bin nicht gemeint *anmerk* Isch abe gar kein Auto ^^ und nur eine Box die im Keller steht)

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Kareki, keiner hat gesagt, dass er Hunde in seiner Gänze zu 100 % immer richtig lesen kann und genauso gut hündisch kommunizieren kann wie ein Hund, es geht auch gar nicht darum, das 1 zu 1 zu können, wir sind doch nicht Größenwahnsinnig. Was sollen also diese Unterstellungen?

 

Ich hatte zuvor schon im Fremdsprachenbeispiel deutlich gemacht, dass es genau darauf überhaupt nicht ankommt, Verständigung in den wichtigen Dingen ist auch mit wenig Wortschatz möglich, nenn es meinetwegen Zwischensprache, das reicht auch für das was ich hier umsetzen will. Es kommt lediglich auf drei Dinge an, erstens dass man das, was man kommunizieren will, beim Hund ankommt,  authentisch, unmissverständlich und das tut es, bei mir und bei vielen anderen und zwar augenblicklich und nachhaltig und ohne jegliche negative Folgen, auch wenn du das noch so oft heraufbeschwörst, wir kennen unsere Hunde und sehen, dass dem nicht so ist und wir sehen, dass sie uns verstanden haben, würden sie uns nicht verstehen, würden wir kaum auf diese Weise weiterkommunzieren.

 

Und zweitens, dass man sich immer bemüht, den Hund so gut es geht zu lesen und seine Bedürfnisse zu befriedigen,  und drittens, dass man im Gespräch mit dem Hund bleibt, Frage/Antwort/Frage/Antwort in beide Richtungen, ist das erreicht, braucht man auch keine Aufmerksamkeitserinnerungen mehr, denn der Hund bleibt einem im Gespräch, wenn es um wichtige Dinge geht. Du weißt überhaupt nichts davon, wie wir mit den Hunden umgehen und wie unsere Hunde darauf reagieren, was wir können oder nicht können und wie unsere aversive Maßnahmen genau aussehen. Es steht dir überhaupt nicht zu, darüber zu urteilen oder zu beurteilen.

 

Nur weil manche dazu stehen, dass sie nicht immer alles zu 100 % positiv machen und überzeugt sind bzw. aus Erfahrung wissen, dass ein geringes Maß angemessener aversiver Maßnahmen zum richtigen Zeitpunkt, nämlich so früh wie möglich und nie in 180 Situationen, ihnen bei ihren Hunden wesentlich mehr weiter geholfen hat, heißt das nicht, dass diese Leute wesentlich mehr aversiv arbeiten als so mancher, der dagegen zu Felde zieht, der dann aversiv wird, wenn ihm die Nerven durch gehen, was uns eben nicht passiert, weil wir wesentlich früher schon einsetzen. 

 

Und aversiv ist auch nicht gleich aversiv. Da hier im Forum aber auf diesem Begriff bestanden wird, verwende ich ihn auch, weil ich mich nicht wegen Begrifflichkeiten streiten will. Für mich ist das aber 0,0 einschüchternd oder deckelnd oder sonst was, es ist lediglich ein Mittel Aufmerksamkeit einzufordern, sofern der Hund aus dem Gespräch aussteigt., "hallo, ich sprech mit dir, hör mir zu" authentisch kommuniziert, mehr nicht, sollte es einschüchtern, ist klar, dass man unangemessen vorgegangen ist.

 

Hör doch endlich auf, ständig den mahnenden Zeigefinger zu erheben und den Leuten ein schlechtes Gewissen einzureden. Keiner hier quält seinen Hund, tut ihm Gewalt an, etc..

 

Und was hier jemand zum Wort "unfähig" vermerkt hat, kann ich schonmal gar nicht nachvollziehen. Wieso ist das so ein Reizwort, ich hab den post jetzt einige Male durchgelesen, die posterin hat sich selbst damit gemeint, eine retorische Frage, die nach den ganzen Diskussionen mehr als nachvollziehbar ist, mehr nicht. Ich kann überhaupt nicht nachvollziehen, wieso man sich an sowas aufhängen kann. Da hab ich schon ganz andere Worte hier an den Kopf geworfen bekommen, ohne ein Drama draus zu machen.

Nein, aber manch einer leidet an maßloser Selbstüberschätzung, zu glauben, dass ein bisschen Grenzsetzung udn pseudohündisches Verhalten vom Hund auch so verstanden wird. Man müsse nur "klar und authentisch" sein. Das bin ich auch, ganz ohne Hunde zu imitieren. Ich bin klar als Mensch und werde auch als Mensch von Hunden wahrgenommen. Das heißt nicht, dass Kenntnisse der Hundesprache nicht angebracht werden. Gerade positive, einladende oder deeskalierende Körpersprache helfen, Missverständnisse vorzubeugen. Aber das Argument war ja, dass die Mutterhündin ne Ansage gibt (nochmal, DIE Mutterhündin gibt es gar nicht! Wolfspapas schmeißen sich vor ihrem Nachwuchs auf den Rücken udn lassen sich beklettern, die einzig wahrhaftige "Alpharolle", ausgehend vom Wolfsvater, weil ers KANN!)

Dein Fremdsprachenbeispiel wurde schon an anderer Stelle von anderen Leuten widerlegt, sehr gut ausgehebelt und für mich ist es nicht relevant, tut mir leid. Noch dazu weil die Prämisse nicht stimmt. Wir sind alle Menschen und verfügen über eine universale Körpersprache, können uns mit zeichen verständigen und notfalls ein Wörterbuch zu Rate ziehen.

Ohne jegliche negative Folgen? Erkläre mir mal aus biologischer Sicht, wie das überhaupt gehen soll. Wenn eine unangenehme Konsequenz erfolgt, ändert ds Verhalten (oder eben nicht), aber nur, weil es unangenehm war. Das ist eine negative Folge für den Hund, aber ist es nicht genauso unangenehm, wenn keine Wirkung erzielt wird? Dann ist es halt eien Konsequenz ohne Änderung, aber der Reiz war denoch unanenehm und damit negativ für den Hund.

Aber mal davon abgesehen. Wie oft hab ich das schon gehört? Dann sehe ich die Hunde in Wirklichkeit und sehe da auch schon unmittelbare Körpersprache,d ie deutlich zeigt, dass es doch nicht so unnegativ ist. Aber wehe, man weist die Leute darauf hin, sofort kommt die Schutzbehauptung: "Er hat keine Angst vor mir! Er kommt immer wiede rzu mri und kuschelt sich hin, würde eine Hund, der Angst hat, nicht machen!"

1. Doch, kann sein

2. Ich habs schon mal geschrieben. Der Hund muss nicht dauerbestraft werden, um Meideverhalten zu zeigen und Meideverhalten heißt auch nicht, dass er den Aggressor jede Sekunde meidet...

Also, wenn es mir nicht zusteht zu "beurteilen", wieso beurteilst du dann z.B. dass Clickern Gehirnwäsche sein könnte? Steht dir ja überhaupt nicht zu. ;)

Bei diesem Totschläger an "Argument" ist jede Diskussion im Keim erstickt. Glückwunsch!

Deinen Schlussfolgerungen kann ich überhaupt nicht folgen! Mit keinem Wort habe ich was zur Intensität oder zur Unwirksamkeit von bestimmten Aversivmaßnahmen gesagt! Ich habe lediglich dargelegt, warum mutterhündliches Verhalten nicht für Menschen reproduzierbar ist!

Aversiv, kann man sich gut mit "Aversion" merken, bedeutet, dass es beim Hund Widerwillen bzw. Ablehnung hervorruft. Das tun Strafen, wenn sie Verhalten ändern, sondern würden sie nicht wirken. Das kann man ganz nüchtern einfach zugeben.

Sorry, aber das mache ich nicht. Ich bin nicht die mit der Selbsterhöhung, die Hunde so gut lesen kann, dass sie alle Hunde lenken kann, weil die ja verstehen, wa sich von ihnen will. Auch habe ich mit keinem Wort gesagt, dass hier jemand seine Hunde quält oder Gewalt antut. Zeig mir das mal bitte. ABER ich sage, dass es unmöglich ist, sich "wie ein Hund" zu verhalten, was aus irgendwlechen Gründen immer abgeschmettert wird. Es ist physiologisch wie mental völlig unmöglich.

Nun ja, es wurde gesagt, dass ich scheinbar nicht zu "Hundesprache" fähig bin und nicht von mir auf andere schließen soll. Dabei kann das niemand, kein Mensch auf dr liben weiten Welt. Bis zu einem bescheidenen Grad, aber alles andere ist Selbstüberhöhung ;)

 

 

Es heißt auch nicht, dass jemand, der dazu steht, auch aversive Maßnahmen zu ergreifen, nur aversiv arbeitet. Ich kenn niemanden, der nur aversiv arbeitet, alle arbeiten überwiegend positiv, mit einem geringen Anteil aversiv. Und wie du ja auch schon sagst, ohne geht quasi gar nicht, ob man das nun unbewusst macht, es verleugnet oder gezielt macht. Wieso dann nicht gezielt, kontrolliert und angemessen, so wenig wie möglich, so viel wie nötig, wenn man damit wesentlich schneller Stress für den Hund abstellen kann.

 

Unterm Strich wird am Ende so viel mehr nicht auf der Bilanz auftauchen. Ich würde sogar behaupten, dass ich vielleicht sogar weniger aversiv arbeite als mancher, der meint, nur positiv zu arbeiten, dem ab und zu der Nerv durchgeht oder Notfallmaßnahmen ergreifen muss. Ich hab die erste Woche häufiger "Hallo, ich red mit dir" machen müssen, aber heute ist das kaum noch nötig, weil die Hunde meistens sehr gut zu hören und aufmerksam sind.

 

Mischformen sind nicht empfehlenswert. Denn Aversivreize haben leider einen gewaltigen Nachteil: Sie greifen in viele Bereiche ungewollt über (also ein Hund, der Beispielsweise an der Leine gemaßregelt wird, weil er Artgenossen anpöbelt, wird auch in anderen Bereichen eher meiden). Leider ist das relativ flott generalisierend,d azu gibt es durchaus Untersuchungen. Man machts ich also das kreative Mitarbeiten mit dem Hund selbst kaputt bzw. erschwert es sich, weil der Hund eben zurückhaltender wird, Verhalten anzubieten, es könnte ja bestraft werden.

Wenn man tatsächlich mit ein paar kurzen Aversivreizen die Lebensqualität des Hundes schneller maßgeblich verbessern kann - ich wäre die ALLERERSTE, die es machen würde. Bis jetzt ist mir jeder den Beleg schuldig geblieben.

Nerven duchgehen ist KEINE Notfallmaßnahme. Notfallmanagement ist den Notfall managen und nichts weiter. D.h. dass ich den Hund z.B. festhalten muss an der Leine, obwohl er gerade lieber den Hasen über die Straße jagenw ill und deshalb kreischend in der Leine steht. Das ist auch eine lerntehoretische Strafe, der Hund will ja hin, aber sicherlich keine verhaltenverändernde Strafe ;)

 

Es geht für dich, Nicky!

 

Genauso wie jeder Hund anders ist, ist jeder Mensch anders und das muss wiederum zum Hund oder den Hunden passen. Jeder muss seinen Weg finden, du hast deinen gefunden, wunderbar für dich, niemals würde ich dir raten, den Weg zu ändern, wenn du damit glücklich und erfolgreich bist. Freu dich drüber und vergönne den anderen ihren Weg zu finden. Ich hab meinen auch gefunden. Jetzt können wir beide zwei unterschiedliche Wege im Forum beschreiben und hoffen, dass einer der beiden Wege dann für den Dritten der richtige ist, evlt. kommt noch ein vierter und beschreibt seinen Weg, der wieder anders ist als unser beider und der Dritte findet den nun passend für sich. Alles prima für mich. 

Innerhalb dr belohnungsbasierten Arbeit gibt es tausende Wege und Methoden. ;)

Ansonsten ist das immer (!) die Schlussfloskel bei dieser Art der Diskussion.

Niemand hat die Moralkeule geschwungen, sondern ich habe ausgeführt, warum es für uns ALLE unmöglich ist, sich wie die Mutrhündin (welche?) zu benehmen und das kein Argument gegen z.B. Tauschen sein kann. Da gibt es ganz andere, viel sinnvollere Gegenargumente.... als Beispiel, dass ein falsch aufgebautes Tauschen Ressourcenverteidigen noch VIEL schlimmer machen kann oder gar erst auslösen!

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Nicky, Schellen würde ich höchstens benutzen, wenn ich angreifende Hunde verscheuchen will,hatte mir mal welche zudem Zweck besorgt, weil bei uns ein Hund war, dessen Halter ihn auf meine abgerichtet hat, mit den Worten "Pack die Ratten" und dann schoß er los um meine zu hetzen, anschließend wurde er mit Leckerlie und toller Hund gelobt, das mehrfach. Ich hab die aber trotzdem nie eingesetzt, hab dann das Auto genommen und bin woanders Gassi gegangen über Monate, bis der dann endlich weggezogen ist.

 

Meine aversiven Maßnahmen sind beharrliches entschlossenes Auftreten mit festem Willen, Körperspannung,fester Blick, Schnippen mit den Fingern oder ein Ey, auf den Hund zugehen und ihn zum Rückwärtsgehen bewegen, Raumbeanspruchen, indem ich in seinen Raum trete, einen Fuß vor sie  in den Weg setze, festhalten, und maximal noch anstubsen. ich bemühe mich immer mich nicht über die Hunde zu beugen, sondern aufrecht zu bleiben, um nicht bedrohlich zu wirken, niemals Schmerzen bereiten, niemals Angst machen, niemals anbrüllen. Und dafür werde ich geschlachtet. Ich toleriere aber auch, wenn andere bei ihrem Hund körperlicher werden müssen, weil ich weiß, dass es unterschiedliche Hunde gibt, für meine brauch ich das nicht, zum Beispiel mit dem Oberschenkel zurückdrängen, ich hab Chis.

Sorry, aber du sitzt hier einer deutliche Illusion auf. Raumbeanspruchung, auf sie aufrecht zumaschieren, um sie rückwärts abzudrängen, fester Blick, Körperspannung, "Ey" als Warnlaut oder "Stupser" sind definitiv körpersprachliche Bedrohungen und Warnungen, das "Stupsen" sogar körperlicher Natur.

Gerade Körperspannung, feste Blicke, aufrechtes Zugehen, um abzudrängen sind aus hündischer Sicht deutliche Drohsignale. DEUTLICHER geht es kaum noch. Ist dein "Ey" sogar noch ein konditionierter Strafreiz, ist es fast mit einem Knurren gleichzusetzen, ist dein "Stupsen" mit negativen Folgen verbunden, wenn der Hund dann nicht aufhört, ist das wie ein Abschnappen zu verstehen. Deutliche Drohsignale und vielleicht für manch einen Hund schlimmer, als ein Leinenruck (der natürlich ein Unding ist).

Gerade weil du "Chis" hast. Wie muss das aus ihrer Sicht wirken, wenn du mit dem "Fuß Raum beanspruchst"?

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Man kann seinen Weg beschreiben, ohne gleichzeitig die anderen Wege moralisch an den Pranger zu stellen und zu verteufeln.

 

 

Es wurde doch nur aufgeklärt, dass gewisse Ammenmärchen einfach nicht stimmen... siehe Mutterhündin, hündisch verhalten (aber nur, wenn mir etwas nicht passt, am After schnüffeln, mit der Zunge liebkosen muss dann bitte doch nicht sein), etc. pp.

 

Der Hund kann nicht nicht lernen. Problematisch ist es, wenn Hunde sich gar nicht trauen, sich zu entfalten (aufgrund des aversiven Umgangs) und Leute erst vieles aversiv versuchen, dann die Wunderheilung in der positiven Verstärkung suchen (ich bekomme häufig genau solche Anfragen), sämtliche "Methoden" in drei Stunden ausprobieren, wo dann "nichts hilft", außer halt weiter beschränken. Dann ist das Problem zwar immer noch nicht behoben, aber hey, das Symptom ist abgestellt. Und mit Glück hat man dann noch einen Hund, der nicht zu einer tickenden Zeitbombe wird = ein Weg, der "funktionieren" mag.

 

kareki:

Innerhalb dr belohnungsbasierten Arbeit gibt es tausende Wege und Methoden.

 

Das möchte ich ganz groß und dick hervorheben und unterschreiben! :yes:

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Eva, wie bitte!? Ist ja toll, dass ich das mal mitbekomme, was man sich so über mich erzählt. Ich hab überhaupt keine Box im Auto, ich hab eine pettube, die ist durchgehend weich,  und ich hab beim ersten Trainingstag bei HTS genau 3 x mit der Hand auf das weiche Netz des pettubes gedischt, wobei meine Hunde die ganze Rückbank haben, um auszuweichen, das macht nichtmal Krach, es geht lediglich um den Energietransport und nicht um scheppern. Danach haben meine hunde nie wieder im Auto gekläfft, ich muss also bis heute im Auto nichts mehr korrigieren!

 

Du meinst vermutlich eine Videosequenz aus dem Training von Antia Balser mit beißenden  Dackeln im Auto in einer harten Transportbox. Da hat sie, nachdem sie erstmal gebissen wurde, eine PET-Flasche benutzt um die Energie zu transportieren, d.h. nicht, dass immer mit einer PET Flasche gearbeitet wird, das war eine Ausnahme, und zwar nur, um nicht gebissen zu werden. Ich gebe zu. ich finde das video als Beispiel auch nicht grad gelungen, weil es zum Nachahmen animieren könnte. Aber die PET-Flasche ist definiv nicht Standard bei HTS! Sie hätte genauso auch ein Stofftier genommen, wenn das grade da gelegen hätte, es lag eine PET-Flasche da, die sie deshalb gegriffen hat. Weil es darum geht, man hört nicht mittendrin auf, man bleibt beharrlich, bis der Hund rückwärtsdenkt.  Abre auch das mit der PET-Flasche hat nur ein paar wenige Minuten gedauert, danach kam die Flasche nie mehr zum Einsatz, das Thema ist dann nämlich gegessen, die Hunde führen sich so nicht mehr auf im Auto und haben sich anschließend auch positiv entwickelt, waren nach dem Training ein großes Paket Stress los. Die haben sich jedesmal, genau wie meine auch, wenn jemand ans Auto kam, so aufgeführt, Stress ohne Ende für die Hunde, dann lieber mal 3 Minuten PET-Flasche und dann sind die Hunde wieder ansprechbar, aber nicht wegen der PET flasche, sondern weil man energisch und beharrlich sein Zeil verfolgt hat, denkt rückwärts.

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Es wurde doch nur aufgeklärt, dass gewisse Ammenmärchen einfach nicht stimmen... siehe Mutterhündin, hündisch verhalten (aber nur, wenn mir etwas nicht passt, am After schnüffeln, mit der Zunge liebkosen muss dann bitte doch nicht sein), etc. pp.

 

Der Hund kann nicht nicht lernen. Problematisch ist es, wenn Hunde sich gar nicht trauen, sich zu entfalten (aufgrund des aversiven Umgangs) und Leute erst vieles aversiv versuchen, dann die Wunderheilung in der positiven Verstärkung suchen (ich bekomme häufig genau solche Anfragen), sämtliche "Methoden" in drei Stunden ausprobieren "und nichts hilft", außer halt weiter beschränken. Dann ist das Problem war immer noch nicht behoben, aber hey, das Symptom ist abgestellt. Und mit Glück hat man dann noch einen Hund, der nicht zu einer tickenden Zeitbombe wird = ein Weg, der "funktionieren" mag.

+ ist es so, dass noch gar kein Pranger stattfand, sondenr beid er leistesten Kritik am "natürlichen" Umgang mit dem Hund, sofort die Schutzschilde hochgefahren werden und ein Totschläger nach dem anderen herausgekramt wird, für etwaige ode rmal ind er Vergangenheit IRGENDWO von IRGENDWEM getätigte Aussagen.

Ein Schelm wer an ein schlechtes Gewissen denkt, das zur Rechtfertigung antreibt. Wenn doch alles so paletti ist, warum muss man sich rechtfertigen? Ich muss nicht betonen, wie toll es meinen Hunden geht, ich weiß das und muss das NIEMANDEM beweisen. NEIN, perfekt sind sie nicht und das müssen sie nicht. Ich kann Akuma wahrscheinlich nie wirklich ohen Weiteres anfassen (konnten die Aversivmetholder und "natürlichen" Hundemenschen aber so gut wie gar nicht, ich darf ihm Grannen aus dem Fell zupfen und ihm die Augenwinkel saubermachen, Zahnkontrolle ist ebenfalls möglich.)

Aber ich fühl mich z.B. immer gedrängt, bei Akuma zu betonen, dass er nicht schwabbelig ist. 1. Er war mal stark übergewichtig, 2. sieht er auf Fotos manchmal echt krass aus, dabei sind die Rippen und die Wirbelsäule ohne nennenswerten Druck fühlbar, eine deutliche Taille von oben, und sichtbare Bemuskelung besonders an den Läufen, die zeigen, dass die Substanz kein Übergewicht ist. Aber ich bin da einfach gebrannt/unsicher und fühle mich gedrängt, mich dazu zu äußern. Obwohl ichs einfach lassen könnte. Genau das passiert hier im Thread zu "Aversivmethoden".

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Eva, wie bitte!? Ist ja toll, dass ich das mal mitbekomme, was man sich so über mich erzählt. Ich hab überhaupt keine Box im Auto, ich hab eine pettube, die ist durchgehend weich,  und ich hab beim ersten Trainingstag bei HTS genau 3 x mit der Hand auf das weiche Netz des pettubes gedischt, wobei meine Hunde die ganze Rückbank haben, um auszuweichen, das macht nichtmal Krach, es geht lediglich um den Energietransport und nicht um scheppern. Danach haben meine hunde nie wieder im Auto gekläfft, ich muss also bis heute im Auto nichts mehr korrigieren!

 

Du meinst vermutlich eine Videosequenz aus dem Training von Antia Balser mit beißenden  Dackeln im Auto in einer harten Transportbox. Da hat sie, nachdem sie erstmal gebissen wurde, eine PET-Flasche benutzt um die Energie zu transportieren, d.h. nicht, dass immer mit einer PET Flasche gearbeitet wird, das war eine Ausnahme, und zwar nur, um nicht gebissen zu werden. Ich gebe zu. ich finde das video als Beispiel auch nicht grad gelungen, weil es zum Nachahmen animieren könnte. Aber die PET-Flasche ist definiv nicht Standard bei HTS! Sie hätte genauso auch ein Stofftier genommen, wenn das grade da gelegen hätte, es lag eine PET-Flasche da, die sie deshalb gegriffen hat. Weil es darum geht, man hört nicht mittendrin auf, man bleibt beharrlich, bis der Hund rückwärtsdenkt.  Abre auch das mit der PET-Flasche hat nur ein paar wenige Minuten gedauert, danach kam die Flasche nie mehr zum Einsatz, das Thema ist dann nämlich gegessen, die Hunde führen sich so nicht mehr auf im Auto und haben sich anschließend auch positiv entwickelt, waren nach dem Training ein großes Paket Stress los. Die haben sich jedesmal, genau wie meine auch, wenn jemand ans Auto kam, so aufgeführt, Stress ohne Ende für die Hunde, dann lieber mal 3 Minuten PET-Flasche und dann sind die Hunde wieder ansprechbar, aber nicht wegen der PET flasche, sondern weil man energisch und beharrlich sein Zeil verfolgt hat, denkt rückwärts.

Nach HTS auf was "ditschen". Wow. Ob das besser ist als eine Flasche, wage ich zu bezeifeln, besonders wenn der Reiz so unangenehm/ängstigend war, dass es genau nur drei Mal gemacht werden musste.

Aber nunw undert mich deine Art der Argumentation nicht.

Frau Balser hat nicht irgendeine Energie transprotiert, sondern mit einer Strafmaßnahme gearbeitet: Warum muss man da immer so esoterisch angehaucht herumschwurbeln? Wenn jemand doche infach genau das sagt, was er macht, ist er wenigstens ehrlich. Aber dieses Verklären von deutlichen Strafreizen zu irgendwelchen energetischen Kommunikationsweisen... das macht mich unpässlich.

Wenn der Hund sogar schon BEISST, dnn heißt es, dass es ZU VIEL war und da geh ich als Mensch zurück! Bei jedem bissigen Hund habe ich das so gemacht, das signalisiert ihm, dass ICH verstanden habe, dass es zu viel war, das gibt IHM die Sicherheit, dass ich ihm verstehe. Was wiederum dazu führt, dass der Hund nicht mehr beißen muss, wenn er bedrängt,w eil ich ihn ja verstehe und vielleicht sogar schon ablasse, wenn er nur die lefze anhebt. Und das wird sofort belickert und mit Leckerli UND Rückzug belohnt, dass er das so oft wie nur möglich wiederholt.

Am Hund "dranzubleiben" bis er "rückwärts denkt", ist eine nette Umschriebung für "Hund bedrängen und bedrohen, bis er aufgibt". Hoffentlich tut ers auch, sonst kann es bei Hudnen einer gewissen Größe im Krankenhaus enden.

Es kann auch guten Trainern passieren, je nach Hund, dass er gebissen wird, aber es zeigt für mich schon, wer was drauf hat, je nachdem wie er damit umgeht, Und ich meine nun keinen Hund, der beschädigend auf Menschen draufgeht,w eil er z.B. mannscharf gemacht wurde. Da hilfte in Rückrzug natürlich nicht.

Frau Balser hat in dem Video die GRENZE DES HUNDES übertreten und er hat eine GRENZSETZUNG vollzogen. Warum wird dem Hund dieses "Recht", das ihr für euch haben wollt, ENTZOGEN, indem man konsequentd ie Grenze ignoriert?

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Freigeist, zum Glück gehör ich nicht zu dieser Art Kunde, ich hab jahrelang positiv trainiert, hab drei Kurse beim selben Trainer gemacht, wir haben auch viel gelernt, nur für den Alltag hat es uns nicht richtig geholfen., vielleicht liegt es auch daran, dass ich ein Familienrudel habe und kein einziger Trainer bereit war, michmitsamt aller Hunde zu trainieren, HTS war die erste und einzige, die sogar darauf bestanden haben, dass alle mitkommen müssen zum Training!

 

Ich hatte eine Bibliothek Hundbücher, sämtliche Bücher von Animal learn und noch vieles mehr, auch englischsprachig, ca. 4 m breit, 2,5 hoch, hab ich mittlerweile alles hergeschenkt an eine befreundete Hundetrainerin, war auf vielen Seminaren, workshops etc. auch wenn man nie auslernt, so gibt es wenige, die mir noch was beibringen können, Kareki, Duongleich und du jedenfalls nicht, ich kenn das alles aus Theorie und Praxis., was ihr hier schreibt, das ist für mich ein alter Hut.

 

Ich kenne nur wenige Hundetrainer, vor denen ich den Hut ziehe und von denen ich noch was lernen kann, Frau Feldmann-Schröder , und  das gesamte Team von HTS Linda Sikorski, Anita Balser etc., und MenschHundeSyteme, Michael Stephan, es gibt sicherlich noch einige mehr, ich vermute sie aber nicht auf der Schiene, die ich verlassen habe.

 

@Nicky: Ich hab das nicht so aufgefasst, dass du mir das unterstellst mit den Schellen, ich wollte es  nur klar gemacht haben, dass ich Schellen auch ablehne.

 

@Kareki. Meine Welpen lernten schon mit 4 Wochen, von den Füßen fern zu bleiben, es ist lebensnotwendig, weil sie bei Schuhgröße 43 nicht überleben würden, wenn sie unter die Füße geraten. Und ich kann dir versichern, sie sind davon nicht traumatisiert, ich kann sie mit den Füßen auch streicheln und sie genießen es, sie haben keine Angst vor meinen Füßen, aber sie wissen, sie haben zu weichen, wenn mein Fuß vor ihnen abgesetzt wird. Und da seh ich einen großen Vorteil drin!

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Ich glaube schon, dass wir dir noch einiges beibringen könnten. Aber da kommst DU dann mit Totschlagargumenten. Lerne du weiterhin von Balser & Co. körpersprachlich zu bedrohen und glaube weiterhin, dass es keine Bedrohung ist. Du darfst das, es sind ja nicht meind Hunde.
Und nein, ich bin NICHT der Meinung, dass du deine Hunde quälst!



Vielleicht hast du am Ende dann einfach auch so einen vollkommen "stressfreien" Hund wie eine von dir bewunderte Dame... deren Hündin ohne ihre Ansagen sich so extrem kontrollierend benimmt... mit eklatantem Stressgesicht und verklärst sowa szu "aufpassen" - sowas  aus einem Hund wieder rauszubekommen, dauert MONATE, damit er endlich wieder selbstständiges Erkundungsverhalten im gesunden Maße zeigt!

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Freigeist, zum Glück gehör ich nicht zu dieser Art Kunde, ich hab jahrelang positiv trainiert, hab drei Kurse beim selben Trainer gemacht, wir haben auch viel gelernt, nur für den Alltag hat es uns nicht richtig geholfen., vielleicht liegt es auch daran, dass ich ein Familienrudel habe und kein einziger Trainer bereit war, michmitsamt aller Hunde zu trainieren, HTS war die erste und einzige, die sogar darauf bestanden haben, dass alle mitkommen müssen zum Training!

 

Ich hatte eine Bibliothek Hundbücher, sämtliche Bücher von Animal learn und noch vieles mehr, auch englischsprachig, ca. 4 m breit, 2,5 hoch, hab ich mittlerweile alles hergeschenkt an eine befreundete Hundetrainerin, war auf vielen Seminaren, workshops etc. auch wenn man nie auslernt, so gibt es wenige, die mir noch was beibringen können, Kareki, Duongleich und du jedenfalls nicht, ich kenn das alles aus Theorie und Praxis., was ihr hier schreibt, das ist für mich ein alter Hut.

 

 

1. Warum soll ein positiver Umgang ausgerechnet im Alltag nicht geholfen haben?

 

2. Kennen wir uns? Ich glaube nicht, oder?

Okay, wenn du doch bereits weißt, dass das mit der "hundlichen Kommunikation" nicht ganz das Wahre ist, warum erzählst du dann etwas völlig anderes, was nicht zeigt, du wüsstest darüber Bescheid?

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