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Tierheim Siegen rückt Tiere nicht raus

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Hier mal der Artikel:
http://www.siegener-zeitung.de/vorlander-reader/Tierheim-rueckt-Tiere-nicht-heraus-aeac8047-98d1-4302-8312-3a894fb3c768-ds
Zitat:

Die Vorgeschichte
 
Eine kuriose Situation mit kurioser Vorgeschichte: Vor einer Woche  fand die Polizei in einem Eiserfelder Wohnhaus  sieben Hunde, zwei Katzen, zwei Meerschweinchen, zwei Kaninchen und sechs Vögel in „schrecklichem Umfeld“ vor. Tierheim und Tierschutzverein Siegen  in einem gemeinsamen Schreiben an den Landrat: „Der gesamte Wohnraum war mit Kot und Urin verschmutzt, die Wohnung verwahrlost. Vögel und Kleintiere in engen, völlig verdreckten Käfigen untergebracht. Wasser und Futter war nirgendwo zu finden, auch nicht in den Käfigen.“ Besonders schlimm sei der Zustand einer Pudelhündin mit zwei frisch geborenen Welpen gewesen. Das Tierheim holte die Tiere auf den Heidenberg.
Eine Mitarbeiterin des Kreises habe die Tiere dann am Donnerstag im Tierheim untersucht und einen einwandfreien Zustand attestiert. Kein Wunder, so die Tierschützer, schließlich hätten sie sich bis zu diesem Zeitpunkt rund um die Uhr mit einem Tierarzt um das Wohl der Tiere gekümmert.
Auch die Wohnung der Eiserfelderin wurde später vom Kreis aufgesucht. Der Kreisveterinär habe den Zustand der Wohnräume mit den Worten „wie geleckt“ beschrieben, so das Tierheim. Natürlich habe Frau M. fast 48 Stunden Zeit gehabt, um die Wohnung zu säubern.
 

Frau darf Tiere behalten
 
Was die Tierschützer schließlich komplett auf die Palme brachte: Der Kreis ordnete Ende vergangener Woche an, dass die Besitzerin ihre Tiere wieder abholen darf. Außerdem habe der Kreis erklärt, dass das Veterinäramt die Kosten der tierärztlichen Versorgung und der Unterbringung im Tierheim übernehme. Rund 1800 Euro stehen auf der Rechnung.

 
Und hier der Link zur Facebookseite des Tierheim, so man den aktuellen Stand erfahren kann.
https://www.facebook.com/Tierheim-Siegen-149598455102061/?fref=nf

 

Konsequenter Tierschutz, meinen Respekt haben die Siegener und ich hoffe, es gibt ein Happy End für die Tiere. 

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Hier mal die Vorgeschichte dazu :

https://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=985876174807614&id=149598455102061

 

Letztes Jahr wurden aus der Wohnung wohl schonmal Tiere geholt? Habe ich das richtig verstanden?

 

 

Der Zustand der Wohnung und der Tiere muss doch dokumentiert sein, oder?

Auch die Polizisten könnten dazu ja sicher eine Aussage machen, die Rufen doch auch nicht aus Jux und Dollerei das Vetamt

und dann das TH an.

 

Aber ich habe sowas auch schon erlebt. Ich habe vor Jahren einen Hund aufgefunden, völlig verwahrlost,krank, die ganze Haut offen.. furchtbar.

Er kam ins TH, wurde dort aufgepäppelt und musste dann wieder an den Besitzer rausgegeben werden. Wie kann sowas sein? :(

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Was sich hier ganz schlimm  liest, sollte auch genau so sein, sonst ist man seinen Hund durchaus schneller los ohne Handhabe.

Ich finde das keinen konsequenten Tierschutz, wenn man sich gegen das Recht stellt.

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Ich glaube wir können alle mitdenken ;)

 

Es geht mir nicht darum das die Tiere einfach so einbehalten werden sollen.

Aber eine Prüfung der Fakten in dem genannten Fall fände ich schon wünschenswert bevor

die Tiere wieder zurück gebracht werden.

 

Und laut dem, was zu lesen ist, ist das ja scheinbar nicht geschehen.

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Welche Fakten? Scheinbar gibt es keine, ansonsten würde die Frau von Amts wegen die Tiere nicht mehr wiederbekommen.

Wenn der Amtsveterinär nichts zu beanstanden hatte, dann ist das nun einmal erst der "Fakt".



(Und ehrlich, völlig verwahrloste Tiere päppelt man nicht innerhalb einiger Tage wieder so auf, dass Prüfer nichts mehr zu beantstanden haben.)

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Ich gehe jetzt einfach mal davon aus dass der Zustand der Wohnung und der Tiere dokumentiert wurde.

Dazu die Aussage der Polizisten.

 

Wenn dem nicht so sein sollte hast du Recht. Dann zählt der "Fakt" vom Vetamt, dass in der Wohnung nichts zu beanstanden war.

Und dann wird das TH auch keine Handhabe haben.

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Da hast du aber ein Urvertrauen an das Vetamt.

Was ich schon schlimme Dinge gesehen habe wo das Vetamt sagt das alles ok ist.

Selten handeln die im Sinne der Tiere sondern im sinne ihres Geldbeutels, weil die für Unterbringung und co aufkommen müssen.

Nur weil sie Person die Tiere wieder bekommen soll heißt das noch lange nicht das bei ihr alles toll ist.

Es bringt zwar garnicht, aber ich finde es eher gut wie das TH gehandelt hat.

Ich könnte auch nicht wieder ein Tier dahin geben.

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Ich hatte vorhin eigentlich noch einen Absatz über Vetämter in meinem Post, hatte ihn aber rausgelöscht ;)

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Was sich hier ganz schlimm  liest, sollte auch genau so sein, sonst ist man seinen Hund durchaus schneller los ohne Handhabe. Ich finde das keinen konsequenten Tierschutz, wenn man sich gegen das Recht stellt.
 Die Tieren wurden vom Vetamt beschlagnahmt und das sicher nicht aus Jux und Dollerei.

Und da es sich um einen TIERSCHUTZverein handelt, finde ich es nur konsequent sich für die Tiere einzusetzen. Wenn die Tiere erst wieder zurück gegeben werden, ist es total schwer, sie nochmal rauszukriegen. Deshalb finde ich es gut, dass das Tierheim sich quer stellt, bis alle Fakten auf dem Tisch sind und die Beweise gesichtet wurden.

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Bei Beschlagnahme von Hunden, die ich etwas genauer als die Öffentlichkeit kannte weiß ich, daß Vet-Ämter oft aus Personalmangel und Kostendruck versuchen, leidige "kleine" Fälle vom Tisch zu bekommen. Was sie tun müssten, was sie tun wollen und was sie tun können, das sind oft ziemlich divergente Dinge. 

Um eine erfolgreiche (aus tierschutzsicht) Beschlagnahme bis zum guten Ende (Weitervermittlung in kompetente Hände) durchzuziehen, braucht es unglaublich viel Geduld, solche Fälle ziehen sich zum Teil auf Jahre hin. Einfach hinfahren, beschlagnehmen und alles ist gut - so einfach isses leider nicht.

 

so anmerkend

Maico

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