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Hundeforum Der Hund
KäptnKörk

Außergewöhnliche und beeindruckende Denkvorgänge Eurer Hunde

Empfohlene Beiträge

Also ich sammle Beispiele der kognitiven Leistungen von Hunden.

Nun bin ich es ein wenig müde mein Umfeld mit den immergleichen Geschichten zu 

langweilen, manche verdrehen glaube ich schon die Augen, wenn ich 

zum x-ten Mal erzähle, wie mein Border Collie seinen Futternapf holen sollte,

den er aufgrund seiner konischen Form nicht fassen konnte, und ihn

einfach mit der Pfote umgedreht hat um ihn nun problemlos in den Fang nehmen zu können..

 

Oder wie er das ausgebüxte Texel-Schaf.....

 

Nee, Schluß damit, ich brauche dringend Nachschub um belegen zu können,

dass  Hunde außergewöhnlich klug sind.

 

Wäre total nett, wenn Ihr ein paar Beispiele fändet.

 

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Okay, das Texel stand bei einem Freund auf der falschen Seite des Zauns, aber mit Kontakt zum

Großteil der Herde. Ich sah das vom Weg aus und schickte meinen Border Collie los. 

Das war ein sehr kerniger Hund, der mir unendlich viel mehr über Schafe und Schafe-bewegen beigebracht hat,

als ich ihm, Die Texel waren an Border Collies gewöhnt, denn mein Freund Werner hielt 2 BCs.

Mein Chap marschierte in Hüte-Pose auf das Schaf zu, dann blieb er stehen, man konnte fast alle

Möglichkeiten durch sein Hirn rattern hören. 

 

"Einzelnes Schaf ist noch verbunden mit der Herde, aber unsicher, weil auf der falschen Seite.

Wird wahnsinnig schwer, es abzutrennen und ganz außen rum zum Tor zu treiben, oh weh, da ist ja noch der

Bach dazwischen."

 

Und zack, hat er dem dicken Texel in den Hintern gezwickt und es so wieder über den Zaun hopsen lassen.

 

Als Arbeitshund war dieser große Border Collie ein Genie. Schade, dass ich sein Niveau zu keiner Zeit  hatte.

 

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Auf Anhieb fällt mir direkt eine Geschichte ein, die ich in meinem Blog auch verpackt hatte ( http://meintierischerfreund.com/2015/05/20/manchmal-ist-sie-peinlich/ - da sieht man auch die Fotos mit der Tasche).

 

Ich nehme öfter so eine offene Umhängetasche mit. An diesem Tag wollte ich Ameisen fotografieren und Emma war anscheinend langweilig. In dieser Tasche war ihr Spielzeug. Ich sah aus dem Augenwinkel wie sie versuchte, dieses Spielzeug aus der Tasche zu ziehen. Klappte aber nicht, da die Tasche aus Stoff ist und dieses Spielzeug immer am Stoff hängen blieb. Dann nahm sie die Tasche ins Maul und zwar mit Öffnung nach unten, schüttelte das Teil hin und her, bis der gesamte Inhalt auf dem Weg lag.

 

Der Erfolg ihrer Handlung, aber sicher auch meine Lachattacke führten dazu, dass sie das nun gerne wiederholt. Steht also irgendwie eine Tasche von mir herum und sie meint mal nachschauen zu müssen, was da drin ist, wird die Tasche auf diese Weise geleert.

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Von Hütern habe ich relativ wenig Ahnung, aber toll zu lesen, wie dein BC das gemacht hat.

 

Da ist dann eben auch ein Stück Eigenständigkeit im Verhalten und der Ausübung zu sehen. :)

 

Was mir noch spontan einfällt ist, wie sich meine Hunde bei Verletzungen verhalten. Wenn sie sich beispielsweise mal beim Rennen vertreten, zeigen sie das an und kommen humpelnd und mit dem betroffenen "Flunken" erhoben zu mir, damit ich sie massiere und tröste. :)

 

Noch ein anderes Beispiel:

Ich werfe ein Spieli, was mir Minos auch ein paar Mal holt.

Werfe ich es in den Matsch, streikt mein pingeliger wasserscheuer Grieche aber und ich kann es selber wieder holen. :P:D 

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Dazu fällt mir ein das Fino gern Ablenkungsmanöver startet um an Naikeys Futter zu kommen. Fino bellt nie außer Naikey hat irgendwas was er haben möchte, dann rennt er zur Tür und macht Alarm, wenn Naikey schauen geht was los ist dackelt Fino ganz entspannt zurück und schnappt sich das verwaiste Futter. Leider hat Naikey den Zusammenhang auch nach 4 Jahren noch nicht verstanden.

 

Mit Fino habe ich nie getauscht. Vor nicht allzu langer Zeit hatte ich ein Milchbrötchen und er eine Möhre. Fino schaut auf mein Essen ,dann auf seine Möhre. Schnappt sich die Möhre kommt zu mir knallt mir die Möhre auf den Schoss und hypnotisiert mein Milchbrötchen. Da ich ihm nicht mein Brötchen gegeben habe nahm er irgendwann die Möhre wieder und zog murrend von dannen. 

 

Als er so ca. 1 Jahr alt war hat er keine Lust aufs allein bleiben gehabt und dabei ein Bild der Verwüstung hinterlassen. Also habe ich irgendwann ausprobiert ihn in der Küche zu lassen. Dort war auch der Schrank mit seinen Leckerchen. Die Video Aufnahme deckte auf Herr Hund hat in aller Seelen Ruhe zielgenau den Schrank geöffnet Pakete weise die Leckerchen rausgeholt gefressen und dann die Schranktür wieder geschlossen. Verraten hat ihn nur ein Meer aus Plastik Resten. 

 

In Sachen Türen öffnen ist auch Naikey hervorragend. Letzte Woche saß ich entspannt auf der Couch. Naikey stand auf lief Seelen ruhig zur Garten  Tür springt zielgenau auf die Klinke stuppst die Tür mit der Nase auf und geht in aller Ruhe pinkeln. Ich war völlig baff , weil ich gar nicht wusste das er Türen öffnen kann (Ich habe ihn seit 4 Jahren und er hat noch nie eine geöffnet) und stand mit offenen Mund an der Tür , da kommt das Tierchen zurück läuft drei Schritte an mir vorbei dreht sich um und schließt die Tür wieder (das hatten wir tatsächlich vor 2 Jahren mal geübt ) und legt sich unbeteiligt ins Körbchen...  Seitdem sind hier Türen immer abgeschlossen und den Schlüssel lass ich vorsichtshalber auch nicht mehr stecken wer weiß.

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 Da ist dann eben auch ein Stück Eigenständigkeit im Verhalten und der Ausübung zu sehen.

Ja, da muss ich nochmal einhaken. Bei der Arbeit mit Hunden am Vieh, geht meiner Meinung nach NICHTS ohne den Verstand

und die Inititative des Hundes. Die meisten erfahrenen  Arbeitshunde schalten in Windeseile um, wenn sie auf eine füchtigere

Schafrasse treffen, bleiben weiter weg, halten mehr Distanz. Mein Paradebeispiel ist mein Cattle Dog Doggie. 

Ich habe 10 Tage den Hof eines befreundeten Paares beackern müssen, weil der Herr des Hauses krank geworden war.

Alles kein Problem, bloß hatten die eine große Gruppe Laufenten, die abends wieder in den Stall mussten, weil 

dann der Uhu oder der Fuchs kommt. Keiner meiner Hunde kannte sich mit den "Hochkantenten" aus

aber mein Doggie der Cattle Dog, nicht der Border Collie, dachte, dass bekäme er schon hin,

sammelte sie ganz langsam und vorsichtig aber durchaus zügig ein. Das Rauhbein und die doch sehr fragilen

Federbüschel arrangierten sich unglaublich gut.

 

So jetzt genug Hütehundzeugs.

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Werfe ich es in den Matsch, streikt mein pingeliger wasserscheuer Grieche aber und ich kann es selber wieder holen. :P:D

Hihi - das kenn ich vom Punkteprinz.... :lol: ...und ich bin letztens dabei in ein Matschloch getreten und hab ich an Brennnessen verbrannt... :lol:

 

Ich war neulich mit den Hunden im Stall,und meine Mitpächterin hatte ein Stück Wiese extra umzäunt für ihre Pferde zum abknabbern.Es war kein Strom auf der Litze,ich bin also durch und hab Äpfel aufgesammelt auf der anderen Seite vom Zaun.Aaron kam zwar mit mir mit,aber nur unter strengen Sicherheitsmaßnahmen (auf den Litzen könnte Strom sein,und dem einen Pferd traut er nicht so recht)

Zurück wollte er nicht mit mir durch den Zaun.Ich bin halt trotzdem gegangen (wollte ja irgendwann heim ;)  ) Aaron bleibt kurz stehen und läuft dann einen ganz anderen Weg,enmal ganz ums Gebäude,um dann von VORN in den Stall zu kommen unter Umgehung des Zauns...das finde ich schon überlegt gehandelt,zumal er sonst wirklich IMMER hinter mir läuft... :)

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Mit Leckerzeug wegnehmen fällt mir gerade auch noch was ein. Vorgestern Abend saßen wir mit Nachbarn im Garten. Ich gab Emma und dem Schäferhund der Nachbarn jeweils ein Stück Trockenpansen - Neron ein großes und dickes Stück, Emma ein kleines, dünnes. Emma hatte ihr Teil verspeist, ging zu Neron und schaute den genüsslich kauenden Schäferhund an. Dann legte sie sich hin und machte einen auf Welpe: legte sich auf den Rücken und machte alberne Geräusche, dann auf den Bauch und robbte langsam und albern zu Nerons Schnauze (und dem Stück Pansen) hin. Geschickt albernd hatte sie ihre Schnauze auf Nerons Vorderbeine drapiert. Neron schaute sich noch etwas verdutzt dieses albernde Tier an, als Emma auch schon aufstand und mit Pansen im Maul verschwand.

 

Ja und noch was fällt mir ein. Caspar, der Hund von unseren direkten Nachbarn, wollte immer zu uns in den Garten. Bis vor einiger Zeit ließ ich Emma morgens in unseren Garten und ich genoss dann erstmal eine Tasse Kaffee im Bett. Eines Morgens schaute ich auf dem Weg zur Küche nach draußen und sehe Caspar im Garten neben Emma liegen. Ich dachte, ich sehe nicht richtig. Die Hunde hatten von beiden Seiten des Zauns gebuddelt, bis ein Schlupfloch entstand und Caspar in den Garten kommen konnte.

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Ich staune jedes Mal wieder, zu welch komplexen Gedankengänge Hunde in der Lage sind, vor allem, da ich zum ersten Mal selbst einen solchen Hund besitze - die davor waren eher kognitive Schlaftabletten.

 

Das erste Mal richtig aufgefallen ist mir das bei Smilla, als sie etwas, was ein anderer Hund hatte, haben wollte: Einmal war es ein Stock, mit dem sie zuvor gespielt hatte; sie schnappte sich ein anderes Spielzeug des Hundes und trug es weg, um sich, nachdem der Hund dorthin lief, sofort den Stock zu schnappen und freudig zum Wasser zu traben.

 

Als sie einmal von Spikes Verhalten genervt war, hörte ich, wie die Schlafzimmertür geschlossen wurde und fand meinen Hund kurz danach entspannt davorliegend und ohne den Kopf zu heben knurrend, wenn Spikes Protestbellen ertönte.

 

Wenn sie Futter auf höher gelegenen Ebenen erreichen möchte, schiebt sie sich mitunter Stühle oder Kissen dorthin, um sie erreichen zu können.

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