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Hundeforum Der Hund
acerino

Hundehalterbewertung in Foren

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Ich kann nur bewerten, was ich lese. Und nur darauf kann ich antworten. Wer dahinter steckt, was derjenige privat macht usw. ist doch erstmal gar nicht relevant. Auch wenn ich mich mit jemandem zum ersten Mal treffe, halte ich mich mit einer vorschnellen Bewertung zurück. Natürlich bekommt man Eindrücke, das lässt sich nicht vermeiden, aber deswegen kann ich doch noch lange nicht sagen - so und so ist derjenige. Das wäre anmaßend. 

 

Was ich bei Diskussionen in Foren und auch auf Facebook auffällig finde, ist, dass viel zu viel in geschriebene Worte rein interpretiert wird, vermeintlich zwischen den Zeilen gelesen wird, zu oberflächlich gelesen wird, falsche Schlüsse gezogen werden und dadurch viel zu viel, zu schnell persönlich genommen wird. 

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Ich finde, es ist gar nicht wichtig, den Umgang untereinander an einem bestimmten Thread oder Thema festzumachen.

 

Ich bin noch relativ neu hier und habe vieles im Forum nachgelesen und auch aktuelle Threads verfolgt. Es gab immer wieder Situationen, die ich extrem unbehaglich und unpassend empfand – nicht primär inhaltlich, sondern insbesondere was den Umgang betrifft.

 

Vielleicht wäre es möglich, eine Meinung oder Gedanken nicht bewertend oder verurteilend zu formulieren und zu erkennen, dass man einfach nicht die komplette Situation bei einem Fragenden oder Kommentierenden kennen kann. Bewertungen und Verurteilungen sind oft verletzend und mögen dem Betreffenden Unrecht tun. Ebenso mag es sein, dass eigene Erfahrungen zu schildern hilfreich ist. Das bedeutet aber nicht, dass der andere genauso handeln muss – möglicherweise passt das eben nicht für denjenigen und sein Tier.

 

Persönliche Verletzungen und Bewertungen zeugen für mich von mangelndem Respekt und Respekt ist für mich ein sehr hohes Gut, insbesondere in einem Internetforum, das öffentlich ist und in dem man den Gesprächspartnern nur virtuell begegnet. Sprich: Nur weil man den anderen nicht kennt und selbst auch anonym ist, bedeutet das nicht, dass einem der Ton egal sein kann. Und weil Leuten in anderen Foren vielleicht Umgangsformen egal sind, entbindet das jeden einzelnen nicht von der Verantwortung, auf sich selbst zu achten, egal wo man sich aufhält.

 

Ich persönlich finde Beiträge sehr anstrengend, die unkonkret bleiben und seitenweise Erklärungen liefern und überzeugen möchten, die einfach überfordern und bei der konkreten Eingangsfrage nicht helfen. Wenn ich ein Buch lesen möchte, tue ich das. Ich erwarte Buchinhalte nicht in einem Forum. Ich finde auch Beiträge sehr anstrengend, wo ein Missverständnis das andere zu jagen scheint. Und schließlich finde ich Beiträge anstrengend, deren Schreiber meinen, sticheln, interpretieren und persönlich werden zu müssen und ständig vorzuverurteilen, anstatt sachlich, höflich und respektvoll zu bleiben und anstatt persönliche Befindlichkeiten einfach wegzulassen. Und man kann auch einfach mal schweigen.

 

Ich bin Internetforen-Neuling und ich hoffe, dass die Art und Weise des Austausches, den ich in den letzten paar Wochen in einigen Threads mehrfach mitgelesen habe, nicht Standard ist, sondern eine Ausnahme bleibt, und sich der angenehme Ton, den ich in vielen anderen Threads gefunden habe (und die deswegen nicht minder konstruktiv sind), durchsetzt.

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Sehr gutes Statement, Lou!!! :)

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Natürlich geht man danach was man liest und stellt sich den Mensch dahinter vor, mit manchen fühlt man sich verbunden mit manchen nicht

 

Ich lese mittlerweile bei kontroversen Themen nur noch mit weil mir das leider zu sehr ausufert und persönlich wird was ich sehr schade finde

 

Mir fehlt mittlerweile an jeder Ecke der Respekt und auch die Rücksicht, das scheint aber der neue Trend zu sein :( gerade Hundehalter unter sich sind da wirklich ganz schlimm und ich bin froh wenn ich unterwegs meine Ruhe habe und niemanden treffen

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Und mich stört, dass eine Diskussion um Aversivreize immer mit dem Vorwurf endet, dass ich "schwarz/weiß" denken würde, obwohl ich innerhalb dieser Diskussion so oft betone mit Beispielen ausgeschmückt, dass ich 1. nicht rein positiv bin und warum und es 2. darum geht, nahezubringen, warum man ICH auf bewusste Aversivreize so weit es geht verzichte. Alleine davon fühlen sich X User angegriffen.

Ich habe hier niemanden als Tierquäler bezeichnet oder gesagt, dass mir der Hund leid täte. Aber ich habe z.B. geschrieben, dass ich diesen oder jenen Tipp für gefährlich halte und WARUM.

Des Weiteren habe ich ziemlich offen von meinem Problemen geschrieben (die nach HTS quasi weg wären), ich habe und werde auch noch von meinen Fehlern berichten, manches rate ich aus der Erfahrung aus auch, es eben nicht zu machen.
Ich habe offen geschrieben, dass ich meinen Hunden dumme Kosenamen gebe, sie am Tisch von meiner Gabel mitessen (und sie dadurch natürlich betteln), keine "ordentliche" Leinenführung haben und schon gar nicht immer hören. Yoma kann nicht einmal einen Rückruf. Ich halte ihn bei ihm auch für nicht wichtig.

ich bin, und das wird irgendwie selten wahrgenommen, ein sehr emotionaler Mensch, weshalb ich mich bei Hunden manchmal mehr zusammenreißen muss, als Menschen, die ohnehin sehr gelassen sind. Ich habe obendrein geschrieben, dass ich nicht immer lieb zu meinen Hunden bin und auf rosa Wolken schwebe und schon ga nichts gegen ein Nein/einen Abbruch habe.

Noch mehr stört mich, dass jemand wie ich, der Erklärungen gibt, dnn noch als "Querulant" empfunden wird, weil die Beiträge zu lang sind... mir ist klar, dass lange Beiträge nur selektiv gelesen werden, meist, aber ich kürze sowieso schon. Ich mag halt nicht nur eine Floskel dalassen.

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Das geschriebene Wort ist scher richtig zu verstehen.

Wir legen ja alle einen gewissen Tonfall beim Gegenüber in den Text wenn wir ihn uns durchlesen.

Ich gebe zu dass ich bei Kareki auch eine unterschwellige Aggression mitlese und bei Davinia sehe ich bei den Beiträgen vor meinem inneren Auge, wie sie die Augen rollt und ne Augenbraue hochzieht. (sorry Mädels ihr seid nur grad am präsentesten :D ) .

Aber das muss ja noch lange nicht so sein. Während ich schreibe habe ich nen ruhigen TOnfall und als ich das von Davinia grad geschrieben habe musste ich sogar schmunzeln bei der Vorstellung.

Genießt euer Leben mit den Hunden und ärgert euch weniger über andere (ganz besonders über virtuelle Bekanntschaften) :)

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Ich gebe zu, dass ich bewerte und mir ein Bild vom User mache. Aus virtuellen Bekanntschaften sind auch schon reale Bekanntschaften oder Freundschaften geworden. Ein Beispiel ist Antaya, die ich letztes Jahr live kennenlernen durfte. Ihre Art zu schreiben stimmte mit ihrer Persönlichkeit überein. Ein anderes Beispiel aus diesem Forum ist Thomas I., den ich auch erst "nur" virtuell kannte. Auch ihn durfte ich dieses Jahr live kennenlernen und auch hier stimmte meine Meinung über ihn als virtuellen Menschen mit dem realen Mensch überein.

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Mich stört es, wenn der Focus auf der Bewertung anderer liegt und finde es wichtiger, das eigene Handeln immer wieder zu hinterfragen. Dabei kann natürlich auch herauskommen, dass man mit sich selbst weiterhin einer Meinung ist. :D

Aber manchmal auch nicht - und nur so kann man sich weiterentwickeln.

 

Andererseits will ich mich auch nicht über Leute ärgern, die (in meinen Augen) dämliches Zeug schreiben, und denen sage ich entweder meine Meinung oder hake sie innerlich ab. Finde ich nun auch nicht schlimm, man muss ja nicht mit jedem dicke sein.

 

Aber dieses ständige "der und der macht das und das total falsch" nervt mich etwas, ich würde lieber schreiben: "Ich mach das aus dem und dem Grund so und so."

Gelingt mit sicher auch nicht immer, aber ich gebe mir Mühe, zumindest eine Tendenz dahin zu haben.

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Es gibt einfach Momente, wo man eigentlich das beste machen sollte, was man machen kann: Seinen Hund / seine Hunde knuddeln. Und das Forum Forum sein lassen. Anstelle sich über manche Beiträge aufzuregen, einfach Rechner aus (oder zumindest den Tab im Browser weg) und Wuffi herzen.

 

Falls er nicht gerade beißt..  :ph34r: ...oder pfurzt.. :ph34r:  oder sonstwas. Dann kann man ja wieder im Forum um Rat fragen!  B)

 

so weit

Maico

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Na klar bewerte ich Mensch - alleine für mich.

Ich sage und schreibe das nur äußerst selten.

Ich hab hier, nachdem sich einige offenbar allein von der Tatsache einer anderen Meinung direkt persönlich angegriffen fühlten, jedes mal nachgefragt was genau es war. Und bekam keine Antwort.

Höchstens sowas, dass es sein könnte dass ich das gemeint hätte was man denken würde. Oder andere das mal gesagt haben (als läge das in meiner Verantwortung)

 

Kaum schreibt man "Das würde ich so nicht machen, das geht auch anders" *zack* kommen die von selbst mit den bösen Worten wie "schlechter Hundehalter" und "Peta rufen" und "Tierquäler".

Da wird aus einem "Ich würde das nicht tun" gleich die Unterstellung man hätte allein damit gesagt "DU BIST SCHLECHT!"

 

Ich wollte es eigentlich halten wie auf der Hundewiese:

Einigermaßen interessiert aussehen, ab und zu ein Füllwort einwerfen ("aha", "jaja"), dann "Oh, so spät schon...", gehen und denken "Was für eine Flachzange, der arme Köter..."

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