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Hundeforum Der Hund
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Erklärungen zu Begriffen und Vorgehen von HTS

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ja klar,MissWuff, da sieht man wirklich geschundene Hunde, die alle Zeichen von Stockholmsyntom zeigen (ironie)

 

 

Die DVD ist viele Jahre alt, HTS hat sich weiterentwickelt, die Szenen sind alle vom 1. Trainingstag, ich hab beschrieben, wo der Unterschied liegt, ich sehe auf dem Video teils auch sehr entspannte Hunde, für Hunde ist es nunmal irritierend, wenn der mensch sich auf einmal völlig anders verhält, aber das ist eine Sache, die sich sehr schnell legt. Anita sagt selber am Schluss, die Hunde sind noch  nicht ganz entspannt, aber eben 100 Mal besser, als zu Anfang des Trainings, dass das zu Hause dann immer mehr Fortschritte bringt und am Ende keiner mehr die Ohren abklappt, kann man auf dem Video freilich nicht sehen.

 

Ganz ehrlich, ich habe kein Wort verloren über Stockholmsyndrom oder ähnliches, ebenso wenig wie ich vorher geschrieben hatte, dass Stress ganz böse ist im Training. Ich versuche, anderen Leute keine Worte in den Mund zu legen und fände es super, wenn mir diese Höflichkeit auch entgegengebracht würde.

 

Was ich in der kurzen Szene ab 0.40 sehe, ist, dass einige Hunde korrigiert werden und ein Hund im "Rudel" ganz links, der gar nicht gemeint zu sein scheint, sich noch doller wegduckt als diese Hunde und überhaupt nicht weiß, was das Ganze soll. Ich würde meinen Hund nicht so "irritieren" wollen. Ich finde es dem Hund gegenüber nicht fair, das ist meine Meinung; auch nicht wirklich den Hunden gegenüber, die da "geblockt" werden, aber das finde ich weniger tragisch als die Reaktion vom Hund ganz links. Mag wenn man keine Alternative findet im Rahmen seiner Möglichkeiten ein geringes Übel sein im Vergleich zu den anderen Optionen, aber ideales Training, mit dem ich mich als Hundeschule zufrieden geben würde, ist das für mich halt nicht. Meiner Ansicht nach sollte das Ziel eines Trainers sein, so was nicht zu brauchen. Selbst wenn man unbedingt mit aversiv arbeiten will, finde ich sowohl das, was in dieser Szene geschieht, als auch das "Stubsen" beim Welpen strikt unverständlich als Trainingsmethode, von der man nicht einigermaßen dringend wegkommen mag, auch wenn die Hunde davon sicher nicht tot umfallen. (Der Trailer war glaube ich von 2011? Auch nicht soo lange her.)

 

ETA: Schöner Satz aus einem Trailer von vor einem Jahr ("Harmonischer Alltag mit Ihrem Hund"), in etwa formuliert: "Ich kenn keinen Hund, der sich irgendwie an Gesetze der Lerntheorie hält."

Äh... ja. Hm. Da fehlen mir grade etwas die Worte.

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Ups, Verbesserung, ich glaube, der Trailer im Edit ist nicht von HTS, sondern der Youtube-Account, der die Trailer postet, postet auch noch von anderen Trainern Sachen, die nichts mit HTS zu tun haben? Sorry. Aber was ich zur Rudelharmonie gesagt habe steht. Und ich glaube schon, das stammt aus der selben Ecke wie "kommunizieren statt konditionieren".

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Moni, und du meinst, dass du mich mit dieser Geschichte zum Umdenken bringst? Ich seh da überhaupt keinen Zusammenhang mit meinem Vorgehen.

 

Ich übe meine Macht wie du es nennst, nicht willkürlich aus, ich weide mich nicht in dem Gefühl der Macht, ich nutze meine Möglichkeiten vor allem, um meine Hunde sicher durchs Leben zu führen, um sie vor Giftködern zu schützen, und auch weil es immer wieder Leute gibt, die ihre Hunde nicht anleinen und zu uns hinrennen lassen, obwohl meine angeleint sind, grad heute wieder erlebt mit einem Leonberger. Diese Machtausübung wie du es nennst, ist ja ziemlich schnell immer weniger gebraucht worden, gerade weil ich weiß, dass ich sie im Griff habe, muss ich das nicht ständig unter Beweis stellen. Wäre es so wie du andeutest, würde ich ja reichlich immer mehr Gebrauch davon machen, weil ich das Gefühl der Macht erleben will.

Davon ganz abgesehen, dein weiteres Beispiel ist wackelig, denn ich bin überzeugt, dass in einer Gefahrensituation, wie du sie schilderst "jeder" Hundehalter, der seine Sinne beisammen hat, in so einem Moment, Gebrauch von seiner Macht machen wird, um das Leben seines Hundes zu retten, auch wenn er es ihm hinterher nicht erklären kann, warum er jetzt so aversiv oder dominant aufgetreten ist.

 

(Am Rande bemerkt: Ich kann auch nicht verstehen, wieso das ein Problem ist anzuleinen, wenn man sieht, der andere Hund ist angeleint, dass man dann seinen auch anleint, insbesondere wenn man noch dazu aufgefordert wird. Der Typ wird seinen guten Grund gehabt haben, warum er kein Risiko einer Kontaktaufnahme eingehen will.  Und sag jetzt bitte nicht, dein Hund tut nichts. )

 

Hunde können durchaus mehr verstehen, als man so gemeinhin meint. Ich hab das Bespiel mit Dalida und dem Grasfressen gebracht. Sie wusste von selber, dass ich mich geirrt haben muss, in dem Moment, als mein Ey kam, weil sie weiß, dass sie Gras fressen darf, sie hat mein Ey, mit einer Frage beantwortet, Wieso nicht? Sie hat nicht die Ohren abgeklappt oder ist weggegangen oder sonst was an Rückwärtsdenken, sondern hat nur zu mir geschaut mit aufgerichteten Ohren und dem fragenden Blick. Ich hab dann klar gemacht, dass ich mich geirrt habe, in dem ich sofort wieder entspannt war und sanft "ist ok" gesagt habe und sie hat dann weiter am Gras gefressen. Zugleich liefen Dunja und Judy dicht vorbei, die haben auf das Ey gar nicht reagiert, weil sie sich überhaupt nicht angesprochen fühlen, die liefen ja nur des Weges ohne Plan. Ich erlebe das so immer wieder, nur die, die grade dabei ist etwas zu tun, wovon sie genau weiß, dass sie es eigentlich nicht tun soll, reagiert auf mein Ey, die anderen interessiert es nicht, die wissen auch, dass die andere gemeint ist.  

 

Wenn ich Dalida ein Ey zurufe, dann geht es ihr absolut nicht so wie dir mit dem Typen mit dem Staff! Sie hat keine Angst vor mir, sie ist nicht eingeschüchtert und sie wünscht sich nicht, mir die Faust zeigen zu können. Ich seh da absolut keine Parallele. Das wäre höchstens der Fall, wenn ich sie schickanieren würde, indem ich meine "Macht" missbrauche, nicht angemessen wäre. Der Typ z.B. hat nicht angemessen reagiert, er hätte natürlich auch höflich bitten können, dass du anleinst, dadurch hat er evtl. deinen Widerstand hervorgerufen Aber er hat evtl. die Erfahrung wie ich gemacht, dass auf freundliches Bitten so gut wie niemand anleint und er dann innerhalb von Sekunden den Hund an seinem Hund kleben hat, der sich wehren wird und er dann mit dem Listenhund das Problem an der Backe hat. "Er" hatte in dem Moment keine andere Möglichkeit.

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Ich denke, das Thema ist ausgereizt. Wie üblich, können wir uns in keiner Weise aufeinander zu bewegen, keinerlei Verständnis für die Vorgehensweise des anderen bewirken, im Gegenteile, es geht eher wieder weiter auseinander und wir drehen uns wie immer im Kreis und dafür ist mir meine Zeit dann zu schade. 

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Was erwartest du von mir, Lorena?

 

Was soll ich zu deiner Vorgehensweise sagen?

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Nur kurz zur Klarstellung: Unter Hörigkeit wird scheinbar ziemlich unterschiedliches verstanden.

Wenn ich den Begriff verwende, dann im Sinne von: https://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%B6rigkeit_(Psychologie)

 

Zitat:Als Hörigkeit bezeichnet man die zeitweilige oder andauernde Unterwerfung des eigenen Willens unter den Willen einer zweiten Person. Die Unterwerfung kann erzwungen oder mehr oder weniger freiwillig erfolgen"

 

"Hörende" Hunde mag ich ich haben, aber keine dauerhaft "Hörigen". Da ist ein Unterschied.

 Hörigkeit kann man übrigens auch mit einer unkritischen Verwöhnung, Vernachlässigung emotionaler Zustände und Bestechung erreichen ;), also auch vollkommen ohne aversive Einwirkungen.

 

Ich finde es schade, dass man sich persönlich kritisiert fühlt, wo es doch lediglich um HTS als Methode geht, die einige Antworten auf Fragen schuldig bleibt.

NICHT Du Lorena - Du kannst nicht mehr tun, als HTS Dir vermittelt hat, weiter geben und das tust Du mit großer Geduld und Leidenschaft.

 

HTS vermittelt jedoch Ansätze zur Problemlösung, die schlicht weitere, relevante Faktoren im Zusammenleben mit dem Hund und die Hundepsyche betreffend, einfach ausblendet und tatsächlich im Rahmen eines Absolutheitsanspruches, als irrelevant darstellt.

zB Kommunikation anstatt Konditionierung - Runterregeln der "Energie" als Lösung aller Probleme, ohne Berücksichtigung, was diese Energie (situativ und allgemein) so intensiviert hat usw.

 

Wenn HTS kristisiert wird, dann nicht Du persönlich, Lorena.

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Ich hab die letzten Beiträge zu spät gesehen.

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Mir persönlich tut es für Lorena leid.

 

Sie hat sich die ganze Zeit bemüht und wirklich super dargstellt,nicht nur wie HTS funktioniert,sondern wie sie selber daraus für ihre Hunde den richtigen Weg gefunden hat.

 

Im Prinzip kritisiert ihr Alle Lorena,weil ihr nicht mit HTS konform geht.

Muss auch keiner,nur seid doch mal etwas toleranter im Umgang mit Personen,welche daraus nur Positives gezogen haben.

 

Muss denn ständig nur "Eure" Meinung richtig sein????Akzeptiert doch einfach mal,das Jemand positiver Erfahrungen mit HTS gemacht hat.Aversiv hin,aversiv her,das ist nur Krümelkackerei und Auslegungssache.Ich finde es schon überheblich,wenn ständig nachgehakt wird und nach "Fehlern" gesucht wird,aber KEINER hat persönliche Erfahrungen mit HTS!!!!

 

Sorry,musste jetzt mir mal Luft machen,aber das stört mich an diesen Kommentaren.Nur Infos von Videos,die Teilausschnitte widergeben und dann immer munter drauf.

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Nein, im Prinzip kritisieren wir HTS, wenn wir HTS kritisieren :P

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