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Hundeforum Der Hund
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Erklärungen zu Begriffen und Vorgehen von HTS

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Ich find es auch interessant, wer als "sachlich" wahrgenommen wird. Ich meine nicht, dass ich unsachlich geworden war, trotzdem durfte ich mir Dinge über gestresste Regenwürmer und Stockholm Syndrom anhören. Ich sage "dieses Meidervahlten würde ich nicht gerne haben wollen und ich verstehe einfach nicht, wieso das so gewünscht ist" und kriege "ja ganz arme psychologisch kaputte Hunde ist klar" zurück. Da kann man auch nichts gegen HTS sagen, ohne dass "HTS ist GANZ schlimm und böse im heftigsten Sinn" draus gemacht wird.

 

ETA: Das mit der Konditionierung steht immer noch auf der HP in dieser krassen Form.

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Ich fand dich sachlich. Du bist eigentlich immer sachlich.  :)

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Ich fand dich sachlich. Du bist eigentlich immer sachlich.  :)

 

Aw dankeschön. : D

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Kareki,wenn es Dir alleine um den Begriff,des nicht konditionierens bei HTS geht,gebe ich Dir Recht,aber darum geht es in diesem Thread schon lange nicht mehr.

 

Übrigens brauche ich mir nicht ins eigene Fleisch zu schneiden,ich habe mich genau wie Du mit HTS,mit Methoden von positiv arbeitenden Trainern befasst.

 

Für mich entschieden,nicht Meins und dabei bleibe ich.Wenn Dir meine Argumente nicht ausreichen,ich habe kein Problem damit,lasse mich trotzdem nicht nur an Hand von wissenschaftlichen Erkenntnissen von Dir überzeugen.

 

Also lass doch bitte,bei Nichtgefallen,meine Meinung einfach im Raume stehen.Ich erwarte nicht das Du sie teilst,aber genauso wenig teile ich Deine Meinung.

 

Nicht nur Du hast Deine Erfahrungen mit Hunden gemacht,sondern auch ich.

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Hm, komisch. Ich erinnere mich dran, dass ich schon vor mindestens 3 Jahren Micha auf einem Seminar habe sagen hören, "Kommunizieren statt konditionieren" sei verkürzt dargestellt und natürlich würde auch HTS in vielen Fällen konditionieren. Der Ansatz ging also zumindest damals eher in die Richtung "Konditionieren nicht immer als Standardlösung anwenden, sondern auch mal drüber nachdenken, ob man gewisse Situationen mit Kommunikation besser lösen kann". Ist natürlich nicht so knackig und lässt sich nicht so gut weiterverbreiten wie der andere Slogan. 

 

Ich habe den Eindruck, da wird auf einer Aussage rumgeritten, die HTS schon vor langer Zeit selbst revidiert und präzisiert hat. Vielleicht haben sie aber auch einen Schritt zurück gemacht, das kann ich mangels Überprüfung und der Lust, die Zeit dafür aufzuwenden, nicht ausschliessen. Ich war schon seit Jahren auf keinem HTS-Seminar mehr, aber nicht, weil mir das Konzept nicht mehr gefallen hätte, sondern aus Gründen der Entfernung.

Sobald man auf den Hund einwirkt im Sinne einer Vehraltensänderung als Trainer, konditioniert man IMMER (operant und klassisch) - und genau das wird verneint, es wird irgendwie immer gekontert, dass  man den Hund als soziales Lebewesen begreift. Der Hund ändert sien Verhalten nicht durch Einsicht und er speichert es auch nicht ab, weil er begriffen hat, dass er sich falsch verhält. Es wird über Konditionierung erreicht und diese Augenwischerei ist mir einfach zuwider (ganz deutlich gesagt): Auch Leute, die eben markern als roboterhafte Laborgundulas abzustempeln und da irgendwas von "man muss Grenzen setzen" und die "Hunde brauchen Führung" dagegenzuhalten, ist absurd.

AB wiederholt das, was auf ihrer HP steht in ausladenden Worten immer und immer wieder.

Und ja, ich habs eh schon verlint kgehabt vor einigen Wochen, aber es steht immer noch auf der HP:

http://www.hundeteamschule.de/teamschule/hundeteamschule.nsf/

"Unsere Arbeitsweise ist angelehnt an die Natur des Hundes. Wie Hunde, verwenden auch wir keine künstlichen Hilfsmittel. Ruhiges nebeneinander hergehen, sich an ihrem Führer orientieren, Grenzen zu akzeptieren sind natürliche Verhaltensweisen von Hunden, die man ihnen kommunizieren kann, ohne hier bei auf Konditionierung (Lernverhalten) zurückgreifen zu müssen."

Ob das nund ie Natur des Hundes ist, ist auch streitbar.

"Menschen hingegen halten sich nicht an dieses natürliche Vorgehen, sie begegnen dem Hund zunächst mit Akzeptanz, Nähe und Zuneigung und wollen dann erst Grenzen aufzeigen und erwarten Respekt vom Hund."

Wo ist die natürliche Vorgehen? Ich respektiere die Hunde, dann respektieren sie auch meine Grenzen. Ist meine einfache Erfahrung, würde ich aber nicht zu einem "natürlichen Vorgehen" hochstilsieren.

 

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Kareki,wenn es Dir alleine um den Begriff,des nicht konditionierens bei HTS geht,gebe ich Dir Recht,aber darum geht es in diesem Thread schon lange nicht mehr.

 

Übrigens brauche ich mir nicht ins eigene Fleisch zu schneiden,ich habe mich genau wie Du mit HTS,mit Methoden von positiv arbeitenden Trainern befasst.

 

Für mich entschieden,nicht Meins und dabei bleibe ich.Wenn Dir meine Argumente nicht ausreichen,ich habe kein Problem damit,lasse mich trotzdem nicht nur an Hand von wissenschaftlichen Erkenntnissen von Dir überzeugen.

 

Also lass doch bitte,bei Nichtgefallen,meine Meinung einfach im Raume stehen.Ich erwarte nicht das Du sie teilst,aber genauso wenig teile ich Deine Meinung.

 

Nicht nur Du hast Deine Erfahrungen mit Hunden gemacht,sondern auch ich.

Aber deine Logik war, dass man ja aufeinem Seminar oder auf einer Schulung gewesen sein muss, um Kritik zu üben - du kritisiert abe rbisweilen freucht-fröhlich, was du vom belohnungsbasierten System hältst. ;)

Darfst du von mir aus auch gerne, aber bitte, du meintest, du würdest meine Meinung nur stehen lassen, wäre ich auf einem Seminar oder auf einer Schulung gewesen. DU hast hier versucht über mich zu gebieten und das lasse ich nicht so stehen, tut mir leid.

Es geht nicht nur darum, es geht um die ganzen HTS-Behauptungen. Ich sehe z.B. nicht, wo sich Hunde so extrem natürlich einschränken (man würde solche Hunde wohl nicht einfach zusammensperren, nehme ich an) - noch wo ein Level-System mit Farben natürlich sein soll :)

 

Driftet das jetzt wieder in ein HTS-ist-ganz-schlimm ab?

 

Lorena, Respekt! Ich hätte keine Lust so sachlich und gebetsmühlenartig immer wieder etwas zu erklären und dann nieder gemacht zu werden.

 

Wichtig finde ich das man in Diskussionen versucht auf den Wortschatz und die Wortverwendung des anderen einzugehen und zu versuchen das zu verstehen.

Lorena erklärt ja was sie meint wenn sie etwas sagt, also kann man es ihr ja lassen diese Begriffe zu verwenden.

Das wollte ich einfach mal allgemein sagen, weil ich das in vielen Threads schon sehr schade fand.

Ich fand Lorena bisweilen nicht so sachlich. Diese Ausbrüche von wegen "Stockholmsyndrom" und "Hörigeit" hätten in einer sachlichen Diskussion keinen Platz.

Das Problem ist, dass sich Lorena mit HTS stark identifiziert, deshalb geht sie immer in die Beschützerrolle und fühlt sich so auch schnell angegriffen.

Also ich habe noch nie zum Beispiel CumCane in dieser Art und Weise verteidigt. O.O

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Das Stockholmsyndrom wurde von Duoungleich in die Diskussion geworfen, und ganz ehrlich, in dem Moment war bei mir der Ofen aus, denn HTS produziert kein Stockholmsyndrom, das ist schon ziemlich harter Tobak und im Endeffekt seit ihr Kritiker euch darin ja auch einig, dass das so zu sehen ist, denn keiner hat dem widersprochen.

 

Wer nicht sehen kann, dass Hunde sich einschränken, ohne dabei für einander gefährlich zu werden ohne dass man deshalb annehmen müsste, dass sie ein Problem miteinander haben, es ist ihre Art der Kommunikation, sie sagen sich nicht, du darfst dies oder das, das hast du gut gemacht, sondern sie zeigen sich, was sie lassen sollen. Wer das nicht sehen kann, der wird natürlich HTS niemals begreifen. Ich seh das bei jedem Hund tagtäglich, kaum das Hunde zusammen kommen kann man das beobachten,  "wer bewegt wen? wer stoppt wen?", es ist ein logisches Verhaltensmuster, das über Spannung und Entspannung abläuft, das hat bereits Feltmann-Schröder erkannt und viel andere Hundetrainer auch, wie Anne Krüger, CM, HTS, etc., die da abläuft, Einschränkung bedeutet nicht Aggression. Wie das Prinzip dann umgesetzt wird, ist bei den Trainern sehr unterschiedlich, aber das Prinzip ist ähnlich.

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Es gibt halt Leute, die diese Art der Kommunikation nur unter Hunden sehen möchten Lorena und nicht als Kommunikationsausdruck zwischen Mensch und ihrem Hund.

 

Eigentlich schränken sie ihre Hunde damit auch ein ;)

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Hunde, die sich wirklich grün sind, schränken sich in der Tat sehr selten ein, weils nicht nötig ist.
Warum soll ich also Hunde als Vorbild nehmen, die vielleicht einen erhöhten Klärungsbedarf haben? Und doch, Hunde zeigen durchaus ihre Zufriedenheit mit ihren Bezugspersonen und Mithunden. Z.B im sozialen Komfortverhalten, indem sie Grenzübertretungen vielleicht hinnehmen, usw.

Hunde, die sich nicht kennen, loten gerne mal aus, was geht und was nicht, aber da ist der Motivator doch sehr wahrscheinlich "Unsicherheit". Und das ist für meine Kommunikation mit Hunden KEIN Vorbild. Ich begebe mich auch nicht auf das Niveau von solchen Hunden.

Souveräne Hunde ertragen deutlich mehr, lassen deutlich mehr durchgehen und wägen viel mehr ab, meiner Erfahrung nach, ob man da nun mal Bescheid geben muss.

In Spannungen zu leben und negativ zu verstärken, indem ich entspanne... ist auch nicht natürlicher als ein Markersignal zu geben, aber wesentlich "spannungsfreier" eben.



@Birgit S
Warum schränke ich meine Hunde ein, wenn sie nicht in Spannung/Entspannungs-Sphären leben, sondern eigentlich Entspannung von Anfang an die ANtwort auf (fast) alle Fehlverhalten war? Ich bin kein Hund. Und wenn dann möcht ich ein souveränes Exemplar sein, dass diese EInschränkerei nicht so nötig hat ♥

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Bitte nicht immer selektiv lesen, sondern auch den Zusammenhang im Geschriebenen mit transportieren, wenn auf Beiträge hingewiesen wird, in denen man sich von einzelnen Aussagen gestört fühlt.

Ich mochte Autoritätshörigkeit noch nie - weder menschliche, noch tierische und deshalb ist HTS für mich persönlich der falsche Weg.

Hörigkeit beinhaltet die Unterwerfung des Willens eines Individuums dem Willen eines Anderen.

Nein - finde ich nicht schön und nicht angenehm für den, der hörig gemacht worden ist, obwohl er es scheinbar aus freien Stücken heraus tut.

Stockholmsyndrom ist eine Form davon.

Es reicht durchaus nur geringfügiges, latent aufrechterhaltenes psychisches unter Druck setzen, um ein Individuum hörig zu machen. Sichtbare Gewalt brauchts dazu nicht unbedingt. 

Wenn ein Individuum keine eigenen Entscheidungen mehr trifft - was ist es dann?

Abhängig

Hilflos

Nur genehmigte  Freuden erleben.......nur erlaubtes Agieren dürfen....nein, das will ich weder bei den Kids, noch bei den Hunden oder Pferden.

Mein Erziehungsziel war und ist Selbstwirksamkeit des Individuums im Rahmen dessen, was ihm selbst und anderen nicht schadet, oder zumindest nicht massiv und nachhaltig.

Jedem kann mans sowieso nie recht machen.

 

 Stockholmsyndrom ist EINE Form von Autoritätshörigkeit. 

Hat in meiner Formulierung in dem Beitrag nichts direkt mit HTS zu tun. Den Zusammenhang hat der Leser hergestellt.

 

Und der Begriff Hörigkeit wird leider auch immer wieder nicht so verstanden, wie er konkret definiert wird und aus dem subjektiven Empfinden dieses Begriffs gegenüber und auch anderen Begriffen gegenüber, fühlt man sich dann angegriffen.

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