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Hundeforum Der Hund
Gast

Wieviel Protein braucht ein Senior-Hund? Mehr oder weniger?

Empfohlene Beiträge

Mich treibt seit einiger Zeit diese Frage um.

Blaze wird im Februar 9 Jahre alt, und er bekommt TroFu mit einem Proteingehalt von 24-25%.

Es geht ihm gut dabei, er ist leistungsfähig, agil aber kein nerviger Hibbel.

Sein Gewicht ist normal, Fell, Output etc. gut.

Nun ist die Futtermittel-Industrie ja sehr findig, ihren Absatz zu steigern, und praktisch jeder Hersteller hat "Senior"Sorten im Angebot. Dieses "soll" ab dem 7. - 9. Lebensjahr gefüttert werden, so die Empfehlungen (die vermutlich eher verkaufsfördernd sind, und dem HuHa ein gutes Gefühl geben sollen).

Nur wenige haben dies nicht, wie z.B. Canis Alpha.

Die sagen, dass der gesunde alte Hund genau so gefüttert werden kann, wie in den Jahren zuvor.

Anders die breite Masse der gängigen Hersteller: da ist man überwiegend der Meinung, dass weniger Protein gefüttert werden soll, um Niere und Leber zu entlasten.

Irgendwo habe ich jedoch gelesen, dass der alte Hund MEHR Protein bekommen soll, weil er weniger gut verwerten kann. Damit er nicht in eine Unterversorgung bestimmter Aminosäuren kommt.

Ich kann mir da keine eigene Meinung bilden... *ratlosbin*

Wer weiß da mehr?

Ich wäre froh, wenn nicht nur Meinungen und Vermutungen ("ich glaube..." "ich meine..." "ich finde, dass...") kommen würden, sondern - am besten mit Quellenangaben - fundierte Fakten.

Es ist auch toll, wenn jemand seinen Hund immer mit einem Proteingehalt von xy gefüttert hat, und dieser damit 37 Jahre alt geworden ist... aber Einzelschicksale sind nicht repräsentativ (siehe Johannes Heesters, Helmut Schmidt...).

Ich wäre dankbar, für echte Fakten, Statistiken, Beweise, die allgemein gültig sind.

Hat jemand den Meyer-Zentek? Falls ja: was schreiben die zu diesem Thema?

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Ein 9 Jahre alter Hund ist für mich noch kein Senior :ph34r:

Sammy wird  nächsten Monat 10 und ist immer noch ein Jungspund :yes:

 

Fakten, Statistiken und Beweise hab ich nicht *g*

 

Aber ich denke einfach, man merkt ja, ob der Hund weniger leistungsbereit ist. Und da kann man das Futter ja dann anpassen.

Generell würde ich aber sagen: Je älter ein Hund ist, desto leichter verwertbar sollten die Proteine sein.

Bei nem roh gefüttertem Hund würde ich also auf Kochen umsteigen.

 

Niere und Leber kann man ja ganz einfach über ein Blutbild checken.

Und bei Abweichungen eben das Futter in die richtige Richtung anpassen.

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Hat jemand den Meyer-Zentek? Falls ja: was schreiben die zu diesem Thema?

Meyer, Ernährung des Hundes: (allerdings eine ältere Ausgabe):

 

Für ältere Hunde sollten, solange keine Nieren- und Leberschäden vorliegen, die empfohlenen Eiweißmengen beibehalten werden, allerdings unter Verwendung von hochwertigen Eiweißen, die überwiegend in Magen-Dünndarm verdaut werden, so dass nur geringe Umsetzungen im Dickdarm erfolgen.

 

Das deckt sich mit dem, was man bei Mashanga Burhani und dreihundenacht lesen kann. Nicht mehr, nicht weniger, aber hochwertig wegen der Aminosäurezusammensetzung.

http://mashanga-burhani.blogspot.de/2012/01/warum-eiwei-nicht-gleich-eiwei-ist.html

http://www.barfers.de/barf_im_alter.html

 

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Das Kochen macht aber Proteine nicht besser verwertbar, vielleicht eher die gesamte Mahlzeit besser verträglich!

Ich denke, es ist wichtig, auf hochwertiges Protein zu achten, so bestehen zum Beispiel Federn, Klauen usw. aus 100% Protein, können aber nicht verwertet werden und belasten dadurch die Verdauung und die Entgiftungsorgane.

Ich habe mich, bedingt durch mehrere nierenkranken Katzen, etwas mit diesem "Proteinproblem" beschäftigt und glaube, das wirkliche Problem entsteht durch einen hohen Phosphatwert im Futter.

Zum Hund habe ich jetzt auf die schnelle nur das gefunden, ich habe aber irgendwo noch einen Link, wo das ausführlicher erklärt wird, muss ich nachher mal suchen:

http://www.tier-themen.de/hunde/fütterung/die-eiweiß-protein-frage/

http://www.gesundesfressen.de/hunde-füttern/was-brauchen-hunde/protein/

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Danke für eure Antworten! :D

Tina,

aber sicher ist Sammy ein Jungspund - und wird es noch ganz lange bleiben.

Den Begriff "Seniorhund" habe ich mir quasi "entliehen", die Futtermittelindustrie und auch z.B. mein TA sehen das bei Hunden ab ca. 7 Jahren so.

Ich verstehe persönlich sehe es eher so, dass man "Senior" an der gesamten Verfassung, Leistungsfähigkeit, Anteilnahme am Leben etc. festmacht.

Ein 14 oder 15 jähriger Hund ist für mich ein Senior, auch wenn er noch völlig gesund ist, aber er ist halt alt.

Dem entsprechend ist auch Blaze noch kein Senior ;)

Danke auch Juline und Christiane für die links, die werde ich mir heute nachmittag mal zu Gemüte führen.

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Ich habe Dasty seinerzeit auch Seniorenfutter gegeben, da war er 12 Jahre. Die Physiodame meinte dann aber: zu wenig Energie für den Hund, also wieder normales Futter. Inzwischen denke ich auch, dass vieles schlicht und einfach nur Geldmacherei ist was sich die Industrie da so ausdenkt.

Der Gesamtzustand/die Gesundheit des Hundes muss passen.

Ok, wissenschaftlich war das jetzt nicht. :)

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MEINE TÄin hat mich nach dem *Warum* gefragt, als ich Shelly auf Senior-Futter umstellen wollte.

Sie meinte, solange es dem Hund gut geht, er es frisst, das Fell gut aussieht, er weder ab- noch zunimmt, sollte man beim altbewährten Futter bleiben! ;)

Sie wies mich auch auf den *Verdienst* der Futtermittelhersteller hin! ;)

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Kyra ist 13 und bekommt kein Senior Futter, sie ist fit und ich persönlich sehe da keinen Sinn drin einem gesunden Hund ein anderes Futter zu geben

 

Mach dich nicht verrückt Monika

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Monika, ich bin ein Gegner dieser Seniorfuttersorten, weil ich denke, es ist Geldmacherei.

Unser alter Hund Buddy wurde 16 ohne ein Seniorfutter bekommen zu haben, denn das gab es damals (er starb 1999) wohl noch gar nicht und Dago wurde auch fast 16 und bekam "normales" Futter.

Die meisten Seniorfuttersorten haben weniger Proteine, wobei Swanie Simon sagt, ein älterer Hund braucht nicht weniger, sondern gute Proteine, allerdings ist der KH-Gehalt in diesen Futtersorten wesentlich höher, was die Hunde oft an Gewicht zu nehmen lässt, denn ältere Hunde bewegen sich oft weniger und dann ist ein Futter mit vielen KH eher nicht angesagt

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Bin auch der Meinung, dass du alles lassen kannst, wies ist :)

 

Für mich macht eine Futterumstellung dann Sinn, wenn Leber und Niere Hallo sagen oder wenn er auf Grund von Arthrosen oder ähnlichem deutlihc weniger Bewegung hat als vorher und dadurch an Gewicht zulegt... 

 

aber nur weil auf dem Kalenderblatt steht, er ist ab heute alt? nö :D

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