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Hundeforum Der Hund
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Respekt?

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Da es im HTS Thema kürzlich um Respekt ging und da die Behauptung aufgestellt wurde, dass ein Hund, der mich umrennt auf dem Weg zur Tür, mich nicht respektiert, denke ich darüber nach und bin auch auf eure Gedanken neugierig.

 

Oft wird mangelnder Respekt vor dem Hundeführer als Ursache für Fehlverhalten gesehen.

 

Angeblich...

-zieht der Hund an der Leine, 

-stürmt aus dem Auto, 

-ist leinenaggressiv,

-geht jagen,

-drängelt an der Tür,

-kloppt sich mit anderen Hunden,

-verteidigt Ressourcen

u.v.m.

 

..weil er den Menschen nicht als Rudelführer respektiert.

 

Seht ihr das auch so? 

 

Wäre es dann wichtig, sich dem Hund gegenüber autoritärer zu verhalten, d.h. sich durchzusetzen und zuerst durch die Tür zu gehen etc? 

 

Hier mal eine Definition von Respekt von Wikipedia:

 

Respekt (lateinisch respectus „Zurückschauen, Rücksicht, Berücksichtigung“, auch respecto „zurücksehen, berücksichtigen“) bezeichnet eine Form derWertschätzungAufmerksamkeit und Ehrerbietung gegenüber einem anderen Lebewesen (Respektsperson) oder einer Institution. Eine Steigerung des Respektes ist die Ehrfurcht, etwa vor einer Gottheit.

Antonyme sind Respektlosigkeit, Missachtungen und gesteigerte Verachtung.

 

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Respekt

 

 

Schenken Hunde einem Respekt, wenn man sie einschüchtert? Ist der Hund respektvoll, wenn er mich zuerst durch die Tür lässt, weil ich ihn mal korrigiert habe, als er es nicht getan hat?

 

Fragen über Fragen  :) , her mit euren Gedanken zum Thema Respekt!

 

 

 

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Eigentlich lieferst du mit dem Wikipedia Auszug schon die Antwort.

Respekt ist etwas , was Menschen definiert haben für das Miteinander Mensch / Mensch.

Daher wäre meine Frage kann man bei Hunden überhaupt von Respekt sprechen?

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Ich finde schon, dass ein Hund, der einem in die Beine rennt, einen nicht Ernst nimmt, vielleicht als Respektlosigkeit zu übersetzen.

Es ist nicht einfach Zufall, weil man gerade im Weg steht, sonst würden sie auch in Pfosten, Bäume etc reinrennen, das tut keiner.

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Ich glaube, ich benutze "respektlos" nur in einem Zusammenhang (und der hat nichts mit Rudelführung zu tun): wenn ein Hund beim Toben regelmäßig (nicht aus Versehen einmal) Menschen über den Haufen rennt oder in ihren Kniescheiben bremst ... DA habe ich das Gefühl, der Hund hat mehr Respekt vor jedem Laternenpfahl, als vor den Personen. Wobei Respekt hier lediglich Aufmerksamkeit meint, nicht Ehrerbietung :D

Der Hund KANN ja offensichtlich bremsen und ausweichen, hat aber eben gemerkt, dass menschliche Beine eher nachgiebig sind und sich durchaus eignen...

Ansonsten, irgendwie denke ich schon, dass so der übliche Respekt gegenüber meinen Mitmenschen sich auch auf den Hund übertragen sollte, er sollte ihnen beim Warten an der Ampel nicht an's Bein pinkeln zum Beispiel. Aber vielleicht ist das eher ein respektieren (einhalten) von Regeln.

Aber in dem Zusammenhang mit "durch die Tür gehen", "gehorchen" ... da nutze ich es eher nicht.

Alles in allem denke ich, dass Hunde wenig bis gar nichts tun, um uns zu ärgern oder uns den "Mittelfinger" zu zeigen, von daher passt der Begriff im engeren Sinne eher nicht. Im landläufigen Sinne (wie oben beschrieben), kann's schon mal passen.

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Es ist nicht einfach Zufall, weil man gerade im Weg steht, sonst würden sie auch in Pfosten, Bäume etc reinrennen, das tut keiner.
 Doch! Auch Stühle werden umgerannt. 

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na ja, für mich ist Respekt das was sich auch in einem uralten Satz ausdrückt "die Freiheit des Einzelnen endet da, wo die Freiheit des anderen beginnt"

 

ich hab bei drei Hunden die Chance zu sehen wo und wie diese sich respektieren.

Z.B. ist meinem Ältesten das einige wichtige, daß er die Treppe zuerst runtergeht. Ich hab den kleinsten jetzt schon öfter gesehen wie er losgesürmt ist und auf dem ersten Treppenabsatz dann zur Seite ging um den Senior vorbei zu lassen

 

Oder an spannenden Schnüffelstellen (die für drei Hundenasen zu klein sind) wartet derjenige der zu spät kommt einfach bis die anderen fertig sind - und das ohne "Rangordnung" sondern einfach im respektvollen Umgang miteinander. Da muß auch ich als Hundeführer dann das respektieren und dem Nachzügler ein bisschen Zeit einräumen. Wenn er höflich zu seinen Kumpels ist darf ich das auch ihm gegenüber sein.

 

Das Thema "Menschenknie" finde ich besonders spannend :-). Da hab ich keinerlei Probleme. Eine nette Beobachtung: wir gingen mit einem Hundekumpel spazieren (größere Gruppe) der Hundekumpel landete in beinahe jedem menschlichen Knie. Als er mir zu Nahe kam hat ihm Gandalf meine Regel des Respekts erklärt (ein einziges Mal). Der Kumpel hat verstanden. Ich hatte den nie in meinen Knien.

 

 

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Eine nette Beobachtung: wir gingen mit einem Hundekumpel spazieren (größere Gruppe) der Hundekumpel landete in beinahe jedem menschlichen Knie.
 Das tun Hunde ganz oft, weil sie sich menschliche Hilfe erhoffen, weil sie sich im Spiel nicht mehr wohl fühlen. 

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Gibt es diesen Respekt nicht auch unter Hunden?

 

Einige Hunde lassen sich von meinem Nachwuchs-Spinner wahrlich nicht anrempeln

und erklären ihm recht deutlich, dass sie das nicht mögen. 

Was er sich auch einprägt und beim nächsten Mal viel höflicher nach einem Spiel fragt.

 

Es gibt ja auch total souveräne Hunde, bei denen kommt gar kein anderer Hund auf die Idee

die anzurempeln.

 

Ich denke nicht, dass jagen gehen und was weiß ich noch irgendwas mit "Respekt" zu tun hat,

Aber der Umgang mit dem/den eigenen Menschen schon.

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Respekt sind für mich in Bezug auf meinen Hund (auch) Achtung und Wertschätzung.

Respekt hat für mich wenig mit einem autoritärem Führungstil zu tun... eher im Gegenteil.

Achtung vor seinen Bedürfnissen - er achtet ja auch meine und ist z.B. geduldig, wenn ich schon wieder vor einem Schaufenster stehen bleibe ohne dass er 4 m weiter entfernt schnüffeln darf.

Im Gegenzug darf er auch seinen Neigungen und Bedürfnissen nachgehen, im Rahmen unserer Regeln.

Ich versorge ihn seinem Typ entsprechend, beschäftige ihn, er bekommt zu Fressen was ihm gut schmeckt (er mag z.B. kein Lamm als Hauptfutter, das schmeckt ihm nicht),

Er achtet meine Regeln, akzeptiert meine Führung, meinen Tagesablauf, meine Entscheidungen..

Und ich vermeide es, ihn zu irgendtwas zu zwingen, was er nicht möchte. Wenn etwas für ihn Unangenehmes sein MUSS, dann versuche ich es kurz, schnell, schmerzlos und so angenehm wie möglich für ihn zu gestalten.

Wertschätzung:

ich schätze und liebe Blaze als Persönlichkeit, sein Wesen, seine Aufmerksamkeit, seine Eigenheiten...

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Alles in allem denke ich, dass Hunde wenig bis gar nichts tun, um uns zu ärgern oder uns den "Mittelfinger" zu zeigen, von daher passt der Begriff im engeren Sinne eher nicht.
Denke ich auch.

 

 

Vielleicht sollten wir davon wegkommen, nur über direkte "Respektlosigkeit" uns gegenüber zu schreiben und auch die anderen Punkte beachten: 

 

Angeblich... -zieht der Hund an der Leine,  -stürmt aus dem Auto,  -ist leinenaggressiv, -geht jagen, -drängelt an der Tür, -kloppt sich mit anderen Hunden, -verteidigt Ressourcen u.v.m.   ..weil er den Menschen nicht als Rudelführer respektiert.
 

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