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Hundeforum Der Hund
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Respekt?

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Ich find es wie gesagt recht schwer, Respekt auch im Sinne von z.B. Rücksichtsnahme beim Hund eindeutig zu erkennen, und ich weiß auch nicht, ob es immer etwas gutes ist. Beispiel, was mir grade wieder einfällt.

 

Meine Maus wurde nie dafür geschimpft, in die Wohnung zu machen, hat dabei auch nie groß Stresssignale ausgesendet, dass es ihr unangenehm ist, auch wenn sie glaube ich schon merkte, wenn wir in einem unglücklichen Tonfall "ohje" gesagt haben, um uns gegenseitig drauf aufmerksam zu machen, dass wir gleich wieder putzen dürfen. Wenn sie nachts was hatte, bin ich mit ihr rausgegangen, ob Durchfall oder sonst was. So, neulich nach langem wieder Durchfall, ich bin vorm Schlafen noch mal mit ihr raus. Normalerweise schläft sie in meinem Zimmer, da ist sie auch in ihr Bettchen. Am nächsten Morgen wach ich auf. Sie liegt im Flur auf ihrer Decke zusammengerollt, noch schläfrig, aber schon wach. Um sie rum mehrere Haufen. Sie hatte dieses Mal keinen Ton gemacht, ist nur als sie musste aus dem Zimmer und hat sich dann (penibel wie sie ist, nehm ich das mal an) auch nicht mehr groß bewegen wollen, da hätte sie ja durch die Haufen gemusst. Dafür hab ich mehrere mögliche Erklärungen, z.B. dass sie irgendwie beschlossen hat, sich zu melden würde nix bringen. Eine andere wäre, dass sie mitbekommen hat, dass ich morgens nicht gerne aus dem Bett krieche und nachts sowieso nicht und sich quasi aus Rücksichtsnahme nicht gemeldet hat. Wenn das so wäre, und da bin ich echt nicht überzegt aber muss zugeben, das war fast mein erster Gedanke in dem Moment, würde mich das trotzdem nicht freuen, denn ich will ja wissen, wenn es ihr schlechtgeht bzw. sie was braucht. Es ist aber halt auch gut möglich, dass ich unbeabsichtigt Signale gesendet hab, wo sie dann aus Unbehagen so gehandelt hat. Da kann man am Ende Unterschiedliches hineinlesen. Und so seh ich es mit vielen Situationen.

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Ich find es wie gesagt recht schwer, Respekt auch im Sinne von z.B. Rücksichtsnahme beim Hund eindeutig zu erkennen, .....
 

 

Ich glaube das ist ganz allgemein schwer zu erkennen. Wenn die Situation nicht eindeutig ist oder entsprechend erklärt wird. Nehmen wir zum Beispiel, den vollen Bus. Eine ältere Dame steigt ein. Ein junger Schnösel steht auf, die Dame setzt sich hin. Respekt? Rücksichtnahme? Oder wollte der Schnösel einfach nur an der nächsten Haltestelle aussteigen und wäre sonst einfach sitzen geblieben? 

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Hey

Nun ja, ich gehe davon aus, das wir von Hunden sprechen, die eine Mutter hatten und von irgendjemanden großgezogen worden sind. Natürlich ist das auch erlerntes Verhalten. Ein Menschenkind kann auch nicht von Geburt an sprechen. Jedoch gibt es Verhaltensweisen die ein Hund, von einem Hund lernen kann und sie beim Menschen versteht, aus dem heraus, was er von einem anderen Hund gelernt hat, ohne das ihm der Mensch es nochmal beibringen muss.

Nun, wie ich schon schrieb, Stichwort Spiegelneurone bei Mensch und Tier, das wäre dann eine allgemeine/universelle Voraussetzung für das erleichterte Lernen im sozialen Kontext und somit keine Allein Stellung der angeblichen Hundesprache, wie es von Hundeschulen wie HTS und anderen gerne behauptet wird. Wenn sie einfach mal so behaupten, das sei hündisch.

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Wie gesagt, ich weiß das ich kein Hund bin und ich versuche auch nicht wie einer zu verhalten. Ich arbeite auch nicht nach einer bestimmten Methode, sondern nach dem Bauch raus und wie ich es für richtig halte. Ob HTS sich anmaßt wie ein Hund komunizieren zu können, weiß ich ehrlich gesagt nicht.

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