Jump to content

Klasse, dass Du unsere große Hunde Community gefunden hast! 

Erstelle in wenigen Sekunden ein Benutzerkonto oder logge Dich noch einfacher mit Deinem Facebook oder Google account ein. 

➡️  Konto erstellen | Login

Hundeforum Der Hund
leki

Mehrhundehaltung - wie seid ihr dazu gekommen ;)

Empfohlene Beiträge

Hallo :)

Ich beschäftige mich seit einiger Zeit mit dem Thema Mehrhundehaltung, mein Traum ist ein kleines Rudel und dann Schlittenhundesport auszuüben.

Stand ist ein Huskyrüde mit 1,5 Jahren, mein vorhaben wären 5-6 Sibs.

Ich arbeite von zu Hause und habe genung Zeit, bezüglich mushing und schlittenhundesport sammle ich seit ca. einem Jahr infos und besuche Seminare.

Interessieren würde es mich wie euer Rudel so gewachsen ist? Habt ihr immer nur Welpen dazu genommen?

Habt ihr das gut geplant oder swit ihr reingewachsen?

Könnt ihr mir gute Literatur empfehlen?

Danke Liebe Grüße

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Literatur: nein

Spezielle Kurse: nein

dazu gekommen sind bei mir immer nur Welpen

geplant: nein, hat sich so entwickelt

hängt aber damit zusammen daß ich mit meinen Hunden arbeite

 

Stand:

1 Senior (knapp 13 Jahre alt, in Rente)

1 erwachsener Hund (6 Jahre, aktueller Einsatzhund)

1 Nachwuchshund (2 Jahre, der muß noch viel lernen)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
(bearbeitet)

Ich war mit einem Tierheimmitarbeiter zusammen, der immer wieder mal Pflegehunde mit nach Hause brachte und auch mehrere eigene Hunde hatte. Da war das irgendwann völlig normal, viele Hunde zu haben. Schon bald lernte ich meinen Zweithund im Tierheim kennen und adoptierte ihn...4 Woche später brachte mein damaliger Partner dann eine ängstliche, kleine Hündin in Pflege mit nach Hause. Er kam nicht gut mit ihr zurecht, so zog sie bald zu mir und meinen beiden Hunden...und blieb  :) . Wir hatten jeweils 3 eigene Hunde und verschiedene Pflegehunde...meine Freundinnen, auch Tierschutzaffin, hatten auch mehrere Hunde...für uns war das damals ganz normal und irgendwie selbstverständlich. Wir waren Anfang 20, studierten und hatten genug Zeit. Wenn wir zusammen spazieren gingen, hatten 4 Menschen locker mal 15 Hunde dabei, alle vom Tierschutz und total verschieden. Wir wurden immer gefragt, ob wir Dogwalker wären. :D Nee, einfach verrückte Leute, die Hunde lieben. :)

Mein nächster Partner hatte wieder Hunde, 2 und einen Herdenschutzhund nahm er während der Beziehung auf, somit waren wir wieder mit 6 Hunden unterwegs. 

Jahre später lernte ich meinen aktuellen Freund kennen, ebenfalls Hundehalter und so lebten wir bis vor kurzem mit 5 Hunden zusammen. Nun sind es leider nur noch 3 Hunde, was ja schon fast normal ist  ^_^  :o ...aber auch entspannt. 

 

Es war ne schöne Zeit, aber rückblickend auch ganz schön crazy...2 Hunde finde ich optimal, mehr werden es wahrscheinlich auch nie wieder werden. Man ist schon gebunden mit so vielen Fellnasen und es ist eine sehr spezielle Art zu leben. Man lernt aber auch sehr viel, wenn man sie miteinander beobachtet und Hunde machen einfach happy.  :wub:

Wie einfach ist es mit nur einem Hund, ich verstehe oft nicht, wie man damit überhaupt an seine Grenzen geraten kann, ist doch total easy :) .

Wir haben nie Welpen dazu genommen, alle Hunde haben sich erst erwachsen kennengelernt und es ist immer gelungen, dass alle friedlich und entspannt miteinander leben konnten. Nie musste räumlich getrennt oder getrennt gefüttert werden. Es waren immer harmonische Konstellationen, was mir auch sehr wichtig ist. Hunde und Menschen leben nur einmal und Stress muss einfach nicht sein.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Bei mir sind nie Welpen eingezogen, sowas tue ich mir nicht an. Abgesehen vom ersten Hund habe ich meine Hunde immer bei berufsbedingten längeren Auslandsaufenthalten eingesammelt, weil ich dort die Mehrhundhaltung als wesentlich unkomplizierter angesehen habe als hier. Außerdem wusste ich, dass es die Hunde dort doppelt schwer haben ein zuhause zu finden.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

:D Nee, einfach verrückte Leute, die Hunde lieben. :)

 

...2 Hunde finde ich optimal, mehr werden es wahrscheinlich auch nie wieder werden.

 

:wub:  Ein bisserl verrückt sein muss man schon :)

 

In den letzten Jahren hatten wir immer wieder Pflegehunde und so schwankte die Zahl zwischen 3 und 5.

Ich finde eigentlich auch zwei Hunde optimal und so war bis Ende 2013 auch unser Plan für später. Zu der Zeit lebten drei Hunde bei uns.

Kurz vor Weihnachten 2013 erfuhren wir, dass die Betreiberin des Schutzhofes in Italien, bei der die Mama meiner Zampa lebt, schwer erkrankt ist und die Mama ein Zuhause sucht. MIt 14 Jahren. Logisch, dass Nonna zu uns kam.

Vor geraumer Zeit erkrankten die Besitzer unserer ehemaligen Pflegehündin, vor 3 Wochen mussten zufällig beide ins Krankenhaus. Pupa zog also quasi mitten in der Nacht zu uns. Im März wird sie 16 und nun steht fest, sie wird bei uns bleiben.

Also sind es halt 5 ;): Zampa, Mila, Morando, Nonna und Pupa. Und so fit wie die Oldies sind, bleibt das sicher auch noch die nächsten 2 Jahre so :wub:

An sich ist es mit Pupa nicht komplizierter. Bislang bin ich mit Zampa, Morando und Nonna gelaufen und mein Mann mit Mila, so läuft er nun mit Mila und Pupa.

Das einzige Problem ist das Auto, weil wir da nur 4 Boxen eingebaut haben. Aber für die Kurzstrecken zum Gassigehen fährt Zampa nun eben im Fußraum vor dem Beifahrersitz mit.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich  "arbeite"  seit  2003  auch  als Pflegestelle,  hin und wieder  ist  auch mal einer" hängengeblieben",  wenns  gut gepasst hat.   

bei anderen war man dagegen froh, wenn  der ein Zuhause gefunden hat.... ;)

Wirklich  geplant  war  hier  nur  meine  Zweithündin, durch  die  ich dann auf den Auslandstierschutz aufmerksam wurde.Durch  sie  wurde  ich dann Pflegestelle.

Meine  Höchstzahl  waren 4 eigene  Hunde + 2 Pflegehunde = 6 auf  einmal,  aber  halt wechselnde Pflegehunde.

Im Moment  hab ich 2 eigene Hunde und 1 Dauerpflegehund...Da  die alle schon älter  und kränklich  sind, nehm ich derzeit  nix Neues dazu...Wie  es "danach" weitergeht, weiß  ich noch nicht...

 

Immer erwachsene Hunde  aufgenommen/vermittelt,  die  Jüngste  war  6 Monate-  der Älteste  bereits  8 Jahre, alle anderen  dazwischen..

Welpen  nie....

Probleme gab  es in  der Kennenlernzeit  natürlich  schon,  aber  meist  hat sich  das eingespielt. Nix  wirklich  ernstes,  bis  auf einmal.  1 Rüde  mochte  sich einfach   nicht eingliedern- der  war aber  vom ganzen Verhalten her  eh etwas speziell...Hätten  wir  wahrscheinlich  trotzdem  hinbekommen, aber ich  fiel  dann verletzungsbedingt aus..

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich war euphorisch, vom Hundevirus relativ "frisch" infiziert und naiv. Nochmal würde ich es so vermutlich nicht machen. Zukünftig würde es wohl auch bei einem Hund bleiben, eventuell dann als Pflegestelle fungieren, aber das ist alles noch weit entfernte Zukunftsmusik.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich hatte einen, dann kam mein Partner (mittlerweile Ex) mit zweien hinzu, dann kamen jeweils noch für jeden ein Welpe hinzu und dann noch zwei andere, zu Spitzenzeiten waren es 8, die meiste Zeit 5-6. Manchmal kamen erwachsene Hunde dazu, "Notfälle" oder ausrangierte.

Wir hatten keine größeren Probleme, die Basis-Hunde waren sehr gefestigt, da kam keine Unruhe auf.

Buchtips habe ich keine.

Wichtig finde ich, die Rahmenbedingungen gut abzuklären, wir wohnten mitten im Nirgendwo, hatten die Zeit und das Geld für 8 Hunde. Heute lebe ich in einem ganz anderen Kontext und habe einen Hund. Und das ist gut so, für den Augenblick oder für immer, wer weiß.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Bei uns war durchaus ein zweiter Hund geplant, wenn auch erst so in 2-3 Jahren... manchmal kommt es eben anders, denn plötzlich war hier im Forum DER Hund  und so zog Rayk (vorher Zizou) nach wenigen Tagen bei uns ein und komplettiert seitdem die Familie.

Mehr als 2 waren es bei mir allerdings auch nie, nicht mehr Hunde als Hände zum Halten und so.

 

Literatur : Einmal Meutechef und zurück: Mit mehreren Hunden leben

Patricia B. McConnell, Karen B. London, Gisela Rau
 
Ist nur ein kleines Buch, aber lässt sich gut lesen, wie eigentlich auch die anderen Bücher von Patricia. Ich gucke morgen mal in meine Bücherliste, habe da sicher noch einiges.
 
lg

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich hab ja nur zwei, aber damit gehöre ich ja schon zu den Mehrhundehaltern ;)

 

Ich hatte einen dreijährigen Rüden und für den wollte ich einen Sozialpartner. Mein Freund musste nur überzeugt werden. Über ein Forum lernte ich die damalige Besitzerin meiner Hündin kennen. Sie hatte sie in Pflege und fand, Hera würde gut zu Hades und mir passen. Wir sind mehrmals hingefahren. Ich habe mich damals auch auf die Aussage von der Pflegestelle verlassen, die sehr viel Erfahrung in der Mehrhundehaltung hat, dass zwischen den beiden alles passt. Und ja, es hat gepasst. Die beiden verstehen sich prächtig. Hätte ich damals die Pflegestelle nicht kennengelernt, ich weiß nicht, ob ich dann einen zweiten Hund hätte....

 

Ich glaub ich bleib bei der zwei-Hunde-Haltung, dass taugt mir ganz gut :)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

  • Das könnte Dich auch interessieren

    • Artikel zur Mehrhundehaltung

      Bin gerade dabei, meine unzähligen Lesezeichen in eine gewisse Ordnung zu bringen. Dabei stiess ich auf folgenden Artikel zur Mehrhundehaltung (ist ja eben auch Thema hier):   https://ulrikeseumel.de/versager-oder-guru/   Ich finde, dass in diesem Artikel schon ein paar Aspekte aufgeführt werden, über die es sich lohnt, mal nachzudenken, bevor man den Schritt zur Mehrhundehaltung macht.    

      in Hunderudel

    • Mehrhundehaltung

      Mit Christel Löffler und Ute Heberer
      am 19. + 20. August 2017
      in 35781 Weilburg - Workshop -    Die Fortbildung wird als Nachweis anerkannt von: TÄK NS   Anmeldung: http://www.hundereferenten.de/Seminare/Mehrhundehaltung-fuer-Hundetrainer
        Mehrhundehaltung wird modern. Mehrere Hunde garantieren mehr Spaß, erfordern allerdings auch Kompetenz im Umgang mit Gruppen und ein anderes Management als mit einem einzelnen Hund. Deshalb wird man als Hundetrainer immer öfter mit Problemen in einer Gruppe oder im Umgang mit Gruppen kontaktiert. Systemische Gruppenstrukturen zu beobachten und zu er-kennen, ist eine Herausforderung, die sehr viel Spaß macht und sehr interessant sein kann. Auch zwischen dem Menschen und seiner Hundegruppe besteht eine Verbindung, die zu jedem Hund unterschiedlich sein kann. Dies zu entdecken ist die Aufgabe dieses Seminars. Wir werden Gruppen beobachten, Strukturen bearbeiten und Probleme herausarbeiten.

      Ein weiteres Thema wird die Einschätzung des Besitzers sein z.B. seine Befürchtungen, seine Wünsche und seine Vorlieben und wie sich dies auf die Gruppe auswirkt.

      Was steht auf dem Programm?

      · Beurteilen des IST-Stands (Gruppenstruktur im Rudel)

      · Beurteilen der jeweiligen individuellen Hund-Mensch-Beziehung

      ·Ausdrucksverhalten/Körpersprache der Hunde

      · Managen von Hundegruppen (Abrufen!)

      · Erkennen und Bearbeiten von Warnsignalen und Konfliktquellen

      · Umgang mit Streithähnen

      · Festigen Ihrer Mensch-Hund-Beziehung

      · Systemische Aufstellung

      · Charakteranalysen von Menschen und Hunden

      · Stärken und Schwächen der einzelnen Gruppenmitglieder  

      in Seminare & Termine

    • Hund in Mehrhundehaltung alleine lassen

      Angeregt durch den Thread über das Alleine lassen eines Hundes, der im Rudel lebt,  http://www.polar-chat.de/hunde/topic/101336-hund-aus-rudel-alleine-lassen/page-16   ..würde ich mich über Erfahrungsaustausch zum Thema "einen Hund alleine lassen, der in einer Gruppe/ im Rudel lebt", freuen.   Ich hatte meist zwei und mehr Hunde. Mir war dabei immer wichtig, dass jeder Einzelne sowohl stressfrei alleine zuhause bleiben kann, als auch auf Einzelspaziergängen, unabhängg von den anderen Hunden, mit mir zusammen eine gute Qualitätszeit erleben konnte.   Das konnte nicht jeder von Anfang an, aber jeder hats gelernt, sodass Beides problemlos möglich war, ohne dass die Hunde darunter gelitten hätten. Es war und ist mir auch deshalb wichtig, weil im Leben oft "shit happens" und einer krank werden , verletzt sein  oder auch aus Altersgründen mit den anderen nicht mehr mithalten kann. Auch eigene Krankheit kann es erforderlich machen, die Hunde mal von anderen ausführen zu lassen und die Personen tun sich dann oft leichter mit nur einem Hund, als mit mehreren gleichzeitig.   Meine Laika konnte nach dem Tod ihres Partnes vor 2 Jahren monatelang überhaupt nicht mehr alleine bleiben, ohne dass es sie massiv gestresst hätte. Aber auch sie kommt , trotz ihres hohen Alters unter gewissen Voraussetzungen, damit wieder ohne Stress und Leiden klar, auch mal ein bis zwei Stunden alleine zu sein.   Ohne aber kennengelernt zu haben, dass sie sich alleine ebenso sicher fühlen können und sie gewiss sein können, dass ihre Gruppen/Rudelmitglieder sicher wieder zurückkehren, finde ich es auch unfair, die Hunde einfach alleine zurück zu lassen. Sicher hat damit nicht jeder Hund von Haus aus ein Problem - aber wenn doch, finde ich es viel fairer, ihn daran zu gewöhnen, als ihn im Notfall einfach unvorbereitet alleine Ängste ausstehen zu lassen.  

      in Hunderudel

    • Lesenswerte Gedanken zur Mehrhundehaltung

      Ich lese gerade ein wenig quer, da unsere Madame akut wieder einen leichten Anflug von (Hunde-)Weltherrschaftsplänen hat   Dabei fand ich dies: http://www.hundefreud-hundeleid.de/DreiAffen/Warum/mehrhunde.htm     Sehr schön fand ich zB auch den Absatz darüber, dass das Kennenlernen auf neutralem Boden nicht das gelbe vom Ei ist, wenn man über eine Neuanschaffung entscheiden möchte. 

      in Hunderudel


×

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.