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Hundeforum Der Hund
Gast

Psychische Misshandlung von Hunden - kennt ihr Fälle?

Empfohlene Beiträge

Kann er nicht mal ne Stunde alleine sein? Was ist den Rest der Zeit?

Nein, kann er nicht.

Wenn ich arbeiten bin, ist er im sicheren und grossen Wintergarten, ausgestattet mit Wasser, einer grossen, saubequemen Hundecouch! :)

EVA:

Wer lesen kann, is klar im Vorteil! ;)

Und wer hier nen anzüglichen ton anschlägt, .................. naja ........................

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Der Hund, der sich vor direktem Kontakt mit Artgenossen fürchtet, wird dazu gezwungen, sich still zu verhalten und es auszuhalten, sodass er die Nähestillschweigend  erträgt.

Der Hund, der nicht gelernt hat, dass man Ressourcen nicht zu verteidigen braucht und der dann mit dominierenden Massnahmen und Liebesentzug (Ignorieren) dazu gebracht wird, nach Zuwendung lechzend, nur noch das Verhalten zu zeigen, das der Mensch akzeptiert.

Der Hund, der trotz eindeutiger Beschwichtigungssignalen weiter bedrängt wird, weil er "sich das gefallen lassen können muss".

Der Hund, der draußen nicht sofort auf Rückruf angepest kommt oder "zu wenig aufmerksam ist"  und dann mittels "Verstecken" des Menschen dazu gebracht wird, seinen Menschen nicht mehr aus den Augen zu lassen.

Der Hund, der mittels aversiver Massnahmen dazu gebracht wird, Dinge zu meiden, in der Form von: "Wenn Du Dich entfernst, dann tut Dir "die Umwelt weh" - bei mir bist Du sicher!"

...das fällt für mich unter psychische Gewalt und noch viel mehr (ohne dabei eine abgestufte Wertung abzugeben)

 

Hallo,

 

sorry, wenn das jetzt völlig OT ist, aber Du beschreibst da 1 zu 1 die Vorgehensweise von Cesar Millan. Und wer da keine psychische Grausamkeit bei sieht, ist einfach blind und dumm.

 

Ich kenne einen "Fall" aus der Nachbarschaft, wo über Isolation gearbeitet werden sollte. Zum Glück hat die Halterin schnell erkannt, daß das alles andere als gut ist und hat die Trainerin "abgeschossen". Umweltunsicherer Hund aus dem Ausland, seinerzeit ein halbes Jahr alt. Sie sollte GAR NICHT spazieren gehen...nur mit dem Auto mal irgendwo hinfahren, wo nix ist. Ansonsten nur Abends im Dunkeln mal ums Eck zum Lösen. Sie sollte zu Hause den Raum begrenzen mit einer Art "Laufstall", wo die Hündin 23 Stunden am Tag ausharren sollte. Jalousien sollten ganztags zu sein, damit sie nicht rausgucken kann, sogar die Ritzen am Balkon sollte die Halterin zukleben. Das alles sollte der Bindung an die Halterin dienen. Sie hat das zum Glück NICHT umgesetzt.

 

Liebe Grüße

 

BETTY und Ronja

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Wenn der Kennel soooooooo schlimm wäre, würde Herr Hund NICHT FREIWILLIG rein gehen, oder seh ich das falsch?
 Der Kennel ist nicht schlimm, sondern das Alleinebleiben. Wenn er es könnte, bräuchte er keinen Kennel. 

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Wenn ich arbeiten bin, ist er im sicheren und grossen Wintergarten, ausgestattet mit Wasser, einer grossen, saubequemen Hundecouch! EVA: Wer lesen kann, is klar im Vorteil!

 

Mein Jungspund verbringt auch mal 1-2 Stunden in der Box, da ansonsten entweder die Wohnung total verwüstet ist oder er sich selbst gefährdet, indem er irgend nen Mist frisst.
 

 

Ich blicke nicht mehr durch und in dem Ton vergeht mir auch die Lust. 

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Ich blicke nicht mehr durch und in dem Ton vergeht mir auch die Lust.

Mir auch! :)

Ich würde sagen: Lassen wir beide es doch einfach, aufeinander einzugehen, oder? ;)

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Renate, niemand wollte und will Dir hier auf die Füße treten. :) Bitte einen Gang runter schalten. Danke!

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Vollständiges ignorieren hätte meiner 1. Hündin in die Pfoten gespielt.

Ignoranz nahm sie grundsätzlich als Zustimmung und war im Grunde auch froh drüber, wenn keiner was von ihr wollte und sie ihr Ding machen konnte.

Aber, wie auch schon gesagt... sie tickte in vielen anders als andere.

 

Für meinen Kleinen hier wäre es ein absoluter Alptraum.

Noch nicht mal stundenweise würde ich ihm das antun.

Und für die meisten andere Hunde die ich kenne, wäre es ähnlich schlimm.

Geht also gar nicht.

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Renate, niemand wollte und will Dir hier auf die Füße treten. :) Bitte einen Gang runter schalten. Danke!

PN

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Ich finds immer schwierig über andere Menschen zu schreiben. Man kennt sie kaum, so wie in deinem Fall Monika. Du schreibst ja selber, dass du sie nicht oft siehst.

 

Um mir ein genaues Bild von der Situation machen zu können, bräuchte ICH viel mehr Information über Hund und Halterin.

 

Wer mich mit Hund sieht, denkt sicher ähnlich wie du ;)

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Die Box habe ich auch verwendet. Sie wurde positiv aufgebaut und ich habe sie auch für Ruhe lernen genutz. Hades hat man deutlich angemerkt, wenn er wie ein kleines Kind einfach übermüdet war und nicht runter kam, weil Terrier eben durchhalten bis zum umfallen. Heute würde ich wohl früher eingreifen, aber damals war das völlig ok. Er kam da rein, hat noch 2 Sek getobt und dann sofort eingeschlafen. Diesen kleinen Quirl konnte ich nicht so halten, dass ich ihm nicht weh getan hätte.

 

Meine Freundin sperrt ihre Hunde in den Flur, ohne Decken etc. Ihre Hunde fressen alles was nicht niet- und nagelfest ist. So fraß in der Anfangszeit der eine Rüde eine Decke und hatte einen Darmverschluss. Er musste operiert werden und ein Teil des Darms ist entfernt worden. Hätte sie nicht so extrem schnell reagiert, würde er heute nicht mehr leben. Ich kann sehr gut verstehen, dass sie dieses Risiko nicht nocheinmal eingeht. Und das fressen von ungenießbaren Sachen liegt nicht am alleine sein. Erst diese Woche hat ihr anderer Rüde eine Decke zerfleddert und Teile gefressen. Glücklicherweise ohne Folgen.

 

Aber ich glaube ich weiß schon was EMS meint. Man sollte es halt nicht verwenden, weil man keinen Bock hat, sich mit den Hund auseinanderzusetzten bzw. nur das Symptom abstellen, und die Ursache ignorieren

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