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Hundeforum Der Hund
Gast

Psychische Misshandlung von Hunden - kennt ihr Fälle?

Empfohlene Beiträge

Bei anderen Leuten hilft es vll. schon, wenn der Hund da ist.

 

 

Dazu zähle ich mich.

Wie einige wissen oder auch nicht, habe ich Caillous Vorgänger auf sehr tragische und extrem traumatisierende Weise verloren.

Noch heute kann ich kaum seinen Namen aussprechen ohne das ich kurz darauf in ein tiefes, schwarzes Loch falle.

 

Der Caillou kam gezielt als "Lebensretter".

Ich wusste, ich BRAUCHE diesen Hund, um weitermachen zu können.

Denn ich war nahe dran, aufzugeben weil ich nicht wusste, wie ich mit den erlebten Bildern weiterleben soll.

 

Ich bin zudem Schmerzpatientin und mehrfach chronisch krank.

Es ist nicht immer einfach mit mir zu leben. Auch nicht für einen Hund.

Obwohl ich jeden Tag für ihn mein Bestes gebe. Und immer einen Ausgleich für ihn schaffe, wenn ich nicht funktionieren kann.

Ich konnte aber auch unter keinen Umständen auf einen Hund verzichten. 

Und das darf man mir gerne auch als Egoismus vorwerfen, das muss ich mir dann gefallen lassen.

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Ja, das Gespräch war nur kurz, aber ich hatte nicht den Eindruck, dass die Dame psych. krank ist.

Wenn, dann ist sie sehr gut eingestellt... das könnte natürlich sein, die Pharmazie bewirkt ja vieles, viel Gutes.

Trotzdem finde ich es schlimm, wie sie argumentiert hat. Das sollte man auch bei eigenen psychischer Erkrankung doch keinem Hund zumuten.

Die Bürde einen psych. kranken Menschen zu unterstützen finde ich persönlich zu hoch für einen Hund.

Wie soll diser 3 jährige Knuffel, der selbst Führung und Erziehung und wie jeder Junghund einen mental klaren HuFührer braucht, das denn leisten?

Es ist sicher gut, wenn kranke Menschen einen tierischen Begleiter haben.

Aber man kann doch Verantwortung für das Wohlbefinden des kranken Menschen nicht dem Hund auf die Schultern laden.

 

 

Es gibt PTBS Assistenshunde

 http://www.sitzplatzfuss.com/ptbs-assistenzhund-mit-einem-hund-an-der-seite-eine-posttraumatische-belastungsstoerung-ueberwinden/

 

Aber die verhalten sich anders das was hier TE schrieb passt dazu nicht

 

Ja der Hund übernimmt in bestimmten Ausnahmezuständen die Führung

aber nur in Ausnahmefällen,

 

und da werde alle  Begegnungen mit Mensch wie HH gefördert

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Also so eine Aussage finde ich krass. Es sind doch nicht alle psychischen Krankheiten gleich. Und es gibt ja sogar Hunde, die extra hierfür ausgebildet sind. Bei anderen Leuten hilft es vll. schon, wenn der Hund da ist.

 

Ich hab gewisse psychische Probleme, die fast weg sind, seit ich meine Maus habe und bei denen auch der letzte Hund geholfen hat. Es sind aber keine Probleme, die mich davon abhalten würden, mich um den Hund zu kümmern, auch wenn sie wiederkämen. Selbst wenn gibt es Leute, die noch Unterstützung haben in so einem Fall (Partner, Eltern, etc.) und da 100% für den Hund da wären. Das kann man doch nicht so über einen Kamm scheren.

Nein, ich will auch nicht über einen Kamm scheren, und doch ist es mir hier beim Schreiben leider nicht möglich, alle Ausnahmen und Eventualitäten zu berücksichtigen. Da tu ich mich beim Schreiben schwer... ich finde das in einer Unterhaltung schon schwierig, aber im I-net noch mehr...

Und ich weiß auch, dass es sehr unterschiedliche psych Erkrankungen gibt, diese in unterschiedlicher Ausprägung und das alles natürlich sehr individuell ist.

Mir ging es darum meine Meinung zu äußern, dass die Verantwortung für einen jungen Hund m.E. zu hoch ist, WENN er diese Verantwortung aufgebürdet bekommt.

Nicht: ein psych. kranker Mensch darf / sollte keinen Hund haben!

Angela,

danke für deinen Beitrag und den link!

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Dazu zähle ich mich.

Wie einige wissen oder auch nicht, habe ich Caillous Vorgänger auf sehr tragische und extrem traumatisierende Weise verloren.

Noch heute kann ich kaum seinen Namen aussprechen ohne das ich kurz darauf in ein tiefes, schwarzes Loch falle.

 

Der Caillou kam gezielt als "Lebensretter".

Ich wusste, ich BRAUCHE diesen Hund, um weitermachen zu können.

Denn ich war nahe dran, aufzugeben weil ich nicht wusste, wie ich mit den erlebten Bildern weiterleben soll.

 

Ich bin zudem Schmerzpatientin und mehrfach chronisch krank.

Es ist nicht immer einfach mit mir zu leben. Auch nicht für einen Hund.

Obwohl ich jeden Tag für ihn mein Bestes gebe. Und immer einen Ausgleich für ihn schaffe, wenn ich nicht funktionieren kann.

Ich konnte aber auch unter keinen Umständen auf einen Hund verzichten. 

Und das darf man mir gerne auch als Egoismus vorwerfen, das muss ich mir dann gefallen lassen.

 

Wir alle werden wohl aus egoistischen Gründen einen Hund haben. Wenn ich keinen Hund haben wollte, hätte ich keinen :D

 

Ich glaube, dass besonders psychisch kranke Menschen vom Hund profitieren und vielleicht gibt es darunter Personen, die dem Hund nicht gerecht werden. Das gibt es aber auch bei psychisch gesunden Menschen. 

 

Ich hatte vor vielen vielen Jahre eine Angststörung und mein damaliger Hund war mir schon eine Stütze. Erstmal hat der mich so genommen wie ich bin/war und durch den Hund bin ich trotz Angst jeden Tag spazieren gegangen. Ohne den Hund hätte ich mich wahrscheinlich lieber im Haus verkrochen. Dem Hund ging es dennoch sehr gut. 

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Ich würde sagen, es kommt auch hier wieder auf den Einzelfall an. Ich meine ein Blindeführhund hat auch eine unglaubliche Verantwortung. Die Hunde werden dann aber auch Hundgerecht ausgelastet. Ob vom Halter selbst, wenn das möglich ist, oder eben ein Netz von Helfern besteht. Wenn jemand psychisch krank ist und sich zeitweise nicht kümmern kann, muss eben ein Netz her, dass das ausgleichen oder auffangen kann. Dann ist das kein Problem. Aber man sollte nicht alles auf den Hund abladen, man muss sich eben noch um einen Ausgleich kümmern, wenn es notwenig ist. Je nach schwere der Erkrankung und welche Erkrankung vorliegt. Hier gibt es ja viele Möglichkeiten.

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Es ist doch da wie überall: Nicht schlimm, wenn jemand, ob Hund oder Mensch, gefordert wird - aber schlimm, wenn es einseitig wird. Wenn nur die Bedürfnisse des einen erfüllt werden, und die des anderen dabei ignoriert werden, dann wird es richtig übel. Während optimalerweise natürlich Lösungen gefunden werden, damit keiner wirklich belastet wird. Und es in der Praxis meist wohl so aussehen wird, dass jeder zumindest ausreichend zu seinem Recht kommt und keiner in einer Art belastet wird, die ihn zu stark fordert.

 

Was die Frage nach der Box angeht, da sollte man sich glaub ich auch davor hüten, das Kind mit dem Bade auszuschütten. Sprich, zu sagen, wer eine Box stehen hat sperrt seinen Hund ein. Blödes Beispiel: Mein Krümel hat als junger Hund ganz gezielt gelernt, dass die Box ein prima Ort und darüber hinaus eine Sicherheitszone ist. Mit der Folge, dass ich ihm zum Beispiel für lange Hundeplatzzeiten immer seine Box aufstelle und er sich darin zurückzieht, wenn es ihm zu doll wird. An seiner Box dürfen fremde Hunde ganz dicht vorbeigehen, und der Krümel schläft weiter - ohne würde er schon mit deutlich mehr Entfernung austicken. Daheim habe ich die Box aus rein optischen Gründen aus dem Wohnzimmer verbannt. Folge: So lange ich im Wohnzimmer bin, liegt der Krümel bei mir. Wusele ich aber durch die Wohnung, dann dauert es nicht lange, das Sofa wird verlassen, und wo finde ich den Krümel? In dem Zimmer, in dem eigentlich nur die Bücher stehen - und die geliebte Box...

 

Was ich damit sagen will: Vorsicht vor Pauschalisierungen.

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"damit er nur mich liebt" klingt für mich spontan nach ganz krasser Einsamkeit.

Ob die Dame nun psychisch krank ist oder nicht wissen wir nicht, in jedem Fall finde ich es schade/bedauerlich/dumm dem Hund Möglichkeiten zu verwehren, die er selber anbietet.

Würde ich Bolle diese Art Kontakte (zu Mensch und Hund) verbieten und nur ausgesuchte zulassen, wäre das für ihn grausam, weil er es nicht verstehen würde (können). Denke ich. Jacki hätte damit weniger ein Problem gehabt, weil die eh sehr zurückhaltend war.

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Eva ,reines Interesse kannst du mir die Rütter Folge nennen die du meinst ?Ich Würde es mir gern anschauen, danke .

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Naja unter seelischer Misshandlung verstehe ich was anderes. Ich kenne genug Terrier zu denen man als Mensch oder Hund lieber Abstand halten sollte. Der Hund kommt wenigstens 2x die Woche zur Hundeschule, wird also geistig ausgelastet. Das ist mehr als bei den meisten anderen Hunden.

 

Gestern haben sie im Radio gesagt, dass 82% der Hunde in Deutschland einen Adventskalender haben. Ich gehöre zu den 18% die so grausam zu ihren Hunden sind und ihnen keinen Adventskalender gönnen.

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