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Hundeforum Der Hund
FusseIs

Übungen zur Impulskontrolle - Ideensammlung

Empfohlene Beiträge

Duoungleich, wie bist Du denn vorgegangen mit Nicky? *g*

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 Ich finde IK-Übungen bei JEDEM Jagdverhalten sogar ziemlich überflüssig, wenn sie am Anfang des Trainings stehen. Ein Hund, de rnoch blindlings losstürmt, kann oc gar nicht "ruhig stehen und beobachten".

 

Na guck, so unterschiedlich kann das sein. Ich habe einen meiner Hunde ausschließlich über positiv aufgebaute Impulskontrolle vom jagen abhalten können, das funktioniert heute noch so zuverlässig, dass es mir die Tränen in die Augen treibt ;-)

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Ok, Fussel, danke für die Frage  :D

Ich werd mich abends aber erst damit befassen können, weil ich nun bald losstarten muss, zum Willkommenheißen vom Hafi.

 

 

Na guck, so unterschiedlich kann das sein. Ich habe einen meiner Hunde ausschließlich über positiv aufgebaute Impulskontrolle vom jagen abhalten können, das funktioniert heute noch so zuverlässig, dass es mir die Tränen in die Augen treibt ;-)

 

Und das würde wiederum mich interessieren.

Am belebten Objekt, wenn der Hund unmittelbar sofort extrem auslöst?

Hatte kareki so verstanden, dass sie da zuerst ne Basis schaft.

Und so bin ich bei Nicky auch vorgegangen. Impulskontrolle war dem anfangs Null möglich. Sein "Kippschalter" saß derart instabil, dass da kein Zeitfenster vor dem Auslösen blieb. Da hab ich erstmal die Reizschwelle ausgebaut und ihn stabilisiert, bevor ich überhaupt an Impulskontrolle am Wild denken konnte.

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Ich kann damit auch dienen. Aber über Impulskontrolle habe ich da bislang nicht viel gemacht, sondern eher über Alternativverhalten (das sicherlich auch die Impulskontrolle fördert). Radfahrer wird gesichtet, Smilla darf stehen, sich setzen, liegen, was sie gerade will und wird fürs Hin- oder auch Wegsehen belohnt. Alles ist gut, solange sie ruhig neben mir verweilt. Geht das, trainiere ich, dass wir uns bewegen, während der Radfahrer vorbeifährt.

Müllautos waren hier auch ganz schlimm, eng vorbeirennende Jogger - alles, was sehr nah an ihr vorbeiging, auch normale Fußgänger. Ich glaube, die Motivation war kein Jagdverhalten, sondern das Vertreiben eines unangenehmen Reizes aus ihrem direkten Einflussbereich. Alles, was genügend Abstand hält, ist egal, auch, wenn es sehr schnell fährt. Sie biss auch nicht in Waden, sondern rannte hinterher und ließ ab, sobald der Reiz weit genug weg war oder stellte/verbellte den Auslöser.

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Als ich mit Impulskontrolle anfing, hatte ich noch nichtmal eine Idee davon, was Antijagdtraining sein könnte ;-) Keine Internetforen, keine Fachbücher. Nur mein Ziel und meinen Weg. Auslöser war mein Junghündchen, dass unabrufbar einem Hasen hinterherpreschte, schön Richtung Bundesstraße. Ihr könnt Euch vorstellen, wie es mir in dem Augenblick ging!

Situationen wie diese habe ich natürlich erstmal versucht durch Anleinen an "heiklen" Stellen zu vermeiden, und gleichzeitig mit ihr geübt, ihrem Drang Dinge zu erjagen so zu bremsen, dass es für mich kontrollierbar wurde. Die Art und Weise, wie ich das geübt habe, habe ich ja oben schon geschrieben, und ja, offensichtlich war ich damit so erfolgreich, dass es sich auch auf aufspringende Hasen und flüchtende Rehe etc generalisiert hat. Ich werde nie den Moment vergessen, wo sie zum ersten Mal sich freiwillig und ohne ein Kommando von mir von einem aufspringenden Hasen abgewandt hat und zu mir zurück gerast kam :wub:

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Mit ebendiesem Hündchen muss ich jetzt erstmal raus, bis später *wink*

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Ah, ich glaube ich merke wo es gerade in der Diskussion hängt. Nämlich an der Frage, ob Impulskontrolle direkt am Zielobjekt aufgebaut und geübt wird, oder erst einmal als allgemeine Fähigkeit ganz abseits von jedem schwierigen Auslösereiz. Ich schätze, das sind zwei völlig verschiedene Sichtweisen. Am Zielobjekt anfangen fände ich auch wenig sinnvoll, als gesonderte Fähigkeit allmählich einüben dagegen schon. Auch denke ich, dass man Impulskontrolle einerseits und arbeiten über beispielsweise Alternativverhalten oder allgemeine Gelassenheit andererseits nicht so strikt trennen kann. Beim Krümel habe ich das Thema weniger in Richtung Jagdverhalten (da sind nur Eichhörnchen ein Thema), aber in Bezug auf innerartliche Begegnungen und auf schnelle Autos. Daraus habe ich für mich den Eindruck gewonnen, dass die Fähigkeit zur Impulskontrolle der Baustein ist, der ihm den nötigen Moment Zeit verschafft, um über Alternativverhalten nachdenken zu können bzw. aufgeschlossen zu sein. Das setzt natürlich voraus, dass parallel auch mit vielen weiteren Ansätzen (allgemeine Desensibilisierung, Entspannung, Zeigen und Benennen, Click für Blick etc.) gearbeitet werden muss - denn die Impulskontrolle alleine würde es zumindest bei uns glaub ich nicht rausreißen. Das würde eher dazu führen, dass der Krümel so lange er es schafft "brav" ist und dann doppelt explodiert. Was sie uns aber verschafft ist der Moment Denkpause, in den man (also Sandor selbst oder ich als Hilfestellung) reingrätschen und das automatisch ablaufende Muster verändern kann.

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Wenn ich dem immer Hund sofort das Futter sofort hinstelle konditionier ich ja schon die Erwartungshaltung .

Futter-Napf-fressen.

Beim Hund darüber eine Einsicht zu erarbeiten? ??Kann ich mir irgendwie nicht vorstellen.

Das ist doch ziemlich abstrakt gedacht.

Ich würde zb.das Futter einfüllen auf der Anrichte stehen lassen noch irgendetwas verräumen.

In Ruhe das Futter runterstellen und freigeben.

Wird der Hund aufdringlich das Futter wieder hoch wieder was räumen (nur kurz ).

Sammy War der einzige bei dem ich tatsächlich den Napf nochmal hochgestellt habe.

Es ging mir nicht darum ihn vor dem Napf ewig warten zu lassen.

Aber ich möchte nicht bedrängt werden.

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@Kleine Jägerin

Das ist aber nun eine sehr willkürliche Einteilung von dir?

Natürlich ;-)

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Gerade heute in der HuSchu habe ich gemerkt, dass Bolle an seinen Impulsen bzw. an der Frustrationstoleranz arbeiten muss... :) Es ging schlicht darum, dass in der Trainingshalle die kleinen/kleineren Welpen spielten und er durfte nicht mitmischen.

Hat etwas gedauert, bis er ruhig sitzen bzw. liegen konnte.

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