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Übungen zur Impulskontrolle - Ideensammlung

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Ein bisschen geht mir in dem Thread unter, dass Impulskontrolle/Selbstbeherrschung nicht unendlich erweiterbar ist bzw. ds Ganze Grenzen hat. Und zwar genau dann, wenn der Hund sich schon oft beherrschen musste und da werden diese IK-Übungen ganz schnell mal kontraproduktiv.
Auch lässt sich IK nicht von "Warten beim Futter" auf "Warten bevors rausgeht" so mir nichts dir nichts übertragen. Deshalb sind für mich IK-Übungen mit Vorsicht zu genießen.

Ich würde an der konkreten Situationen üben und zwar, wenn der Hund wach ist (mit allen Sinnen), vorher Ruhe hatte und nicht komplett ausgehungert ist.

Ich vermeide es sogar, den Hund gezielt warten zu lassen, wenn er wo Probleme hat, fürs Erste und beachte immer, dass der Hund noch Kapazitäten zur Selbstbeherrschung hat.

Beispiel:
Der Hund giert an den Napf, dann stell ich ihn sofort ab, kein Warten. Er darf erstmal immer ohne Bedingung hin. Wenn er die Gewissheit hat, dass er das Ding bekommt, dann schalte ich etwas dazwischen, wie "Sitz" und der Hund darf sofort aus dem Napf fressen. Das wird dann mit Fortschreiten immer weiter hinausgezögert, bis es "im gewünschten Bereich" liegt.
So lernt der Hund sich zu beherrschen, ohne das ers direkt merkt und zwar immer mit der bedürfnisorientierten Belohung. So ähnlich verfahre ich auch bei der Frustrationstoleranz.

 

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kareki, wie würdest du das bei einem Hund machen, der Jogger oder Radfahrer jagt? Das war für Emma damals schwer, vor allem sonntags, wenn es von Radfahrern wimmelt. 

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Einfach weil ich es so schön find von Fussels .

Ich habe auch schon Leine usw geworfen.

Nicht in einer Lernsituation .

Das ist der Unterschied für mich .In einer Lernsituation "blocke"ich mit dem Körper/Körper Sprache.

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Kareki wie verhindert du das nicht nur die Erwartung shaltu NN g verstärkst ?

Erwartungshaltung sch....Handy

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Vielleicht sollte man auch differenzieren zwischen Impulskontrolle (am bewegten Objekt) und Frustationstoleranz (Verhalten am Napf, Geduld, Verbote....).

Fussels, worauf kommt es dir eher an? :-)

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Das ist allerdings ein wirklich wichtiger Aspekt, nämlich dass man da die Grenzen genau kennen und auch einhalten sollte. Geht uns Menschen ja nicht anders, wir reißen uns lange zusammen, aber irgendwann platzt der Kessel. Und je mehr wir uns an einem Tag schon beherrschen mussten, desto eher reicht auch eine Kleinigkeit, um uns die Contenance verlieren zu lassen.

 

Deshalb sind wohl beide Aspekte so wichtig: Einerseits denke ich durchaus, man kann und muss sowohl die Fähigkeit zur Impulskontrolle wie auch zur Frustrationstoleranz lernen und üben. Kann keiner von Geburt an, weder Mensch noch Hund. Aber operativer Begriff dabei ist "Fähigkeit". Will meinen, diese Fähigkeit ist individuell natürlich sehr unterschiedlich stark ausgeprägt und auch nicht beliebig ausweitbar. Außerdem bedeutet es nur, dass der Hund es - vorausgesetzt, man hat das Kontingent für diesen Tag noch nicht aufgebraucht - leisten KANN. Ob er es auch TUT, das ist dann wieder eine Frage der Motivation.

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Vielleicht sollte man auch differenzieren zwischen Impulskontrolle (am bewegten Objekt) und Frustationstoleranz (Verhalten am Napf, Geduld, Verbote....).

Fussels, worauf kommt es dir eher an? :-)

In erster Linie geht es mir schon um Impulskontrolle, allerdings denke ich, dass man das nicht immer so 100%ig trennen kann. Ein Hund, der nie gelernt hat eine gewisse Frustration auszuhalten, wird sich auch mit der Impulskontrolle schwer tun. Ebenso denke ich, dass so manche Übung zur Frustrationstoleranz gleichzeitig eine zur Impulskontrolle ist. Das schöne Beispiel mit den Leckerchen, die mit der Hand abgedeckt werden zB. oder auch meins mit dem in der Hand weggedrehten Ball.

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@Kleine Jägerin
Das ist aber nun eine sehr willkürliche Einteilung von dir?


@black Jack
Indem man stufenweise anpasst. Wie ich schon schrieb, ist das sofortige Geben eine Vorstufe zum eigentlichen "Training" (Nebenefekt: es wird keine Selbstbeherrschung beansprucht). Wenn der Hund mal kapiert hat, dass es den Napf ohne Bedingungen gibt, kann man langsam die Schwierigkeit erhöhen.
Warum solle es die Erwartungshaltung steigern?

@KleinEmma
Mit Radfahrer und Joggern kann ich nicht dienen, aber ich habe ja schon mehrere Hunde gehabt, die auf Bewegungsreize reagiert haben. Das ist natürlich etwas schwieriger, weil  man nicht den Hudn einfach hinterher rennen lassen kann. Allerdings arbeite ich hier nicht an der Impulskontrolle!
Der Hund bleibt angleint, als Sicherung udn ich übe eben die Dinge wie beim Jagdersatztraining. Trigger werden beclickert und der Hund lernt langsam, dem Reiz nicht mehr sofort nachzugeben. Ich finde IK-Übungen bei JEDEM Jagdverhalten sogar ziemlich überflüssig, wenn sie am Anfang des Trainings stehen. Ein Hund, de rnoch blindlings losstürmt, kann oc gar nicht "ruhig stehen und beobachten".

 

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Ich finde IK-Übungen bei JEDEM Jagdverhalten sogar ziemlich überflüssig, wenn sie am Anfang des Trainings stehen.

 

 

Das sehe ich nur bedingt so. Sicher, wenn man darunter versteht, direkt "am Objekt" zu arbeiten, ist es kontraproduktiv. Da ist erst mal gutes Management gefragt. Was aber spricht dagegen, daheim bzw. in ruhiger Umgebung allgemeine Übungen zur Impulskontrolle zu machen und so die Fähigkeit dazu auszubauen?

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Mit Jogger oder Radfahrer kann ich dienen ;)  wenn ich ungefragt was dazu schreiben darf. Auch Müllautos, Walker, rennende Kinder.....ales hat anfangs Nicky ausgelöst und nicht nur spassig, sondern auch mit "Wadlbeißen", hätte er sie erwischt...oder auch reifenbeißen.....

Jetzt wart ich brav, ob ich gefragt werde.  :huh:

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