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Hundeforum Der Hund
JuliVie

Mein Hund die "Nicht-Maschine" - Der Kampf mit Vorbehalten

Empfohlene Beiträge

Liebe JuliVie,

 

ich finde es toll, dass ihr ihm ein Zuhause gegeben habt! Er ist nich Jung und du kannst jetzt den Grundstein legen.

Versuche doch, deine Umgebung vom Gegenteil zu überzeugen ^_^

Das wirst du nicht schaffen, wenn du deinen halbstarken Buben ungebremst in andere Hunde reinrasen lässt (ganz gleich ob mit Mauli oder nicht). Es gibt viele Hunde, die mit sowas echt ein Problem haben. Die Besitzer wollen einfach nur sich oder ihren eigenen Hund schützen. Das würdest du genau so für denen Schäfi machen, wenn er 20cm kleiner oder krank wäre ;) "Freilaufzone" für Hunde heißt nicht, dass alle die dort spazieren gehen automatisch für deinen Buben Freiwild sind.

 

Auf einer Hundewiese macht man sich keine Freude, wenn das 1x1 nicht funktioniert. Nimm dir vor, mit gutem Beispiel voran zu gehen und versuche die Vorurteile, die man Euch entgegenbringt zu zerstreuen. 

 

So, wie du dich und deinen Schäfi beschreibst, erfüllt ihr leider sämtliche Klischees, die ich tatsächlich von Schäfis und Schäfibesitzern habe...  :unsure:  Freue mich immer sehr, wenn wir jemandem begegnen, bei dem es nicht so ist. Grundsätzlich meide ich jeden größeren Hund, wenn ich sehe, dass der Hundeführer ihn nicht im Griff hat. Ganz gleich welche Rasse, ganz gleich welche Herkunft.

 

Viele Grüße

 

Kleine Jägerin

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Hallo und Herzlich Willkommen :winken::)

 

Beim lesen Deines Berichts kam mir in den Sinn, dass nicht andere Leute ihren Hund vor Deinem schützen müssen, er ist ja gesichert und kann keinem was tun. Das kann man von Wildgewordenen Menschen, die mit dicken Ästen und ähnlichem um sich werfen, nun nicht sagen :o Ich würde Dir also raten, sei wählerisch mit den Hunden und auch den Menschen, mit denen Dein Schäfi (für mich übrigens ein Hund wie jeder andere) in Kontakt kommt. Jede X-beliebige Freilauffläche scheint mir kein geeigneter Ort zu sein, einen Hund mit Maulkorb laufen zu lassen. 

 

Halte Dich an die Leute die Du gut kennst und auch deren Hunde, lass ihn da seine Sozialkontakte haben. Ich finde es sehr verantwortungsvoll, wie Du mit ihm umgehst :)

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Hallo und Herzlich Willkommen :winken::)

 

Beim lesen Deines Berichts kam mir in den Sinn, dass nicht andere Leute ihren Hund vor Deinem schützen müssen, er ist ja gesichert und kann keinem was tun.

 

Er läuft doch frei? Er ist also nicht gesichert und kann angelaufen kommen, aufreiten, auf einen kleinen Hund draufsteigen und ihn tatsächlich verletzen. Einzig beißen kann er nicht, solang der Maulkorb richtig sitzt und er ihn nicht abbekommt. Nur, sollte es zu einer beißerei kommen, evtl. auch vom anderen Hund aus, ist der Maulkorb echt scheiße meiner Meinung nach, weil meiner Meinung nach, die Verletzungsgefahr für beide Hunde viel größer ist. Ich lass nichtmal das Halsband beim Spielen an, weil meine überwitzige Hündin, Hades damit erwürgen würde. Der Hund trägt einen Maulkorb weil er andere Hunde verbeißen möchte.... was das nun genau bedeutet, weiß ich nicht. Ob nun abschnappen oder tackern gemeint ist. Aber der Weg ist, die richtigen Hundefreunde zu finden, wo das nicht so ausartet. Das ist Stress für den eigenen Hund und für die anderen und das Sozialverhalten und das Vertrauen in den Halter leidet dadurch auch.

Ich finde es auch gut, das man solchen Hunden eine Change gibt. Hab ich auch getan. Ist auch jede Menge Arbeit gewesen und wird es warscheinlich für immer sein. Man muss mir langweilig gewesen sein, als ich nur meinen Jacky hatte.....

 

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Beim lesen Deines Berichts kam mir in den Sinn, dass nicht andere Leute ihren Hund vor Deinem schützen müssen, er ist ja gesichert und kann keinem was tun. 

 

Liebe/r Dog,

 

als Besitzerin einer sehr sensiblen Hündin möchte ich hier doch deutlich mein VETO einlegen  :D

Meine Hündin verlässt sich darauf, dass ihr bei Hundebegegnungen mit Fremden nichts geschieht. Schaffe ich es nicht, ihr diese Sicherheit zu geben, würde sie entweder in Panik fliehen oder dem grob-unhöflichen Hund die Zähne zeigen. Würde mir das 3x hintereinander passieren, hätte ich einen Hund, der grundsätzlich bei allen fremden Hunden rein vorsorglich sagt: geh weg! Um einen sensiblen Hund aus der Bahn zu werfen, reicht ein "über den Haufen rennen" völlig aus. Er muss dazu nicht gebissen werden.

 

Liebe Grüße

 

Kleine Jägerin

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Verantwortungsvoll in der Hinsicht, das er einen Maulkorb trägt, weil ab und an nicht mit Rüden kann, ja.

 

Jetzt natürlich ein "aber" :):

Was er tut, ist immer noch das gleiche. Rüden sind trotz Mauli ja noch "ein totes Tuch".

Um so mehr Erfolge er hat (und alleine einen zu vertreiben oder "anzugreifen" - denn auch mit Mauli ist es das), so so fester wird da vielleicht eine Verhaltenskette und um so schwer wird es, ihm Wege zu zeigen wie "Du musst sie nicht toll finden, aber dann lauf einen z. Bsp. Bogen drum herum (wahlweise anderes Alternativverhalten einsetzen)"

 

Ich hab keinen ängstlichen Hund.

Wir leben mit "der tut-Nixen", die hinter jeder Ecke sein können.

Und ja, die meisten tun auch nichts.

 

Aber Lous Vorgänger z. Bsp. - ihn hätte sowas extrem zurückgeworfen, in seiner Angst vor Hunden, in seinem Panikverhalten.

Ich muss ehrlich sagen: Ich wäre da nicht ruhig geblieben und da wäre schon Achterbahn gewesen. Trotz Maulkorb. Denn wie gesagt: Außer das keine Löcher entstehen macht es für den betroffenen Hund keinen Unterschied. Der denkt ja nicht "Ach guckt, der hat nen Maulkorb an, muss ich mir keinen Kopf machen..."
Wichtig ist mir nämlich mein Hund und ich lasse mir nicht alles kaputtmachen an dem ich vielleicht Monate gearbeitet habe, damit andere "frei" sein können.

Er war auch ein TS-Hund und hatte es verdient, sich entwickeln zu können und ein leben ohne Angst zu führen.

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Sorry, Doppelpost, weil vergessen:

 

Und ich würde mir da auch Gedanken um meinen Hund machen, wäre er so.

Was wenn er mal an den richtigen Rüden gerät?

Der vielleicht größer ist, stärker und das gar nicht lustig findet?

Dann fängt dersich  u. U. richtig eine. Bzw. wird ernsthaft gebissen.

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Vorweg: Ich liebe Schäferhunde .. Kunststück .. ich lebe ja mit einem zusammen ..

Ein junger - nicht gut sozialisierter - Schäferhund, der sich gerade einlebt, ist jedoch nicht der Traum eines jeden Hundebesitzers. Energie und Lautstärke von Schäfies wirken auf viele Menschen (und Hunde) einschüchternd, das musst du einfach einkalkulieren.  Zudem kann das, was du als spielen betrachtest, für den anderen Hund schon arg belastend sein. Die Übergänge von Spielen zu Mobbing sind ja recht fließend ...

Rücksichtnahme ist zudem keine Einbahnstraße - du erwartest sie (zu Recht), du musst sie aber auch anderen Hundebesitzern gegenüber anbieten.

Optimal wäre es, wenn du ein oder zwei Hunde finden könntest, mit denen Raski gut klar kommt. Das müssen nicht zwangsläufig wilde Spielkumpels sein  -  schöne Spaziergänge, gemeinsam schnüffeln, ein wenig buddeln kann auch sehr viel Spaß bringen und wäre für deinen Hund momentan viel sinnvoller als unkontrolliertes Toben.  

Auslasten kannst du ihn wunderbar mit Übungen (Impulskontrolle) oder Nasenarbeit (das liebt fast jeder Schäferhund). Wir haben z.B. eine Weile longiert - das ist eine gute Mischung aus Bewegung und Kontrolle und hat Schäferschnuffel riesen Spaß gebracht. Er konnte sich auspowern, ohne andere umzuschubsen :D.

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Für mich ist das ja auch der Typ Hund, um den ich meinen Hunden, genauer gesagt Ylvi zuliebe eine riesigen Bogen mache. Das hat gar nicht mal was damit zu tun, dass ich solche Hunde nicht leiden mag, aber mein Hund gerät in eine Not. Und ich auch, weil sie dann nämlich auszuweichen versucht (was meistens auch nach hinten losgeht).

 

Vielleicht ist es für euch beide besser, wenn ihr euch mit Dingen beschäftigt, die Raski richtig gern macht und die eher seinen Grips anstrengen? Also wenn du geregelt mit ihm arbeitest, statt es einfach laufen zu lassen. So etwas fordert Hunde, macht sie platt, aber ohne sie hochzuspulen. Er wird das nicht kennen, nehme ich an, aber bestimmt gern machen. :)

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Hallo,

 

ich muss sagen, ich kann die Ängste der anderen Hundehalter schon nachvollziehen - auch wenn ich eher Angst um deinen Hund hätte, wenn er auf meine eine Hündin trifft.

 

Meine Hündin zum Beispiel ist artunverträglich - Schäferhunde hasst sie im Speziellen - warum weiß ich nicht - ist so. Sie kann DSH nicht ausstehen. Allerdings hat sie gelernt, andere Hunde zu tolerieren und zu ignorieren, solange diese nicht ihre Grenze unterschreiten - und wenn der andere Hund erstmal mit der Nase an ihr klebt oder vielleicht schon versucht aufzureiten, dann ist die Grenze unterschritten.

 

Das war viel Arbeit und Hunde, die nicht gelernt haben, Abstand zu halten, oder die nicht auf ein Rufen des Besitzers reagieren, die werfen solch eine Arbeit immer sehr weit zurück - so geht es Hundehaltern, die an der Aggression ihres eigenes Hundes arbeiten und Hundehaltern, die an der Angst des eigenen Hundes arbeiten.

 

Und wie oft hab ich schon gehört: Der tut nix, der will nur spielen - der tut echt nix... und dann steht er stocksteif vor meinem Rüden, starrer Blick, tiefes Knurren...

Natürlich... der tut nix.

 

Liebe Grüße

Birgit

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Mir wurde letztens entgegengerufen: "Der tut nix"

Ich rief zurück: "Meine Hündin ist aber läufig"

Darauf die Antwort: "Das macht dem nix"

 

:lol:  Heute find ich es ja witzig, damals aber gar nicht :D Da wird Hera echt noch zickiger und unsicherer und Hades kann dann auch mal ungemütlich werden, wenn SEINE Hündin bedrängt wird....

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