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Hundeforum Der Hund
Brynja

Morgens, halb acht ... oder so

Empfohlene Beiträge

Der Wecker klingelt, natürlich höre ich ihn nicht.

Hintergrundgeräusche kann ich eben wunderbar wegblenden. Mein Mann versuchte mich eh schon fast eine halbe Stunde zu wecken, die Hunde schnarchen leise und das Bett ist viel zu warm.

Gemütlich, wie also jeden Morgen, drehe ich mich noch mal um und denke mir "noch fünf Minuten".

Eine Rechnung, die ich natürlich ohne Herr Socke gemacht habe. Eben noch friedlich schnarchend, schiebt sich nun eine feuchte Zungenspitze genau ins Nasenloch. "Guten Morgen! Ich wusste doch, dass du schon wach bist und wenn du das eh schon bist, können wir auch direkt kuscheln!"

 

So oder so ähnlich muss er morgens denken, denn das Ritual ist beinahe täglich. Seine Art zu kuscheln ist vielleicht etwas unkonventionell. Erst senkt er den Kopf anschmiegend und klatscht mir dann den Hintern an den Körper, dreht sich weiter auf den Rücken und lässt sich den Bauch kraulen. Natürlich schläft ER dabei wieder ein, während ich selbst wach und irgendwie verspannt da liege. Nur nicht den Hund wecken, sonst geht das Spiel mit Zunge im Nasenloch vielleicht wieder los.

Irgendwann ist es ihm natürlich zu warm, vielleicht auch zu langweilig und gefühlt in 0,5 Sekunden liegt er nicht mehr, sondern stellt fest, dass man ja nun spielen kann, auf einem. Die Decke ist dabei das Objekt seiner Begierde und so wird sie kurzerhand als Zergelobjekt umfunktioniert. Genervt stehe ich auf, schleiche ins Bad, natürlich nicht ohne mir die Schulter am Türrahmen anzudengeln und mindestens einmal den kleinen Zeh zu stoßen.

Still verfluche ich schon mal den Tag.

Socke liegt natürlich mittlerweile im Tiefschlaf auf meinem Kopfkissen, Rayk hat von all dem nichts mitbekommen und schnarcht noch in seiner Höhle.

Frühstück!

Die Hunde schlafen immer noch. Betont raschel ich mit der Brottüte, normalerweise reicht schon dran denken dazu aus, dass mindestens Rayk neben einem steht und wo Rayk ist, da ist Socke nicht fern. Nicht aber am Morgen.

Ganz in Ruhe kann ich frühstücken und gehe dann die Hunde wecken. Rayk mag die Ohren gekrault haben, bis er den Kopf hebt und gähnend aus seiner Höhle kriecht, nur um dann direkt im Wohnzimmer in die Zweithöhle zu taumeln. "Noch fünf Minuten", scheint er zu denken. Socke stellt sich auf dem Bett tot.

Ich  denke mir dann "okay, fünf Minuten noch", schwinge mich an den Rechner und lese noch etwas. Mittlerweile ist es nach neun, die Hunde schlafen immer noch.

 

Halb Zehn. Der Husky wird wach und stellt fest, dass er es nun schrecklich eilig hat und raus muss. Socke steht bereits an der Türe, seine Gassi-Plüschziege im Maul und ebenfalls mit einem gewissen Nachdruck in den Augen.

Gerade noch im Tiefschlaf, nun voll da und drängelnd!

Ich werfe mich also rasch in die Jacke, ziehe die Geschirre an, rutsche außerhalb der Haustüre auf den frisch gewischten Fliesen oder auf der Fußmatte aus, stolper die Treppen runter und denke mir "noch fünf Minuten...."

 

Danach geht alles seinen normalen Gang. Rayk verkündet der Stadt mit "möwöwöwö", dass er nun wach ist, Socke pieselt einen Busch in Grund und Boden und wir können eeeendlich zum Auto und raus fahren.

 

 

Wie erlebt ihr den Start in den Tag? :D

 

lg

Chris

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Göttlich!

Wesentlich entspannter – und früher geht's hier los :D

Mein Wecker geht, ich räkel mich gemütlich aus dem Bett währen Hund (wenn er im Schlafzimmer geschalfen hat) nochmals demonstrativ in Tiefschlaf verfällt.

Ich hüpfe kurz durch's Bad, spring in meine Sachen und erst wenn ich unten an der Türe angezogen stehe, dann steht der Herr auf, gähnt und kommt herunter, sobald die Haustüre offen ist.

Während ich abschließe, trabt er die paar Stufen in den Garten hinunter. Am Gartentor hole ich ihn dann ein.

Dann geht's auf die übliche Runde los.

Nach der Runde gibt's für uns beide Frühstück.

Also Hund verzieht sich nochmals ins Schlafzimmer/Wohnzimmer und ich bereite unser Zeug zu.

Während Hund danach noch seinen Schönheitsschlaf hält, darf ich ins Büro stolpern – zum Glück nur die Treppe hinunter :) – und der Tag beginnt.

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Sooo gut! Danke, dass du den Start auch teilst! Finde sowas ja immer spannend :D

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Chris, das ist echt toll geschrieben! 

 

Bei uns sieht es mittlerweile so aus: Emma schläft solange, bis ich wach werde. Sobald ich nur ein Auge öffne, wirft sie sich an mich ran, hält ihren Kopf ganz still und steif, mit ihrer Nase direkt vor meinem Auge. Sie wartet auf mein "Guten Morgen", um mir dann einen kurzen, feuchten Kuss zu geben, aufzuspringen und so zu tun, als müsse sie furchtbar dringend ihr Geschäft erledigen.

 

Würde ich liegen bleiben (alles schon versucht), würde sie wieder aufs Bett springen und die Prozedur wiederholt sich. Würde ich mich schlafend stellen (was ich durchaus manchmal teste), gibt sie mir entweder dauernd kurze, schnelle Küsse oder sie wuselt sich unter die Bettdecke, sodass ich halb ohne Decke daliege und sie gemütlich unter der Decke liegt  :wacko:

 

Also stehe ich auf, lasse Emma in den Garten, wanke selbst ins Badezimmer. Anschließend wanke ich in die Küche, hole mir einen Kaffee, lasse Emma wieder rein und versuche nun meinen Kaffee zumindest halb in Ruhe zu trinken. Meistens schaue ich dabei ins Forum...und meistens liegt Emma mit im Bett, hypnotisiert mich oder rennt zu meinen Mann. Dort versucht sie die Masche: Ich muss dringend raus, wirklich, total dringend. Dabei fiept sie und mein Mann bedauert sie  :rolleyes:

 

Das Bedauern führt dazu, dass sie zu mir rennt, aufs Bett springt und mit ihrer Pfote auf die Tastatur des Laptops haut. 

 

Nun ja, sie ist mit ihrer Masche erfolgreich, denn spätestens nach dem Hauen auf die Tastatur habe ich keine Ruhe mehr. Also lasse ich Emma in den Garten, gehe ins Bad, dusche, ziehe mich an und wander mit Emma los.

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Morgens um kurz nach 6 ,anfeuern. ..3xPubertätsbedingt schlechte Laune aushalten ,um halbacht sich über die freundlichen Hunde freuen.

Mein Mann und ich sind keine Morgenmuffel das wäre aber auch nicht möglich dann würde ich es an der Erbse kriegen.

Mein Mann geht meist halbsieben schon ein Ründchen mit den Herren.

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Morgens um Sechs in Deutschland...

 

Halb sechs in der Früh, die Welt ist noch dunkel und das kleine Dorf am Rande des Flughafens schläft noch - das ganze Dorf? Nein, irgendwo an der Haupstraße in einem Haus klingelt ein einsamer Wecker unbemerkt vor sich hin.

 

Rrrrrt, Rrrrrrrt, Rrrrrrrrt ertönt es immer wieder vom Nachtisch, bis endlich die Bettdecke etwas in Bewegung gerät, eine Hand sich raussichiebt und den vermaledeiten Wecke eins über bretzelt. Wohlige Stille breitet sich aus; die Hoffnung wächst, dass das Monster unterm Bett den Wecker ebenfalls ignoriert. Doch Plötzlich... "Hmpf" ertönt es aus dem Dunkeln, irgendwo am Bettende hört man schlurfende, schleppende Geräusche, ein großer Körper scheint sich zu bewegen. Dann wieder Stille, auch die Bettdecke liegt ruhig, man hört nur leises Atmen und ahnt, unter der Decke liegt jemand in ängstlicher Stille. Dieser jemand versucht sich etwas bequemer hin zu legen, ohne allzu laute Geräusche zu verursachen, die Decke rutscht etwas nach unten. Wäre es hell, könnte man nun einen Kopf mit verwuschelten Haaren sehen, zwei Augen die sich angestrengt zusammenkneifen, denn die zugehörige Besitzerin weiß genau was gleich passiert.

 

Aus dem Dunklen kommt plötzlich mit der Schnelligkeit einer Rennschnegge auf der Zielgeraden und der grazilen Körperhaltung eines Toastbrots ein dunkler Körper geschossen. Er wirft sich auf die schlafende Frau, stöhnt schlappt seuftzt, entlässt noch einen Darmwind und kuschelt sich endlich an der Seite der bemitleidenswerten Frau zusammen. Das Monster ist also wach! Und offensichtlich ist es kuschelwillig, denn es beschäftigt sich intensiv damit jede erreichbare Körperstelle der Frau abzulecken und empört zu grummeln, wenn man versucht außer Reichweite zu kriechen.

 

Hilfe suchend stupst die Frau mit ihrem Fuß nach rechts, denn sie vermutetet stark, das irgendwo unter der riesigen Decke noch jemand begraben liegt. Sie hat zumindest gestern Abend ihren Mann irgendwo auf dieser Seite gesehen, wie er sich schlafen gelegt hat. Sie ertastet ein warmes Körperteil - wahrscheinlich ein Bein- und tritt leicht zu. Keine Reaktion, außer, dass das Monster ihre Ablenkung nutzt, um eine Pfote ins Gesicht genau auf den Mund zu patschen. Um Hilfe zu rufen ist nun unmöglich. Sie tritt stärker zu, doch das Bein wird aprupt außer Reichweite gezogen. Inzwischen machen es sich 21 Kilo auf ihrem Brustkorb gemütlich, zur Pfote gesellt sich ein schwerer Kopf. Heißer, nach Pansen stinkender Atem beglückt ihr linkes Auge, das sofort anfängt zu tränen. Hilflos versucht sie mit ihren Armen zu wedeln, doch die schwere Daunendecke verhindert jegliche feinere Körperbeherrschung.

 

Kurz überlegt sie einfach aufzugeben, doch der Lebenswille - und der Hunger - sind stärker. Sie strampelt mit den Beinen die Decke weg und hofft auf ein Wunder. "Soll n das, is viel zu kalt". nuschelt es im Dunklen und wie wild fängt die Frau an zu strampeln, um endlich, endlich befreit zu werden. Die Hilfe ist so nah, von links ertönt Schweigen, doch endlich fühlt sie, wie jemand nach ihrem Gesicht tastet. Kurz glimmt Hoffnung auf, doch dann kuschelt sich 80 Kilo Lebendgewicht halb auf ihr zusammen und nuscheln "Du wolltest das der Hund im Bett schläft", bevor es wieder einschläft. Die erdrückende Last von 100 Kilo sind zu viel, der Hunger wurde von einem Ellenbogen im Magen vertrieben, die Blase spürt sie seit zwei Minuten nicht mehr und kurz aufseuftzend ergibt sie sich dem Schlaf.

 

Rrrrrrrt, Rrrrrrt, Rrrrrrt.....

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Red Lady, das ist super  :lol: Konnte mir alles bestens bildlich vorstellen.

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:lol:

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:klatsch: Ihr seid super! 

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Unsere sind gaaanz lieb, solange man aufsteht wenn die Herren und die Dame meint es ist an der Zeit.

Wenn nicht muss man in Aktion treten und das wird langsam gesteigert. Bär kommt erst mit seiner nassen Hundeschauze erstmal ganz vorsichtig an und kuckt ob man aufsteht. 

Hilft das nix setzt sich Herr Hund mit seinen 30kg auf einen drauf. Das hilft meistens weil an weiterpennen ist da nicht mehr zu denken.

Wenn alle Stricke reissen wird mit der Pfote nachgeholfen oder Herr Hund macht komplett Platz auf einem. (inkl einem dicken Schlabber übers Gesicht)

Im Team machts natürlich noch mehr Spass Frauchen und mich aus dem Bett zu jagen.

 

Ausschlafen? Ja gerne aber höchstens bis um 08.00 Uhr. Man hat ja wichtiges zu erledigen :-)

Soviel zum Thema "Chef" und man hat die Hunde im Griff. Alles Illusion...aber anders will ichs auch nicht haben. :-)

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