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Hundeforum Der Hund
Lemmy

Chow Chow im Wandel der Zeit

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Ich bin gespannt, was die Richter am 9.1. zur Motsine sprechen. Wahrscheinlich wird sie abgewatscht, weil sie nicht "typevoll" genug ist.

 

Das kann passieren, muss aber nicht.

 

Mein erster Rüde wurde auf allen Ausstellungen von einem englischen Richter herausgepickt und immer als Bester prämiiert. Bei anderen Richtern wurde immer der neue Standard Erster und Buh-Li besetzte den zweiten Platz. Die Züchter mit ihrem neuen Standard rannten mir allerdings heimlich die Tür ein und wollten Buh-Li als Deckrüden haben um zu viel Scowl, Augenprobleme usw. wieder aus ihren Linien herauszuzüchten.

 

Also ich glaube an "Motsi"!

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@ Brana Hui... Dein Teddy hat ja die gleiche "Schnute",wie Kerli

 

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Stimmt!

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Showerfolge sind nicht das Entscheidende, wenn man gesunde Hunde züchten will. Ich bin auch gegen den Trend geschwommen, manche Richter haben das auch honoriert, aber die Masse der Richter ist halt noch von gestern. Ich hab mir immer gesagt, ich kenn die Qualitäten meiner Hunde, ich weiß was ich züchten will und das sind keine Weltsieger, sondern gesunde, langlebige, familientaugliche Hunde, im Gegenteil, um Weltsieger hab ich immer einen großen Bogen gemacht.

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Dieses Bild habe ich schon einmal gepostet, aber hier ist es vielleicht auch ganz gut aufgehoben. Es zeigt meine Hündin (unten rechts) und eine Reihe ihrer Vorfahren. Alle Hunde stehen in einer direkten Abstammungslinie, d.h. die jeweils jüngeren Hunde sind Nachkommen der älteren. Die Entwicklung des Chow Chows lässt sich dabei gut nachvollziehen, der letzte, der noch einigermaßen wie ein Hund aussah, war der Hund 1924, Choonam Brilliantine. Danach ging es steil bergab. Die Hunde bis 1946 waren Briten, der Hund von 1955 (Kai-Men-Ti Liweng, Urenkel des Hundes von 1946, Chang-Shi U'Kwong)) stammte aus niederländischer Zucht.

 

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Meine Nachbarn hatten eine Chow-Hündin die so in etwa wie der 1913er aussah, und der zweite Chow war dann eher das 1940er Modell ;)

 

Inzwischen haben sie keinen Hund mehr - was auch gut ist, denn der letzte Hund war schon ziemlich wenig bewegt worden :(

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Meine Nachbarn hatten eine Chow-Hündin 

 

 

was auch gut ist, denn der letzte Hund war schon ziemlich wenig bewegt worden :(

Freddy, ich weiß jetzt nicht, ob der letzte Hund auch ein Chow war

 

... aber um zum Chow zurück zu kommen ...

 

Ich war heute mit "datt Motsi" ein längere Strecke unterwegs.

Ähm - die ist fei ganzschön schnell - und das nicht nur auf kurzer Strecke, sondern 1,5 km übers Feld.  Auf dem Rückweg durch das Dorf musste das Teilchen erst mal dazu bewegen, laaaaaaangsam zu laufen ... bin doch kein D-Zug.

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Ja, Uli - beide Hunde waren Chows, der erste eben ganz glatt, der zweite schon "angeknautscht". Und beim ersten weiß ich es nicht, weil ich da noch zu jung war, aber beim zweiten weiß ich definitiv dass der Hund zu wenig Bewegung hatte :( Deine Motsi ist wirklich schick. Einzig mit dem "durch den Popo bis zur Zunge"-gucken kann ich mich nicht so recht anfreunden - das gilt nicht für Motsi speziell, sondern für alle Schwanzroll-Hunde ;) Bei meinem finde ich das auch dezent unschick ;) Da ist dann langes Fell doch deutlich angenehmer für den Hinterdemhundgeher :D

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Von den Fotos zu urteilen gab es dann aber auch früher schon die Knautschgesichter und letztlich sind das ja auch immer nur Einzelexemplare, die nie die damalige gesamte Population einheitlich vertreten können, scheint mir relativ uneinheitlich vom Bild her über die Jahre, beim Chi ist es übrigens nicht anders. Wird auch oft behauptet, früher wären sie größer gewesen oder nicht so kurze Nasen etc. Dabei findet man sowohl früher sehr kleine mit kurzen Nasen, zarte oder auch genau umgekehrt, als auch heute große mit längeren Nase,  als auch super Mini mit kaum einer Nase, die Rasse Chihuahua ist insgesamt einfach nicht wirklich einheitlich, was im Grunde sogar gut so ist, da das auf einen noch relativ großen Genpool schließen lässt, wobei ich auf die Minis  und Plattnasen wirklich verzichten kann. Das Problem ist aber, dass man bei so einem uneinheitlichen Genpool nie wirklich 100 % steuern kann, was bei den Welpen rauskommt, weil eben viele Generationen vorher noch durchschlagen können, selbst wenn man keine Knautschgesichter züchten will, oder bei den Chis keine Minis, kann trotzdem genau das rauskommen, was man gerade vermeiden wollte.

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Die Hunde mögen vielleicht nicht repräsentativ für die Gesamtpopulation gewesen sein, wohl aber für das jeweilige Ideal der Züchter in ihrem Land! Jeder einzelne dieser Hunde war sehr erfolgreich im Showring und wurde entsprechend oft zur Zucht eingesetzt.

 

Noch einmal - die Hunde bilden eine direkte Abstammungslinie, wenn wir den Hund von 1888 als Generation 1 festlegen, dann ist der von 1955 Generation 19 und meine Amy am Ende der Linie war Generation 29.

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