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Dein Hundeforum  Der Hund
gast

Haben sich eure Hunde verabschiedet?

Empfohlene Beiträge

gast   

Hallo ihr Lieben,

 

ich hatte mich ja eigentlich hier angemeldet um Erfahrungen von Hunden und Menschen zu hören die ebenfalls unter einem bösartigen Milztumor (Hämangiosarkom) zu leiden haben...

 

Bei meiner Hündin war der Tumor leider geplatzt, in einer Notop wurde ihr vorerst das Leben gerettet, leider nur für 2 Wochen.

 

In beiden Fällen hatte sie hochgradig Blut im Bauch, dennoch war ihr Verhalten bei der 1. und 2. Situation total anders... ich hatte wirklich beim 2. Mal das Gefühl sie will sich verabschieden.

 

Bei der 1., akuten Situation, hatte sie sich zurückgezogen. Sie hat nur im Badezimmer gelegen. Als wir sie dann zur letzten abendlichen Runde holen wollten , bemerkten wir dass es ihr schlecht ging. Als sich dann ihre Situation das 2. Mal verschlechterte und sie wieder eine hochgradige Blutung im Bauch hatte, war es ganz anders. Sie war bereits am Abend vorher sehr anhänglich. Wir waren bei meinen Eltern zu Besuch und mein Vater saß über eine Stunde mit ihr auf dem Boden. Sie konnte gar nicht genug bekommen. Auch am nächsten Morgen wich sie mir dann nicht mehr von der Seite, bis sie wir dann am Nachmittag die Zunahme ihres Bauchumfangs bemerkten und sie dann auch das Futter verweigerte und nicht mehr aufstehen wollte.

 

Habt ihr das auch schon mal erlebt?

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gast   

Abschied nehmen im menschlichen Sinne - das habe ich nicht erlebt.

 

Aber ich hatte bei drei Hunden dreimal das eindeutige Gefühl: Jetzt ist es soweit, da ist kein Lebenswille mehr. Dann habe ich wieder gezweifelt, aber die Tierärzte haben mein Gefühl bestätigt. :( Und dafür bin ich - so traurig es war - sehr dankbar.

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gast   

Jep. Mein Herzhund hat sich definitiv verabschiedet.

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julchenx   

Oh ja  :( ..

Irgendwie hat sich mein damaliger Hund von mir verabschiedet...

Aber auf eine andere Art und Weise... 

Ich wusste,dass er sterben wird... Als er zusammengebrochen ist,auf unserem Hof,bin ich zu ihm und wollte ihm hoch helfen... Er kam nicht hoch und guggte weg,als wolle er wegrennen,um in Ruhe zu sterben...Nach einigen Minuten ging es dann und ich konnte ihn reintragen...Laufen ging dann nicht mehr.

Dieses kannte ich nicht von Ihm...Er war immer auf mich fixiert...Abends bin ich in die Tierklinik gefahren mit meinem Kumpel. Allein hatte ich Angst dort hinzufahren,aber ich hoffte,dass es die Nebenwirkungen der Medikamente waren,trotzdem wusste ich irgendwie,dass es sein Sterbetag sein würde...

Wochen später erzählte mir meine Mutter,dass sich mein Cyrus auch von ihr verabschiedet hat... Freunde waren die beiden nicht.. Cyrus wäre niemals ohne mich in ihr Wohnzimmer gegangen(ich weiß nicht,warum das so war)..Sie bot ihm das immer wieder an,aber er blieb auf dem Flur,um auf mich zu warten...Drei Tage vor seinem Tod ging er allein ins Wohnzimmer meiner Mutter...

Sie erzählte mir das,als er schon einige Wochen tot war...

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gast   

Bei Olivia hatten wir auch das Gefühl, dass es für sie nun Zeit war.

Es ging ja alles sehr schnell, aber nach der letzten Schmerzmittelgabe ist sie richtig entspannt gewesen und am Morgen wollte sie auch nicht mehr aufstehen.

Sie war aber sehr ruhig, was wir von unserem Wirbelwind nicht gewöhnt waren. Denn normalerweise hechelte sie immer, wenn es ihr nicht gut ging.

Als wir beim TA noch eine Weile im Auto warten mussten, lag sie total entspannt in meinen Armen, DAS hat sie im Auto, vor der TA Praxis noch nie gemacht, denn ihre Nase funktionierte noch ausgezeichnet.

Da wusste ich, dass sie mir die Entscheidung abgenommen hat.

Es sollte der Tag sein.... :(

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gast   

Ronja hat sich damals ganz klar verabschiedet... ihr ging es dreckig, weil sie wohl nochmal Gewitter im Kopf hatte (gesehen hat man ja nix, weil sie Medis bekommen hat bis Oberkannte Unterlippe...) und sie hat sich entgegen ihrem Wesen komplett von mir zurück gezogen... bis ich irgendwann hin bin und ihr gesagt hab, dass ich verstanden habe und dass wir nur noch warten bis David da ist und sie dann gehen lassen... ab dem Moment, wo sie das wusste, war sie wieder ganz nah bei mir und hat den Körperkontakt genossen bis es dann abends so weit war... :)

 

Miro hatte da keine Zeit für... dafür wars zu plötzlich vorbei...

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gast   

Bei Gonzo war das damals auch so ein Verhalten/Blick, da war mir klar, dass ich die TÄ anrufen muss. Bei den anderen Hunden kam das auch zu plötzlich (Vergiftung und Anfallsserie)...

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Renate   

Shelly hat sich in Etappen verabschiedet:

Am Anfang ihrer Krankheit hat sie drauf bestanden, nachts bei mir im Bett zu liegen, alle Versuche, sie hinaus zu befördern, scheiterten.

Drei Tage vor ihrem Tod hat sie sich komplett zurück gezogen, wollte mutterseelenallein draussen im Garten liegen.

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KleinEmma   

Dieses Zurückziehen haben unsere Hunde auch gemacht. Kimba lag nur noch in ihrem Korb im Büro, den sie am letzten Tag gar nicht mehr verlassen hat. Lucky wollte dauernd in den Garten, um sich dort unter einen Baum zu legen. Freiwillig ging er da auch nicht mehr weg. 

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gast   

Wir sind mit unserem Ali die ganze Nacht aufgeblieben als wir fühlten, dass es "soweit" war. Er hat sich immer eine Stunde ausgeruht und ist danach zu jedem Platz im Haus

gegangen, den er im Leben geliebt hat. Am meisten war er im Garten, so waren wir die ganze Nacht unterwegs. Morgens um 10 Uhr sagte mir sein Blick "jetzt" und unser TA kam sofort.

Auch bei Gusti war klar, dass er gehen wollte, er war 15 1/2 und wurde zusehends schwächer. In seiner letzten Nacht wollte er nicht alleine sein, hat immer kläglich gebellt, wenn keiner bei ihm war. Also haben wir uns abwechselnd zu ihm gesetzt. Ich habe ihm von  2 bis 2.30 Uhr morgens aus dem "Kleinen Prinzen" vorgelesen, damit meine Stimme ihn beruhigt und er weiss, dass ich ihn begleite. Dann ging er ganz friedlich über die Regenbogenbrücke zu Ali.

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