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Hundeforum Der Hund
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Kleine Zicke - Ist das okay?

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Aufmerksamer von dir wäre es, ihr die "kleine Flucht", nämlich etwas mehr Distanz, zu ermöglichen. Durch das Anleinen machst du sie hilflos und zwingst sie in die Nähe des furchteinflößenden Hundes, was ihre Angst eher verstärkt als vermindert.

 

Gleichzeitiges Gegenkonditionieren (Schönfüttern) kann sinnvoll sein.

 

Würde ich sie nicht anleinen, dann würde sie bis nach Hause laufen (was sie auch schon getan hat). Unterwegs muss sie eine Straße überqueren. In der Fluchtsituation reagiert sie auf keine Kommandos und keine Leckerlies. Ich habe auch schon versucht, sie in solchen Situationen alleine gehen zu lassen, in der Hoffnung, dass alles gut geht und sie wieder umdreht. Dabei ist es schon vorgekommen, dass sie 2 km alleine bis nach Hause lief.

 

Wir wollen sie für die Angst nicht belohnen. Daher denke ich, dass Füttern in der Angstsituation zur Verstärkung führt. "Je mehr ich mich fürchte, desto mehr bekomme ich".

 

Die Idee in einem Kleinhunde-Verband spazieren zu gehen, bzw. Hundeschule für Kleinhunde finde ich gut. Bis dahin werden wir einen Bogen um ihre lieben Artgenossen machen.

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Da brauchst du keine Bedenken haben, du kannst Angst nicht verstärken, indem du was Positives tust. Angst ist ja nichts was man aktiv steuern und gezielt einsetzen kann.

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Das glaub ich auch nicht, die Angst ist da, aber es gibt etwas gutes zu futtern. Ich habe einige Zeit auch bei Begegnungen, bei denen Wega kekne Angst gezeigt hat, bzw den andern Hund angeschnauzt hat, erwas gegeben.

Einfach so als Motto: Hund = Leckerchen, als es besser wurde, habe ich mich rausgeschlichen, manghmal etwas, manchmal nicht.

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Wir wollen sie für die Angst nicht belohnen. Daher denke ich, dass Füttern in der Angstsituation zur Verstärkung führt. "Je mehr ich mich fürchte, desto mehr bekomme ich".

 

 

 

Hallo,

 

eine Emotion kann man nicht belohnen. Man kann ein Verhalten verstärken, aber keine Emotion. Und schon gar nicht kann ich eine negative Emotion (Angst) verstärken, indem ich die Situation angenehmer mache.Ist ja auch eigentlich logisch. Wenn ich Schiß vor etwas habe, fühle ich mich besser, wenn ich Support bekomme und man meine Angst Ernst nimmt. 

Dieses "Hinterherschnüffeln" ist typisch für unsichere Hunde. Wenn sich der andere abwendet, nimmt man noch ein bischen Mut zusammen, doch mal ne Nase zu nehmen. In der direkten Konfrontation traut man sich eben nicht. Ich würde das unterbinden und auf die Orientierung an Dir setzen. Du bringst sie durch das Hinterherschnüffeln erneut in eine blöde Situation, wenn sich der Hund doch nochmal umdreht. Da muß sie dann wieder selbst handeln. 

 

Liebe Grüße

 

BETTY und Ronja

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Hallo und herzlich willkommen hier!

Vorab erstmal: was für eine süße kleine Maus!!

 

Zu deinem Problem:

Es ist gut wenn du ihre Ängste und Befindlichkeiten ernst nimmst. Die kleine Hübsche muss erst einmal wieder lernen, dass sie Dir in solchen Situationen vertrauen kann - das geht nicht von heute auf morgen.

Sie glaubt im Moment, dass das Verbellen und Abschnappen für sie die beste Taktik ist. Das Vertreiben von für sie unliebsamen Hunden musst fortan DU übernehmen. Immer. Sie sollte das gar nicht alleine regeln müssen. Je konsequenter du das durchziehst, desto schneller lernt sie, dass du so etwas managen kannst und sie sich selbst nicht verteidigen braucht. 

 

Mein Setter-Mädchen hätte sich ganz ähnlich entwickelt, wenn ich nicht von Anfang an gegengesteuert hätte. Sie zieht aus einer Begegnung mit fremden Hunden für sich (meistens) keinen Mehrwert. Oft genug kommt einem aber dennoch ein fremder Hund entgegen. Ruby vertraut mir in einigen Situationen auch nach Jahren (sie ist jetzt 4) nach wie vor nicht und bleibt wie ein Fels sitzen und traut sich keinen Schritt weiter. Das darf sie aber auch. Wir warten dann gemeinsam gern auch etwas abseits des Weges, bis der andere Hund weiter gelaufen ist.

 

Zu 90% laufen (Fremd-) Hundebegegnungen aber für sie nun positiv ab, einfach weil ich sie für sie positiv gestalte. Du könntest z.B. nach einer erfolgreich gemeisterten Hundebegegnung (ohne direkten Kontakt) dich mit ihr zusammen freuen und ein tolles Leckerchen springen lassen :-) So wird sie früher oder später die Begegnungen mit fremden Hunden in einem anderen Licht sehen. Bisher ist ihr erster Gedanke wohl eher: "schon wieder ein Fremder der mich belästigt". Du solltest auch Dein Bild von ihr im Kopf korrigieren. Die Kleine ist nicht "zickig" sondern schlicht hilflos und überfordert mit der Situation :-)

 

Liebe Grüße

 

Kleine Jägerin

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Wir wollen sie für die Angst nicht belohnen. Daher denke ich, dass Füttern in der Angstsituation zur Verstärkung führt.

kuck mal

http://www.hunde-weise.de/wissenswertes/mythos-angst-ignorieren

Gilt übrigens auch für die Angst vieler Hunde an Sylvester.

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Bei unserem kleinen Hund war das Verhalten sehr ähnlich.

 

Durch Abblocken fremder Hunde und Ausweichen haben wir erste Erfolge erzielt.

Wesentlich besser wurde es aber erst, seitdem ich ihr meine Hand kurz über dem Boden anbiete und sie, wenn sie sich besonders bei großen Hunden sehr unsicher fühlt, darüber schlüpft und ich sie dann hochnehme.

Dies hatte ich zuvor aus Angst, sie könnte größenwahnsinnig werden, abgelehnt, erreiche aber momentan damit, dass sie bei Hundebegegnungen wesentlich ruhiger bleibt und sich nicht auf längere Zeit in eine Aufregung hineinsteigert..

Kommt ihr aber doch ein anderer Hund unvermutet zu nahe, zickt sie weiterhin. Die Angst an sich ist also (noch) nicht ausgerottet.

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Vielen Dank für die vielen guten Hinweise und Tipps. Im Umgang mit ihrer Angst - die aus meiner Sicht ja bislang unbegründet war und daher ignoriert wurde - werde ich nun künftig auf sie eingehen können. Wir hatten sogar heute schon ein Erfolgserlebnis bei einem jungen Labadoodle-Rüden, der für gewöhnlich wild ist. Dem konnten wir auf unserer Tour nicht ausweichen, also habe ich auf die Kleine eingeredet, dass nun der feiiiiiiiiine Giiiiijiiiiiii kommt und ihr reichlich Super-Leckerlis gegeben.Beide haben sich kurz beschnuppert und alles war gut. Beide Hunde waren eher an meinen Leckerlis als an ihresgleichen interessiert :)

Und wie es der Zufall so wollte sind wir auf der Tour an eine noch kleinere Hundedame (3kg-Bolonka) geraten. Die Halterin hat genau das gleiche Problem wie ich mit ihrem süßen, aber ängstlichen Hund. Jedoch wurden beide gut gefüttert und nichts ist passiert.

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