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Hundeforum Der Hund
wauwaufsam

Freddy, die Rakete

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Bellen abgewöhnen :)

Musste ich noch nie, ich hab aber eine Idee, wie ich das über einfache Konditionierung trainieren würde.

Trainingsziel: Hund bellt, ich sage hey! schsch! --> Hund hört auf zu bellen und wendet mir seine Aufmerksamkeit zu.

Aufbau: ich hab in der Trainingsphase immer klasse Kekse einstecken, immer.

Jeder Schritt wird so lange trainiert, bis es richtig gut klappt, eine Woche mindestens, schätze ich mal.

1. Hund bellt, ich mach ihn auf mich aufmerksam (hey! oder so) --> Keks. Am besten einer, an dem bissel gekaut werden muss, oder Tube. Bei niedriger Reizlage trainieren, damit er evtl. sofort von sich aus aufhört.
2. Hund bellt, ich mach ihn auf mich aufmerksam , bin aber 3m weit weg, er rennt zu mir, Keks.

Bis hierhin unterbreche ich lediglich sein Bellen, wenn das nicht klappt, war die Reizlage zu hoch, also niedrigere wählen.

3. Hund bellt, ich mach ihn auf mich aufmerksam , er kommt zu mir, Keks. Wenn er beim zu-mir-kommen nicht bellt, sage ich deutlich schsch!
4. Der Abstand zwischen schsch! und dem Keks wird verlängert --> das Signal  schsch! wird zur Ankündigung der (späteren) Belohnung -aber nur wenn nicht gebellt wird.
Zuerst 1 Sekunde, dann 2, langsam steigern.

Das heißt, sobald ich das Signal schsch! gebe, weiß der Hund, wenn er jetzt still ist und wartet, kommt demnächst eine Belohnung -die später variiert, intermittierend gegeben wird, aber wahrscheinlich nie ganz ausgeschlichen werden kann.

War das verständlich?

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Wir spielen auch viel mit Ball und Stöckchen, da flitzt er wie wild hinter her. Sam und Freddy spielen auch zusammen, das sieht sehr süß aus :D Wir achten eben drauf, dass es nicht ZU viel wird.

So gesehen ist er nämlich ein richtiger Balljunkie.

Bitte KEINE Stöckchen!

Gerade kleine Hunde spießen sich selbst schnell damit auf!

Nehmt ein Stückchen Gartenschlauch oder diese Sticks von Kong oder etwas ähnliches.

So, das mußte ich mal schnell noch los werden.

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Ich würde das Ballspielen komplett einstellen.

Da werden jede Menge Hormone (Cortisol, Adrenalin, Noradrenalin, Endorphine) freigesetzt.

Kein Wunder, dass das Kerlchen so unter Strom steht.

 

Tut mir leid, aber das empfinde ich ein bisschen zu übertrieben. Kein Wunder das er unter Strom steht? Weil wir ein paar Minuten mit dem Ball spielen?

Darf jetzt kein Hund mehr mit irgendwas spielen, weil die Hormone zu sehr hoch fahren? Ich denke wenn man es dosiert einsetzt, ist es völlig in Ordnung und meine Schwester

und auch ich werden wohl nicht bereit sein, dem Hund gänzlich seinen Spaß zu nehmen.

Wenn wir ihn den ganzen Tag nur bespaßen würden, würde ich dir zustimmen, da dem aber nicht so ist, wird es ok sein, so wie es bisher läuft.

 

Danke Juline, ja das war sehr verständlich und auch hilfreich. Das lässt sich sicher gut aufbauen.

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BOAH ist der niedlich :wub:

 

Solange er trotzdem noch ansprechbar ist bzw. die Umwelt weiter wahrnimmt, ist Ballspielen (in Maßen, wie alles natürlich) vollkommen okay :) Hormoneller Stress ist ein wichtiger Bestandteil des Spiels (das gilt auch für Katzen, Menschen, etc.), allerdings sollte das Maß hier gehalten werden, damit das nicht von selbst immer weiter hochtriggert (Thema Ball-Junkie). Bei extremen Energiebündeln wie dem Süßen würde ich das aber nicht täglich anbieten, um das Risiko zu minimieren. Mag er denn auch Schnüffeln/Leckerliesuchspiele? Das lastet auch gut aus und wäre evtl eine Ersatzbeschäftigung für ballfreie Tage ("Hindernisparcours" über Stock und Stein fielen mir noch ein, das hängt nun aber vom Alter des kleinen Mannes ab, ob sowas in Frage kommt).

 

Zum Bellen in der Wohnung kann ich leider auch nix aus Erfahrung sagen, hier im Haus würden mich alle für verrückt erklären, wenn ich einem Hund das abgewöhnen wollen würde, immerhin ist er als "Wächter" ja dafür da :unsure: und mein ruhiger Hund wurde daher auch für ziemlich nutzlos erklärt... Zum Babyphon: Was passiert, wenn ihr ihm das einfach hinlegt, nachdem er darauf anschlägt?

Draußen bei anderen Hunden hat uns schnell geholfen, als Erste den fremden Hund anzusprechen, noch bevor Luisa auf die Idee kam, auf irgendeine Art die Initiative ergreifen zu müssen. Hier kommt es aber sicher darauf an, mit welcher Intention (Melden/Abschrecken/Unsicherheit überspielen/Frauchen ans Ableinen erinnern/...) der Hund kläfft. Ich fürchte allerdings, solange er ziehend am vorderen Leinenende hängt, wird nicht viel bei ihm ankommen, daher sollte das vorher bearbeitet werden.

 

Zur Leinenführigkeit: Wir haben Blocken, Stehenbleiben, Richtungswechsel, Leckerliespiele usw. je nach verfügbarer Zeit und Umgebungsbedingungen abgewechselt und gemischt eingesetzt. Wichtig ist nur: Wenn ihr mal stehenbleibt, dann auch solange, bis er aufhört, oder notfalls rückwärts laufen/ umdrehen und den Weg zurückgehen. Nachgeben ist kontraproduktiv und erschwert weiteres Training.

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