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Hundeforum Der Hund
Fiona01

"Border Collie Betsys Intelligenz" - Wie sieht es bei eurem Hund aus?

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Ähm, lies noch einmal Teuerste, ich sagte, dass Schafe oder Hunde erfahren sein müssen.

So wie ich Dich verstehe, sind die Schafe an Hunde gewöhnt.

Das geht natürlich.

 

Tja, und ich kenne jemanden, der hat, als sein Arbeitshund verletzt war,

den Wolfsspitz des Nachbarn geliehen und in einem Crash-Kurs

zum Hüter gemacht. Das geht auch.

 

Aber die feine, sanfte, präzise Koppelschafhaltung ist das dann nicht.

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Hallo Marion,

 

ich finde es schön, hier zu lesen, wie du und Emma euren Alltag erlebt. Auch das da viel Austausch herrscht zeigt, dass nicht einseitig kommuniziert wird, sondern ihr aufeinander eingeht. Das ist ja auch das Spannende, was sich aus der Beobachtung des Hundes und bemerken der Signale ergibt. :)

 

Als Minos zu uns kam, war er durch die Außenreize total überflutet. Die Prägung fehlte und er kam damit nicht klar. Als wir das in den Griff gekriegt haben (geh ich jetzt nicht drauf ein, weil hier für das Thema nicht wichtig), konnte ich feststellen, das auch er die Umgebung checkt. Lag irgendetwas auf dem Weg, was am Vortag nicht dort gelegen hat, wurde das Objekt angebellt und er ging rückwärts. Bin ich dann aber zu diesem Objekt hin, konnte er sich langsam annähern. Das ist dann deshalb wieder interessant, weil durch das Zeigen in der Situation, auch benennen des Gegenstandes wieder viel für den Hund passieren kann, was er annehmen kann.

Heute beobachte ich Minos öfters und folge seinem Blick. Dann entdecke ich Dinge, die mir vielleicht gar nicht aufgefallen wären. (eine Wildspur, Müll der irgendwo im Wald liegt etc.) Ich beobachte aber auch seine Körpersprache und versuche diese zu interpretieren. Das ist bei ihm gerade auch im Freilauf wichtig, um einschätzen zu können, wo der Erregungsgrad ist.

 

Es ist also alles ein Geben und Nehmen, man muss nur dahinter kommen, wie der Hund tickt. :)

 

Hallo KäptnKörk!

 

Danke schon mal überhaupt, dass du dich hier noch mal äußerst. :)

 

Du schreibst, ein arbeitender Hütehund braucht dich nie anzusehen und die Aufmerksamkeit liegt beim Vieh. Das macht Sinn, aber da gehen wir von einem Hund aus, der bereits gearbeitet hat, oder?

Er hört dich schon, obwohl er dich nicht ansieht: Das finde ich jetzt nicht sooo ungewöhnlich, machen meine Hunde auch, ABER und das muss man hervorheben, die arbeiten auch nicht gleichzeitig. ;)

Beim Hüter laufen in dem Fall ja mehrere Sachen gleichzeitig ab, die auch erst mal koordiniert werden wollen.

 

Ich kann mir auch gut vorstellen, dass es talentiertere Hüter gibt und welche, denen es eben nicht so sehr ins Blut gezüchtet wurde. Finde ich im übrigen auch gut, wenn man so einen Hund dann noch mal ganz raus nimmt und nach 3 Monaten noch mal testet, ob er jetzt die Reife hat, seine Arbeit zu übernehmen.

 

Was meinst du mit diesem Satz: Egal was ein Hund anbietet, man kann etwas damit anfangen.

 

Was bietet man an und was setzt du um?

 

Und ja, es ist schon faszinierend, wenn ein Hund auf Anhieb zeigt, dass er genau das mitbringt, was man von ihm erwartet, ohne Hilfestellung durch den Menschen zu bekommen. :)

Ich denke, das wird auch bei einem Jagdhund z. B. sehr gut zu sehen sein.

 

Und zum Schluss noch mal zum Wolfspitz, der ganz schnell zum Hüter wurde.

 

Wolfspitze gehören zum Urtyp. Der Wolfspitz speziell wurde gezüchtet, um Haus und Hof zu bewachen. Ich könnte mir denken, gerade deshalb, weil er ein Wächter ist, konnte man sich diesen Wachtrieb womöglich zunutze machen. Auf jeden Fall spannend, das er das so schnell hingekriegt hat und auf die Idee, einen Wolfspitz einzusetzen, muss man ja auch erst mal kommen. ;):)

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Oliver erschien mir heute Morgen erstaunlich clever: wir waren morgens um fünf draußen, Geschäft erledigt, um acht liefen wir im Flughafengebäude herum und irgendwie war Oliver zappelig, was so gar nicht seine Art ist und er wollte auch seinen "Schnuller" nicht. Also sagte ich, ich gehe mal raus mit ihm und als wir in einer ruhigen Ecke waren, hat er ganz eilig noch mal ein Häufchen gemacht und war dann sowas von total entspannt unterwegs ... "ach", dachte ich, "soll doch keiner sagen, der Kleine wäre dumm, der kann sich so prima gut ausdrücken, was will man mehr".

Gegen Mittag stand 3 Stunden "alleine bleiben" an (wir haben das in der neuen Wohnung in den drei Wochen täglich steigend gemacht und bisher ohne Probleme). Nun regnete es heute erstmals leicht und in der alten Wohnung war der Aussenbereich komplett überdacht, jetzt ist nur ein kleinerer Teil überdacht ... also habe ich Oliver was zu knabbern gegeben und ihn damit wie immer in die Hütte geschickt, wo er sich zufrieden hinlegte und knabberte.

Als wir zurück kamen, saß er vor der Terrassentür und wartete (er hört unser Auto, weiß also, wann wir kommen). Ich werfe einen suchenden Blick, was der Herr wohl kaputt gemacht haben könnte, aber alles gut. "Siehste, feiner Hund" ... bis er dann reinkam: nass und schlammige Pfoten

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Mein Arvid ist sooo klug;) warum Verrat ich morgen

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Was meinst du mit diesem Satz: Egal was ein Hund anbietet, man kann etwas damit anfangen.

 

Ohne zu wissen, was der Käptn genau sagen wird, hier mal meine Interpretation :)

 

Es gibt Bereiche, in denen können Hunde einfach mehr als wir und nur weil wir meinen eine gute Arbeit hätte gefälligst diese und jene äußere Form zu haben, heißt das eben nicht, dass das so sein muss!

 

im Hüten kenn ich mich nicht so aus, aber im Mantrailing zum Beispiel war es lange ganz normal dem Hund die Tüte mit der Geruchsprobe komplett über den Kopf zu stülpen, weil man der Meinung war nur so kann der Hund den Geruch wirklich aufnehmen und dann eben auch gut suchen... inzwischen weiß man, dass man das überhaupt nicht braucht... manche Hunde machen das, anderen sieht man nihct mal an, dass sie überhaupt an der Tüte gerochen haben, schon sind sie unterwegs...

 

ich könnte mir vorstellen, dass es beim Hüten ähnlcih ist... Mensch hat ein bestimmtes Bild vor Augen, wie gutes Hüten auszusehen hat und versucht bewisst oder unbewusst den Hund dem Bild entsprechend zu formen, im Zweifelsfall entgegen der eigentlichen Herangehensweise dieses Hundes... statt also den Hund von Anfang an in eine Form zu pressen, die ihm vielleicht gar nicht liegt, lieber erstmal schauen, was der Hund von selber mitbringt und sehen, ob er so nicht auch zum Ziel kommt...

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Du schreibst, ein arbeitender Hütehund braucht dich nie anzusehen und die Aufmerksamkeit liegt beim Vieh. Das macht Sinn, aber da gehen wir von einem Hund aus, der bereits gearbeitet hat, oder?

Nö, alle Hunde die ich hatte, haben mich vom ersten Tag NICHT angesehen, auch nicht ansehen wollen,

wenn sie ans Vieh kamen.

Ich Idiot habe es vor langer Zeit mal verlangt. Völliger Stuss. Obendrein brandgefährlich für den Hund.

Schon ein zorniges Mutterschaf kann einen unachtsamen, abgelenkten Hund böse verletzen, 

Ein aufgeregtes Rind kann naturgemäß Schlimmeres anrichten.

 

Ich habe tatsächlich noch keinen Border Collie aus Arbeitslinien kennengelernt,

der seinen Menschen hätte ansehen wollen, wenn er Schafe bewegen konnte.

Einen ACD auch nicht. Aber da kenne ich auch nur 6 die Hüte-Sachen machen oder machten.

Ich kenne aber einen Border Collie der nicht wirklich zur Hüterei taugt, weil e sich regelmäßig festglotzt

und sich dann nicht mehr bewegen, nur noch gucken mag.

Einen Workin' Australian Shepherd kenne ich, der bei seiner Arbeit viel Blickkontakt zu seiner Halterin sucht.

 

"Anbieten" beim Hüten ist zum Beispiel das Umkreisend des Viehs, was eher die Border Collies machen,

oder das in eine Ecke der Weide treiben und dort festhalten, Australian Cattle Dog Style.

Genau wie Neeroa schreibt, irgendein Interesse  des Hundes an der Sache braucht man,

dann kann man darauf aufbauen.

 

Es gibt einige angeborene Verhaltensweisen die kann man leider nicht eintrainieren.

Das Pendeln um die vor sich laufenden Tiere immer im Blick zu haben,

machen manche Cattle Dogs von sich aus, meiner auch. Überaus nützlich.

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Finn macht das auch :) den hätte ich zu gern am Vieh ausgebildet, nur wo und für was, wenn er dann hier nix zu tun kriegt?

 

Wenn er mit am Pferd unterwegs ist, gibt es einen Punkt, an dem er leicht ins hüten gerät, was man ganz einfach daran erkennt, dass er hinter dem Pferd anfängt im schnürenden Trab hin und her zu pendeln... (fand ich als diejenige, die auf dem Pferd saß, was er dabei im Blick hatte nicht so prickelnd :ph34r: ) Wenn ich ehrlich bin, dann tut mir bei diesem Anblick das Herz weh und ich glaube nicht, dass jemals geplant ein Welpe vom Züchter einer solchen Rasse (Cattle, Border AHH etc.) bei mir einziehen wird, denn ich finde das irgendwie Perlen vor die Säue... ich mag ja nur einen Nur-so-da-Hund haben, da nehm ich dann eben einen, der sowieso schon da ist und dringend ein neues Zuhause braucht :) (also meine persönliche Entscheidung nur für mich! was andere machen ist mir herzlich wurscht, nicht dass sich hier noch jemand angegriffen fühlt, weil er das anders gemacht hat oder machen will! ;) )

 

Was die Intelligenz meiner Hunde angeht:

 

hm...

 

find ich schwer zu sagen :D weil, wer ist denn nun der Intelligentere? der der sofort alles macht oder der, dems zu blöd ist?

 

Finn, der alte Pfadfinder ist allzeit bereit, Charlie eher nicht so... Finn quetscht sich einfach durch angelehnte Türen, Charlie kann da auch mal hängen bleiben, weil er nicht weiß, wie die verflixte Tür auf geht... allerdings steht Finn sich oft selbst im Weg, weil er schnell hektisch wird, vor allem, wenn er das Gefühl hat nicht zu wissen, was er machen soll... Charlie bleibt eher einfach stehen und wartet, bis meine Erklärung verständlich ist :ph34r:

 

wie gesagt: was ist jetzt schlauer? :P

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Wenn wir schon über Intelligenz bei Hunden reden,

möchte ich die anderen Foris gerne noch fragen,

ob Eure Hunde bei den Intelligenzspielzeugen

auch die geöffneten Schubladen wieder zudrücken,

nur um sie gleich wieder aufzuziehen und zu erwarten,

dass sich eine neue Belohnung einfach mal so materialisiert hat.

 

Macht mein Pferd übrigens auch.

Das Stück Apfel unter einem Kegel wird schnell erobert,

indem der Kegel vorsichtig weggenommen wird.

Dann wartet Hotte selbst gewählte fünf Sekunden,

stellt den Kegel geschickt wieder auf, wartet erneut etwa fünf Sekunden,

schubst den Kegel um und sieht nach ob sich nicht doch nochmal 

ein Stück Apfel eingefunden hat.

 

Ich hab komische Tiere

 

Spock wollte dem Kater immer zeigen,

wie das Spielzeug funktioniert. Aber der,

typisch Katze, meinte, dass es einfacher sei die Menschen zu erziehen.

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Also Wega macht nicht mehr zu, rausfressen und fertig. Manchmal geht sie nachschauen (die Spiele liegen meistens rum), ob was drin ist, normalerweise aber eigentlich nur, wenn sie gehört hat, dass ich da was gemacht habe.

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