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Hundeforum Der Hund
Julia612

Schwere HD beim Hunde-Opi - er ist jetzt im Hundehimmel

Empfohlene Beiträge

Hallo zusammen,

Vielleicht hat hier jemand ein paar Tipps für uns.

Unser 14 jähriger Spitzrüde (Zwergspitz x Wolfspitz) lebt quasi schon sein ganzes Leben mit einer HD. Vor ca. 8-10 Jahren wurde eine Goldakkupunktur durchgeführt, die auch tolle Ergebnisse erzielt hat. Bis vor einigen Monaten.

Mittlerweile hat unser Senior ziemlich abgebaut und ist sehr wackelig auf den Beinen. Wenn er zu schnell um die Kurve läuft, fällt er auch mal um. Alleine auf das Sofa und über die Sitzbank auf das Fensterbrett schafft er es merkwürdigerweise aber noch.

In den letzten 3 Wochen haben wir über 300 Euro beim Tierarzt gelassen, aber der große Erfolg bleibt aus. Ihm wird immer wieder Ein Schmerzmittel gespritzt, was aber nur kurzfristig Erfolge bringt und laut Tierklinik könne man da nicht mehr viel machen. Das glaube ich den Damen und Herren allerdings nicht so ganz und will mich nicht so abspeisen lassen.

Auf unser Bitten hin werden demnächst neue Röntgenbilder erstellt.

Eine große Op wollen wir dem Hund in seinem Alter nicht mehr zumuten, da er sowieso schon Herztabletten bekommt. Nun habe ich von der Möglichkeit einer Denervation gehört. Weiß jemand, ob sowas an alten Hunden durchgeführt wird oder erfolgversprechend ist?

Gruß, Juliane

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Ich verstehe jetzt nicht so ganz, der Hund bekommt zwar beim TA ein Schmerzmittel gespritzt, aber dann zu Hause nichts mehr?

Ich habe meinen alten Hunden, die Probleme mit dem Bewegungsapparat hatten, teilweise als Dauergabe ein tägliches Schmerzmittel gegeben.

Ein bisschen muss man ausprobieren, was wie bei welchem Hund wirkt und wie er es verträgt, das ist wie bei uns auch.

Glücklicherweise stehen heutzutage auch verschiedene gut wirksame Schmerzmittel für Hunde zur Verfügung.

Manchmal kann es auch nötig sein, eine Kombi aus 2 unterschiedlichen zu geben.

Was ich dir zudem empfehlen würde, informiere dich mal, ob es bei dir in der Nähe einen guten Osteotherapeuten für Hunde gibt, das kann "Wunder" wirken!

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Bei einer Denervation wäre aber auch eine Narkose angesagt. Du schreibst der Hund bekommt Herztabletten, die bekommt er sicher nicht ohne Grund. Ich weiß nicht ob da eine Narkose sinnvoll ist. Helfen die Schmerzmittel denn gegen den Schmerz? Falls ja würde ich dem Hund (in dem Alter) dauerhaft Schmerzmedis geben. 

 

 

 

 

Edit:

Dass der Hund in der Kurve schon mal umfällt muss nichts mit Schmerzen zu tun haben. Die Oldies sind schon mal recht wackelig und bekommen die Koordinierung nicht mehr so gut hin.  

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Laut Tierklinik soll das ein Langzeitpräparat sein und Zuhause bekommt er dann nichts mehr. Wundert mich auch etwas.

Die Schmerzmittel helfen schon, aber längst nicht so lange, wie es sein soll. Angeblich soll eine Spritze 2-3 Wochen wirken, wir kommen aber höchstens 1,5 Wochen damit aus.

Der Markt an Schmerzmitteln ist so breit, da muss es auf jeden Fall mehr geben.

An einen Osteopath oder Physiotherapeuten habe ich auch schon gedacht.

Juliane

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Bist du sicher dass es ein Schmerzmittel ist? Oder könnte es auch Kortison sein? Ich würde auf jeden Fall mit der Tierklinik die Schmerzbehandlung nochmal ansprechen. Es gibt etliche Schmerzmedis die gegeben werden könnten. 

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Expertin (sie hats erfunden) für die denervation ist frau dr. Kinzel in aachen. Wollten wir bei inserer 13 jährigen hündin auch machen. Wir waren auch bei der voringersuchung. Haben es dann doch nicht gemacht weil sie plötzlich wieder gut lief, war bei ihr trotz hd nur ein eingeklemmter nerv. Die op selbst soll nicht sehr belastend sein und nur eine kurze heilungsdauer haben. Wir hätten es gemacht wenn es noch nötig gewesen wäte.

Expertin (sie hats erfunden) für die denervation ist frau dr. Kinzel in aachen. Wollten wir bei inserer 13 jährigen hündin auch machen. Wir waren auch bei der voringersuchung. Haben es dann doch nicht gemacht weil sie plötzlich wieder gut lief, war bei ihr trotz hd nur ein eingeklemmter nerv. Die op selbst soll nicht sehr belastend sein und nur eine kurze heilungsdauer haben. Wir hätten es gemacht wenn es noch nötig gewesen wäte.

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Hast Du dir das mit den Röntgenbildern gut überlegt - ich habe ja auch so eine HD-Arthrosemaus und würde sie nie mehr rönten lassen. Dabei müssen sie die Beine total überstrecken und hinterher ist der Hund ein Häufchen Elend und kann gar nicht mehr ..... ehrlich gesagt, was nützen dir neue Röntgenbilder wenn ihr doch eh schon wisst, was es ist ....... und nebenbei, bei uns war es ähnlich .... früh (so mit fünf Jahren) die HD und schon sehr fortgeschrittene Arthrose erkannt und Goldakkupunktur machen lassen. Hat viele Jahre super geholfen und das würde ich jederzeit wieder machen.

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Ich würde den Hund auch nicht mehr röntgen lassen. Bei einem jungen Hund wäre das etwas anderes aber hier geht es um einen Hundeopa. Der Hund ist 14 Jahre alt und da würde ich nicht mehr nach Ursachen suchen sondern die Symptome bekämpfen. Sprich der Hund hat Schmerzen, dann bekommt er Schmerzmittel. Mal davon abgesehen Röntgenbilder ändern nichts an der Situation. 

 

Wie gesagt, ist nur meine persönliche Meinung und kein Rat. Was du letztendlich machst bleibt dir überlassen. Ich wünsche dem Hund auf jeden Fall alles Gute! 

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Hallo zusammen,

kurzes Update.

Unser Spitzchen haben wir nicht röntgen lassen, sondern zwischenzeitlich einfach weiter mit Schmerzmittel behandelt.

In den letzten Wochen ging es dennoch bergab. Er hat sehr viel gehechelt, war unruhig uns trank sehr sehr viel. Ein Bluttest ergab erhöhte Leberwerte und heute war dann ein Ultraschall mit nicht schönem Ergebnis. Der alte Herr hat einen großen Tumor auf der Milz, der auch schon überall gestreut hat :-(

Er hat Medikamente bekommen gegen Schmerzen und einen Appetitanreger, denn wenn er nicht wieder beginnt vernünftig zu futtern, wird er das nicht lange durchhalten. Zum Einschläfern geht es ihm einfach noch zu gut. Allerdings hat die Tierärztin uns schon sehr damit verunsichert, was passiert, wenn der Tumor aufgeht. Seinen 15. Geburtstag wird er also nicht mehr erleben...

Und das alles nur 4 Monate nachdem wir unseren anderen Hund einschläfern lassen mussten. Man muss auch ganz klar sagen, dass der Kleine stark abgebaut hat, nachdem sein großer Kumpel weg war und er einfach kein Einzelhund ist.

Ich hoffe, er hält noch ein bisschen durch und kommt wieder auf den Damm...

Julia

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Oh nein tut mir sehr leid... ich habe das gleiche im november durchgemacht. Meinen faden findest du auch hier unter krankheiten. Hämangiosarkom der milz. Bei meiner hündin ist er geplatzt, ich habe sie operieren lassen, 2 wochen später wars dennoch zu ende.. wünsche dir viel kraft.

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