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Hundeforum Der Hund
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Aus dem Urteil gegen C. Millan

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Leider gibt es aber auch die Menschen, die wissen, dass Millan mit körperlichen Strafen/ Gewalt arbeitet und es nicht nur billigen, sondern ihn/ seine "Leistungen" dennoch gutheißen.
Das verstehe ich nicht!

Laut unserem Tierschutzgesetz ist das übrigens unter Strafe verboten und das ist auch gut so.

 

 

Es ist verboten,

...

  5.
ein Tier auszubilden oder zu trainieren, sofern damit erhebliche Schmerzen, Leiden oder Schäden für das Tier verbunden sind,
6.
ein Tier zu einer Filmaufnahme, Schaustellung, Werbung oder ähnlichen Veranstaltung heranzuziehen, sofern damit Schmerzen, Leiden oder Schäden für das Tier verbunden sind,
 

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Dasselbe gilt auch für Erwachsene, wenn wir auch das gesehene Verhalten eher analysieren, bewerten und nicht gleich kopieren. Wir neigen leider dazu, die aufgenommenen Verhaltensweisen in irgendeiner Form unterbewusst auf uns wirken und uns auch beeinflussen zu lassen.

Gerade Menschen, die sich einfach nur "bestrahlen lassen" und nicht bewusst alle Entscheidungen von C.M. bewerten und hinterfragen, sind bei so etwas betroffen.

 

 

Fett von mir. Genau das habe ich gemeint.

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Sonja es ist doch ein Unterschied zwischen sich interessieren und bejubeln.

Bücher von ihm hab ich auch gelesen und finde nicht alles schlecht, was er schreibt.

Trotzdem ist er für mich ein ziemlich rotes Tuch, allein wegen meiner ohnmächtigen Wut und Empörung darüber, wie Hunde heute immer noch behandelt werden, die sich natürlich auf solche "Stars" noch verstärkt bündelt. Heute, wo man es doch eigentlich besser weiß -wissen sollte.

Gewalt ist kein Kavaliersdelikt und kein Zweck heiligt solche Mittel.

So  seh  ichs auch...

Ich  hab seine  Serie  auch  verfolgt  und  hab  auch  die Bücher  angelesen-  und  manche  Aussagen  die  getroffen wurden,  zB  dass   Hunde  oft  zu wenig ausgelastet werden,  find  ich  auch richtig- trotzdem bin   ich  absolut kein  Fan  von ihm. Bei  manchen Diskussionen im Internet oder  auch   bei uns in der HS  mit Fans,  hab  ich  mich allerdings  oft gefragt,  ob ich dasselbe  gesehen hab ? Oft  wurde  gesagt,  dass  er  diese Methoden  ja nur  bei Problemhunden anwendet,  ich  dagegen hab  noch  keine Folge   gesehen,  wo  er ohne "Zuzieh-Leine" oä. arbeitet

 

Man  kann Dinge  ja  nur  beurteilen, wenn man sich  auch damit auseinandergesetzt  hat   und  so  wie  er es tut,  möchte  ich nun mal  nicht  mit Lebewesen umgehen....egal  wieviel Erfolg  er damit hat.

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Was ich mich schon gefragt habe: ist der Erfolg, den er bei Problemhunden hatte ein bleibender, dauerhafter Erfolg? Wie gehts den Hunden, wenn sie wieder bei ihren Besitzern sind? hat man darüber schon mal was gehört?

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Was ich mich schon gefragt habe: ist der Erfolg, den er bei Problemhunden hatte ein bleibender, dauerhafter Erfolg? Wie gehts den Hunden, wenn sie wieder bei ihren Besitzern sind? hat man darüber schon mal was gehört?

Bestimmt besser...

Ich wage mir nicht vorzustellen, dass Leute im Alltag ähnlich gewalttätig mit ihren Hunden umgehen :(

Solche Trainings können ohnehin keinen dauerhaften Erfolg bringen, da die Ursachen des Verhaltens mit positiver Strafe nicht beseitigt werden.

Man begibt sich in eine Spirale der Gewalt, d.h. muss immer stärker bestrafen, um das Verhalten zu unterdrücken...

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Sein Ziel ist, die Hunde in erlernte Hilflosigkeit zu werfen. Ich glaube nicht, dass er bei seinen "Red Zone Dogs" irgendwas anderes als einen Hund, der nicht mehr eigenständig entscheidet und nur noch gehemmt ist, möchte - eine andere Möglichkeit gibt es meines Erachtens auch nicht, außer, die Hunde attackieren ihren Besitzer und werden daraufhin eingeschläfert. Eine solche Gewaltspirale kann nur zwei Ausgänge nehmen, wenn sie nicht unterbrochen wird, daher kann ich mir durchaus vorstellen, dass es langfristige "Erfolge" gibt.

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Für deine Gefühle kann ich nichts, das ist dein Problem :rolleyes: .

 

Ich kenne einige Leute, die sich ständig auf einem gewissen TVsender diese Videos reinziehen und die für das Wort Gottes in der Hundeerziehung nehmen und auch ihre Hunde so erziehen wollen. Ich kenne nur einige Videos mit Problemhunden, in denen er nicht zimperlich und gewaltfrei mit den Hunden umgeht. Vielleicht sind die Videos am nachmittag harmloser, muss ich mir doch mal ansehen.

 

 

Die heutigen Folgen seiner Sendung sind massiv zusammengeschnitten und werden mittlerweile in stark entschärfter Form ausgestrahlt. 

Schaut man sich eine der älteren Folgen an und vergleicht sie mit denen von den neuen Staffeln, wird man schnell bemerken, dass die Würge-Aktionen und Rippenstecherei viel weniger geworden sind. Auch sieht man im deutschen TV mittlerweile kaum noch sog. "Red Zone Hunde", sondern zunehmen nur noch unerzogene und unausgelastete Schoßhündchen, die den Haltern schlichtweg auf der Nase herumtanzen, weil sie nie Erziehung genossen haben. 

Schaut man aber genauer hin, sieht man immer noch die völlig bekloppte Verhaltensweise von Millan dem Hund gegenüber, damit sich der Hund auch schön kameratauglich verhält - Hund in die Ecke drängen, von oben frontal bedrängen, bedrohliche Laute von sich geben,  mit Rippenstößen malträtieren, und sogar den Kameramann aufm Boden auf den Hund zukriegen lassen, mit Kamera natürlich um ne schöne Großaufnahme von der "zähnefletschenden Bestie" zu bekommen.

Wieso das von den CM-Jüngern einfach nicht gesehen wird, werde ich wohl nie verstehen. 

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Bei solchen Beiträgen z. Bsp. hab ich das Gefühl als dumm bezeichnet zu werden, wenn ich mich informiere und nicht alles scheiße finde. Wie gesagt, ich mache nichts unreflektiert und Videos kann ich mir nicht mehr anschauen, weil ich schreien möchte. Jedoch sind solche Äußerungen natürlich nicht Grundlage für eine anständige Disskussion. Selbst wenn das jetzt aus dem Zusammenhang gerissen habe, genau das habe ich gelesen und auch so verstanden.

Ich habe auch nicht vor, etwas zu beschönigen oder darüber zu diskutieren, weil viele Dinge einfach induskutabel sind und die, die es nicht wären, für mich jetzt nicht zu einer Grundlage reichen, ihn "schön" zu reden :) Wäre vor einiger Zeit noch anders gewesen, gebe ich ehrlich zu, aber man entwickelt sich ja immer weiter, auch wenn sich bei der Hundeerziehung nichts verändert hat, weil ich nicht ala Milan erzogen habe. Das ist mir wichtig hervorzuheben :)

Missyble es tut mir leid wenn das so bei Dir angekommen ist, was ich damit meine, ist einfach das es Menschen gibt die nicht nachdenken WOLLEN und da nützt auch ein Wolkenbruch aus Hirn einfach nichts.

C.M. und andere "Gurus" beeinflussen leider sehr viele Leute, diese "Erziehung" macht bei den so genannten "kampfhunden" genau das was wir alle nicht möchten.

Sie wehren sich und das zu Recht und werden dann als gefährlich und agressiev eingestuft. Wie das endet wissen wir doch alle.

Druck erzeugt Gegendruck, Gewalt noch mehr Gewalt und C.M. trägt meiner Meinung nicht dazu bei diesen Teufelskreis zu durchbrechen.

Wer seinen Hund ehrlich versucht zu verstehen und ihn mit Konsequenz und Liebe erzieht braucht solche "Gurus" nicht, versetzt Euch alle in die Euch anvertrauten Hunde und behandelt sie bitte so, wie ihr selbst behandelt werden möchtet.

LG Gabi

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Was ich mich schon gefragt habe: ist der Erfolg, den er bei Problemhunden hatte ein bleibender, dauerhafter Erfolg? Wie gehts den Hunden, wenn sie wieder bei ihren Besitzern sind? hat man darüber schon mal was gehört?

 

Hallo,

 

nein, ist es nicht. Von einigen Fällen weiß ich, daß sie im Nachhinein doch abgegeben wurden (JonBee...?) und von einem weiß ich, daß der Hund heute noch nur am Stachler geführt wird und ohne E-Collar nicht zu händeln ist. Da gibt es Bildaufnahmen, die u.a. auf der Facebook-Seite "Gegen Cesar Millan den Hundeflüsterer" zu finden sind, die den Hund in seinem Zuhause zeigen, wo er ständig Stachler und E-Collar tragen muß. 

 

Diese Methoden können lerntheoretisch gar keinen nachhaltigen Erfolg bringen, weil ich die Motivation und die Emotion des Hundes nicht ändere. Wie soll er sich dann dauerhaft verändern...? Ich kann es nur mit massiver Einwirkung unter Kontrolle halten und ich muß die Strafe regelmäßig "aufladen", um den Hund daran zu erinnern. Gelernt hat er nur eines, Hilflosigkeit. Aber das ist meiner Meinung nach für ein ausgeglichenes und zufriedenes Hundeleben nicht erstrebenswert.

 

Liebe Grüße

 

BETTY und Ronja

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BETTY, sowas hab ich mir schon gedacht, dass es für die Hunde sicher kaum Verbesserung bringt.

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