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Hundeforum Der Hund
Towanda

Geriatrisches Profil - Lulus ALT-Wert ist zu hoch ( Leber)

Empfohlene Beiträge

Lulu wird bald 9 Jahre und deswegen hatte ich Anfang Dezember im Rahmen der Zahnreinigung und derEntfernung eines kleinen Knotens am Knie ( zum Glück gutartig )  ein geriatrisches Profil machen lassen-  in der Hoffnung früh zu wissen, wenn bei den Organwerten etwas in Schieflage gerät. Eine große Inspektion sozusagen.

 

Dabei hatte sich herausgestellt, dass Lulu Schilddrüsenwert etwas aus der Range war ( 0,9 bei Soll 1,0 - 4,0 ) und drei Leberwerte nicht ok waren.

 

Also gab es 25 Tage 1 x täglich 2 Rescave forte ( Mariendistel ), danach noch für ca. 2 Wochen 1 x täglich 2 Tabletten der kleineren Version. Für  den Schilddrüsenwert wollte die Tierärztin keine Medikamente geben und schauen, ob er sich von selbst erholt.

 

Dieser war jetzt bei der erneuten Kontrolle wieder o.k. ( über 1, ich glaube 1,1 ) und auch 2 Leberwerte waren wieder in der Range.

 

Leider hat sich einer der Leberwerte leicht verschlechtert, genauer gesagt der ALT-Wert. Grenzwert ist bei 120, er war im Dezember bei  ca. 180 und ist jetzt bei 190.

 

Die Tierärztin hat nun wieder 1 x täglich 2 Rescave forte ( Mariendistel ) verordnet ( insgesamt 100 Stück ), zusammen mit Leberschonkost. Lulu bekommt jetzt ca. 200 g Nassfutter Royal Canin Hepatic und ca. 110 g Trockenfutter Vetconcept Protect L, ein Teil davon als Leckerlies.

 

Die Ärztin mein, dass mit dem ALT-Wert nicht zu spaßen ist, sie aber gute Chancen sieht, das Problem bei Lulu aufzufangen.

 

Bisher hatte Lulu Flocken ( Vetconcept Grainflakes, Grau Excellence, zuletzt Lunderland Mischflocken ) zusammen mit hochwertigen Nassfutter ( Vetconcept, Pure Instinct, Gran Cano, MAC's, etc. ) gekommen, wie auch auf ihrer Pflegestelle, wo sie ein Jahr war.

 

Lulu ist ein ängstlicher Hund ( Deprivationssyndrom ), auch wenn sie sich prima gemacht hat und man das auf den Bildern nicht immer sieht und hat die  ersten 4 Lebensjahre mit Sicherheit nur billigstes Futter oder nichts bekommen.

 

Lulu frisst die Schonkost gerne und das Output stimmt. Ich hab jetzt für mich geplant, dass ich dies für 6 Wochen so belasse und auch keine Experimente mache und in 6 Wochen die Blutwerte wieder testen lassen. Wenn der Wert sich danach nicht bessert wolte ich einen Ultraschall machen lassen.

 

Soweit ich mich jetzt eingelesen habe, sagt der ALT-Wert ja aus, dass Leberzellen absterben und das finde ich sehr beunruhigend. Hat jemand Erfahrungen mit dieser Problematik?

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Ich finde diese Erhöhung jetzt nicht so besorgniserregend, zumal Lulu ja auch "schon" 9 Jahre alt ist und die anderen Werte o.k. sind.

Schau mal, was bei Laboklin dazu steht:

"Leberwerte – ALT, AST, GLDH und AP

Je älter die Tiere werden, desto häufiger fin-

den wir in unserem Untersuchungsgut erhöhte

Leberenzyme. Von einer klinischen Relevanz

geht man ab einer Erhöhung über das 3fache

der Obergrenze des Normbereichs aus. Diese

Gruppe steigt ab dem Alter von 4 Jahren be-

reits an."

Mariendistel ist immer gut, ausserdem würde ich ihr einen hochdosierten Vitamin B Komplex geben!

Alles Gute!

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Vergessen:

Ich finde die Schilddrüsenwerte schon ziemlich niedrig!

Und mein Sam hatte damals mit 7 Jahren plötzlich extrem hohe Leberwerte, die sich schnell wieder einpendelten, als er gegen seinen SDU behandelt wurde!

Schilddrüse kann auch die Leber beeinflussen!

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Interessant, Christiane - Letzteres wusste ich nicht.

 

Die SD - Werte finde ich aber auch sehr niedrig. Ich vermute, dass Lulu schnell gestresst ist...

 

Was selbstverständlich auch viele andere Ursachen haben könnte, wenn es denn überhaupt so ist. 

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Hm, Lulu ist ein ängstlicher Hund und definitiv schnell gestresst.

 

Ist der Schilddrüsenwert jetzt so niedrig, weil sie ein Angsthund ist ( Deprivationssyndrom vom Facharzt diagnostiziert ) oder ist sie

wegen der Werte leicht gestresst? 

 

Wofür wäre der Vitamin B- Komplex?

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Hier mal eine allgemeine Info zu den B - Vitaminen: http://www.barfers.de/vitamin_b.html

 

Und hier ein Auszug zur Wirkung: 

Die Gruppe der B-Vitamine nehmen unter den essenziellen Nährstoffen einen sehr wichtigen Stellenwert ein, denn die B-Vitamine werden vom Hundekörper für den Erhalt, die optimale Funktion sowie für die Regeneration der Nervenzellen und Nervenstränge benötigt. Grundsätzlich müssen alle B-Vitamine vom Hund über die Nahrung aufgenommen werden und sollte es aufgrund einer unausgewogenen Ernährung des Tiers zu einem Mangel mit diesen wichtigen Vitaminen kommen, so können hieraus langfristig die verschiedenen Nervenleiden entstehen. Vor allem bei älteren Hunden wird von deren Halter nicht selten beobachtet, dass sich bei ihrem Tier verschiedene Symptome eines nervlich bedingten Leidens, wie Sehschwierigkeiten, auffällige Bewegungsabläufe oder auch Inkontinenz, aufzeigen. Diese Begleiterscheinungen des Alterungsprozesses der Hunde können sehr häufig auf eine nicht ausreichende Versorgung des Hundekörpers mit den wichtigen B-Vitaminen zurückgeführt werden.

 

Quelle: http://www.dog-fit.com/inhaltsstoffe-wirkung/vitamin-b-komplex

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      in Hundekrankheiten


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