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Hundeforum Der Hund
Arak1

Tierheimhund für einen Rollstuhlfahrer

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Ich saß auch im Rolli bzw. musste wieder laufen lernen.

Meine Erfahrung "alles ist möglich "(zumindest mit Hunden :))

Da ich auch kaum sprechen konnte /links total ataxisch war weiß ich das Hunde irgendwie auf etwas hören das wir gar nicht wahrnehmen.

Inzwischen bin ich ja wieder "hergestellt "(zum Großteil )und man merkt deutlich das die Hunde finden "streng dich gefälligst an :).

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Danke für deine ausführliche Antwort, Käptn Körk! :)

Interessant Black Jack, du meinst also das Hunde ziemlich genau wissen was ihr Besitzer kann, sich dem anpassen und ihn gleichzeitig fordern und fördern?

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Ich hatte die Hunde ja schon vor der HB das heißt sie kannten mich.

Trotzdem bin ich der festen Überzeugung es passiert etwas zwischen Hund und Mensch das wir nicht mit dem Verstand erfassen können.

Als ich Arvid das erstmal wieder sah ,nach 4 Wochen, saß ich im Rolli war angeschnallt ,konnte nur lallen, meine linke Seite hing und Arvid. ..?lief am Rolli als wäre alles wie immer; ).

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Cool! Das zeigt für mich in jedem Fall das Hunde sich großartig anpassen können bzw. mit neuen Situation gut umgehen können.

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Ich kann es auch nur bestätigen

 

DA bei mir ja auch alles wechselt, mal normal gehen mal humpeln, mal Gehhilfen dann Rollstuhl  ein Gips oder eine Schiene

 

nach 2 Schritten weiß Floppy welches Tempo gerade angesagt ist ohne das ich was sage oder so

 

Oder auch wenn ich nicht voll da bin da ich ein Beruhigungsmittel genommen habe

 

Hunde sind echt genial

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Hm,  also  so wirklich  kann ich  das leider  nicht bestätigen...

 

Die  Kleine  von meinem Avatar  hab ich bekommen da  war  sie 6  Wochen alt,  wir  waren 24std  am Tag  zusammen. Sie  war  mit  zur Arbeit oder wir  haben zuhause  was gemacht. Sie hat  im Bett geschlafen,  an  mich  gekuschelt unter der Bettdecke. Wir  waren ein Team.

Als  ich  meinen Unfall  hatte,  war  sie  1  Jahr  alt  und  nachdem  ich  4 Monate  im Krankenhaus  war und dann erstmal  zu meinen Eltern  gezogen bin, bei  denen sie in der Zeit  untergebracht war, wollte  sie nicht mal  mehr  im selben Zimmer  mit  mir schlafen  und stand  die habe Nacht vor  der Tür  zu kratzen  bis ich sie rausgelassen hab.

Wir mussten uns  erst wieder zusammenraufen...

 

Die  Große  vom Avatar  hab  ich bekommen, als ich selbst schon ca  1,5 Jahre  im Rolli saß.  Sie  war da  6  Monate  alt  und hat anfangs jede Gelegenheit  genutzt  von  mir wegzukommen.  Ist  sogar  mal ausm Fenster  gesprungen.  Hab  ich  sie von der Leine gemacht, hat  sie  sich  neue Herrchen  gesucht  und  sich  denen unterwürfig vor  die Füße geschmissen..oder  is  Mäuse  buddeln  gegangen, mitten  aufm  Feld  wo  ich schlecht  hinkam  oder Enten  durch  den  Teich jagen

Auch  wir  haben  uns zusammengerauft,  aber Rücksicht  weil  ich  im Rollstuhl  sitze? Ne.....eher  das Gegenteil..

 

Bei  den meisten Pflegehunden wars  es auch  eher  immer  ein  Lernprozeß...und  da  wars  unterschiedlich  wie  schnell der Einzelne  gelernt hat.

 

Das  Einzige  wo  ich wirklich  immer  ein  verändertes Verhalten  merke,  ist  auf  meine  Gefühlswelt

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Hm,  also  so wirklich  kann ich  das leider  nicht bestätigen...

Ich auch nicht.

Bei uns ist es mein Mann,der Handicaps hat (GB vor vielen Jahren,dann schweres Rheuma,mehrere Gelenkersätze,weiter folgen).

Die Hunde zeigen zwar nicht so eine Art Anti-Haltung,wie Piper sie beschreibt,aber es ist schon seit Jahren nicht mehr möglich,daß er Gassirunden übernimmt.

Wobei er allerdings (sowohl krankheitsbedingt als auch als Folge mangelnder "Prägung")wenig Geduld und Einfühlungsvermögen hat.

Also nicht darauf verlassen,daß die Hunde "es schon richten" werden...

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Du sagst, ihr habt euch zusammen gerauft: wie? Wie hast du es geschafft das die Hunde dir vertrauen?

@ Flusentrude: wie meinst du letzten Satz? Was meinst du mit "richten werden"

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Ich meine damit,daß es nicht IMMER so ist,daß Hunde (oder überhaupt Tiere) intuitiv erfassen,was der Mensch kann oder nicht kann oder braucht.

Manchmal erfassen sie auch etwas,was ihnen unangenehm ist.

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Du sagst, ihr habt euch zusammen gerauft: wie? Wie hast du es geschafft das die Hunde dir vertrauen?

 

Indem  wir  zusammen Dinge unternommen haben. Angefangen  bei einfachen Spaziergängen, bis hin zu "Arbeiten"  in der Hundeschule  oder  auch Seminare.  Ganz  toll  war  mal  ein Hundemassageseminar  vor  etlichen Jahren....

 

Bei  der Kleinen  (Piper) :  Anfangs  hab  ich  mich nach  dem Krankenhausaufenthalt zuhause ziemlich  verkrümelt. Dazu  war  Winter,  es hat  mal geschneit, war kalt  usw.  so  dass  meine Eltern  und Geschwister mit  dem Hund rausgegangen sind.  Dann war  es damals  für  meine Psyche  auch  nicht  wirklich  förderlich,  dass sie  nicht mal   bei mir im  Zimmer bleiben wollte....Ich  weiß  nicht  mehr genau wann es war, ich  glaub  kurz nach Silvester  und  nem ziemlichen Heulkrampf, hat  mich  der Lebenswillen gepackt. Vor allem  der Wille wieder alles alleine zu schaffen.  Ich  war schon immer ein  recht selbständiger Mensch, der nicht gern Hilfe annimmt. Hilfreich  war  da auch sicherlich,  dass  ich da auch endlich wieder  ein eigenes (umgebautes) Auto zur  Verfügung hatte....und  dann haben   wir  auch wieder  viel zusammen unternommen  und  die  Gegend  erkundet. Damals  bin  ich auch  aufs Clickertraining  gestossen,  war  auch in der Hundeschule...

 

Bei  Alice  hat  es ne Zeit gedauert. Sie  war  mit ihren 6-7 Monaten  schon  durch mehrere Hände gegangen : kam  aus  der Türkei  von  der Straße,  war da als  Welpe  kurz in einer Familie, dann dort  im Tierheim,  dann hier  in  D  auf  nem Tierschutzhof,  1x  vermittelt,  kam aber  wieder  zurück  und  war dann nochmal  2 Monate  auf  dem Tierschutzhof,  bis  sie dann zu mir kam.  Sie  wäre  zB  ein Hund,  den ich  jetzt mit  meiner Erfahrung  als  Pflegstelle  und  auch in der Vermittlung  nich  an jemanden  wie  mich vermittelt hätte.

Ich hab  anfangs  aber  auch  viele Fehler gemacht, zB  sie  direkt ohne  Training  von der Leine gemacht. War  bei  Piper  nie ein Problem,  deshalb  hab  ich  mir  da  keinerlei  Gedanken zu gemacht.  naja,  aber  jeder ist  mal  jung... ;-) Das  ganze  war  Anfang 2003...

Durch  Hundeschule, Internet und  massig  Bücher  hab ich  wegen ihr  viel über  Hunde gelernt.... und  bin  über  diesen Tierschutzhof dann Ende 2003 auch  in  die Pflegestellenarbeit  gerutscht..

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