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Hundeforum Der Hund
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Hund vom Mitbewohner winselt ständig vor der Tür

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Hallo!

Bitte entschuldigt, dass ich ohne jede Vorstellung erstmal einen Thread erstelle, aber
ich habe mich in erster Linie hier angemeldet, weil ich ein Problem nicht mit meinem (habe leider keinen),
sondern mit dem Hund meines Mitbewohners habe.

Kurze Hintergrundlektüre:

Ich wohne in einer zweier-WG. Sprich Mitbewohner und ich. Na ja und die dreijährige Mara.
Mara und Herrchen wohnen allerdings erst seit Anfang Januar hier. Vom bisherigen Eindruck, würde ich
Mara als unsicheren Kontroletti beschreiben. Ist ihr Herrchen da, klebt sie ihm ständig an den Versen.

Wenn Herrchen mal nicht da ist und sie alleine (was wirklich selten vorkommt), dann klebt sie bei mir.

Ginge es nach Mara, dann würde sie aufs Klo und in die Küche (wo sie nicht rein darf.) und überall mitkommen.
An sich habe ich damit kein Problem. Hätte kaum einen Hund hier reingelassen, wenn es mich stören würde.

Was ich allerdings Problematisch finde ist, dass wenn mein Mitbewohner ohne sie weg geht und sie merkt, dass ich in meinem Zimmer bin
(in der Regel habe ich meine Tür zu), sie anfängt wie eine bekloppte vor meiner Tür zu winseln. Das tut sie auch jetzt gerade wieder.
Ich habe versucht sie im Zimmer von Herrchen Platz machen zu lassen, aber das funktioniert vielleicht für 5 Minuten, dann gehts wieder los.
Aktuell versuche ich es mit ignorieren, aber das scheint mir auch keine allzu faire Lösung.

Immerhin ist das ein Rudeltier und ich sehe durchaus ein, dass Gesellschaft für einen Hund immer die bessere Option ist, oder wie seht ihr das?

 

Ich würde sie ja an sich gerne rein lassen, aber solange sie winselt, mach ich das natürlich nicht, weil ich sie in ihrem Verhalten nicht bestätigen möchte.

Blöder Weise habe ich eine Glastür, das heißt warten, bis sie aufhört ist Schwachsinn, weil sie wieder loslegt, sobald sie mich an der Tür sieht. 8(

 

Bin etwas ratlos, zumal das ja nicht mein Hund ist. Aber so ein Kontroletti-Hund ist schon meeega anstrengend. Will auch mit meinem Mitbewohner noch drüber reden,
ob er da dagegen erziehen will... Hat keinen Sinn, wenn ichs anfange und er nicht mitzieht.

 

Aber habt ihr vielleicht trotzdem eine Idee, wie ich das gewinsel unterbinden kann?

 

Vielen Dank im Vorraus~ <3

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Hallo erstmal :-)

Ich finde deine Einstellung und deine Gedanken schon recht gut. Ja, der Hund ist nicht gerne alleine, Gesellschaft wird immer bevorzugt. Vielleicht kann dein Mitbewohner sie zu dir bringen wenn er weg geht? Wenn es für dich kein Problem ist, wäre das doch die einfachste Möglichkeit?

Sie winselt um dir mitzuteilen das sie gerne rein möchte, recht viel mehr Möglichkeiten hat sie ja nicht. Ich würde aufstehen in dem Moment wo sie kurz ruhig ist, und sie dann rein lassen, egal ob sie dann wieder anfängt zu winseln.

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Was macht sie denn, wenn du nicht da bist? Kann sie da problemlos alleine bleiben?

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Hm, tja... dann würde ich es davon abhängig machen, ob es dich stört, wenn sie bei dir im Zimmer ist. Wenn ja, dann musst du da wohl hart bleiben. Vielleicht kommen ja ein paar Tipps, wie du ihr das klarmachen kannst.

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Nun, wenn du es nicht möchtest soll doch dein Mitbewohner seine Zimmertüre zu machen und du musst es konsequent ignorieren. Dann wird sie lernen das sie von dir nichts zu erwarten hat.

Was anderes fällt mir da Grad auch nicht ein. Vielleicht mit dem Klickern, klickern wenn sie ruhig ist?

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Ich glaube, dein Mitbewohner hat u.a. unterschätzt, dass ein Hund, der in seinem Zuhause bisher problemlos alleine sein konnte, in einem neuen Zuhause erstmal ans Alleine sein wieder neu gewöhnt werden muss.

 

Zudem bist du durch das gemeinsame Wohnen zu einem Teil des Rudels geworden - in ihren Augen - für sie offensichtlich eine positive Erweiterung.

Vielleicht könnte es ja für dich auch eine sein - du schreibst ja, dass du leider keinen Hund hast.

 

Dass der Hund momentan ausgeprägte Verlustängste hat, zeigt sie deutlich.

 

Wie ist es für dich, wenn du momentan ihr den Gefallen tust, sie zu dir lässt, ihr damit die Sicherheit gibst, dass sie nicht allein ist in fremder Umgebung und dann, wenn sie nach einiger Zeit - wie lange das dauern kann, kann wohl niemand vorhersagen - zu ihrer Ruhe wieder zurückgefunden hat, leichter erzieherisch auf sie einwirken kannst und sie wirklich in ihren Raum zurückschickst.

 

Auf der anderen Seite stimmt es natürlich, dass wenn sie mit ihrem Verhalten Erfolg hat, ist es schwer, sie davon wieder abzubringen.

Ich würde ihr durch bestimmte Codeworte signalisieren:

okay - jetzt ist es erlaubt.

Nein - jetzt ist es nicht erlaubt. Dann bleibt die Tür zu.

Und dann muss man sich aber auch an seine eigene Vorgabe halten.

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Vielleicht wäre es eine Möglichkeit, ihr erst einmal beizubringen, in ihrem Körbchen (Decke) vor deiner offenen Tür zu liegen, so dass sie dich sehen kann. Wenn das gut klappt, könntest du versuchen, die Tür langsam immer ein Stückchen weiter zu schließen, bis sie es schafft, bei geschlossener Tür kurz allein zu bleiben. Dann kannst du sie belohnen und die Tür wieder öffnen. Nach und nach kann man auch diese Zeit verlängern. Du kannst sie ja dann jederzeit, wenn es DIR gefällt, in dein Zimmer einladen.

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Vielleicht wäre auch ein Kindergitter in Deiner Türe erstmal eine Lösung, so dass sie Dich zwar sehen kann, aber trotzdem eine Grenze kennenlernt? Etwas zu kauen anbieten (z.B. Ochsenziemer, Kauknochen) - kauen beruhigt.

 

Wo befindet sich denn derzeit ihr "Hauptplatz"?

 

Ich denke, so wie Gatil, dass Dein Mitbewohner mgl.weise vom vorherigen Zuhause ausgegangen ist und sie nicht ausreichend Zeit bekam, sich an die neuen Umstände und das Umfeld zu gewöhnen.

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Wenn sie dich nicht stört, dann lass sie zu dir kommen. Immer noch besser ein "lästiger" Hund als ein unglücklicher. ;)

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also ich bin nicht der Erziehungsguru und auch nicht die Geduld in Person, aber wenn Hund vor der Türe nervt, Türe auf, Hund zeigen, dass er vor der Türe gerade nervt, also wegschicken z.B., Türe wieder zu, wenn Hund sich irgendwo anders einen Liegeplatz gesucht hat und ruhig ist, dann meinetwegen zur Belohnung reinlassen.

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