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Hundeforum Der Hund
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Lecken, Knabbern, Kratzen ... Woher kommt der Juckreiz?

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Lilli wird zur Zeit mischgefüttert ... überwiegend frisch, wobei ich eben nicht nur roh sondern teilweise auch gekocht verfüttere ( daher eben nicht BARF! ).

Neben der Frischfütterung gibt es aber auch Dosenmahlzeiten ( hypoallergen bzw. sensitiv) oder Trockenfutter (sensitiv) - alles als getreidefrei ausgezeichnet.

 

Verändert hat sich in den letzten Tagen die Trockenfutterzusammensetzung ... vorher Ente/Kartoffel jetzt Lamm/Reis.

Ob der Reis den Juckreiz bewirken kann?

Gerade bei Lilli hatte ich schon mal den Verdacht dass sie Reis anders verträgt als alle anderen. Sie hatte bei Durchfall Morosche Möhrensuppe bekommen, die schnell half ... aber bei Zugabe von gekochtem Huhn und Reis ging der Durchfall wieder los und so versuchte ich es beim nächsten Versuch mit gekochtem Huhn und Kartoffeln ... und alles wurde gut.

 

Ich werde also morgen wieder Trockenfutter Ente/Kartoffel kaufen und probieren ob es dann wieder weniger juckt.

 

Die Umstellung auf getreidefrei erfolgte vor ca. 6 Wochen. Nach der schnellen Besserung kam es einmal wenige Tagen zur Verschlechterung nachdem Lilli ein Stückchen Brötchen geklaut und gefressen hat ...

Aber jetzt hat sie definitiv nichts getreidehaltiges bekommen ... nur das neue Trockenfutter...

 

 

Bei Demodexmilben erwarte ich kahle Stellen oder ähnliches ... das hat sie nicht. Aber ich werde trotzdem mal darauf testen lassen bzw. die TÄin darum bitten.

 

LG Heike

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Im Endeffekt können die Symptome durch jeden einzelnen Futtermittelbestandteil ausgelöst werden - auch durch den Reis - bei Fertigfutter aber z.B. auch durch Milben, Bindemittel, synthetische Vitamine, etc.

 

Bei den starken Symptomen würde ich die Fütterung auch erstmal sofort konsequent auf eine Futtersorte reduzieren und schauen, ob die Symptome abklineln und der ganze Organismus erstmal zur Ruhe kommen kann. Wenn du den Reis im Verdacht hast und sie das TroFu vorher gut vertragen hat, wäre die Rückkehr dazu auf jedenfall erstmal ein Anhaltspunkt - dann aber nur das TroFu und den Rohe / Gekochte erstmal weg lassen.

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Bei uns hat sich, nach erfolglosen Versuchen mit Ausschlussdiät, folgendes bewährt: Zuerst ein Allergie-Bluttest. Der ist zwar nicht völlig zuverlässig, auch Dinge die dort angezeigt werden müssen nicht notwendigerweise auch Sympthome auslösen, obwohl die Wahrscheinlichkeit um so höher ist, je höher die Risikoklasse ist. Aber man hat auf jeden Fall einen genauen Anhaltspunkt, was man gefahrlos füttern kann. Damit dann über mindestens acht Wochen, bessern sind zwölf, eine strikte Ausschlussdiät gemacht, und erst im Anschluss nach und nach einzelne Komponenten hinzufügen. Das hat bei uns wesentlich mehr gebracht als "blinde" Versuche. Denn es können ja auch mehrere Komponenten sein, auf die der Hund gleichzeitig reagiert, und dann wird es schwierig, rein zufällig das richtige zu treffen. Erst recht, wenn auch noch beispielsweise Futter- oder Hausstaubmilben eine Rolle spielen.

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Wie lange dauert es denn, bis die Futterallergene aus dem Körper draußen sind? Eine Bekannte meinte, das würde beim Menschen z.T. Wochen dauern, was ich aber nicht so ganz glauben kann. Sollte es aber stimmen, wäre es mit einer Woche getreidefrei (oder frei von einem möglichen Allergen) als Test nicht getan.

 

War die Rückfrage jetzt zu mir ( wegen der Woche, die ich es noch versuchen will)?

 

Die Allergene an sich sind - wenn durchs Futter zugeführt - im Rahmen der "normalen" Verwertung auch wieder draussen. Die verursachten Symptome können aber z.T. viel länger andauern - wenn z.B. durch eine Unverträglichkeit oder Allergie eine Otitis ausgelöst wird ist die nicht sofort wieder weg, sondern verschlimmert sich unter Umständen unbehandelt auch weiter, weil der Körper dem Ganzen allein garnicht mehr Herr wird.

 

Thai hatte ja die ganzen Jahre immer mal wieder Symptome und Symptömchen, die es sowohl primär als auch sekundär gibt - und gerne zu Zeiten, wo es zig verschiedene mögliche Ursachen gegeben hat. Rückblickend KANN man alles auf eine Futtermittelunverträglichkeit zurück führen - oder halt auch nicht. Aber mit der Ausschlaggeschichte jetzt und der sehr deutlichen Reaktion auf zweimalig einmalige Dosenfütterung manefestiert sich der Verdacht doch sehr deutlich.

 

Jetzt wurde Thai halt auch immer sehr bunt gefüttert - großteils Roh mit einer bunten Mischung aller verfügbaren Fleisch- und Gemüsesorten, selten mal eine Dose, normales Trofu als Leckerchen, Essensreste, der letzte Bissen vom Brötchen, mal ne Scheibe Wurst / Käse, etc.

 

Rind ist unter den Fleischsorten wohl der häufigste Allergieauslöser, gleichzeitig hat seine Nahrung aber schon immer aus rund 80% Rindfleisch bestanden, weswegen ich jetzt einfach hoffe, dass diese heftigen Hautreaktionen bei einer Unverträglichkeit gegen Rind schon viel früher und viel manifester aufgetaucht wären. Bisher schauts bei uns erstmal gut aus. Die Augen jucken und Tränen garnicht mehr, insgesamt scheinen die Quaddeln ( die auch nicht von heue auf morgen weggehen) nicht mehr so zu jucken und sind nicht mehr geworden. Sollte diese Basis belastbar sein, würden wir hier wirklich auf dem Weg einer klassischen Ausschlussdiät weiter machen - ergo 6 Wochen erstmal nur Rind und Möhre und dann nach und nach eine Komponente dazu. Wenn nicht, müssen wir wirklich unbekannte Protein / Kohlehydratquellen suchen ( und DAS wird schwer) und es wirklich nach Lehrbuch durchziehen.

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Wir haben mit Blümchen ja einen hochallergischen Hund und es war ein wirklich langer Weg, um die Ursachen zu finden.

Sie leckte ihre Pfoten und Lefzen, kratzte sich dann am Körper und verlor die Haare um die Augen und um die Nase.

Ständige TA-Besuche, Umstellung auf getreidefreies Futter und Ausschlussdiäten brachten nur wenig Besserung.

Untersuchung auf Milben und alles, was dazugehört, war negativ.

Den Durchbruch brachte der Bluttest.

Blümchen ist  allergisch auf Rind und als Kreuzallergie auf alle Wiederkäuer.

Somit war Lamm, Elch und ähnliche Sorten völlig ausgeschlossen.

Ich hatte ihr Immunsystem versucht mit Joghurt zu stärken und dann kam im Test raus: allergisch auf alle Milchprodukte!

 

Seit wir nur noch Pferd und Kartoffeln füttern und es auch an Kauknochen und Leckerli nur Pferd gibt, ist es in Ordnung gekommen.

Blümchen reagiert aber auch auf Medikamente, deshalb versuchen wir so gut wie keine Chemie an und in sie reinzulassen.

Vielleicht ist das eine Hilfe für euch.

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Was füttert man denn, wenn man eine Allergie auf Futtermilben durch Austesten ausschließen möchte? Trockenfutter, Schweineohren, Rinderkopfhaut ist ja tabu. Dosenfutter ist auch nicht ganz clean - oder? Barfen geht für die Hauptmahlzeiten, aber was kann man als Leckerli nehmen?

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Als Leckerlie mache ich für meinen Canis Allergicus Fleischbällchen. Fein gewolftes oder Hackfleisch zu Bällchen formen, wenn der Hund es verträgt (was mein Krümel natürlich nicht tut...) mit einem Ei verkneten und zu Bällchen formen. Die kommen dann in kochendes Wasser, in dem sie dann garziehen. Wenn sie hochblubbern sind sie normalerweise fertig. Die stecke ich dann in Beutel und friere die, die ich nicht innerhalb von maximal drei Tagen verbrauchen kann, sofort portionsweise ein. Die anderen werden natürlich bis zum Verbrauch im Kühlschrank aufbewahrt, klar!

 

Ansonsten kann man natürlich auch noch Futtertuben verwenden, in die man püriertes Futter (bzw. bei Verträglichkeit auch Joghurt oder ähnliches) füllt. Die Gakos funktionieren da ganz gut.

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