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Hundeforum Der Hund
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BARF(EN) - eine Religion?

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Ich habe hier schon ein paar Mal gelesen, dass "immer" sofort einer mit Barfen kommt, wenn nach Futter(sorte) gefragt wird. Hierzu habe ich heute einen Link entdeckt der ganz interessant ist:

 

http://mashanga-burhani.blogspot.de/2016/01/barfer-sag-wie-haltst-dus-mit-der.html

 

Bolle wird überwiegend gebarft, bekommt aber auch TroFu oder Dose. Abam eben auch... :D (Dieses hier: http://www.polar-chat.de/hunde/topic/99541-das-abam-futterkonzept/?hl=+abam )

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Sehr schöner Artikel! :)

Wobei die Hunde hier, wie Bolle, zwar überwiegend roh (aber nur das Fleisch und Obst und Salat) gefüttert werden. Gemüse wird gekocht, Knochen gibt es nur Hühnerhälse oder riesige zum Abknabbern ( ich bin feige und die Hunde Schlinger!), vom "echten" Barfen bin ich also sowieso meilenweit entfernt!

Ansonsten auch Dose, seltener mal TF zum Suchen im Garten und ABAM eben.

(Heute z.B. Fischstäbchen mit Kartoffelbrei! :) )

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Mein Lieblingsblog :)

 

 

Ich  fütter  seit  2003  frisch,  benutze  das  Wort BARF  oft  bewusst  nicht,  weil  man sofort  in eine Schublade  gesteckt  wird.Nämlich  oft  man  wäre  ein Fanatiker...

Dabei  gibt  es beim Barfen/frisch füttern   viele unterschiedliche Fütterungsmöglichkeiten  und  das ist mMn auch  der allergrößte  Vorteil.  Man kann selbst bestimmen und  auf  den  Hund individuell .eingehen...Deshalb  finde  ich es ok,  dass,  grade  wenn ein Hund  Probleme  hat, "immer"  jemand  mit Barfen  kommt  ;-)   bin  aber  ehrlich gesagt  auch  immer froh, wenn es jemand anderes  vorschlägt ;) .  Ich  möchte  nicht  gern als  Missionar  wahrgenommen werden,  denn  das  bin ich nicht,  aber  wenn halt  jemand  fragt(was  in einem Forum  ja nunmal  normal ist),  bekommt  er  auch ne Antwort.....bin  aber  niemand  der von Hundewiese  zu Hundewiese rennt ;)

 

Ich  möchte genau  wissen   was  im Napf (oder auch auf dem Teller)  ist ,  bin  überzeugt,  dass  frisches  Essen am gesündesten ist .Meine  Hunde  bekommen hauptsächlich  frisch zubereitetes Essen,  dh  rohes Tier  oder  "Tischreste"  ,  gelegentlich (halbwegs  offen deklarierte) Dosen und  als Leckerchen aber  auch Trofu, 

genauso  wie ich viel rohen Salat und  Obst   esse,  aber   auch   mal  Chips und  Kinderschoki esse oder  Cola trinke.

 

Nachtrag:  Ich  krieg  aber  auch  keinen Herzinfarkt,  wenn mein Freund  mal "gute" Pedigree Leckerchen besorgt.  Er  freut  sich,  das die  Hunde ihn "mögen"  und  gut ist  ;)

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Da kann ich doch direkt mal wieder meinen Lieblingslink einfügen....  ;)  :D

 

http://www.hundundsport.de/hunde-barfen/beitraege/barfbericht2.htm

 

 

 

Mein Hund wird auch überwiegend gebarft, bekommt aber zwischendurch alles, also geeignete Essensreste, Trockenfutter und auch Dosen. 

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Frau Jung hat einen herzerfrischenden Humor. :D

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Na ja, der Bericht polemisiert halt auch, so wie viele derartige Berichte. Nach meiner Erfahrung ist aber dennoch hier und da ein Fünkchen Wahrheit dahinter. Tatsächlich scheinen sehr viele Barfer missionieren zu wollen. Auch scheinen es nicht wenige sehr fanatisch zu betreiben. An der "natürlichen Ernährung " von Caniden geht sowas ja meist auch wirklich vorbei. Ansonsten müsste man wirklich nur komplette Beutetiere anbieten. Ich selber habe weder ein Problem wenn Leute roh , noch wenn sie TroFu füttern. Muss jeder für sich selber entscheiden. Für mich ist grundsätzlich jeder Hund vernünftig ernährt, wenn die Akzeptanz gut ist, die Verwertung möglichst optimal und das Tier einen insgesamt guten Eindruck macht ( Fell, Gewicht, Agilität usw.). Insgesamt meine ich aber, dass es in D kein absolut schlechtes TroFu gibt, allerdings durchaus mangelnde bis sehr schlechte Qualität beim Einkauf einiger Barfer. Frischfleisch für unter 3 Euro/Kg lässt jeden Metzger misstrauisch werden.

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Das es Fanatiker gibt, die missionieren wollen und/oder (milli)grammgenau das Futter ausrechnen, streite ich nicht ab. :)

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Ich kann pipers Aussage nahezu hundertprozentig zustimmen, ich halte es fütterungstechnisch eigentlich genauso.

 

Zum einen weiß ich - anders als bei vielen Dosen- oder Trockenfuttersorten - ganz genau, was mein Hund da gerade frisst, zum anderen hab ich die Möglichkeit, Bestandteile, die  er nicht mag oder nicht so gut verträgt, gezielt wegzulassen.

 

Wen es interessiert, dem erzähle ich, wie und was ich füttere und was andere tun, bleibt deren Sache. Bei mir persönlich rufen in puncto Hundeernährung eigentlich nur drei Dinge Unverständnis hervor:

- HH, die ihre Hunde um der eigenen Lebensphilosophie willen fleischlos ernähren

- HH, die finden, das billigste Futter sei doch absolut okay, deren Hunde aber meilenweit gegen den Wind stinken und die ein geradezu traniges Fell haben, so dass man sich, wenn man sich dazu durchgerungen hat, sie dennoch zu streicheln, gleichzeitig die Hände eingecremt hat, und

- HH, die in epischer Breite von ihren BARF-Erfahrungen, Futterplänen, Ergänzungsfuttermitteln, Ölen, Pülverchen und Elixieren berichten, dabei durchblicken lassen, was für eine hoch wisenschaftlich fundierte - und dabei auch recht exklusive - Ernährungsmethode das sei, dann nach Hause eilen und für ihre Kinder die Tiefkühlpizza in den Backofen schmeißen, nachdem es gestern schon Döner und vorgestern Ravioli aus der Dose gab...

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Ich persönlich empfinde das etwas anders. Ich habe durchaus das Gefühl das da gerne zu Barf/ Frischfütterung geraten wird, egal was die Ausgangsfrage war. Beispiel, es frägt jemand nach einem bestimmten Trockenfutter, sofort wird gefragt warum es den Trockenfutter sein muss, das einzig wahre/gesündeste ist die Frischfütterung.

Das stimmt so schlichtweg nicht. Es muss der Hund vertragen. Ich kenne Hunde die sehr gut mit Barf oder wie auch immer man es nennen mag, auskommen. Ich kenne aber tatsächlich auch genug Hunde die die Frischfütterung nicht gut vertragen haben. In erster Linie ist das Futter das gesündeste, das der Hund verträgt.

Ich habe nichts gegen Barfer, ich habe 2 Jahre lang gebarft. Ich mag es nur nicht, wenn immer behauptet wir des wäre das gesündeste, das ursprünglichste und das beste.

Was ursprünglich ist beim Hund ist auch nicht am Wolf zu messen. Der Verdauungstrakt und der Hund ist nicht gleich Wolf. Wenn der Hund es jedoch gut verträgt, sehe ich kein Problem beim barfen. Mir hat es großen Spaß gemacht meinen Hunden selbst zusammenzustellen was sie füttern. Es ist abwechslungsreich und ich weiß was sie fressen. DA liegt für mich der große Vorteil beim Barfen. Weswegen ich auch nicht ganz verstehe wenn man dann Obst- und Gemüseflocken füttert.

Ich habe aufgehört zu barfen als Hades die Bauchspeicheldrüse Entzündung bekommen hatte und weil Hera es nicht gut vertragen hat und Trockenfutter viel besser verträgt.

Eigentlich erwarte ich nur, das wenn jemand nach Trockenfutter fragt, auch ein solches empfohlen bekommt und nicht in Richtung Barf gedrängt wird.

Vielleicht bin ich bei dem Thema auch etwas sensibilisiert, aufgrund gemachter Erfahrungen.

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Insgesamt meine ich aber, dass es in D kein absolut schlechtes TroFu gibt, allerdings durchaus mangelnde bis sehr schlechte Qualität beim Einkauf einiger Barfer. Frischfleisch für unter 3 Euro/Kg lässt jeden Metzger misstrauisch werden.

Hm,  ich  bezweifle  allerdings dass das Fleisch  was  in Fertigfutter landet,  hochwertiger/teurer  ist.

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