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Hundeforum Der Hund
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BARF(EN) - eine Religion?

Empfohlene Beiträge

Naja, nicht bedarfsgerecht zusammengestellt ;)

 

 

Ich find es immer sehr traurig wenn ein Hundeverdauungssystem schon so "hin" ist, dass es statt frischer Kost nur noch

kleine gepresste Kroketten verträgt, die in einigen Fällen auch noch Schuld an der Misere sind.

 

Emma fand Trockenfutter von Anfang an eklig. Dennoch lehnt sie reine Rohkost ab (s.o.).

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Nicht bedarfsgerecht zusammengestellt = schelchtes Barf? Da fangen die Probleme ja schon an - muss ich auf das Milligramm genau ausrechnen oder reicht es pro Monat den Bedarf zu decken? Wie sieht das Ganze denn bei TroFu aus? Ist das dann immer bedarfsgercht?

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Ich denke mal, dass eine weniger fleischlastige Ernährung auch Probleme bringen kann.

Mir fällt da z.B. der evtl. zu niedrige PH-Wert des Urins ein, der durch eine überwiegende Fütterung mit KH und Gemüse entstehen kann.

Dieser wiederum begünstigt Kristalle,Steine,Blasenleiden.

Ironischerweise passiert das bei einer Proteinüberversorgung (hierbei gelten aber auch pflanzliche) und die ist beim BARF nun einmal sehr schnell erreicht.

Der Grund, warum man bei "KH/Gemüse" aufpassen muss, ist das Magnesium. Also einfach nicht jeden Tag Unmengen an Hafer, Vollkorn, grünes Gemüse/Erbsen/Bohnen und Nüssen geben und schon ist die Gefahr gebannt.

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Emma fand Trockenfutter von Anfang an eklig. Dennoch lehnt sie reine Rohkost ab (s.o.).

 

Gekocht? Dosenfutter? :)

 

Ich bin der Meinung dass einige Hunde sehr wohl wissen, was gut für sie ist und was nicht.

Und ein bisschen darf man sich schon daran orientieren.

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Ihr werdet doch nicht abstreiten, dass BARF nicht ganz so einfach ist udn es durchaus gesundheitliche Risiken birgt.
Bedarfsgerecht heißt nicht, dass jeder Tag genau abgedeckt wird, aber wenn sichd ie Mängel hinziehen, schadet es nun einmal und meist ist es zu spät, bis man es irgendow bemerkt. Übermäßiges Protein über Jahre (und das passiert bei den Massen an Fleisch gerne), kann zu irreparablen Nierenschäden führen und die bemerkt man eben erst dann, wenns eben zu spät ist.

Ich finde es NICHT traurig, wenn ein Hund besser mit Fetrigfutter als mit Barf, Gekochten oder Mischmasch auskommt. Das ist dann halt nun einmal so.

Es gibt natürlich auch Hunde, die kommen mit roher Kost sehr gut klar und bleiben gesund und vital. Dennoch wird BARF niemals "naturnaher" sein als andere Fütterungsaren, weil BARF eine moderne Erfindung ist ;)


Ich finde eher witzig, dass sofort "Trockenfutter ist aber böser" dagegen gehalten wird, sobald man BARF auch nur ein bisschen kritisiert.
Es gibt noch andere Arten der Fütterung und die bemesse ich am HUND selbst und nicht über eine Ideologie, die Bauernfängerei mit "jahrtausende alte Feldforschung in der NATURRRR" (sorry, die Spitze muss sein) betreibt.

Rohfütterung ohne Dogma bitte gerne, aber nicht mit solchen Schlachtrufen und Kampfansagen.

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Ironischerweise passiert das bei einer Proteinüberversorgung (hierbei gelten aber auch pflanzliche) und die ist beim BARF nun einmal sehr schnell erreicht.

Der Grund, warum man bei "KH/Gemüse" aufpassen muss, ist das Magnesium. Also einfach nicht jeden Tag Unmengen an Hafer, Vollkorn, grünes Gemüse/Erbsen/Bohnen und Nüssen geben und schon ist die Gefahr gebannt.

 

Hm,trotzdem geht der Wert durch eine eiweißverminderte Fütterung ja ins alkalische. Da muss man schon genau schauen.

 

 

Barf ist für mich schon "naturnaher" als die meisten anderen Fütterungsformen.

Für mich selbst ist frisches Essen, aus wenigen Komponenten ja auch naturnäher, als irgendein Fertigessen mit 50 Zutaten ;)

 

Ich glaube du hast meine anderen Beiträge nicht gelesen. ;)

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Rohfütterung ohne Dogma bitte gerne, aber nicht mit solchen Schlachtrufen und Kampfansagen.

 

Wo liest du das denn? :huh:

 

Innerhalb der "Barfer" oder "Frischfütterer" wird doch jede Menge kritisiert und diskutiert. Die Bandbreite ist so enorm groß, dass man das eigentlich nicht pauschal kritisieren kann.

 

Abgesehen davon ist es doch nicht gesagt, dass ein Fertigfutter den Bedarf vernünftig deckt, oder? Da muss man doch auch genau hinschauen, was man da für ein Futter vor sich hat.

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@Wilde Meute
Ach, ins Basische geht der Urin auch von ganz alleine (nach JEDER Fütterung zum Beispiel). Der Ph-Wert schwankt über den Tag.

Wenn ich nicht stets einen Magnesiumüberschuss füttere, hätte ich keine Angst vor Blasenstein und Co.

 


Wo liest du das denn? :huh:

 

Innerhalb der "Barfer" oder "Frischfütterer" wird doch jede Menge kritisiert und diskutiert. Die Bandbreite ist so enorm groß, dass man das eigentlich nicht pauschal kritisieren kann.

 

Abgesehen davon ist es doch nicht gesagt, dass ein Fertigfutter den Bedarf vernünftig deckt, oder? Da muss man doch auch genau hinschauen, was man da für ein Futter vor sich hat.

Die lese ich im Ausgangsartikel, ich habe sie sogar zitiert ;)


Nein, das habe ich nicht behauptet. Aber ein gutes Fertigfutter ist meiner Meinung nach sicherer als Halbwahrheiten in BARF-Kreisen. Schließlich ist das eine moderne Fütterungsform.

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Was hast du aus dem Ausgangsartikel zitiert?

 

Nein, das habe ich nicht behauptet. Aber ein gutes Fertigfutter ist meiner Meinung nach sicherer als Halbwahrheiten in BARF-Kreisen. Schließlich ist das eine moderne Fütterungsform.

 

 

Aber genau darum geht es doch. Du stopft hier "Frischfütterer" in genau diese Schublade: Der halbinformierte Barfer, der dies und das falsch macht, Fertigfutter verteufelt und nur einem Modetrend hinterherrennt (und nichts neben sich gelten lässt).

Solche Typen gibt es, zweifellos. Und mit denen möchte man natürlich nicht gerne in eine Schulblade gesteckt werden, aber genau das passiert sehr schnell, weswegen manche das Wort "Barf" schon nicht mehr in den Mund nehmen (ich z. B.).

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@Kareki: ich konnte es genau beobachten, mit weniger proteinhaltigen Fleisch ging der PH-Wert runter.

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