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Hundeforum Der Hund
UliH.

Buch von Frau Dr. Julia Fritz

Empfohlene Beiträge

Da fragt man sich, WER Millionen für solch eine "Studie" ausgeben sollte?

Ist als Naturmittel nicht patentierbar und so, wie Du den "Barfern" extremes und uneinsichtiges Verhalten regelmäßig unterstellst, wirkst Du - zumindest auf mich - auch ... nur halt für die Fertigfutterindustrie ;-)

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Um keinen eigenen, neuen Thread aufmachen zu müssen, spring ich hier mal rein.

 

 

Ich möchte einem lieben Menschen gerne ein Buch (keine Broschüre) über Rohfütterung für Hunde schenken.

Gerne eines, das nicht fest an einem Guru festhält.

 

Leicht verständlich und nicht zu wissenschaftlich soll es sein.

 

 

 

Was bietet sich da denn an? Ich habe noch kein solches Buch gelesen.

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Danke.

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Die Rezensionen bei Amazon zu Fr. Dr. Fritz haben mich sehr nachdenklich gemacht und ich habe im Internet weitergesucht, ob es nicht etwas gibt, was mir weiterhilft. Ich bin fündig geworden.

Nadine Wolf hat "Das Barf-Buch" geschrieben. Aber erst, nachdem sie wohl jahrelang im Internet nicht nur einen Blog hatte, sondern auch auf Fragen ausführlich einging.

In ihrem Blog ( https://mashanga-burhani.blogspot.de ) kann sich jeder selbst ein Bild machen, den gesunden Menschenverstand anschalten und sich fragen, was man seinem Hund mit Fertigfutter antut.

Swanie Simon hat das Barfkonzept aus den USA nach Deutschland gebracht, auf ihr Wissen hat Nadine Wolf aufgebaut und das Rad nicht neu erfunden, aber sich in die Thematik sehr tief hineingegraben.

Ihr Buch ist verständlich, man muß kein Studium hinter sich haben, um es zu verstehen und sie behauptet nicht einfach etwas, sondern bringt Quellenangaben.

Ich will niemanden zu Barfen überzeugen, auch ich bezeichne mich eher als "Frischfleisch-Fütterer" ;-), aber das Buch von Nadine Wolf finde ich sehr hilfreich und es zeigt, daß barfen keine Kunst ist, sondern hundgerecht und für den Menschen einfach umzusetzen.

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Da ich grad wieder den Futterplan etwas umgestellt bzw angepasst habe, hab ich hier ins Thema geguckt.

 

Zum Buch von Fr. Fritz hab ich an anderer Stelle was geschrieben.

Das Barf Buch von Fr. Wolf habe ich nicht, allerdings habe ich ihre Futterpläne mit denen von Fr. Fritz verglichen:

Im Grundsatz unterscheiden die sich nur wenig. Mengen bzw Verhältnis Fleisch-Innereien-Knochen-Calciumbedarf usw sind fast identisch.

Ich halte es also für falsch die Pläne von Wolf zu verteufeln. Allerdings ist die Supplementierung verschiedener Spurenelemente im Vergleich zu Fritz eher stiefmütterlich bzw untergeordnet, habe ich den Eindruck (wie gesagt: nur vom Blog; nicht das Buch).

 

Auch komme ich nicht umhin ihre (Wolf) Haltung allzu dogmatisch zu finden. Ich habe den Eindruck, man mag sich da absolut nicht vom Grundsatz "Wolf=Hund" lösen, obwohl man fachlich/wissenschaftlich längst auf einem anderen Stand ist (Stichwort Kohlenhydratverdauung).

 

Auch die Grundidee von Wolf (und anderen barfern "der alten Schule"), man müsse beim Barfen nur das Beutetier eines Wolfes in der Natur nachbauen, hat ja durchaus seine Logiklöcher (nicht geringen Ausmaßes). 

Ich glaube daher das Buch von Fritz ist ein sehr viel modernerer Zugang zum Thema Rohfütterung. Nicht zuletzt weil es ohne Dogmatismus auskommt.

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Am 11.12.2017 um 13:47 schrieb Katrinahund:

Die Rezensionen bei Amazon zu Fr. Dr. Fritz haben mich sehr nachdenklich gemacht und ich habe im Internet weitergesucht, ob es nicht etwas gibt, was mir weiterhilft. Ich bin fündig geworden.

Nadine Wolf hat "Das Barf-Buch" geschrieben. Aber erst, nachdem sie wohl jahrelang im Internet nicht nur einen Blog hatte, sondern auch auf Fragen ausführlich einging.

In ihrem Blog ( https://mashanga-burhani.blogspot.de ) kann sich jeder selbst ein Bild machen, den gesunden Menschenverstand anschalten und sich fragen, was man seinem Hund mit Fertigfutter antut.

Swanie Simon hat das Barfkonzept aus den USA nach Deutschland gebracht, auf ihr Wissen hat Nadine Wolf aufgebaut und das Rad nicht neu erfunden, aber sich in die Thematik sehr tief hineingegraben.

Ihr Buch ist verständlich, man muß kein Studium hinter sich haben, um es zu verstehen und sie behauptet nicht einfach etwas, sondern bringt Quellenangaben.

Ich will niemanden zu Barfen überzeugen, auch ich bezeichne mich eher als "Frischfleisch-Fütterer" ;-), aber das Buch von Nadine Wolf finde ich sehr hilfreich und es zeigt, daß barfen keine Kunst ist, sondern hundgerecht und für den Menschen einfach umzusetzen.

 

Ich habe beide Bücher und finde beide gut.

Aber ich barfe ja auch :) Und das seit 20 Jahren nach S Simon. Wenn ich nur eins kaufen dürfte, würde ich das von Nadine Wolf nehmen. Das ist praktisch und einfach gut.

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vor 8 Stunden schrieb acerino:

Auch komme ich nicht umhin ihre (Wolf) Haltung allzu dogmatisch zu finden. Ich habe den Eindruck, man mag sich da absolut nicht vom Grundsatz "Wolf=Hund" lösen, obwohl man fachlich/wissenschaftlich längst auf einem anderen Stand ist (Stichwort Kohlenhydratverdauung).

 

Lese ich jetzt aber anders:

Zitat

In 2014 wurde unter dem Titel „Amylase activity is associated with AMY2B copy numbers in dog: implications for dog domestication, diet and diabetes“ eine weitere Studie zum Thema Stärkeverdauung veröffentlicht. Diesmal unter der Leitung von Maja Arendt, aber auch der Autor der ersten Studie, Erik Axelsson, war Mitglied des Forscherteams. Das muss man ihm hoch anrechnen, schließlich neigen Wissenschaftler sonst gern dazu, Erkenntnisse, die ältere Veröffentlichungen relativieren, nicht unbedingt zu publizieren. Wer gibt schon gern öffentlich zu, falsch gelegen zu haben? Hut ab, dass er es dennoch getan hat! Untersuchungsgegenstand der zweiten Studie war inwieweit die Kopienanzahl eines Gens namens AMY2B, welches eine Rolle bei der Stärkeverdauung spielt, sich auf die Amylase-Aktivität (Enzym zur Stärkeverdauung) in der Bauchspeicheldrüse des Hundes auswirkt und ob dahingehend Schlussfolgerungen auf die Entstehung von Diabetes getroffen werden können und wie sich das auf die Domestikation ausgewirkt haben könnte.
Hunde haben also NICHT generell eine größere Kopienanzahl von Genen zur Stärkeverdauung als Wölfe! Die Fähigkeit zur Kohlenhydratverdauung schwankt damit individuell erheblich.

Quelle: https://mashanga-burhani.blogspot.de/2016/07/fehlerhafte-studie-der-wolf-der-hund.html

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Ich kenne den Artikel.

 

Ich glaube, sie ist die einzige, die die Studie von 2013/2014 als "wer gibt schon gerne zu, falsch gelegen zu haben" betitelt. 

Es ist eine Spezifikation der ersten Ergebnisse und vor dem Hintergrund der Hypothesen zur Domestikation sehr aufschlussreich, weil differenzierend

(die Schlussfolgerung, dass dies womöglich die Domestikation erst möglich machte, muss mit Vorsicht betrachten werden und wurde von Wolf mit Recht kritisiert). Darauf stürzt sie sich zum wiederholten Male im Artikel. 

Das Ergebnis, dass Hunde im Durchschnitt mehr Kopien des AMY2B-Gens besitzen, bleibt doch aber (bis zum Beweis des Gegenteils) erhalten. So what?

 

Mit Wonne die undifferenzierte Rezeption der Studie(n) kritsieren. Vielleicht sollte man lernen zu unterscheiden zwischen Quelle und dem was draus gemacht wird.

(Nix gegen Studiendesignkritik!! Aber ihren Abriss finde ich ungenau und ablenkend)

 

Am Ende ist es auch ne Geschmacksfrage.

Ich hab durchaus auch Kritikpunkte an Fritz' Buch. Aber die ist mir aufgrund ihrer Sachlichkeit wesentlich näher als Wolf.

 

 

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