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Hundeforum Der Hund
clara43

Selber kochen

Empfohlene Beiträge

Hi Leute,

ich koche seit 2 Jahren immer mal wieder für meine 2 Lieblinge und würde gerne wissen wer sonst noch kocht? Problematisch ist der Zeitaufwand für mich, da ich berufstätig bin. Wie kann man das essen haltbarer machen ohne sämtliche Nährstoffe zu verlieren? Barfen kommt für mich nicht in Frage.

Vielen Dank im Voraus J

Clara

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Ich. Es gibt hier hauptsächlich Gekochtes.

Manche Vitalstoffe werden erst durch Erhitzen überhaupt nutzbar für den Organismus... wer sicher gehen will, kocht so, wie für Menschen auch, nach Garzeiten. Fleisch muss nicht "trocken" ausgekocht werden, es darf je nach Sorte gerne noch rosa sein. Selbiges gilt für Gemüse (vorangestellt natürlich, der Hund verträgt es).

Frische Milchprodukte, Nüsse, Samen, etc. peppen das Essen auf, auch Gewürze wie Ingwer, Kurkuma oder Kräuter wirken sich spannend abwechslungsreich auf das Hundemenü aus. Auch Salz sollte nicht fehlen.

Bei mir besteht ein nicht kleiner Teil aus verschiedenen Kohlenhydratquellen, auch gerne Getreide.




Wenn es länger halten soll und nicht zu sehr erhitzt werden soll, fällt mir nur das Gefrierfach ein. Ansonsten hält sich Gekochtes sicher 3 Tage im Kühlschrank.

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Wie oft ist denn "immer mal wieder"?

 

Man kann Selbstgekochtes einwecken, aber das würde ich nicht mit größeren Mengen machen. Ich koche 1-2 mal die Woche und friere es dann in Tagesportionen ein.

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Nehmt ihr zum Kochen das übliche Barf-Fleisch oder habt ihr eine andere Quelle?

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Fragst du alle oder die Themenerstellerin?

 

Falls ersteres: Ich habe eine andere Quelle, ich hole das Fleisch beim Bauern. Falls letzteres: Den Satz einfach streichen. :)

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Ich meinte alle... ;-) bzw kareki und dich, weil ihr geschrieben habt, dass ihr kocht. Wer "ab und zu" (wie ich) mal was in den Topf wirft, praktiziert das wahrscheinlich anders, als jemand, der regelmäßig kocht. Ich habe beispielsweise immer etwas Schonkost und Möhrensuppe im TK oder halt nur gekochtes Gemüse als Ergänzung zur Dose. Da greife ich zu normalem Fleisch aus dem Supermarkt, weil die Menge so klein ist.

Kerstin, was zahlst du pro Kilo? Welche Fleischarten beziehst du beim Bauern?

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Ich bekomme da Wasserbüffel und Galloway-Rind, beides von der Weide und vor Ort geschlachtet. Was ich bezahle, traue ich mich kaum zu sagen:

3,50 € das Kilo. Plus Fahrtkosten.

Das ist ein echter Glücksfall.

Manchmal gibt's dann noch Fisch, aber da bin ich mir nicht sicher, ob man den mit gutem Gewissen kaufen kann. Muss mich da mal auf den neuesten Stand bringen.

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Wow, ich glaub, ich wohne zu weit weg ;-) Das ist wahnsinnig großes Glück...

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Nette Buch-Idee, aber dann brat ich meinen Hunden lieber ein Wasserbüffelsteak zu meinem veganen Menü ;-)

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    • selber kochen, Nahrungsergänzung

      ich möchte meinen Hund in Zukunft so oft es geht, selbst bekochen, statt Nassfutter. Vom Trockenfutter sind wir schon eine Weile weg, da er das gar nicht verträgt. Erstens weiss ich, was drin ist. Zweitens gefällt und schmeckt es ihm besser. (Samstag bekam er z.B. Lachs mit Reis, Gemüse, er war total aus dem Häuschen) Drittens bekommt es ihm besser, von Nassfutter muss er hinterher häufig schmatzen, schlecken und hat Bauchgluckern. Ich bin jetzt grade dabei, rauszufinden, bei welchen Sorten.   Wegen der Vitamine und Mineralstoffe bin ich etwas verunsichert. Beim Optimix von Futtermedicus z.B. 13,9 % Calcium, um die 4 % Phoshor etc. HIer soll ich ca 3-4 gr füttern pro Tag Beim Multimineral von Vet Concept nur 1,3 % Calcium, auch alles andere bedeutend weniger (hab die genauen Daten jetzt nicht zur Hand) hier soll ich 2 gr füttern zugeben. Habe bei beiden angerufen, beide Firmen sind davon überzeugt, dass  IHR Pulver korrekt ist Knochen bekommt er nicht, ab und zu Knorpel vom Hühnerbein.   Er wiegt 8,5 kg und ist kein grosser Fresser, wenn er mal 150 gr auf einmal schafft, ist er pappevoll

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    • Soll ich für meinen Hund kochen?

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    • Kochen für den Hund - was muss man beachten?

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      Nach knapp 3 1/2 Jahren soll eine Veränderung her und auch nach dem gestrigen Gespräch mit meinem Schwiegerpapa, hat mir so manches die Augen geöffnet. Dieser hat nämlich damals auch für seine Hunde gekocht und sie sind sehr alt geworden und haben sich bester Gesundheit erfreut.   Auch habe ich hier schon gelesen, dass es wohl ein "Koch-Forum" geben soll für Hundis - habe es bisher noch nicht gefunden! Vielleicht kann mir auch da jemand helfen.   Und vor allem, was kann man alles gekocht verfüttern an Getreide/Pseudogetreide - Gemüse/Obst - Gewürze?!   Ich warte gespannt auf Input von euch. Wäre sehr dankbar für Hilfe zum Startschuss !!! Und die zwei Hundis freuen sich darüber bestimmt auch...  

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    • kochen/barfen/andere Ideen?

      Ich brauche mal etwas Input von euch   Vorab: mein Hund hatte in der Vergangenheit etliche Probleme - hervorgerufen durch sein Futter, wir haben bereits einiges Versucht und etwaige Unverträglichkeiten äußern sich mich Durchfall (teilweise sehr stark/flüssig) und im Extremfall mit etrigen Pusteln am Bauch. Der Hund selber ist auch bei Unverträglichkeiten (schlussfolgernd bei Bauchschmerzen) gleichbleibend gut gelaunt, freundlich und gibt alles für mich. Auswirkungen auf sein Fell konnte ich bisher nicht beobachten - er sieht schlicht weg immer gesund aus (sagen auch alle Außenstehenden). Teilweise führten die Bauchschmerzen zu starken Rückenverspannungen, die mein Hund leider erst offensichtlich zeigte, als es schon arg schlimm war und er kaum mehr laufen mochte. Tierärztlich sind wir gut betreut und ich gehe eher einmal zu häufig zum TA, anstatt einmal zu wenig!   Aktuell bin ich mit der Futtersituation nicht sehr zufrieden. Eine Ausschlussdiät brachte mMn wenig neue Erkenntnisse. Die Reaktionen aus Futter sind leider auch sehr wechselhaft (will heißen, er verträgt sein Futter gut und plötzlich schlägt es um und er bekommt wieder starken Durchfall).   Als Welpe mochte ich mich bei meinem ersten Hund nichts ans Barf trauen (Angst vor Mangelernährung), so fütterte ich bis zum Alter von ca. 1,5 Jahren hochwertiges Nassfutter (Anfangs Welpenfutter) [das beim Züchter erhaltene Trockenfutter wurde nach dem Einzug behutsam "abgesetzt"] - als Welpe/Junghund hatte mein hund immer mal wieder leichten Durchfall (vertrug kein Getreide) was mich schlussendlich auch zum barfen brachte   Nachdem ich mich zum barfen belesen hatte und einige erfahrene Barfer mit Fragen löcherte begann ich also zu Barfen. Erst vertrug mein Hund das barfen gut. Ich war zufrieden. Durchfall folgte (im Endeffekt: Giardien; bis zur Diagnose dauerte es leider ein paar Wochen). Aufgrund der Giardien (die leider extrem hartnäckig waren und nicht effektiv zu behandeln waren; diese lästigen Viecher kamen trotz extremer Sauberkein immer wieder - im Nachhinein schätze ich, er hat sich immer wieder angesteckt -.- ) fütterte ich sehr Kohlenhydratarm und behielt nach einigen Rückfällen diese Ernährung bei, bis wir die Giardien dauerhaft los waren.   Danach zeigte sich immer wieder Durchfall (trotz Aufbau der Darmflora) - ich stellte auf Pferdefleisch und teilweise Lamm(pansen) um. Das funktionierte einige Zeit ganz okay, war aber nicht dauerhaft richtig gut. Irgendwann dauerhaft Durchfall - breiiger Kot. Ich versuchte als "letzten Ausweg" nochmal ein hochwertiges Nassfutter mit Pferdefleisch (hatte die Befürchtung, dass Roh einfach nicht gut funktioniert), zeitweise Teilbarf mit Nassfutter (ich fand die Idee des barfen einfach zu gut und versuchte es immer wieder mal umzustellen)   Eine zeitlang sind wir dann mit dem hochwertigen Nassfutten (getreidefrei, teilweise hypoallergen) sehr gut gefahren. Leider wurde die Rezeptur umgestellt und es folgte starker Durchfall.   Ich versuchte es nochmal mit barf - weiterhin keine Besserung. Ich vermute roh verarbeitet mein Hund das Futter einfach nicht gut genug!? Danach folgte eine Ausschlussdiät (Pferdefleisch geht; Gemüse ist sehr Tages abhängig, einen wirklichen Garant der immer funktioniert konnte ich nicht ausmachen. Einige Tage klappt zB Süßkartoffel gut und dann folgt leichter Durchfall)   Danach stiegen wir auf Reinfleischdose (Pferd) um (Gemüse kochte ich selber) - ebenfalls Änderung der "Rezeptur" (oder was auch immer), auf jedenfall war die Folge extremer Durchfall.   Also steig ich um aufs selber kochen - Abhängigkeit von irgendwelchen Herstellern möchte ich eigentlich nicht mehr sein.. Pferdefleisch. Gemüse verträgt er immer mal wieder, nie dauerhaft die gleiche Sorte (d.h. ein paar Tage funktiniert es, dann folgt Durchfall). Das funktionierte einige Zeit gut! Dann folgte ein kleiner Magen-Darm-Infekt und seit dem (ca. 4 Wochen) klappt dieses Modell auch nicht mehr all zu gut. Ich habe dann erstmal wieder das Gemüse weg gelassen mit der Folge einer leichten Besserung.  Aber weiterhin ist der Kot wirklich breeig und nur gerade so in Form bleibend.   Etwaige Futterzusätze, Fett, Getreide, Kartoffeln oä funktinieren schon lange nicht mehr. Knochen (beim barfen) gingen irgendwann genau so wenig wie Innerein (Knochen aufgrund er Fleischsorte, mein 4,5 Kg Hund kann schwerlich Pferderippen knabbern...)   Einige Etappen der Hundeernährung habe ich in der Auflistung bestimmt vergessen, aber im Groben wird es passen!     Natürlich machen sich die ganzen Unverträglichkeiten auch bei dem Gewicht meines Hundes bemerkbar, da er ohnehin sehr schlecht zunimmt, ist er einfach zu dünn.. Alles was kalorien hat und dick macht verträgt er nicht wirklich.. Darüber hinaus kann ich mir leider nicht vorstellen, dass so eine einseitige Ernährung dauerhaft gesund ist und gut geht..     Im Übrigen erfolgten Futterumstellungen (außer der Hund hatte ohnehin starken Durchfall od. allergische Reaktionen) stets recht behutsam! Eine Tierheilpraktikerin haben wir auch schon aufgesucht - da haben wir etwas für die Darmflora bekommen (bin mir aber nicht sicher, ob er das wirklich verträgt..) und einige Tipps, was er vertragen müsste - das passte leider wieder nur kurzfristig.   Hm, vielleicht habt ihr noch ein paar hilfreiche Ideen oder Ansätze oder womöglich auch positive Erfahrungswerte, was ich noch versuchen könnte!?  

      in Hundefutter


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