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Hundeforum Der Hund
Betty2168

Die beliebten „Alpha“-Trainingsmethoden schaden mehr als sie nutzen

Empfohlene Beiträge

Ok, sorry, wusste ich nicht.

Ich habe gedacht, dass das die Vereine sind, in denen die Leute über Jahre jede Woche etc gehen, mit trainieren auf diverse Prüfungen.

Hundeanfänger seh ich eher in Hundeschulen, aber eben ich prrsönlich bin nicht so 'vereinsfähig'

Oh doch - genau so ein Verein ist das. 

Und da lernen die von der Pieke auf....eigentich, wie man es nicht machen sollte. Nach einem halben Jahr sind sie teils dann schon Co-Trainer, übernehmen selber Grüppchen und Anleitung.....grusel...

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.....grusel...

Oje. Mir ist es soweiso ein Rätsel (auch in anderen Bereichen), wie viele Leute mit wenig Wissen, sehr viel Sendungsbewusstsein haben und meinen ndern zu sagen wie es richtig ist.

Mir sind dann doch die ewigen Zweifler sympathischer, auch wenn ein gutes Selbstbewusstsein an sich kein Fehler ist.

Schwierig...

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Was mich immer sehr stört bei der ganzen "Alpha" Nummer...nahezu jedes Verhalten des Hundes ist "dominant".

Der Hund läuft vorne...dominant, der will dich beherrschen.

Die Rute ist oben...dominant, der will dich beherrschen.

Der Hund liegt auf der Couch, ERHÖHT auch noch!...dominant, der will dich beherrschen.

Hund fordert dich zum spielen auf...dominant, der will dich beherrschen. DU musst das Spiel anfangen etc bla bla

...die Liste kann man beliebig fortsetzen....

 

Der Hund wird mir irgendwann überhaupt nichts mehr anzeigen weils ziemlich fürn Arsch ist. Gibt ja eh nur Mecker.

Was da so alles dominantes Verhalten sein soll da staunt der Durchschnitts Hundehalter wie ich einer bin.

 

Ist es jetzt dominantes Verhalten wenn mein Hund mich anstupst und mir zeigt das er bitte kurz auf den Balkon will. Könnte man ja auch als "Forderung" sehen.

Man kann aber auch einfach die Tür aufmachen weil man weis dem Hund ist es einfach wichtig nochmal die Lage zu checken da HSH Mix.

Da bin ich mir auch sehr sicher das der einfach nur raus will und nicht mal ansatzweise denkt: "Ha den Alten hab ich jetzt aber sauber beherrscht"

 

Ich finds insgesamt gnadenlos übertrieben, wobei es schon dominantes Verhalten auch bei Hunden gibt.

Aber A) muss man damit anders umgehen und B )betrifft das mit SIcherheit nicht die Mehrheit der Hunde.

 

Ich würds keinem empfehlen so mit dem Hund zu arbeiten.

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Hallo,

 

wie ist das jetzt zu verstehen...!? Mein Beitrag ist "Müll"...? Sehr nett...

Liebe Grüße

 

BETTY und Ronja

Das war nicht gegen dich persönlich oder deinen post, sondern auf den Inhalt bezogen. Andere haben ja nun auch schon darauf geantwortet. Ich habe es halt kurz gefasst.

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Den Inhalt finde ich persönlich ganz ordentlich.

im Endeffekt bestätigt er nicht nur meine Erfahrungen, sondern auch die von vielen anderen Cross-over-Hundehaltern und Trainern, die einen eigenen, persönlichen Vergleich ziehen können, weil sie sowohl mit aversiven Maßnahmen im Training, als auch dem Anwenden belohnungsbasierter Methoden haben.

Warum sich was wie auswirkt, die Zusammenhänge, die unter anderem in den Falldartsellungen beschrieben wurden, hat Marcolino hier sehr zutreffend erklärt.

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Acerino, danke für deinen Beitrag, ich seh es genauso.!

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Ich glaube einfach, dass man Amerika nicht mit Mitteleuropa verwechseln sollte. Die Hundehaltung ist da anders, was hier beschrieben wird kenne so ich nicht.

Deshaob finde ich die CM-Filmchen (ja, ich habe auch schon So-nachmittags reingeschaut) so weltfremd, bzw europafremd

Aber wenn man altes Zeugs zum 1000x hochholen will... langweilig!

Das hat nur bedingt was mit CM zu tun. Die Erziehungskonzepte und einzelnen Handlungen siehst du massenhaft auf der Straße auch in Deutschland und sie werden in Foren, Blogs und sozialen Netzwerken auch empfohlen. Wie oft wird auch hier gesagt, dass so ein Nein nicht schade (auch bei bester Beziehung kann es schaden, nämlich die Beziehung ankratzen oder gar aggressive Reaktionen auslösen)?

Das ist kein amerikanisches Phänomen.

Ich sehe es leider öfters als mir lieb ist, von Leuten, die auch glauben, sie haben ein harmonisches Zusammenleben mit ihren Hunden und würden nicht strafen. Leider sehe ich ebenfalls telweise heftige Reaktionen der Hunde, die irgendwann halt "bahnbrechen".

Andererseits ist für viele schon höchste Aggression, wenn ein Hund die Lefze hebt.

***

Allerdings bin ich immer ein bisschen verwundert, wenn Leute, die Aversivreize anwenden (und glauben, damit fair zu sein), das dann so in Frage stellen, ohne den genauen Inhalt zu kennen. Es gibt ja nicht nur diese Studie zum Thema.

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Ich hab neulich auch einen interessanten englischen Artikel darüber gelesen, wie auf aversive Methoden oft "gutes" Verhalten+Lob/Leckerlie direkt folgen, was dazu führen kann, dass der aversive Reiz quasi unabsichtlich gegenkonditioniert wird, sodass das auch mit ein Grund ist, warum Hunde oft "abstumpfen" und die Besitzer dann meinen, x macht dem Hund ja nichts, also muss aus x nun y werden und das ist für sie völlig legitim; und dann geht's unter Umständen noch mal genauso. Da ging es auch um eine Studie bei Ratten, wo Elektroschocks über Futter positiv konditioniert wurden.

 

Über aversiv zu arbeiten wäre mir viel zu riskant, denn bis ich so weit wäre, das mit möglichst wenig (und trotzdem nicht ohne) Nebenwirkungen tun zu können, in der Zeit hab ich dann auch gelernt, wie ich ohne aversiv wirklich kompetent arbeite.

Mein Reden und Standard-Hauptargument meinerseits, warum der goldene Mittelweg eben nicht so toll ist.

(Und dann gibt es noch:

http://www.easy-dogs.net/home/blog/training/gastautor/matchig_law.html

was auch gerne bei Mischmasch unbewusst geschieht, allerdings auch bei "rein positiv")

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Wie oft wird auch hier gesagt, dass so ein Nein nicht schade (auch bei bester Beziehung kann es schaden, nämlich die Beziehung ankratzen oder gar aggressive Reaktionen auslösen)?

 

Ich bin nach wie vor der Meinung das ein "Nein" nicht schadet. Und ein normales "Nein" wird niemals die Beziehung ankratzen oder eine agressive Reaktion auslösen.

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Niemals, außer dann, wenns passiert.

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