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Hundeforum Der Hund
Betty2168

Die beliebten „Alpha“-Trainingsmethoden schaden mehr als sie nutzen

Empfohlene Beiträge

Mal zurück zum Thema:

 

Was mich extrem an der "Alpha" Methode stört und wo ich denke sie schadet ist in der Kommunikation allgemein.

Man nimmt dem Hund jegliche Kommunikationsmöglichkeiten da vieles einfach als "dominant" ausgelegt wird.

Da liegt meiner Meinung nach dann das Hauptproblem. Vieles was der Hund anzeigt kann man auch als Dominanz auslegen.

 

Für mich geht es hier in erster Linie um Sichtweisen denn daraus resultiert im Prinzip der Umgang mit dem Hund.

Gerade CM hat da mMn eine komplett falsche Sichtweise und kommt dadurch auch zu den falschen Schlüssen.

(Hund will dich beherrschen. Es geht immer um Macht usw...).

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Calming Signals sind nicht stets das gleiche wie Appeasement Signals. Calming Signals machen Hunde für sich selbst, manche lecken sich über die Nase, um sich selbst zu beruhigen, also bei großer Aufregung zum Beispiel.
Außerdem muss man die Körpersignale im Kontext sehen (Beschwichtigungen stehen selten isoliert und ein einziges Mal da!) - keiner sollte sie auslegen, wie man das damals beim "Aufkommen" durch Rugaas gemacht hat.

Dann gibt es noch ganz einfaches Schlecken, weil der Hund was Leckeres zu essen erwartet. Ganz sicher keine Beschwichtigung (es sei denn, er beschwichtigt die Hundetorte!):
 

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Hier auch in Futtererwartung - und Akuma ist vornehmlich ein "Seitenschlecker", keiner der über die Nase schlecht. Beschwichtigen tut er für gewöhnlich über die Nase.

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Und sorry, auch die Verhaltensbiologie ist keine reine Interpretationssache. Darf ich dich, wirklich ohne dich bloßstellen zu wollen, fragen, wie weit du mit wissenschaftlicher Arbeit und ihren Mechanismen vertraut bist?
Postulieren alleine reicht nicht, nicht mal in den Geisteswissenschaften. Sowas reicht allenfalls bei esoterischen Pseudowissenschaften.
Gerade die Verhaltensbiologie kombiniert mit Neurobiologie liefert durchaus nachweisbare Fakten, die einen wissenschaftlichen Konsens bilden. Solange kein Gegenbeweis angeführt wird, gilt die Sache durchaus als "wissenschaftlicher Fakt".
Anders sieht es aus, wenn die Datenlage noch keinen solchen Konsens zulässt.

Außerdem ging es mir darum, deinen Einwand zu entkräften, das es wohl scheinbar nicht diskussionswürdig sei, wenn ich im Konjunktiv schreibe.

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Ich kann dich beruhigen ich bin durchaus vertraut mit wissenschaftlichen Arbeiten und Erkenntnissen. (wenn auch in anderen Bereichen. z.B. finde ich Quantenphysik/theoretische Physik sehr faszinierend)

 

Der Äther ist z.B. so ein wissenschaftlicher Fakt aus der Physik. Die Annahme war das Licht auch ein "Trägermaterial" bzw. Medium braucht um sich auszubreiten.

Da gab es auch einen allgemeinen Konsens nur heute wissen wir das die damalige Theorie einfach nonsens war. Wissenschaft lebt von Skepsis und von der Suche nach neuen Erkenntnissen.

In dreissig Jahren werden sich sowohl die Verhaltensforscher als auch Physiker wundern wie man heute auf manche Sachen gekommen ist. Mit neuen Erkenntnissen kommt man auch immer zu neuen Schlussfolgerungen.

 

Also bitte nicht immer so tum als wenn es hier um Fakten geht. Es sind und bleiben Annahmen. Mir wäre auch neu das wir in der Neurobiologie bereits soweit sind das man von Fakten sprechen könnte.

Man hat immer noch keinen blassen Schimmer wie das Gehirn ansich funktioniert.

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Was ich wissen wollte: hast du studiert und wissenschaftlich gearbeitet?

Wenn du konsequent bei deiner Erläuterung bleibst, gibt es gar keine Fakten, also brauchen wir auch nicht diskutieren, weil in 300 Jahren könnte alles widerlegt worden sein. Wenn sich der Konsens verschiebt, weil Gegenbeweis, dann ist das natürlich das Maß der Dinge (wie ich bereits schrieb).


Allerdings:
http://www.duden.de/rechtschreibung/Faktum_Gegebenheit_Sachlage

Das ist so ein richtiges Totschlag-Argument. An dem Punkt ist wirklich Schluss.


Zum Äther: Es gab keinen physikalischen Nachweis. Es war leidiglich postuliert (das ist auch der Grund, warum die Alchemie keine Wissenschaft ist). Das ist nicht der heutige Standard eines wissenschaftlichen Konsens.

In der Neurobiologie des Hundes zu seinem Verhalten auf aversive Stimuli gibt es die, die Nachweise.






Aber huch, das ist schon sehr OT. Nur wenn wir so argumentieren wollen, brauchen wir eigentlich kein Argument mehr, weil "sind alles nur Annahmen".


 

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Doch man kann durchaus diskutieren und gerade Kritik oder auch hinterfragen ist wichtig.

Das genau fehlt mir wenn jemand eine Meinung nach neuesten wissenschaflichen Erkenntnissen als unumstößlichen Fakt präsentiert. Denn dann  genau braucht man nicht zu diskutieren.

Ich hinterfrage auch nur deshalb weil sich meine persönlichen Erfahrungen aus der Praxis nicht mit deiner Behauptung decken.

 

Mir fehlt auch der Nachweis nach wie vor.

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Dann gibt es noch ganz einfaches Schlecken, weil der Hund was Leckeres zu essen erwartet. Ganz sicher keine Beschwichtigung (es sei denn, er beschwichtigt die Hundetorte!):
Oder dich, weil er freiwillig sicher nicht warten würde, sondern sich das Ding gleich einverleiben möchte und nicht darf.  :P

Könnte ja sein, oder? 

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Dann würde er mich angucken/an mir direkt vorbeigucken, bzw. in meine Richtung, ansonsten nehme ich seine Beschwichtigung nicht wahr.

ABer freilich, könnte natürlich schon sein, ganz theoretisch. Wills ja nicht ausschließen. Ist wie Homöopathie, zu 99,9% ist da keine Wirkung.

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Doch man kann durchaus diskutieren und gerade Kritik oder auch hinterfragen ist wichtig.

Das genau fehlt mir wenn jemand eine Meinung nach neuesten wissenschaflichen Erkenntnissen als unumstößlichen Fakt präsentiert. Denn dann  genau braucht man nicht zu diskutieren.

Ich hinterfrage auch nur deshalb weil sich meine persönlichen Erfahrungen aus der Praxis nicht mit deiner Behauptung decken.

 

Mir fehlt auch der Nachweis nach wie vor.

O_O

Natürlich könnte es sein, dass die Erde gar keine Kugel ist, sondern ein Überraschungsei, das von Überwesen programmiert wurde und wir quasi Videospielfiguren sind. Denkbar ist das freilich. Aber eine schlechte Grundlage zu einer objektiven Diskussion, weil da einfach gar kein Nachweis ist. Wir können auch hypothetisch über Gott reden, aber das ist schon ein bisschen was anderes als aversive Stimuli, da hat man ne ganz gute Datenlage.

Hier haben wir ja zumindest schon eine wissenschaftliche Arbeit, die eine relativ klare Richtung vorgibt.

Ich bin jederzeit bereit, den momentanen Stand der Dinge zu hinterfragen, aber schau an, die "URALTE" Konditionierung hat auch heute noch Bestand, in angepasster/erweiterer Form.

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Wenn du ihn nicht hemmen würdest, wäre die Zunge drin und die Torte im Maul, da bin ich mir ziemlich sicher.  :P

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Wenn du ihn nicht hemmen würdest, wäre die Zunge drin und die Torte im Maul, da bin ich mir ziemlich sicher.  :P

Nicht unbedingt. Bei Akuma sofort, aber du hast Yoma noch nie fressen sehen. Der schleckt sich pbers Maul, weils gut riecht und risst dann wie die Prinzessin auf der Erbse, da fallen ihm die Stücke aus dem Maul, er schleckt sie wieder auf, dann fallen sie wieder raus, weil die im einen Quadratmillimeter zu groß sind.

Er denkt auch, er hätte Mahlzähne und überhaupt... er frisst wie eine zahnlose Katze.

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