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Hundeforum Der Hund
Rabia*

Hund pinkelt auf Badteppich und ins Zimmer der Mitbewohnerin

Empfohlene Beiträge

Hallo,

 

Mein Beaglemädchen hat die blöde Angewohnheit, ab und zu (alle paar Wochen/Monate) wenn sie alleine daheim ist, ins Bad auf den Teppich zu pinkeln. Hat sie in der alten Wohnung auch schon ab und zu gemacht und prinzipiell ist es doof, aber das Bad hat Fliesen und der Teppich ist schnell gewaschen. Jetzt geht sie allerdings zu weit. Eben hat sie ins Zimmer meiner Mitbewohnerin gepinkelt, während die Wäsche aufhängen war. Ich war nicht daheim. 

 

Zur Wohnsituation: Wir wohnen zu fünft mit fünf Hunden in einem Haus mit Garten. Wenn ich nicht da bin, darf mein Hund prinzipiell in meinem Zimmer, im Treppenhaus und im Wohnzimmer sein, also quasi im ganzen Haus außer in den Zimmern der andern und wenn ich dran denke ist die Badtür aus genannten Gründen zu. 

 

Wieso tut sie das? Also pinkeln kann sie nicht müssen, denn ich war vorhin noch mit ihr raus und sie war vor ner Stunde noch im Garten. Morgens meldet sie sich, wenn sie muss (und ich ihr zu lange schlafe), also stubenrein ist sie eigentlich....bin ziemlich ratlos was ich da tun kann...

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Das ist meiner Meinung nach vermutlich Stresspinkeln. Sie kommt nicht so gut klar mit alleine sein, oder mit deiner Mitbewohnerin, oder mit den anderen Hunden oder einem der Hunde oder mit allem.

 

Kann es sein, dass sie von der Mitbewohnerin benachteiligt wird? Bzw. kann es sein, dass der Hund deine vollste Aufmerksamkeit erhält und sobald du wegbist, wird sie quasi ignoriert? Für Hunde gibt es nicht mein Hund dein Hund, wenn alle zusammen wohnen, ist das für sie eine Familie, und dass dann einer zurückgesetzt wird, macht eben Stress. Sobald die Bezugsperson weg ist, steigt die andere Bewohnerin zur Bezugsperson auf, wenn die dann Unterschiede macht mit den Hunden, ist das nicht gut. Sobald die Bezgusperson wieder da ist, ist es für deinen Hund kein Problem, sie setzen ja durchaus Prioritäten.

 

Oder es sind die anderen Hunde, oder einer davon, wenn du da bist, fühlt sie sich sicher, bist du nicht da, kommt es zu Diskussionen, denen sie nicht gewachsen ist.

 

Aber ich tendiere zu Mitbewohnerinproblem, denn sie macht in deren Zimmer, das ist der Klassiker, kenn ich mehrfach, dass der, der den Hund nicht voll annimmt, dann mit URin oder Kot vor seinem Bett, in seinem Bett oder in seinem Zimmer konfrontiert wird. Das ist quasi ein Hilfeschrei des Hundes, HALLO ICHB IN AUCH NOCH DA, NIMM MICH DOCH ENDLICH AUCH MAL WAHR, ICH LEIDE. Wird oft als Protestpinkeln bezeichnet, aber das impliziert für mich immer den unguten Unterton, dass die Hunde das machen, um einen zu ärgern, zu strafen, das ist aber nicht die Intention, es geht nur um echte seelische Zuwendung/Annahme/Emotion.

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Mh nee...glaub ich eher nicht, wir wohnen schon seit über zwei Jahren mit dieser Mitbewohnerin zusammen (mit den anderen seit April) und die mögen sich eigentlich voll gerne... Ich bespaß meinen Hund eigentlich nicht den ganzen Tag, wir kuscheln mal und gehn raus, aber meist liegt sie in ihrem Korb und ich mach halt mein Zeug. 

 

Also eins ist mir noch eingefallen...vor 3 Jahren war sie mal 2 Wochen bei ner Freundin als ich in Urlaub war und da hat sie eigentlich ziemlich klar aus Protest überall hingepinkelt und gekackt...richtig mit die Person anschaun und dann hinhocken...das war aber nach einer Woche eigentlich wieder gut. 

 

 

Dass sie in ein anderes Zimmer pinkelt hat sie bei dieser Person jetzt übrigens das erste Mal gemacht. Bei ner anderen seit April vielleicht 1-2 Mal, aber die hat sich da weniger drüber aufgeregt (ok ist es trotzdem nicht).

 

Ich hoff echt, dass es da ne Strategie gibt ihr das abzugewöhnen.... :/

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Lass sie doch in Deinem Zimmer, wo sie sich hoffentlich wohl und geborgen fühlt.

Vielleicht stresst sie dieses ja vermutlich ziemlich bewegte WG Leben?

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Wenn ich sie in meinem Zimmer lass, jammert sie, weil sie weiß dass wer im Haus ist und sie eingesperrt ist.

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Ja, wie gesagt, dieses angebliche Protestpinkeln, dass immer schnell bemüht wird, gibt es für mich nicht. Klar schaut dich der Hund an, wenn er will, dass du merkst, das in seinen Augen etws völlig falsch läuft. Er will dich ja damit darauf aurmerksam machen, dass du endlich merkst, dass da was nicht stimmt in seinen Augen.

 

Wenn Hunde das machen, dann nicht um dir eins auszuwischen oder ätsch zu sagen, sondern, weil sie Stress haben mit dem veränderten Umfeld, mit dem veränderten Verhalten, mit Besuchern oder fremden Hunden, denen sie sich nicht gewachsen fühlen, mit nicht mehr Prinzessin spielen können, mit z.B. Menschen/Hunden, die ihnen Ressourcen vorenthalten, die ihnen zu stehen müssten in ihren Augen, kann z.b. schon ausreichen, wenn sich ein Besucher auf den Stammplatz des Hundes setzt und der Hund nie gelernt hat zurückzustecken, etc. Die Ursachen warum sie Stress haben können unterschiedlich sein, aber es ist eher ein OH GOTT, WAS MACH ICH JETZT BLOSS,  MERKT DENN HIER KEINER, DASS WAS VERKERHT LÄUFT oder HILFE, KEINER HAT MICH LIEB oder DAS IST MIR TOTAL UNHEIMLICH oder ähnliches.

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Meine Chiqui hat das übrigens auch gemacht als sie zur Pflege bei einer Freundin war, der Grund war bei ihr, dass sie eigentlich Ranghöchste war, die Freundin aber ihren Rüden ständig bevorzugt hat. Meine Anika hat das gemacht, wenn sie in fremder Umgebung wie Hotelzimmer alleine bleiben musste, sobald ich aber mein Gepäck zuerst ausgebreitet hatte, meine Decke aufs Bett gelegt habe, meine Schuhe ausgezogen und hingestellt habe, mich also heimisch niedergelassen habe, konnte ich ohne Probleme essen gehen und sie im Zimmer lassen, umgekehrt ging gar nicht. Ebenso als ich mal den Führerschein gemacht habe vor vielen Jahren, musste ich außerplanmäßig vormittags immer das Haus verlassen, das war Anika nicht gewohnt, sie war immer vormittags dabei beim Spazierengehen. Es hat 2 Wochen gedauert, bis dahin hat sie mir jeden Tag auf die Couch gepinkelt und zwar immer in dem Moment, als ich die Wohnung wieder betrat. Viele Hunde, die einen strikten Tagesablauf haben, reagieren so, wenn sich dieser Tagesablauf plötzlich ändert, weil ihre Welt aus den Fugen gerät.

 

Ein Welpe von mir, den ich an eine kinderreiche Familie abgegeben habe, hat dem Hausherrn immer vor sein Bett gemacht, nicht vor das der Frau, oder wenn er Fernseh geschaut hat, vor den Fernseher, auch meistens so, dass er es sah. Der Hausherr wollte keinen Chi und hat sich am Anfang absolut gar nicht um den Hund gekümmert, demonstrativ wohl und wurde auch immer krätziger mit dem Hund. Das ganze hörte erst auf, als es im Haus brannte, die Hündin hat nachts so lange gebellt bis endlich jemand wach wurde und nachschaute und hat damit der Familie das Leben gerettet, seitdem war die Hündin der Star des Hausherrn und sie hat nie wieder vor sein Bett gemacht. Ich hab davon erst erfahren, als sie zum Star wurde, sonst hätte ich den Hund wohl nicht dort gelassen.

 

Sind nur einige Beispiel, aber keiner der Hunde hat das gemacht, um zu protestieren, um einen zu ärgern, sich am Ärger zu freuen etc.

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Also eins ist mir noch eingefallen...vor 3 Jahren war sie mal 2 Wochen bei ner Freundin als ich in Urlaub war und da hat sie eigentlich ziemlich klar aus Protest überall hingepinkelt und gekackt...richtig mit die Person anschaun und dann hinhocken...das war aber nach einer Woche eigentlich wieder gut. 

Ist trotzdem kein Protest, sondern ein Stresssymptom. Hat sich da wohl nicht wohlgefühlt.

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Dass der Hund in das Zimmer der Mitbewohnerin pinkelt, hat weder was mit Protestpinkeln, noch mit Ranghörergedöns zu tun.

Ein Hund pinkelt nicht gern in seine gewöhnlichen Aufenthaltsorte. Deshalb sucht er sich Ecken aus, die nicht zu seinem eigentlichen Wohnraum gehören.

Ich nehme mal an, dass sich der Hund generell eher selten im Bad oder im Zimmer der Mitbewohnerin aufhält.

Der Hund hat vermutlich Stress mit dem Alleinsein. Auch wenn noch andere Hunde oder Menschen da sind, ist das trotzdem wie allein sein, wenn die Hauptbezugsperson weg ist.

Ich würde nochmal das Alleinsein neu aufbauen. Vielleicht sogar in deinem eigenen Zimmer. Räumliche Begrenzung kann helfen zur Ruhe zu kommen.

Das muss dann aber eben neu und kleinschrittig geübt werden.

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