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Hundeforum Der Hund
Osiria

Mein Hund verhält sich seltsam beim Gassi gehen

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Mein Biewer-Yorki Frodo ist nun zwei Jahre und 8 Monate alt und wir haben das Prolem " Gassi gehen" noch immer nicht im Griff. Er macht zwar nichts mehr in die Wohnung, meldet sich aber nie für raus und wenn ich dann mit ihm gehen möchte, mussich ihn mit Futter aus seinem Versteck locken. Sind wir dann erstmal draussen, geht es erst so richtig los. Er läuft nur schlecht an der Leine, will grundsätzlich nicht dahin gehen wo ich hinmöchte und wenn er einen anderen Hund auch nur von weitem sieht, legt er sich flach auf den Boden und rührt sich garnicht mehr. Erst nach einer gewissen Zeit springt er dann völlig überraschend auf und beginnt zu spielen. Ich hab schon verschiedenes versucht um ihn dazu zu bewegen dass er einfach an anderen Hunden vorbei geht, es klappt aber nicht. Weiss da jemand etwas das ihm helfen könnte?

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Seit wann hast du den Hund denn?

Und zeigt er sein Verhalten von Anfang an?

 

Hundetrainer mal bei euch gewesen, um seine Einschätzung abzugeben?

Das Problem ist nunmal, dass man deinen Hund und die Lebensumstände sehen müsste, um sinnvolle Ratschläge zu geben. 

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Ich hab den Kleinen seit 2 1/2 Jahren. Er war von Anfang an so gewesen. Ich dachte zuerst, das sei ein typisches Welpenverhalten. Ich war schon bei zwei Hundetrainern. Einer hat ihn mit Gewalt hochgezerrt und auf die anderen Hunde zugeschleift, dort bin ich sofort weg, der andere meinte, es sei ein natürliches Schutzverhalten undich solle es einfach ignorieren. Er lebt ein sehr geregeltes Leben Ich bin die Woche über mit ihm alleine. Gehe 4x tgl.mit ihm raus, davon 2x länger, so dass wir Alles in Allem ca 4 Std tgl. draussen sind. Er hat viel Gelegenheit mit anderen Hunden zu spielen, nimmt das aber kaum wahr. Meist steht oder liegt er nur da und sieht den anderen zu. Ab und zu steht er mal auf und rennt ein paar Sekunden mit den anderen mit, meist aber nicht. Nur wenn wir auf dem Heimweg sind läuft er flott an der Leine und lässt sich auch nicht aufhalten oder ablenken. Zu Hause spielt er sehr temperatmentvoll und ausdauernd

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Ha, ich habe hier drei solche Kandidaten. Die Große, mit der ich am längsten unterwegs bin, geht nur gerne die "eingefahrenen Wege" und guckt mich ständig an mit dem Gesichtsausdruck "können wir nun wieder heim?". Zu Beginn des Spazierganges - sie geht gerne raus - schnüffelt sie viel und läuft seeeehr langsam. Sage ich "wir gehen nach Hause" wird sie temperamentvoll wie ein Husky. Unser Chi und der Papillon verhalten sich ganz ähnlich, sie gehen zwar gerne raus, aber nur unter gutem Zureden spazieren - nach Hause sind sie flott unterwegs. Wenn sie spielen, dann nur untereinander, mit anderen Hunden gibt es keine Möglichkeit.

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Mein Julchen hat auch kein Interesse an anderen Hunden. Das war auch schon in der Hundeschule so, während die anderen spielten kroch sie durch die Büsche. Wir gehen Wege, wo wir möglichst keine anderen Hunde begegnen.

Tommy hatte vor Jahren sich auch immer versteckt, wenn Gassi anstand. Er hatte Angst vor den Skatern, die da unterwegs waren. Wir gingen dann auch andere Wege. Inzwischen hat er dort keine Angst mehr.

Ich würde es doch nochmal mit einem guten Trainer oder Hundeschule versuchen

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Vlt steht er einfach nicht so auf andere (Fremd)Hunde.

Denen kann man doch gut aus dem Weg gehen.

 

Suchst du denn den Kontakt zu anderen Hunden?

Oder macht ihr euer Ding?
Spielst du mit ihm unterwegs? Stöbert er? Beschäftigt ihr euch als Team draußen zusammen?


4 Std tgl. Gassi. Vielleicht ist ihm das ja auch zu viel? 

 

Es ist, man merkt es, ein Stochern im Nebel.

Hat denn der zweite Trainer ("Schutzverhalten" - vor was?) irgendwas als Training vorgeschlagen? Oder nur ignorieren?

 

Du musst doch in all der Zeit schon einiges ausprobiert haben?

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Viel ungewöhnlicher als das Hinlegen bei Hundesichtung (was ja einige Hunde machen), finde ich, dass er sich versteckt und nicht raus gehen mag.

Läuft das immer gleich ab?

Vielleicht solltest du da einfach mal eine andere Reihenfolge ausprobieren?

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Erstmal vielen Dank für die Antworten. Ich kann hier alles zusammenfassen. Ja es läuft immer gleich ab. Wir gehen morgens früh für ca 1/2 Stunde raus, am Vormittag dann nochmal länger, meist 1-1,5 Stunden, entweder in den Wald, dort sind wir dann alleine. Einige Wege geht er, andere garnicht. Ist ok für mich. Wenn das Wetter zu schlecht ist machen wir ein bisschen Strassentraining, ich versuche ihn dann mit viel Geduld an Menschen, Busse, Autos und andere Hunde zu gewöhnen. Meist mit wenig Erfolg. Wennn wir zurück sind schläft er. Am Nachmittag gehen wir dann in einen nahe gelegenen Park, dort trifft er auf andere Hunde, überwiegend kleine Arten wie er und keiner davon aggressiv. Meist spielen alle zusammen, er macht selten mit, und wenn dann nur ganz kurz, scheint sich aber wohlzufühlen. Abends gehen wir dann nochmal auf die letzte Tour, nochmal 1/2 bis 1 Stunde, je nachdem wie lange er braucht bis er seine Geschäfte erledigt hat. Und es ist immer das Gleiche. Wenn uns irgendwas begegnet, liegt er flach auf dem Boden

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Wenn das Wetter zu schlecht ist machen wir ein bisschen Strassentraining, ich versuche ihn dann mit viel Geduld an Menschen, Busse, Autos und andere Hunde zu gewöhnen. Meist mit wenig Erfolg.

Wie sieht dein Strassentraining genau aus, was bedeutet "wenig Erfolg"?

Kann es sein, dass er draußen von ängstigenden Reizen überfordert ist und deswegen eine allgemeine Umweltfurcht entwickelt hat?

Er scheint ein recht ängstlicher, unsicherer Hund zu sein?

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Ja das stimmt. Er ist ein kleiner Angsthase. Selbstbewusstsein hat er nur zu Hause. Wir wohnen in einer ziemlich ruhigen Gegend. Bis zur stärker befahrenen Strasse welche in die Stadt führt, sind es ca. 10 Gehminuten. Wenn wir nicht in den Wald gehen laufe ich mit dem Kleinen durch das Wohngebiet in Richtung Strasse. Ich versuche damit, ihm ein bisschen die Angst vor Autos, Omnibussen und Menschen zu nehmen, indem er das öfter zu sehen bekommt. Ich hoffe, dass das irgendwann mal zur Gewohnheit wird. Wir machen das in seinem Tempo und viel Zeit zum Schnuppern. Es gibt mmer wieder mal ein kleines Leckerchen wenn wir dort unterwegs sind. Ich hoffe, es damit für ihn positiver zu machen

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