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Hundeforum Der Hund
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Hund hat Panik vor Autos

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Hallo zusammen,

evtl. könnt Ihr mir helfen.

Mein Hund ist erst ein 1/4 Jahr bei mir. Er ist aus dem Ausland und ca. 4 Jahre alt. Kniehoch.

Sobald wir an einem Auto mit offener Tür vorbeikommen, dreht er durch. Er schreit und will wegrennen. An eine Autofahrt ist derzeit noch nicht zu denken. Er würde sich wehren und flüchten wollen, wenn ich ihn zwingen würde.

 

Jetzt weiß ich, dass man Ruhe bewahren soll und sich grundsätzlich nicht allzu oft vom Hund von A nach B  ziehen lassen soll und bleibe also stehen. Er fährt sofort herunter und setzt oder legt sich hin. Gehe ich wieder los, Richtung egal, geht es wieder von vorne los. Wir laufen auch Bögen. Da ist er etwas entspannter.

 

Unabhängig von dieser Autotürensache beeilt er sich, heftig ziehend, nach Hause zu kommen. Er kratzt an der Türe und schreit. Anfänglich sprang er an mir hoch.

 

Es wird besser, seit ich dort eine Zeitlang mit ihm vor der verschlossenen Türe stehen bleibe. Dann setzt er sich auf die Matte davor und atmet durch. Da bin ich also auf einem guten Weg. DAs Gezerre beginnt gut 100 m vor unserem Haus.

 

Anderes Thema: er mäkelt mit dem Fressen. Bei Stress nimmt er gar nichts, nicht mal Huhn, nicht mal, wenn 3 Mahlzeiten ausgefallen sind (wollte ihm mit Futter die Autos "lecker" machen, klappt null). Manchmal frage ich mich, wie er es mit seiner Mäkelei schafft, nicht zu verhungern.

 

Wer weiß Rat?

Danke!

 

 

 

 

 

 

 

 

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Kannst du vielleicht mit ihm spielen, wenn ihr an ein Auto kommt? Also bevor er sich aufregt? Und dann mit jedem Training etwas näher ran kommen?

 

Mit dem Nachhause ziehen, da würde ich mir jetzt nicht so einen Kopf machen. Es ist doch gut, dass er sich daheim offensichtlich wohl und sicher fühlt. Vielleicht ist er drausen überfordert und ist deshalb froh wieder heim zu kommen?

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Was sind denn drei Mahlzeiten? Hunger: nee.

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Leider spielt er nur sehr selten, dafür muss er sehr entspannt sein, als Zuhause.

 

Das mit dem Zerren bis zum Haus wollte ich nicht ständig zulassen, da er ja zur Ruhe kommt, wenn er davor warten muss und dann halbwegs ruhig reingeht.

 

Es ist so, als ob er durchknallt, wild agiert und bei einem Stehenbleiben durch mich durchatmet und dann erst nachdenkt...so irgendwie :-)

 

Als ob es beim zweiten Betrachten nicht mehr so schlimm ist

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Klingt nach einer längeren Trainingsprozedur. Dabei musst du auf jeden Fall sehr geduldig sein und wirklich nur anfangen zu trainieren wenn du selbst entspannt bist.

 

Wie ich es vielleicht anstellen würde:

Nähere dich dem Auto täglich/pro Spaziergang (je nachdem wie der Hund es verträgt) immer wieder etwas mehr und lass die Autotüren dabei anfangs aber noch zu.

Lege (wenn der Hund neben dem Auto entspannt vorbeilaufen kann) viele Leckerchen/Würstchen etc. um das Auto und später dann natürlich auch im Auto aus.

Früher oder später holt sich dein Hund die Leckerbissen schon, selbst wenn er dafür ins Auto steigen muss. Lass deinem Hund in diesem Bereich freie Hand und zwing ihn lieber nicht, sonst verstärkt das am Ende noch seine Ängste.

 

Achtung: Am Auto eher vorbeilaufen und nicht drauf zulaufen. Das empfinden sie als nicht so schlimm (jedenfalls meiner Erfahrung nach:) ).

 

Bei dem Problem mit der Tür würde ich es so machen, wie wenn ich meinen Hund jedes Frühjahr wieder an die Kuhherden gewöhnen muss.

Sobald gezogen wird drehe ich konsequent um und laufe in die entgegengesetzte Richtung, bis sie brav mit mir läuft und ich loben kann.

Ich drehe wieder um und wieder beginnt das Spiel von vorne. Sobald sie zieht gehts Retour. Sonst wird eifrig gelobt.

 

Vor dem Verhungern des Hundes würde ich mir keine allzu großen Sorgen machen. Vor einem vollen Napf verhungern die wenigsten möchte ich doch hoffen. Sollte er aber wirklich bedenklich an Gewicht verlieren oder bereits an Untergewicht leiden würde ich einen Tierarzt aufsuchen und nach Rat fragen. Mein Hund frisst auch nicht wenn sie zu viel Angst hat (Silvester :( ), aber wegen ein oder zwei Tagen muss man sich bei einem gesunden Hund in der Regel noch keine großen Sorgen machen.

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Woher kommt dein Hund?Es könnte sein das er vom Hundfänger eingefangen und ins Auto verladen wurde.Deshalb die Angst vor geöffneten Autotüren. Mit diesem Trauma musst du sensibel umgehen, brauchst viel Zeit und Geduld und auf jeden Fall nicht zwingen. Michelle hat je gut beschrieben, wie du Vorgehen könntest, ich würde das auch so probieren.

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Hast du schon was ausprobiert? Wie ist es gelaufen?

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