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Hundeforum Der Hund
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Kommen wiederkehrende Infektionen ausschließlich bei geimpften Welpen vor?

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Les mal die Packungsbeilagen für Hundeimpfungen, und zeig mir, wo da steht, dass es nach Körpergewicht aufgezogen wird. Ich hab noch keine gefunden. Die Tollwutimpfung für Menschen ist übrigens völlig was anderes als die für Hunde.

irgendwie lasse ich meine Tiere immer vom TA impfen

Also komme ich gar nicht in Versuchung zu lesen.

 

Und ja, alle müssen vorher gewogen werden.

Und garantiert nicht, um ihre körperliche Entwicklung fest zu stellen.

irgendwie lasse ich meine Tiere immer vom TA impfen

Also komme ich gar nicht in Versuchung zu lesen.

 

Und ja, alle müssen vorher gewogen werden.

Und garantiert nicht, um ihre körperliche Entwicklung fest zu stellen.

Aber ich werde morgen mal meinen TA fragen muss so wie so hin.

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Die Beipackzettel findest Du alle im Internet.

Es gibt keinen einzigen Impfstoff, der nach Gewicht gegeben wird.

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Natürlich wird dein Hund gewogen, um seinen Gesundheitszustand zu dokumentieren!

Da wirst du morgen beim TA feststellen müssen, dass dein " garantiert nicht..." etwas vorschnell war! :)

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Aghata, der TA wiegt nicht, um die Dosis des Impfstoffes auszurechnen, der hat dafür andere Gründe, was auch immer, aber mit der Dosis hat das nichts zu tun. Und falls er die Dosis tatsächlich an das Gewicht anpasst, ist das falsch. Ich finde das noch viel schlimmer als zu impfen, denn damit wird trotzdem Gift in den Körper gebracht, aber es hat zudem 0,0 nutzen, der Hund ist dann nicht geschützt, weil die Impfung nicht anschlagen kann. Ich hab es oben erklärt, warum das so ist.

 

Es wird zwar in jede Ampulle eine kleine Überdosierung eingefüllt, einfach, weil beim Aufziehen der Spritze immer ein kleiner Rest in der Ampulle bleibt oder verspritzt wird, aber es ist nie soviel drin, als dass man beim Anpassen an das Körpergewicht des Hundes noch ausreichend Impfsera spritzen könnte, jedenfalls wäre das allerhöchstes bei geringen Gewichtsabweichungen möglich und da ist es noch nicht mal nötig. Nötig wäre es bei großen Gewichtsabweichungen, aber da hat man dann zu wenig Impfsera um das Immunsystem in Gang zu setzen.

 

Du kannst ja auch gerne jede Pharmafirma anschreiben, die werden dir auch nichts anderes sagen, als dass die Dosis nicht ans Gewicht angepasst werden darf. Auf einigen Beipackzetteln steht z.B. dass Hunde unter 2 kg nicht geimpft werden dürfen. Nur sind Chiwelpen immer unter 2 kg, die haben teils nur 500 g zum Impftermin und teilweise noch weniger. Meine TÄ z.B: hat sich geweigert, WElpen unter 800 g zu impfen und lieber wäre ihr, wenn sie mind. 1000 g gehabt hätten. Mit Welpen unter 600 g hab ich in Züchterkreisen ganz schlimme Erfahrungen gemacht, teils sind ganze Würfe verstorben. Das Zeug ist giftig, da gibt es nichts zu rütteln, die Dosis macht das Gift, das ist auch klar, aber hier kann man nicht dosieren, wenn man den Nutzen der Impfung auch haben will und das ist das Problem. Drum muss man sich bei Zwergen entscheiden, was man impfen will, und wann man impfen will. alles zu impfen, ist gefährlich.

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Da gebe ich Lorena recht. Auch mein TA impft nicht nach Gewicht. Das einzige, was er nach Gewicht berechnet sind notwendige Medikamente.

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Aber ich werde morgen mal meinen TA fragen muss so wie so hin.

 

Eine Impfung soll ja eine Infektion nachahmen.

Hast Du schon mal gehört, dass es eine bestimmte Menge an Erregern braucht, damit eine Infektion entsteht?

Also ein kleiner Hund braucht eine kleine Menge Viren, ein großer Hunde eine große Menge??

Ich nicht......

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Schon mal Hunde gesehen, die an Staupe erkrankt sind?

 

 

Eine Übertragung erfolgt meistens durch direkten Kontakt zwischen einem Virusausscheider und einem für das Virus empfindlichen Tier. In der Umwelt befindliche Viren können nur für einen kurzen Zeitraum überleben. Sie werden schnell durch die UV-Strahlung der Sonne oder den pH-Wert des Erdbodens inaktiviert. Da eine ganze Reihe von Waldbewohnern Virusträger sein kann (überwiegend Füchse, Dachse und Marder), ist eine

Infektion auch bei einem Waldspaziergang möglich. Am häufigsten wird das Staupevirus durch den Reiseverkehr eingeführt. Oft wird am Urlaubsort im Mittelmeerraum oder aus den osteuropäischen Ländern ein Welpe aufgelesen. Dieser wird unzureichend geimpft oder gar ungeimpft eingeführt. Unter dem Reisestress kann ein schlummerndes Virus erwachen und im Heimatland zur Ausbildung  von Krankheitssymptomen und schließlich zum Ausbruch der Erkrankung führen. Unter Umständen ist dann mit dem Tod des Tieres zu rechnen. Die Inkubationszeit beträgt 3 -6  Tage, und nach acht Tagen sind die Ausscheidungen des infizierten Tieres ansteckend.
 

3. Die nervöse Form der Staupe:

Das Virus versucht, das Gehirn des Tieres zu erreichen. Wenn das Tier nicht schon von den vorausgegangenen Formen der Staupe gestorben ist, kann es auch zu einer vorübergehenden Besserung der Erkrankung kommen Es schließt sich dann gleichzeitig oder in einigen Fällen auch Monate später eine Entzündung   des Gehirns und der Nerven an. Wenn diese nicht zum Tod des Tieres führen, können sie Epilepsie , Verblödung, nervöse Ticks und Lähmungen hervorrufen. In seltenen Fällen erreicht das Virus das ZNS   (Zentrale Nervensystem), ohne zuvor die erste oder zweite Form mit deutlicher Symptomatik zu verursachen.

http://www.tierklinik.de/medizin/infektionskrankheiten/virusinfektionen/staupe-distemper-moquillo-carresche-krankheit

 

oder Parvo?

 

 

Die Inkubationszeit beträgt 2 - 3 Tage und 4 - 7 Tage ,bis klinische Symtome auftreten. Der perakute Verlauf führt innerhalb von 24 Stunden zum Tod des Tieres. Dies ist vor allem bei den Welpen der Fall, denen Abwehrstoffe der Mutter fehlen. Dabei greift das Virus den Herzmuskel an und verursacht eine

Entzündung info.pngsuche.png . Diese führt zur Ansammlung von Wasser in den Lungen und zu Herzversagen. Beim akuten Verlauf steht eine sehr heftige Entzündung des Dünndarms (Jejunum und Ileum) im Vordergrund. Der Kot wird flüssig bis hin zu extremer Blutbeimengung, die ausgeschiedene Fetzen der Darmschleimhaut enthalten kann. Der Geruch ist sehr unangenehm und charakteristisch für Parvovirose. Die Hunde und Katzen zeigen Abgeschlagenheit, Bauchschmerzen, Appetitlosigkeit und Anzeichen der Austrocknung; des Weiteren Untertemperatur oder Fieber bis 41,5° C, Erbrechen und eine Leukopenie (Verminderung der weißen Blutzellen) durch direkten Angriff des Virus auf die Abwehrstrukturen des Darmes. Diese Eigenschaft des Virus hat der Krankheit auch den Namen Panleukopenie gegeben. Wenn die Krankheit überlebt wird, dauert sie etwa 12 bis 25 Tage an. Nach überstandener Krankheit werden scheinbar keine Viren mehr ausgeschieden.

http://www.tierklinik.de/index.php?option=com_content&view=article&id=270&Itemid=275

 

14 Wochen alte Welpen, die jämmerlich verrecken?
Tierärzte, die alles versuchen, um die erkrankten Hunde durchzubringen?

Hundebesitzer, die sich die Augen ausweinen, weil der Hund erst so furchtbar krank ist und dann auch noch stirbt?

Spätschäden von Hunden, die das Glück hatten, die Krankheit zu überleben?

Mal ganz davon abgesehen, wie viele Hunde sich bei diesen Erkrankungen anstecken, da ja immer mehr Leute ihre Hunde nicht impfen lassen :(

Ich wünsche das keinem, ehrlich nicht!

Informiert sein und den Hund in vernüftigen Intervallen impfen lassen finde ich richtig, aber gar nicht ist absolut fahrlässig und verantwortungslos dem eigenen Hund gegenüber, aber auch anderen.

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Gerade aktuell im Tierheim Heppenheim:

 

 

Also atypische Anzeichen, doch der Befund in der Auerbacher Tierklinik von Birgit Hagen war eindeutig. Und die Infektion schlug gleich mit aller Macht zu: Drei der Welpen starben unmittelbar nach der Einlieferung, drei weitere kämpfen in der Tierklinik ums Überleben, werden dort rund um die Uhr versorgt, bekommen Infusionen und Wärmebehandlung, um ihnen eine Chance zu geben, mit der Attacke, die Darm und Magenschleimhaut angreift und letztlich zu einer Blutvergiftung führt, fertig zu werden. Die übrigen elf Welpen stehen im Tierheim unter Beobachtung und die Mitarbeiter in ständigem Kontakt mit der Tierärztin.

"Wir sind am Rotieren", beschreibt Antje Schütz die Situation, "müssen jetzt erst mal versuchen, uns irgendwie zu sortieren." Wenn Tiere sterben, geht das auch den Mitarbeitern im Tierheim an die Nieren, um so mehr, wenn es unschuldige Tierkinder betrifft, die ihr Leben eigentlich noch vor sich haben sollten. "Mit ziemlicher Sicherheit stammen die Kleinen aus illegalem Welpenhandel", fällt der Tierheimleiterin dazu ein, aber das macht den Verlust nicht leichter.

http://www.echo-online.de/lokales/bergstrasse/heppenheim/tierheim-heppenheim-ist-wegen-virusinfektion-geschlossen_16525592.htm

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Ich schliesse mich dem an.

 

Vor zwei Jahren wurden bei uns im Wald innerhalb von 8 Tagen,4 verendete Fuchswelpen gefunden.Diagnose ergab,Staupe!!!

 

Ich lasse auch nur das notwendigste impfen,aber garnicht halte ich für verantwortungslos.

 

Würde auch keinen Zusammenhang zwischen wiederkehrenden Infektionen und Impfungen sehen.Ich habe in 15 Würfen nicht einen Welpen gehabt,der Probleme mit Infektionen hatte.Ich denke mal,da spielen noch andere Faktoren eine Rolle,wie schon an anderer Stelle erwähnt.

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Gerade aktuell im Tierheim Heppenheim:

 

 

Ja, Welpen aus einer Beschlagnahmung.

Natürlich sind Krankheiten schlimm.

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