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Hundeforum Der Hund
Hasel

mobben unterbinden

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Hallöchen Leute,

 

wir waren gestern bei einem Rudellauf mit dabei. Die Hundetrainerin unterteilt dies in zwei Abschnitt: einmal trainieren mit dem Hund und danach Freilauf. Es variiert auch einmal aber erst "trainieren" dann "spielen" ist das Motto.

 

Dabei ist der Trainerin aufgefallen, dass mein Hund gerne andere Hund mobbt aber das dies im Freilauf eigentlich nicht sein sollte. Sie hat mir geraten Khali öfters zu mir zu rufen und mich mit ihr kurz beschäftigen, da ihr relativ schnell langweilig wird und deswegen mobbt. (so war ihre Theorie)

 

Ich wollte von euch gerne einmal wissen wie ich (noch) Khaleesi dazu bringe keine anderen Hunde zu mobben.  Hat jemand eine Idee oder einen Rat wie man das mobben ganz "abstellen" kann?

 

Edit: wir waren gestern zum ersten Mal mit Hund bei dem Rudellauf.

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Kann ein einzelner Hund mehrere andere mobben? Mobben ist nach meinem Verständnis doch eher mehrere gegen einen.

 

Wie soll sich das äussern?

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Ja vielleicht falsch ausgedrückt ^_^ Sie hat sich jemanden rausgepickt den sie gemobbt hat.

 

Nun ja sie hat den anderen Hund gejagt und gekampelt aber ich dachte des wäre noch spielerisch.

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Vielleicht ist sie auch überfordert mit den ganzen Hunden (Fremdhunde bilden kein Rudel...) und reagiert deshalb so?

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Was ich schon mal gut finde ist, dass deine Trainerin bemerkt, dass Khalessi gemobbt hat. So hast du die Chance, diese Situationen lesen zu lernen, um dann eingreifen zu können. :) 

Es kann sein, dass es wirklich an der Menge der Hunde liegt und deine Hündin jetzt vielleicht überfordert war. Es kann auch sein, dass sie eine gewisse Art von Hunden nicht mag. (Gibt ja auch kleine Rassisten unter den Hunden, oder ein körperlich betontes Spielverhalten löst das Mobben aus, oder, oder, oder.)

 

Den Tipp, dass du Khalessi immer mal wieder ran rufst und bei dir beschäftigst, finde ich gut. Sie kann sich dann nicht so einschießen auf den Hund. Ob du sie jetzt allgemein immer regeln musst, wenn ihr diese Spaziergänge macht, musst du sehen. Diese erste Aufregung, die nun mitgespielt hat, wird sich sicherlich auch etwas legen und der Khalessi lernt was wann kommt. 

Deshalb würde ich jetzt erst einmal weiter beobachten und abtasten, ob es ein Schema gibt, nachdem sie mobbt, oder ob es der ersten Aufregung zuzuordnen ist. ;)

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Ich kenne ja deine Hündin nicht und glaube es einfach mal, dass sie etwas mobbt.

 

Meine ist ja nicht sehr gesellig und tendiert dazu noch zu überdrehen.

 

Was ich immer mache, wenn wenn ich weiss, dass wir viele Hunde treffen, ist, vorher mit ihr schön spazieren zu gehen.

Einfach, dass sie erstmal ihre Energie etwas los wird und ganz allgemein zufrieden ist.

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erst Training, dann spielen ist eigentlich kontraproduktiv, denn das Gelernte wird durch die Aktivität teilweise gelöscht, bzw. die Verknüpfungen können nicht so leicht entstehen, als wenn die Hunde anschließend Ruhe zum Verarbeiten bekommen.  Das aber nur am Rande.

 

Ob deine Hündin wirklich mobbt oder nicht auch mal nebensächlich, sie hat offensichtlich ein Problem mit gewissen Hunden. Ich würde auf dem Spaziergang drauf achten, Distanz zu solchen Hunden zu halten, also Abstand aufbauen, entweder weiter  vorne, oder weiter hinten gehen und den Radius deines Hundes entsprechend einschränken, indem du sie rechtzeitig abrufst, wenn sie sich diesen Hunden gezielt nähern will oder unbewusst die Distanz  zu gering wird.

 

Dann würde ich drauf achten, mit welchem Typus Hund sie Probleme hat und ihr die künftig auch vom Hals halten.

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Wir haben bei uns im Hundespaziergang auch einen mobbenden Kandidaten.

Da wird gefetzt und gerannt und dann schlägt es einfach um.

 

Bei uns wurde der Hund immer nach kurzer Spielzeit abgerufen (bevor gemobt wurde). Mit dem Erfolg, dass der Hund jetzt von alleine aus dem Spiel abdreht (Alternativverhalten: lieber weggehen). Wenn doch mal gemobbt wird, wird nicht der Name sondern ein "Abbruchsignal" gerufen und dann hingegangen, bzw. bei uns in den HuSchu ist es so, dass das Abbruchsignal heißt Schluss und jetzt zu mir. Und dann wird angeleint. Also es kommt auch eine Konsequenz nach "schlechtem" Verhalten.

 

Ich weiß ja nicht wir eillig du es hast, ich laufe da jetzt seit 2 Jahren mit und inzwischen ist es sehr zufällig problemlos :)

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Denk weniger an`s "Abstellen" als daran, die Ursache zu finden :)

Bei meiner Hündin kamen als vermutliche Ursache in Frage: Energiestau durch`s Training. Ihr macht Obedience? Das fordert sehr viel Selbstbeherrschung, vielleicht muss sie danach zu sehr Dampf ablassen? Ist das Training vielleicht zu schwer, zu lang? Zu wenig Bestätigung? Frust? Über- oder Unterforderung?

Andere mögliche vermutliche Ursache: Unsicherheit. Mit dem Unterbuttern des anderen hat sie wohl ihre eigenen Unsicherheiten kompensieren wollen. Soziale Inkompetenz, die nicht immer in mangelnder Sozialisierung zu suchen ist, sondern mMn auch genetisch bedingt sein kann (Hütehund, Misstrauen)

Bei meiner ging das "Mobben" (auch so ein neuer Begriff, den ich nicht mag) mit Aufregung und Gestresstsein einher, also hab ich sie rausgeholt und ihr eine Ruhepause gegönnt. Hab mich zu ihr gekniet, sie an der Brust gehalten, ruhig und leise zu ihr gesprochen. Cool down. Zwei drei Minuten, dann durfte sie wieder zu dem /den anderen, oder wir haben das Ganze beendet und sind ganz rausgegangen.

Manchmal hat sie sich wohl auch vor einem Hund bissel gefürchtet und dann erst recht versucht, "Oberwasser" zu bekommen. "Mobben", unterbuttern, einschüchtern ist nunmal eine meistens erfolgreiche Strategie, die Kontrolle zu erlangen und zu behalten, nicht nur in Hundekreisen.

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Danke für eure Antworten ;)

Heute habe ich es ein bisschen besser hinbekommen das mobben zu "unterbinden".

Aber wir haben festgestellt, dass sie einen bestimmten Hund hat den sie gerne auf die Nerven geht. (Leider gibt es den Hund zweimal, also sie sind die gleiche Rasse und sehen sich echt ähnlich von daher kann ich nicht genau sagen wen genau sie auf die Nerven geht)

 

Ich bin aber guter Dinge und denke, das wir beide besser werden und Umgang von anderen Hunden

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